Männer-Style http://www.maenner-style.de Der Mode Blog für Männer Wed, 28 Jan 2015 13:27:24 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1 Understatement – Weniger ist mehr http://www.maenner-style.de/2015/fashion/understatement/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/understatement/#comments Wed, 28 Jan 2015 11:15:05 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=10173 Mehr]]> Ein wenig länger als eine halbe Woche ist es her, dass sich alle Blicke nach Berlin gerichtet haben, um die neusten Trends in Sachen Mode bei der Mercedes-Benz Fashion Week aufzuschnappen. Es waren einige interessante Stücke und Kollektionen mit dabei, welche ihr teilweise bestimmt schon gesehen habt.

Was mir aber fast besser als die Kollektionen der Fashion Week gefallen hat, waren die Looks, welche Marlen Stahlhuth auf ihrem Blog präsentierte. Diese zeigen ganz deutlich, dass man auch in Sachen Mode ein echtes Statement durch Understatement setzen kann, ganz nach dem Motto: “Weniger ist mehr”.

Aus diesem Grund möchte ich euch diese Fotos und die darauf zusehenden Looks nicht vorenthalten und ein wenig kommentieren. Dabei habe ich mich nur auf die männlichen Looks beschränkt, wer die weiblichen Looks sehen möchte, sollte den oben verlinkten Blogbeitrag besuchen.

Less is More – Understatement in der Mode

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Im ersten Look springt eins sofort ins Auge, die Farbe blau, diese ist allgegenwärtig und zieht sich durch das gesamte Outfit. Dabei versucht das Outfit gar nicht erst durch viele bunte Farben zu glänzen, sondern wirkt alleine durch die stimmige Kombination von Jeans, Jacke, Schal und Handschuhen in blauem Farbton und der roten Mütze als Kontrast dazu äußerst interessant.

Es zeigt sich also, dass an “Weniger ist mehr” durchaus etwas dran ist. Auch wenn es sich hier eher um ein Winterouftit handelt, könnte ich mir im Sommer auch gut vorstellen, dass man nur aus der Kombination einer schicken Jeans und einem stylischen T-Shirt einen recht ansehnlichen Look kreieren kann und dem Herren im Foto würde das sicherlich auch ganz gut stehen.

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Bei diesem Outfit sieht man meiner Meinung nach ganz gut den Layer-Look, welcher diesen Herbst/Winter in aller Munde war. Unser stylischer Mann von der Straße setzt auf eine Kombination verschiedener Kleidungsstücke, welche er in mehreren Schichten übereinander trägt. Dabei gefällt mir die Kombination von schlichten Sneakers, einer eng geschnittenen Hose, einem Shirt mit weitem Ausschnitt sowie einer Art gestrickter Jacke ganz gut. Aber ganz klar ersichtlich steht der Mantel im Mittelpunkt des Looks.

Auch das ist eine Art, ein modisches Statement zu setzen. Nicht Auffallen mit einer Vielzahl von Kleidungsstücken. Sondern die gegebenen Kleidungsstücke so miteinander zu kombinieren, dass der Mittelpunkt des jeweiligen Looks besonders zur Geltung kommt. Finde ich einen interessanten Ansatz. Gerade wenn man nicht für jedes Kleidungsstück ein kleines Vermögen ausgeben möchte, sollte man sich darauf konzentrieren, dass die Kombination verschiedener Stücke, das Herzstück des Looks in den Mittelpunkt rückt.

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Das nächste Foto zeigt uns, dass es nicht immer einfarbig zugehen muss, wenn man einen schicken, minimalistischen Look schaffen möchte. Es geht auch mit einer Kombination verschiedener Farben, wobei man sich meiner Meinung nach mit allzu grellen Farben eher zurückhalten und diese nur zum Setzen von Akzenten nutzen sollte. Ist bei diesem Outfit meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen.

Der Look setzt auf eine Kombination aus einem schlichten, grauen Wollmantel in Verbindung mit einem dunkelblauen Wollpullover und einer dunklen Hose. Der bereits angesprochene Akzent und Blickfang wird in diesem Outfit durch die orangenen Sneakers geschaffen.

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Dies dürfte wohl mein Lieblingsoutfit des “Less is More – Street Style Special” von Marlen Stahlhuth sein. Dieses besteht aus einer Kombination verschiedener Grautöne, in Verbindung mit einigen schwarzen Elementen, welche sich wie folgt zusammensetzen: Einfache, schlichte schwarze Lederschuhe, welche auf eine in mehreren Grautönen karierte Stoffhose getragen werden, dazu ein einfaches graues Shirt mit einer schwarzen Lederjacke, die das Outfit gelungen abrundet.

Understatement pur! Anders kann ich es wirklich nicht sagen. Der Einsatz der dunklen Farben, in Verbindung mit für sich gesehenen schlichten Kleidungsstücken, welche gemeinsam ein interessantes Outfit schaffen muss aber auch gelernt sein. Auch bei solchen Outfits gilt darauf zu achten, dass man nicht zu viele verschiedene Farbtöne miteinander mischt, da dies dann zu schnell unruhig wirken kann.

Bei diesem Look ist die Zusammenstellung meiner Meinung nach gut gelungen. So findet sich das Schwarz der Lederschuhe in der Lederjacke wieder und auch das Grau des T-Shirts ist in ähnlicher Form in der karierten Stoffhose wiederzufinden.

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Das letzte Outfit zeigt uns die gelungene Kombination verschiedenfarbiger Kleidungsstücke, welche dennoch sehr gut zusammenpassen. “Weniger ist mehr” in der Mode bedeutet daher nicht immer nur einfarbig oder sehr zurückhaltend. Auch die Verbindung von einem einfachen Mantel in Camel, einem dunklen Zipper sowie einem weißen Shirt darunter kann ganz gut ausschauen. Abgerundet wird der Look durch die schwarze Hose in Verbindung mit weißen Sneakers.

Wenn du nun ein wenig darüber nachdenkst, dann ist dir beim Betrachten der Fotos vielleicht aufgefallen, dass Looks nicht immer vor Farbe strotzen, durch zahlreiche Details auffallen oder sich von der Masse abheben müssen. Meist reicht es schon aus, durch eine geschickte Auswahl von einfachen Kleidungsstücken einen großartigen Look zu kreieren. Daher versuch dich doch Mal selbst an einem Outfit, ganz nach dem Motto “Weniger ist mehr” und sei überrascht wie gut das Aussehen kann.

Axe Black – Understatement im Pflegebereich

Was in der Mode funktioniert, kann auch in anderen Bereichen funktionieren. Wie man an der neuen Pflegeserie Axe Black sehen kann. So kommt die neue Pflegeserie aus dem Hause Axe in minimalistischer Verpackung daher: monochrom in Mattschwarz gehaltenem Design. Aber nicht nur das Äußere der Pflegeserie deutet auf eine Veränderung hin, auch der Duft von Axe Black unterscheidet sich mit dezent-aromatischen Nuancen von den tendenziell verspielt starken bis süßen Duftnoten bisheriger AXE Varianten.

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Axe Black besteht aus einem Bodyspray, Duschgel, After Shave, Styling Wachs sowie Styling Gel-Schaum. Dabei verfolgt man mit dieser Pflegeserie meiner Meinung nach genau den richtigen Weg. Warum sollte man nur in der Mode auf Understatement setzen?

Auch in anderen Bereichen unseres Lebens sollte sich dies durchsetzen. Die Konzentration auf das Wesentliche, ohne sich ständig vom Alltag, bunten Bildern und hektischen Szenen stören zu lassen. Daher bin ich auf die Produkte der neuen Pflegeserie Axe Black schon gespannt ob bei diesen auch gilt: “Weniger ist mehr”.

Zumindest im dazugehörigen Clip, zeigt uns Axe, dass Mann durch Understatement ein Statement setzen kann. Aber das seht ihr euch am besten selbst an…

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Mit freundlicher Unterstützung von Axe
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Schuh-Guide: Stiefeletten http://www.maenner-style.de/2015/fashion/schuh-guide-stiefeletten/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/schuh-guide-stiefeletten/#comments Mon, 26 Jan 2015 11:15:58 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9879 Mehr]]> Es muss nicht immer klassisch sein. Nicht wegzudenken ist heute der Hauch von Lässigkeit, der quer durch die Bevölkerungsschichten und rund um den Globus für zumindest informelle Anlässe ein Muss darstellt – ob beim einfachen Otto Normalverbraucher bis hin zu Präsidenten der Vereinigten Staaten: Legeres Schuhwerk drückt Bodenständigkeit, wenn erforderlich Bürgernähe und den nicht zu vernachlässigenden Aspekt der Attraktivität aus.

Gerade wer in der Öffentlichkeit steht oder nur in seinem persönlichen Umfeld keine Möglichkeiten zur Identifikation mit jedermann lässt, ist schlecht beraten. Dieses Schuhwerk für den Mann gehört so gesehen in jeden Schuhschrank. Das Tragen einer Stiefelette erweitert auch zugleich das Einsatzspektrum der eigenen Garderobe und ermöglicht das Setzen individueller Komponenten. Selbstverständlich weist die Stiefelette für den Herrn ihre ganz eigene Historie auf und findet den Ursprung in einem besonderen Bedarf, dem der typische Herrenschuh zu wenig ist.

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Die Historie der Stiefelette

Der erste Halbstiefel auf der Erde war schon Modell für Wandmalereien, die 15.000 bis 13.000 vor Christus in Spanien entstanden sind. In der sogenannten Altamira-Höhle kann man sie heute noch bewundern. Sie wurden anno dazumal von den Jägern getragen, als thermischer und mechanischer Schutz des Beines. Eine kleine Tradition entstand langsam, aber unaufhaltbar, rund um Jäger und Soldaten. Später griffen Fallschirmspringer, Wanderer, Bergsteiger und Liebhaber diverser Sportarten den Style als solchen auf, ein gutes Beispiel dafür sind die Boxer-Stiefel.

Aber auch zur Sicherheit in der Arbeitswelt waren sie nicht mehr wegzudenken. Neben ihrem zweckmäßig begründeten Einsatz wie den Gummi- oder Reitstiefeln entwickelte sich parallel die Stiefelette in der Fashion-Welt als eigene Größe insbesondere seit dem Ende der Kriege in Europa. Zu dieser Zeit fiel ein genereller Bedarf der Schutzfunktion im Alltag weg und die Stiefeletten wurden weitgehend aufgrund ihrer Optik zum stabilen Magnet der Nachfrage.

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Vorgänger: Der Stiefel

Im Mittelalter noch war es der Aspekt des erhöhten Materialbedarfs bei schützenden Schuhen, die zum Schutz des Beins für viele Arbeiten dringend notwendig waren oder gewesen wären. Denn gerade dies war für die Massen eine wesentliche Hürde – sie waren arm, abhängig und damals kannte man keine alternativen oder überzeugenderen Materialien zu Leder. Schuhe und Stiefel konnten auch damals nur zur Gänze per Hand hergestellt werden und stellten in der Anschaffung viele Menschen vor ihre wirtschaftlichen Grenzen.

Die vereinfachte Variante zur Stiefelette war also ein kleiner, aber enorm hilfreicher Durchbruch an Innovation. Der Name „Halbstiefel“ war anno dazumal in seiner historischen Sprechweise die handelsübliche Bezeichnung für Stiefeletten. Im 19. Jahrhundert waren sie bereits groß im Kommen – jegliche Stiefelmodelle waren Ausdruck von Moderne, Wohlstand und Geschmack. Es gab völlig unterschiedliche Arten, sie blieben als solche jedoch nicht erhalten.

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Wellington-Stiefel, Bottine, Jakobiner-und Hessen-Stiefel deuten schon auf die Etablierung als Trendsetter ihrer Zeit hin, die außerdem auf ihren Ursprung im englischen Sprachraum verweisen. Die Differenzierung ist heute eine ganz andere als in dieser Ära und spielt sich vor allem modebedingt ab.

Stiefeletten für den Herrn von heute

Seit Anfang 1940 sind Stiefeletten auch in der Welt des Damenschuhs nicht mehr wegzudenken, doch derart große Unterschiede aufgrund der Geschlechter haben sich nicht entwickelt. Der maskuline Style ohne nennenswerte Absätze ist bei beiden Geschlechtern beliebt und im Alltag gut kombinierbar.

Der Verzicht auf Verzierungen beim Modell für den Mann bedeutet nicht, dass die Mode keinen Einfluss auf die Angebotspalette hätte. Dort sind es vor allem gekonnte Linienführung bewusst eingesetzter Nähte oder für die Übergangszeit dezente Lochmusterungen im Schaft. Schnallen, Nieten und Ösen entwickelten sich aber auch bei Herren-Stiefeletten als beliebte Aufwertung.

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Neben den Modellen im 19. Jahrhundert reihte sich auch rasch bei uns der legendäre Cowboy- oder Western-Stiefel in die Palette der Herren-Stiefeletten. Die Bezeichnung gibt eine klare Linie für die zu kombinierende Gesamtgarderobe vor – ohne Jeans und lässigem Outdoor-Style wären Cowboy-Stiefel ein krasser Stilbruch. Der Style an sich kann jedoch als zeitlos betrachtet werden.

Unabhängig von der Art des Verschlusses sind alle Macharten von Stiefeletten hinsichtlich ihres Komforts gewiss gleichwertig. Am bequemsten zeigt sich wohl die Schlupf-Stiefelette, Reißverschluss oder Schnürung sind eher Geschmackssache oder lediglich zur optischen Abhebung des Grundmodells gedacht. Je stabiler die Sohle und rutschsicherer ihre Beschaffenheit, umso geeigneter ist die Stiefelette für sportliche Aktivitäten.

Selbst als Schneestiefel finden sich Unterarten der Stiefelette, die beim Herrn ja immer mit einem langen Hosenbein in Erscheinung treten und durchaus salonfähigen Einsätzen auch optisch standhalten. Sie sind innen mit weichem Textil oder Fellen ausgestaltet. Wer aus ethischen Gründen sichergehen möchte, sollte heute die Unterscheidung selbständig durchführen können, denn vom chinesischen Markt drängen mittlerweile selbst im untersten Preisbereich Felle aus Hunde und Katzen auf die Weltmärkte, deren Verwertungsprozesse in unseren Regionen schockieren und unzulässig wären.

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Grund ist, dass die Herstellung billiger ist als hochwertige Materialien und unter 20 Prozent Materialanteil muss aktuell innerhalb der EU nicht gekennzeichnet werden. In diesem Sinne liegt man auch bei sämtlichen Lederproduktionen mit einem Erzeugungsland in Europa oder den USA auf der sicheren Seite.

Praktische Tipps zur Auswahl der Herren-Stiefelette

Die „Verdeutschung“ englischsprachiger Ausdrücke macht uns heute in verschiedenen Lebensbereichen das Leben etwas schwierigerer, denn es erfordert im bloßen Alltag eine gewisse Recherche-Freudigkeit, so man aus allen Vollen schöpfen will. Wer also online die gesamte Warenpalette für sich entdecken möchte, sollte die Namen der Stiefelette in englischer Sprache kennen, um mit Hilfe von Suchmaschinen alle Webseiten der Anbieter für sich entdecken zu können.

Auch die besten Englischkenntnisse helfen beim Auffinden der jeweiligen Schlagwörter im Zahn der Zeit nicht mehr aus. Auf Online-Translationen darf man sich dabei auch nicht verlassen, vielmehr sind es hochwertigere Wörterbücher, die allerdings rasch im Netz zu entdecken sind. Mit den dort übersetzten Grundbegriffen lässt sich in die englischsprachige Welt des Internets eintauchen und nicht nur in anderen Sprachgebieten das Angebot mit einbeziehen.

Denn viele Marken verwenden heute den „universell gültigen“ Begriff. Unter „bootee“ oder „half boot“ eröffnet sich bei Herren-Stiefeletten ein noch reicheres Repertoire, so ist der Inspiration im Vorfeld eines Kaufes keine sprachliche Grenze gesetzt.

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Resümee

Die Ausstattung der Garderobe des Mannes von heute wird durch mindestens ein Paar Stiefeletten erheblich aufgewertet: Ob für sportlichere Aktivitäten, Freizeitgestaltung oder gerade Situationen im Privatbereich erfahren viele Aufmachungen durch sie besondere Akzente und manchmal sorgen sie einfach für wärmere Füße.

Wie man weiß, sind diese nicht zu unterschätzen – ein kalter Fuß überträgt sich auf den Blutkreislauf und so auf den ganzen Körper. Für den Auftritt im Nachtleben sind Stiefeletten für den Herrn deshalb beliebt, weil sie mit moderner Lässigkeit harmonieren. Dabei ist es unwesentlich, welche Modelle man selber vorzieht – achtzugeben ist lediglich auf die Kombination des gesamten Outfits.

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Copyright Fotos: Melvin & Hamilton
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Lifestyle Sonntag #32 http://www.maenner-style.de/2015/fashion/lifestyle-sonntag-032/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/lifestyle-sonntag-032/#comments Sun, 25 Jan 2015 11:15:44 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=10125 Mehr]]> Man glaubt es kaum, schon wieder ist eine Woche rum und schon wieder Sonntag, ihr wisst was das bedeutet, Zeit für den Lifestyle Sonntag. Wie immer mit einer reichhaltigen Auswahl der schönsten Dinge dieser Welt. Kurz und knackig gibt es die neusten Trends und Styles, in einem Artikel zusammengefasst. Vorschläge für erwähnenswerte Inhalte könnt ihr mir über das Kontaktformular zukommen lassen. Nun aber viel Spaß mit dem Lifestyle Sonntag #32.

LEVI'S 501 CT JEANS
Man(n) kann ja sagen was man will, aber wenn Mann auf der Suche nach einer vernünftigen Jeans ist, dann landet man über kurz oder lang bei Levi’s. Ob es dann auch eine wird ist die andere Frage, aber ich hatte die Jeans des Unternehmens schon das ein oder andere Mal in der Hand und war doch immer wieder überrascht, wie viele verschiedene Jeans es eigentlich gibt. Diese Woche ist mir dann die Levi’s 501 Jeans über den Weg gelaufen.

Diese wurde in den vergangenen 150 Jahren, solange gibt es das Modell bereits, schon immer gern customized und erzählt so Geschichten vom Leben ihrer Träger. Dabei ist es egal ob diese mit Patches verziert, abgeschnitten, geflickt, bemalt oder zerschlissen wurde, alles ist möglich. In diesem Frühjahr erhält der Klassiker nun einen neuen Look: Mit der Levi’s 501 CT präsentiert Levi’s ab sofort neben der Original 501 erstmalig eine neue, moderne Version: customized and tapered.

Jahrzehntelang ließen 501 Fans die Hosenbeine ihrer Lieblingsjeans enger nähen, um eine schmalere Silhouette zu erzeugen. Diese Saison nimmt Levi’s ihnen die Arbeit ab: Der Original Schnitt wurde verschlankt und die perfekte Passform für einen modernen Cut der 501 entworfen. Die neue 501 CT sitzt in der Taille etwas lockerer; vom Knie abwärts sind die Beine schmaler gestaltet und die Fußöffnung verkleinert – pre-customized, sozusagen. Wer das Ganze noch in bewegten Bildern sehen möchte, der sollte hier vorbeischauen.

Otto Kern Signature Supreme

Anfang der Woche bin ich über den neuen Duft Otto Kern Signature Supreme gestolpert, welcher sich an den modernen, maskulinen Mann von heute richtet. Im Handel wird der neue Duft neben der seit 2008 erfolgreich im Markt etablierten Serie Otto Kern Signature lanciert und ist ab Ende Januar 2015 im Handel erhältlich.

Der Duft möchte etwas Bleibendes schaffen, ein Zeichen setzen. Daher richtet sich der Duft an den Mann welcher erfolgreich ist, dessen Wort Gewicht hat und selbstsicher sowie gelassen im Alltag ist und diesem doch sehr hektischen Trubel mit einer ausgleichenden Art begegnet. Ein Duft für einen echten Mann, so zumindest die Vorstellung des Unternehmens.

Interessanter finde ich jedoch die Zusammensetzung aus Kopf-, Herz- und Basisnote, welche für das einzigartige Dufterlebnis verantwortlich ist. So setzt die Kopfnote auf Bergamotte, Petitgrain und Zitrone, die Herznote auf Lavendel, Salbei und Tonkabohne, den Abschluss bildet die Basisnote mit Zedernholz, Sandelholz und Moschus. Bin echt gespannt wann ich den Duft in meine Hände bekomme, um mir mein eigenes Urteil davon zu bilden. Kann mir durchaus vorstellen, dass dieser sehr angenehm duftet. Oder?

Fresh Foam Zante New Balance
Mal wider Schuhe, keine Überraschung oder? Diesmal geht es um die New Balance Fresh Foam Zante mit der namensgebenden nächsten Generation der Fresh-Foam-Technologie. Dabei bietet das neue Modell dank der hexagonalen Zwischensohlenkonstruktion überragende Dämpfungseigenschaften und verleiht gleichzeitig der Abrollbewegung mehr Dynamik.

Allein dadurch qualifiziert sich der Zante als idealer Trainings- und Wettkampfschuh. Denn auch in Sachen Leichtigkeit kann das Modell punkten. So bringt der Herrenschuh gerade einmal ein Gewicht von 214 Gramm auf die Waage. Mit einer Sprengung von sechs Millimetern bietet der Zante dem Läufer einen sehr natürlichen und direkten Bodenkontakt, ohne sich dabei hart anzufühlen. Für zusätzlichen Tragekomfort sorgt das nahtfreie Obermaterial, das sich wie eine Socke um den Fuß schmiegt. Und ganz ehrlich auch das Design muss sich nicht verstecken.

Nixon Frühjahrskollektion 2015
Was ihr hier seht sind alles Bestandteile der neuen Frühjahrskollektion 2015 von Nixon. Die Marke war mir bis Mitte letzten Jahres nur für deren Armbanduhren ein Begriff, dann durfte ich allerdings lernen, dass diese noch einiges mehr in ihrem Programm haben. Dies sieht man auch in deren aktuellen Kollektion.

Neben Neuauflagen bekannter Armbanduhren-Klassiker von Nixon gibt’s stylische Caps, praktische Tragetaschen, drehbare Gürtel und lässige Shirts. Definitiv für jeden Geschmack etwas mit dabei. Wobei mich, wie sollte es auch anders sein, die Uhren am meisten ansprechen. Allerdings finde ich auch die Idee mit dem drehbaren Gürtel nicht schlecht. Passt auf jeden Fall schon einmal zu zwei unterschiedlichen Outfits. Aber schaut doch selbst, hier geht’s zur aktuellen Kollektion.

JPG Group Eastpak_Main
Ihr erinnert euch vielleicht noch an den Beitrag im Lifestyle Sonntag #20 zum Thema individueller, einzigartiger Eastpak Rucksäcke, welche im Rahmen der Unterstützung der Hilfsorganisation Designers Against AIDS (DAA) von insgesamt 16 EAST-Designer designt wurden. Bei dieser Aktion war auch Jean Paul Gaultiers am Start, möchte es allerdings nicht bei einem Rucksack belassen.

So ist es nun dazu gekommen, dass Jean Paul Gaultier und Eastpak eine gemeinsame Kollektion für Designers Against AIDS (DAA) präsentieren, um das Bewusstsein der Menschen für HIV und AIDS zu steigern. Das Ergebnis ist eine einmalige Kombination aus Gaultiers einzigartiger künstlerischen Vision und Eastpaks kompromissloser Liebe zur Funktionalität. Die Eastpak x Jean Paul Gaultier Kollektion besteht aus sieben Rucksäcken, drei (Limited Collection) davon erscheinen am 30. Januar 2015 als limitierte Edition. Die Main Collection erscheint am 01. April 2015. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Timberland SS15 At a Moments Notice
Das zuvor eingebundene Foto gibt einen ersten Einblick in die kommen Frühjahr / Sommer 2015 Kollektion von Timberland. Dabei steht diese ganz im Zeichen von Freiheit, Spontanität und Abenteuerlust. Es spielt hierbei keine Rolle ob man diese im trendigen Großstadtdschungel oder in der unberührten Natur sucht. Denn die Footwear- und Apparel Styles bieten eine Fülle vielseitiger Looks für einen selbstbewussten und stylischen Auftritt.

So findet man auch in dieser Kollektion so ziemlich alles was man sucht. Ob klassische Boots, warme Jacken oder trendige Parka: Der Übergang vom Winter zum Frühjahr fällt in 2015 so leicht wie das Lebensgefühl, das Timberland mit seiner Kollektion zum Ausdruck bringt. Weitere Informationen zur Kollektion gibt es wohl bald auf der Webseite von Timberland.

NC56_Gürtel
Bereits im Lifestyle Sonntag #19 habe ich euch das Label NC56 vorgestellt. Damals drehte sich noch alles um deren aktuelle Mützen- und Schal-Kollektion, welche passend zur kalten Jahreszeit auf den Markt gebracht wurde. Hierbei setzte man auf skandinavisch herbe Styles sowie die dazugehörigen Schaldesigns, welche für einen charaktervollen Look sorgen.

Nun ist NC56 zurück, aber keineswegs mit stylischen Mützen für das Frühjahr, sondern mit stylischen Gürteln. Dabei kommen diese zum Teil sehr minimalistisch daher, können aber auch vollkommen anders und setzt auf viel Verzierung und Details, welche den Gürtel zu einem wahren Blickfang machen. Persönlich gefallen mir die zurückhaltenden Varianten besser, das ist aber definitiv Geschmackssache. Mehr dazu demnächst auf der Webseite von NC56.

PatraviScubaTec
An der Baselworld 2015 stellt die Luzerner Traditionsmarke Carl F. Bucherer das neueste Patravi ScubaTec Modell vor. Dabei kommt die Armbanduhr in einem Gehäuse aus purem Roségold daher, welcher dem Zeitmesser unbestechliche Attraktivität verleiht. Auf der einseitig drehbaren Lünette setzen schwarze und blaue Keramikinlays markante Akzente, die perfekt mit dem Roségold harmonieren. Eindrucksvoll: Durch eine glänzende Schuppenstruktur reflektiert das schwarze Zifferblatt das Licht.

Ausgestattet mit einem Heliumventil, lumineszierenden Zeigern und Indizes, ganggenauem Automatikwerk sowie einem robusten Kautschukband mit integrierter Bandverlängerung ist die Patravi ScubaTec die ideale Uhr für Tauchgänge in die faszinierende Welt unter Wasser. Weitere Informationen zur Uhr findet ihr hier.

Foot Locker feiert IT MUST BE FEBRUARY
Bei Foot Locker steht der Februar ganz unter dem Motto “IT MUST BE FEBRUARY”. Anlass hierfür ist der Release von 150 neuen Produkten in den Stores von Foot Locker. Ausschlaggebend hierfür ist, dass der Februar als heißester Monat in der Sneaker-Szene bekannt ist und mit diesem der Beginn der NBA Basketball-Saison eingeläutet wird.

Foot Locker bringt diese Euphorie nach Europa und feiert auch hier den Release hunderter neuer Sneakermodelle. Über 28 Tage bringt Foot Locker 150 neue Produkte in die Stores, darunter auch die neuesten Basketball-Styles. Mehr Informationen dazu gibt’s auf der Webseite von Foot Locker. Das ein oder andere Modell wird sicherlich auch noch in den folgenden Lifestyle Sonntag Ausgaben auftauchen.

Canyon Urban Commuter 7 0
Ihr kennt das, kaum kommt das neue Jahr nimmt man sich vor mehr Sport zu machen und abzunehmen. Das geht in der Regel ein paar Tage, vielleicht sogar Wochen gut und dann nimmt der Wille auch wieder ab, seine Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Persönlich habe ich mir auch vorgenommen etwas mehr Sport zu machen und habe im Januar schon ein paar Kilometer auf dem Hometrainer zurückgelegt. Aber irgendwann geht’s auch wieder nach draußen und hier setzen die neuen Bikes von Canyon an und bieten die passenden Räder, um auf die Vorsätze Taten folgen zu lassen.

Eines dieser Bikes ist das Canyon Commuter 7.0, welches mich durch sein minimalistisches, markantes Design vollkommen überzeugt hat. Klar soll man nicht nur nach dem Äußeren gehen. Aber auch Fakten wie Nabenschaltung mit Riemenantrieb oder die klassische Kettenschaltung garantieren Funktionalität und Zuverlässigkeit im Alltag.

Weiterhin scheint jedes Detail vom integrierten Cockpit mit Beleuchtung bis hin zum hochwertigen Sattel und den Griffen aus Leder aufeinander abgestimmt zu sein. Ganz ehrlich, wenn das Rad vor meiner Tür stehen würde, würde ich es ohne zu Denken gegen mein Mountainbike umtauschen. Und ihr?

ASICS X MITA GEL-LYTE III TORICO
Das 25-jährige Jubiläum des GEL-LYTE III aus dem Hause ASICS steht dieses Jahr, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, schenkt man dem Schuh mit zwölf aufsehenerregenden Kollaborationen besondere Beachtung. Dabei macht im ersten Monat des Jahres der japanische Sneakerstore MITA den Auftakt und präsentiert die erste der zwölf Kollaborationen. Das Jubiläumsmodell, welches aus der Kollaboration von MITA und Asics entstanden ist wirft einen Blick zurück auf die einzigartigen Details der früheren Werke und vereint eine Auswahl davon in diesem Schuh.

So findet man beispielsweise die gepolsterte und gesteppte Split Tongue, die Mesh-Panels mit gummiertem Gitternetz und die asymmetrische Farbgebung im Schuh wider. Als Verbeugung vor der Gründerfirma ONITSUKA TIGER, dem Vorläufer von ASICS, wurde der GEL-LYTE III in den Farben weiß, blau und rot gestaltet. Aber natürlich darf bei einem japanischen Sneaker der spezielle Bezug zur japanischen Kultur und dem täglichen Lifestyle nicht fehlen.

Da es in Japan häufiger üblich ist, die Schuhe auszuziehen, wurde die Fersenkappe mit einer Schlaufe für den „easy to wear” Gebrauch versehen. Die Innensohle zeigt die MITA-typischen Gitterlinien (ein Bezug auf ihre räumliche Nähe zum benachbarten Zoo) und die japanischen Kanji-Buchstaben, die für „TOKYO CUSTOM MADE” stehen. Der ASICS X MITA GEL-LYTE III „TORICO” wurde gestern für einen UVP von 150€ releast.

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Einen Blick auf die Davidoff Destination Collection http://www.maenner-style.de/2015/fashion/davidoff-destination-collection/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/davidoff-destination-collection/#comments Fri, 23 Jan 2015 11:15:40 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=10128 Mehr]]> Richtig gelesen, ich werfe heute einen Blick auf die Davidoff Destination Collection. Was sich dahinter verbirgt, fragt ihr euch nun? Mir ging es zumindest so, denn bisher brachte ich die Marke Davidoff eher mit Zigarren in Verbindung, als mit etwas aus der Fashionszene.

Aber so kann man sich täuschen. Denn bis auf den Gründer der heutigen Zino Davidoff Group verbindet die beiden Geschäftsbereiche nicht viel.

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Davidoff – Geschichte des Unternehmens

Hinter der heutzutage sehr bekannten Marke steht der schweizerisch-ukrainische Unternehmer Zino Davidoff, welcher am 11. März 1906 in Kiew geboren wurde. In Kiew verbrachte er seine frühe Kindheit, bevor er im Jahr 1911 mit seiner Familie nach Genf in die Schweiz auswanderte.

Seine Schulzeit beendete er mit dem Abitur, im Anschluss daran erfüllte er sich einen Traum und begab sich auf eine lange Reise durch Süd- und Mittelamerika, welche sein gesamtes Leben beeinflussen sollte. Denn auf dieser kam er mit der Zigarrenherstellung in Berührung und eignete sich die dafür notwendigen Kenntnisse an. Als er 1930 nach Genf zurückkehrte, übernahm er das Unternehmen seines Vaters und führte es erfolgreich weiter.

Im Laufe der Zeit avancierte Davidoff zur besten Adresse für Zigarren der Stadt, wo sogar während des Zweiten Weltkriegs Havannas zu haben waren. Rund zehn Jahre nach dem Verkauf seines Geschäfts gründete Zino Davidoff 1980 die Zino Davidoff Group, welche neben prestigeträchtigen Parfums, Brillen, Cognac und Kaffee exklusive Uhren, Schreibgeräte und Lederwaren für eine anspruchsvolle Kundschaft am Markt anbieten. Dabei ist anzumerken, dass die Zino Davidoff Group ein von der Oettinger Imex AG und der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH unabhängiges Unternehmen ist.

Soviel zu der Geschichte des Unternehmens und die Herkunft der Marke Davidoff, welche eben doch nicht nur für Zigarren, sondern auch für andere hochwertige Dinge, wie beispielsweise Brillen, Cognac, Kaffee, Uhren und Lederwaren steht.

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Die Philosophie von Davidoff

“Jeden Moment voll auskosten.”

Mit diesem einen Satz lässt sich die Philosophie von Davidoff ganz gut zusammenfassen. Denn für Davidoff liegt wahrer Luxus darin, das Leben leidenschaftlich und intensiv zu erleben und jeden Augenblick in vollen Zügen auszukosten. Dabei sieht man bei dem Unternehmen die Welt als ein grenzenloses Wunderland, welches voller endloser Inspirationen und Möglichkeiten daher kommt, die feinsten Materialien und Inhaltsstoffe zusammenzuführen.

Dabei sind es vor allem die Leidenschaft für die Entdeckung von neuen Dingen und das Streben nach höchster Perfektion in Hinblick auf Design, Handwerkskunst und Innovation, welche die Überzeugung Davidoffs untermauern. Denn in Davidoffs Augen ist das Leben an sich zu kostbar, um Kompromisse einzugehen, nur das Beste ist gut genug.

Gerade diese Überzeugung zeigt sich darin, dass Perfektion in Bezug auf Know-how, Vision und Leidenschaft die Grundlage, oder besser gesagt die Seele ist, auf welcher die Marke Davidoff beruht. Dabei ist das stetige Streben des Unternehmens darauf ausgerichtet diese Perfektion zu erreichen, um die Zusammenführung von Qualität, Handwerkskunst und Luxus aus allen Teilen der Welt zu erzielen.

So wie ich die Produkte von der Webseite von Davidoff kennenlernen durfte, überzeugen diese durch ein nicht zu aufdringliches, markantes Design, welche unter Verwendung von erstklassigen Rohstoffe in Verbindung mit herausragender Handwerkskunst gefertigt werden.

Im heutigen Beitrag möchte ich gerne einen näheren Blick auf die aktuelle Davidoff Destination Collection werfen, insbesondere auf die London – LHR – 1Zip Schwarz, welche sich seit kurzem in meinem Besitz befindet.

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Die Davidoff Destination Collection

In irgendeinem meiner Studienkurse habe ich Mal gelernt, dass man sich den idealen Kunden vorstellen und für diesen das perfekte Produkt schaffen soll. So sollte man, quasi die Zielgruppe vor Augen, immer das richtige Produkt entwickeln. Macht irgendwie Sinn, daher habe ich dies in leicht abgewandelter Form bei meiner Zusammenarbeit mit DaGallo verwendet, dass könnt ihr hier nachlesen. Aber auch Davidoff hat sich daran angelehnt, bei der Entwicklung der Davidoff Destination Collection.

In deren Mittelpunkt steht der Mann von heute, ein Weltbürger, welcher ständig dynamisch in Bewegung ist und sein Leben voller Energie auf der Suche nach neuen Emotionen und Inspirationen verbringt. Dabei ist sowohl für den Weltenbummler als auch für den erfolgreichen Geschäftsmann Reisen ein fester Bestandteil seiner DNA und wird immer zu einer denkwürdigen Erfahrung. Damit er dieses Reisen auch genießen kann, mussten die passenden Taschen geschaffen werden, welche ihn dabei unterstützen, die Davidoff Destination Collection.

Pünktlich für Herbst/Winter 2014-2015 stellte Davidoff eine Kollektion von hochwertigen Lederwaren-Accessoires vor. Diese machen sich die Notwendigkeiten eines jeden Reisenden zu Eigen und begleiten diesen bei der Entdeckung der Welt. Natürlich verleihen sie ihm, dank der Kombination aus Stil, Eleganz, aber auch außerordentlicher Handlichkeit, einen einzigartigen Look im Stil des modernen Globetrotters von heute.

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Weiterhin überzeugt die Kollektion durch die hochwertige Qualität der verwendeten Lederarten und die hervorragenden Abschlüsse, welche typisch für 100 %-iges Made in Italy steht. Dabei bietet die aktuelle Kollektion eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen, Formen und Abmessungen. So ist alles dabei, was man auf Reisen benötigt. Angefangen bei der Davidoff Shanghai – PVG – Pouch, die sich perfekt als Brieftasche für unterwegs für einen lässigen Städtetrip eignet, bis zur Davidoff London – LHR – Business-Bag, einem geräumigen und funktionellen Accessoire, welches ich euch gleich noch ein wenig näher vorstellen werde.

Aber auch in Hinblick auf die verwendeten Farben trumpft Davidoff auf, so reichen die Farben der Lederwaren-Accessoires von einem energiereichen Blau, bis zur klassischen Eleganz von Grau und hin zum zeitlosen Schwarz. Man kann durchaus sagen, dass die Davidoff Destination Collection viel mehr ist als nur ein Reiseaccessoire. Vielmehr ist diese ein Symbol für Eleganz, die man mit sich trägt, um jedes Abenteuer voller Charakter und Begeisterung zu erleben.

Demm kann ich so nur zustimmen, denn die Kollektion hat mich beim Betrachten gefesselt und stark begeistert. Zwar habe ich mich auch sehr mit meiner Desert Canvas Holdall Reisetasche angefreundet, aber die New York – JFK – Oxford-blau kommt doch noch um einiges stilvoller und stylischer daher.

Einen Blick auf die London – LHR – 1Zip Schwarz

Davidoff war so freundlich und hat mir eine London – LHR – 1Zip Schwarz zugesandt, damit ich mir selbst einen Eindruck von der Davidoff Destination Collection bilden kann. Hier ist anzumerken, dass mich entgegen aller “Style-Regeln” jeden Tag ein Rucksack in die Arbeit begleitet. War für mich bisher einfach am praktischsten alles darin unterzubringen, aber der dürfte nun der Vergangenheit angehören. Denn die London – LHR Tasche wird diesen wohl ablösen.

Warum werdet ihr gleich verstehen, wenn ihr euch meine Fotos anschaut und noch ein wenig weiterlest. Schon beim Auspacken der Tasche aus dem Karton habe ich gemerkt, dass es sich hierbei um etwas Besonderes handeln muss, welche Tasche kommt sonst noch einmal in einem gesonderten Staubbeutel daher? Nicht viele, zumindest fallen mir keine ein.

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Zunächst war ich ein wenig überfordert, da ich im Karton nur rot sah, aber nach dem Auspacken, war ersichtlich, dass die Tasche nur für einen zusätzlichen Schutz eingepackt war. Gar keine schlechte Idee und auch zur späteren Aufbewahrung, sollte ich doch wieder zum Rucksack zurückkehren, eignet sich der Staubbeutel gut um die London – LHR – 1Zip zu verstauen.

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Nun geht’s aber ans Eingemachte, die 38 x 35 x 12 cm große Tasche musste ihren zusätzlichen Schutz ablegen. Zum Vorschein kam eine Tasche aus feinstem italienischen Leder. Dieses fühlte sich beim ersten in die Hand nehmen bereits sehr weich und angenehm an. Betrachten wir die Tasche nun ein wenig genauer fallen die zwei mit Leder umwickelte Griffe auf, welche es gestatten die Tasche ohne Probleme von A nach B zu bringen. Für mich interessanter war der mitgelieferte Schulterriemen, welcher es mir erlaubt die Tasche im Alltag geschultert zu tragen.

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Von außen wird die Tasche mit einem Reißverschluss geschlossen, welcher über ein mitgeliefertes Schloss zusätzlich gesichert werden kann, dazu gleich mehr. Die Metallteile, welche man links und rechts an der Tasche sieht, kommen mit einem Palladium-Finish daher und werden genutzt um den angesprochenen Schulterriemen zu befestigen.

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Wie im vorherigen Absatz bereits erwähnt, bietet der Verschluss mit Schlüsselschloss die Möglichkeit die Tasche von außen zu sichern. Meiner Meinung nach sehr praktisch, wenn man gerade auf Reisen ist und die Tasche beim Spaziergang eher Nebensache ist.

Klar kann man diese immer noch aus der Hand gerissen bekommen, aber zumindest die Gefahr, dass sich jemand am Reißverschluss zu schaffen macht ist geringer. Auf den folgenden zwei Fotos seht ihr ganz gut, wie der Verschluss angebracht ist, dabei fällt das Schloss im geschlossenen Zustand nicht störend auf.

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Auf der Unterseite der Tasche sind vier “Abstellknöpfe” angebracht, oder wie der Fachbegriff hierfür lautet. Zumindest bieten diese die Möglichkeit, dass das Leder nicht direkt auf dem Boden steht, wenn man die Tasche abstellt.

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Von außen kommt die Tasche relativ zurückhaltend daher, was sicherlich am schwarzen Farbton liegt. Öffnet man den Reißverschluss allerdings, sieht man das unverkennbares Textilfutter aus Davidoff-blau, welches zu 100 % aus Baumwolle besteht.

Weiterhin ist ersichtlich, dass die Tasche geräumig genug für alle Dokumente ist, welche man so im Alltag mit sich rumschleppt. Zudem besitzt die London – LHR – 1Zip Schwarz im Inneren ein Fach speziell für den eigenen Laptop sowie eine Reißverschluss-Innentasche.

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Definitiv Platz genug um Notizbuch, Unterlagen, Smartphone, Kindle und Co. unterzubringen und was ich ebenso Tag für Tag durch die Gegend trage. Dabei finde ich den Kontrast von dunklem äußeren zu hellem inneren sehr genial, weil man es irgendwie gar nicht erwartet.

Noch ein Ticken mehr hat mich nur die besonders hochwertige Verarbeitung begeistert sowie das verwendete Material, da sich dies tatsächlich sehr gut in der Hand anfühlt. Ich bin schon gespannt wie sich die London – LHR – 1Zip Schwarz aus der Davidoff Destination Collection im Alltag so schlägt.

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Mit freundlicher Unterstützung von Davidoff
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Kurzportrait #1 – Scotch & Soda http://www.maenner-style.de/2015/fashion/kurzportrait-1-scotch-soda/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/kurzportrait-1-scotch-soda/#comments Wed, 21 Jan 2015 11:15:13 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9828 Mehr]]> Schon vor einiger Zeit hatte ich euch auf Facebook gefragt was ihr den von sogenannten Kurzportraits haltet. Mit diesen habe ich vor, kurz auf die Geschichte des jeweiligen Labels einzugehen, durch im Beitrag verteilte Fotos einen Einblick in das aktuelle Lookbook zu geben sowie gezielt zwei bis drei schöne Kleidungsstücke, welche mir gut gefallen vorzustellen. Und um genau so ein Kurzportrait handelt es sich heute, dabei bildet die niederländische Marke Scotch & Soda den Anfang der neuen Serie.

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Wer ist Scotch & Soda?

Das Unternehmen Scotch & Soda besteht bereits seit den 80er-Jahren, allerdings konnte es erst Anfang 2001 richtig Fuß fassen. Ausschlaggebend hierfür war der Neustart des Labels unter drei neuen Inhabern, welche ihr umfangreiches Erfahrungsspektrum sowie die gemeinsame Leidenschaft für hochwertige Kleidungsstücke bei Scotch & Soda mit einbrachten. Dies erst machte die Marke aus Amsterdam zu dem wie wir sie heute kennen.

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Der eigentliche Relaunch der Marke fand im Frühjahr/Sommer 2002 statt, gefolgt von der Einführung von Scotch Shrunk im Frühjahr/Sommer 2008, nachdem sich die Marke zunächst wieder einigermaßen im Markt gefestigt hatte. Mit dieser Modereihe verfolgte das Label einen ganz neuen, ausgefallenen Ansatz in Sachen Kindermode. So “schrumpfte” das Unternehmen Kleidungsstücke der aktuellen Herrenkollektion ein, um diese an modebewusste Jungs zu verkaufen, ein Konzept welches zunächst überraschte aber dennoch gut am Markt ankam.

Diesem nicht, zumindest in dem Ausmaß, erwarteten Erfolg folgte schon bald die Einführung einer Kollektion für Damen. Diese kam mit der Frühjahrs-/Sommerkollektion 2010 unter dem Namen Maison Scotch auf den Markt und trägt bereits jetzt zu einem großen Teil zum anhaltenden Wachstum des Unternehmens bei. Die kleine Schwester R’Belle feierte ihr Debüt im Frühjahr/Sommer 2011.

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Aber anscheinend reicht Kleidung für Männer, Jungs, Frauen und Mädchen dem Label nicht aus und so brachte Scotch & Soda Ende 2010 das erste Parfum mit dem Namen Barfly auf den Markt. Hierdurch ging ein großer Traum der Marke endlich in Erfüllung. Jedoch ist dies keinesfalls das jüngste und ehrgeizigste Projekt von Scotch & Soda, denn dieses ist Amsterdams Blauw, welches im Dezember 2010 in die Geschäfte kam – eine kompakte, hochwertige Jeans-Kollektion.

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Aktuell gibt es weltweit 94 Scotch & Soda Stores mit mehr als 7.000 weiteren Verkaufsstellen. Meiner Meinung nach darf man bei dieser bisherigen Entwicklung noch mit einigen Überraschungen in Zukunft rechnen und gespannt auf kommende Kollektionen sein. Für mich jedoch am interessantesten ist die Herrenlinie von Scotch & Soda aus welcher ich euch gerne noch ein paar Kleidungsstücke vorstellen möchte.

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Interessante Stücke von Scotch & Soda

Natürlich habe ich mich auch ein wenig durch den Shop von Scotch & Soda geklickt, um ein Gefühl für deren Kleidungsstücke, Accessoires und Co. zu bekommen und ich muss sagen, es sind einige schicke Dinge vorhanden, welche man dort findet. Es fiel mir daher schon schwer, die Liste meiner interessanten Stücke kurz zu halten, aber ihr könnt euch natürlich gerne in deren Online-Shop umschauen, ob auch etwas Interessantes für euch dabei ist.
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Das erste Kleidungsstück, welches ich mir aus dem Shop herausgesucht habe, ist ein Pullover mit Crew Neck. Dieser kommt in verschiedenen Blautönen daher und wird vom Hals ab immer heller, bis er am Bund wieder mit einem dunklen Blau abschließt. Diese Abstufung der Blautöne wird als sogenannter abgestufter „Dip-dye“-Effekt bezeichnet. Ansonsten kommt der dehnbare Strickpullover aus weicher, grobmaschiger Baumwolle mit Rundhalsausschnitt und einem Relaxed Fit Schnitt daher. Den Pullover findet ihr übrigens hier.

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Ein Indigoblaues T-Shirt mit Waschung wie dieses hier, schaut meiner Meinung nach ganz lässig zu einer Jeans aus. Zwar eher etwas für den Sommer, kann aber ohne Bedenken auch unter den zuvor vorgestellten Pullover getragen werden. Es kommt mit einem Rundhalsausschnitt und Relaxed Fit Schnitt daher zudem wird es von Scotch & Soda als ideales Shirt für ein durchdachtes Amsterdams Blauw Denim-Styling angepriesen. Das Shirt besteht zu 100% aus Baumwolle.

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Etwas was ich zur Zeit nicht mehr missen möchte ist mein Hoddy mit sogenannter Wickelkapuze, zwar ist dieser nicht von Scotch & Soda, aber überzeugt hat mich dieser dennoch. Daher möchte ich euch einen solchen Hoddy ans Herzen legen. Dieser ist ultrabequem und passt perfekt zu einer Trainingshose für einen relaxten Wochenend-Look oder auf eine Jeans, wenn man sich einen gemütlichen Abend mit Freunden macht. Auch dieser besteht zu 100% aus Baumwolle. Weitere Informationen zum Hoody in Blau oder Grau gibt’s hier.

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Bei dem letzten Stück, welches ich euch vorstellen möchte, handelt es sich weder um Pullover noch Jeans, sondern um den Amsterdam Blauw Rucksack. Dieser besteht aus einer einzigartigen Kombination aus Denim, Leder und Canvas und ist dadurch eine ganz besondere Ergänzung zur Denim-Kollektion von Scotch & Soda. Weiterhin setzt dieser auf einen Tunnelzug aus Leder, zum Verschließen, welcher zusätzlich durch einen Schnallenverschluss ergänzt wird. Im Inneren ist der Rucksack mit einem Baumwollfutter ausgekleidet. Weitere Detailaufnahmen des Rucksacks findet ihr hier.

Ich hoffe, dass euch mein erstes Kurzportrait gefallen hat. Wenn dies der Fall ist, werden sicherlich noch einige mehr in Zukunft folgen. Solltet ihr Vorschläge für Labels haben, welche ich mir ein wenig genauer anschauen sollte, dann zögert nicht die Kommentarfunktion, das Kontaktformular oder Facebook zu nutzen.

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Schuh-Guide: Der Loafer http://www.maenner-style.de/2015/fashion/schuh-guide-der-loafer/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/schuh-guide-der-loafer/#comments Mon, 19 Jan 2015 11:15:06 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9751 Mehr]]> Diese Art des Schuhwerks für den Herrn ist je nach Sprachraum unter verschiedenen Namen bekannt. Dadurch ergeben sich freilich Wissenslücken über die Charaktereigenschaften, genauer Definition, Abgrenzung und empfohlener Kombinationen und Anlässen. Diese Basics kann man aber genauso unter der Bezeichnung „Slip on“ (Großbritannien), „Slipper“ (BRD) oder „Schlüpfer“ in der Schweiz und Österreich einholen. Gemeint ist damit die bequemste und verbreiteteste Schuh-Art schlechthin. Der Loafer ist ein Schlupfhalbschuh, der aufgrund des Komforts beim An- und Ausziehen mit absoluter Alltagstauglichkeit ausgestattet ist.

Der „Pennyloafer“, eine seiner bekanntesten Arten, wird in deutschsprachigen Ländern als „College-Schuh“ bezeichnet und ist beständiger Begleiter auch in der Damenwelt und in der Kindermode. Die Mode greift immer wieder auf ihn zurück und kennzeichnet ihn stets durch neue Akzente. Den Modemachern sind dabei kaum Grenzen gesetzt, außer: Ein kleiner Absatz zählt zu seinem Erkennungsmerkmal. Der Mokassin zählt in Ermangelung dessen nicht als Loafer, auch wenn der Unterschied letztlich marginal ist.
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Die Ursprünge und seine Positionierung am Weltmarkt

Als definitiver Vorläufer ist der oben angesprochene Pennyloafer oder College-Schuh zu nennen, der in den USA schon im Jahre 1910 erzeugt wurde. Das Unternehmen „Bass“ griff schon damals den Gedanken dieses Grundmodells auf und sorgte für eine großflächige Verbreitung. Zwei Jahrzehnte später war der Loafer an den amerikanischen Universitäten nicht mehr wegzudenken.

An dieser Stelle ist ein kleiner Exkurs in die amerikanische Landschaft der damaligen Elite gerechtfertigt: Die „Ivy League“, eine Liga im Hochschulsport, die sich aus acht Eliteschulen zusammensetzt, ist und war tonangebend für entstehende Trends. Auf diesem Weg wurden gesellschaftlich akzeptierte Modeerscheinungen beinahe zeitgleich in den verschiedenen amerikanischen Regionen etabliert. So war es auch beim Loafer genau diese Liga, welche den Trend händeringend annahm und Vorreiter für den folgenden globalen Trendsetter wurde.

Einer Erzählung zufolge hätten die Studenten als Glücksbringer einen Penny oberhalb des Rists gesteckt, womit der Name „Penny Loafer“ seinen Ursprung fand. Ein anderes Unternehmen sprang auf den Zug indem es mit „Beefroll“ während der 40er ein weiteres „Penny-Loafer-Modell“ kreierte. Freilich erkannte das Schuh-Paradies Italien nach Kriegsende ebenfalls den Trend und sorgte in Europa für Etablierung, während auf der anderen Seite des Ozeans der „Tasselloafer“ und in der Folge der „Gucci-Slipper“ die Innovationen belebte.

Fortan kamen auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ohne Slipper nicht mehr aus. Die Engländer allerdings übernahmen in ihre Produktionen nur modifizierte Formen – ihnen wird nachgesagt, durch deren rahmengenähte Bauweise die Leichtigkeit verloren zu haben. Mittlerweile gibt es kaum einen nennenswerten Produzenten, der nicht seine eigene Kreation an den allerorts beliebten Schlüpfern bereithielt.
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Unisex mit wenigen Einschränkungen

Der Loafer oder Slipper hält nichts von Klischees und geschlechtsspezifischen Unterschieden – umso mehr ist er geeignet, bei Damen und Herren gleichermaßen für neutrale, aber adäquate, Auftritte zu bürgen. In der Freizeit ist er der ideale Partner für alle Ausflüge, Stadttouren, Spaziergänge oder Shopping-Trips.

Für förmliche Anlässe ist er bei beiden Geschlechtern mit Vorsicht zu genießen – von anderen, in der Machart geschlossenen Klassikern, wird er hier auf jeden Fall übertroffen. Je nach Funktion ist man aber im typischen Büroalltag mit den Schlüpfern gut gewappnet und auch dieser Anspruch auf Allgemeintauglichkeit ist weder geschlechts-, noch altersspezifisch zu beschränken. Auch ein Schulanfänger mit Schlüpfern ist in jedem Fall gut ausgerüstet.
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Der Grund, warum er bei förmlichen Anlässen nicht optimal ist, liegt im Ausschnitt. Es bestehen allerdings in länderspezifischen Hinsicht große Unterschiede, in wieweit der Slipper salonfähig wurde – darum sollte man sich generell nicht alleine auf deutschsprachige Artikel oder Empfehlungen verlassen. Die USA und Italien sind beim Tragen von Slippern bei offiziellen Anlässen großzügiger, während man das Risiko eines stilistischen Fauxpas´ vor allem in England und Deutschland eingeht.

Die Modelle

  • Der Penny-Loafer definiert sich durch seinen quer verlaufenden Schlitz oberhalb des Rists in der Schaftbrücke.
  • Der sogenannte Tassel-Loafer verleiht eher verspielte Eindrücke – üblich sind hier insbesondere Lochmusterungen im Material und kennzeichnend die Quasten, welche seit schon vielen Jahrzehnten das Vorderblatt zieren. Ansatzweise erinnern sie an Schnürsenkel, die jedoch nur als Akzentuierung rund um den vorderen „Einschlupfbereich“ des Schuhs befestigt sind. Hier ist auf gute Qualität zu achten, denn Beschädigungen einer Verzierung können irreparabel sein und doch ein an sich unbeschädigtes Schuhwerk unbrauchbar machen. Diese Modelle werden übrigens schon seit den 1950er Jahren hergestellt.
  • Der Laschenslipper oder „Prince Albert“ weist sich durch eine einzige Naht an der Ferse und einem hohen Schaft aus. Die „Prinzenvariante“ meint allerdings nur den Hausschuh dieser Modelle.
  • Ein elastisches Gummi-Band seitlich am Spann sorgt für noch besseren Halt. Immerhin sind beide Füße nie ganz gleich und die Elastizität stellt den oft dringend nötigen Ausgleich her. Genannt werden diese Produktionen Zug- oder Elastikloafer.

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Thema Farbe

Mit der „richtigen“ Farbe kann man unter Umständen leicht formelle Auftritte mit Loafer retten. Möchte man zu solchen Anlässen mit diesem Schuhwerk in unseren Regionen punkten, so ist zuerst auf das Gesamtbild und subsidiär auf die Farben zu achten: Schwarz kann den seriösen Gesamt-Effekt noch retten. Die beliebten Braun- oder Beige-Töne sollte man allerdings wirklich sportiven Aktivitäten oder der Freizeit vorbehalten. Die Expressionen sind von Bequemlichkeit, Biegsamkeit und Lockerheit charakterisiert – Kriterien, die bei vielen formal gesellschaftlichen Ereignissen abträglichen Effekts sind.
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Der Loafer – Ausführungen von heute

Den Ausführungen sind in Qualität und Optik keine Grenzen gesetzt. In der Damen- und Mädchenmode hat sich der Ballerina als Unterart herausgebildet, Slipper im College-Style als Tassel-Loafer stehen nach wie vor allen Geschlechtern und Altersklassen offen und mit relativ hohem Vorderteil gelten sie auch bei als kombinierbar zur Anzughose. Außer bei ganz streng formellen Meetings sind sie auch im alltäglichen Büroalltag nicht mehr wegzudenken.

Durch die möglichen Ausführungen in verschiedensten Stilrichtungen lassen sich keine weiteren Einschränkungen finden. Ob funky, casual oder sportlich ist das Einsatzgebiet für den Loafer wohl der größte unter allen Schuharten. Selbst der Individualist findet hier viele Möglichkeiten, seinen eigenen Stil zu kombinieren und bewegt sich dabei stets im gesellschaftlich positiv reflektierten Rahmen.

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Copyright Fotos: Melvin & Hamilton
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Lifestyle Sonntag #31 http://www.maenner-style.de/2015/lifestyle-2/lifestyle-sonntag-031/ http://www.maenner-style.de/2015/lifestyle-2/lifestyle-sonntag-031/#comments Sun, 18 Jan 2015 11:15:02 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=10032 Mehr]]> Die Jubiläumsausgabe des Lifestyle Sonntag haben wir vergangenen Sonntag erfolgreich hinter uns gebracht, nun geht es im normalen Rythmus weiter. Falls ihr den “Lifestyle Sonntag” noch nicht kennt: In diesem findet ihr kurz und knackig die neusten Trends und Styles, in einem Beitrag zusammengefasst. Immer pünktlich zum letzten Tag der Woche. Vorschläge für erwähnenswerte Inhalte könnt ihr mir über das Kontaktformular zukommen lassen. Nun aber viel Spaß mit dem Lifestyle Sonntag #31.

Whitby Black Leather Brogue Boot
Seit Anfang der Woche nun in meinem Besitz, die Whitby Black Leather Brogue Boots von Frank Wright. Eigentlich sollten diese noch vor Weihnachten bei mir eintreffen, dann hätten sie sich gleich im Schnee beweisen dürfen. So schaut es aber danach aus, dass sie im nahenden Frühling getragen werden. Dem Leder tut dies sicherlich gut. Die Boots stammen von Frank Wright, welcher für britisches Schuhhandwerk mit Tradition steht.

Mir gefällt an den Boots der doch relativ schlichte Designansatz, keine unnötigen Schnörkel oder Verzierungen, einfach schick. Der Schnürstiefel kommt mit einer Holzsohle daher, was dem Einsatz bei Schnee und Regen zu gute kommt.

Weiterhin wartet der Schuh mit feinen Stanzdetails auf, welche sich zwar über den ganzen Schuh ziehen, allerdings nicht zu aufdringlich daher kommen. Der Boot an sich ist für um die 113€ im Online-Shop von Frank Wright erhältlich. Weitere visuelle Eindrücke gibt’s auch in meinem Album auf Facebook. Schaut vorbei!

Unterboex
Eine Sache, welche ich bisher nicht so gern gemacht habe, war Unterhosen kaufen. Einfach weil es alles so 0815 ausschaut und man sich nicht wirklich sicher sein kann, ob es sich dabei um vernünftig produzierte Kleidung handelt oder Billigware aus Fernost. Vergangene Woche bin ich dann auf Unterboex aufmerksam geworden, welche bequeme Schnitte, angenehme Stoffe und exklusive Prints bei ihren Unterhosen anbieten, sowohl kurz als auch lang, und das alles noch Made in Europe.

Klar zeigt sich das auch im Preis, aber schlägt sich auch in der Qualität nieder. Denn die Unterhosen in einer solchen Qualität halten sicherlich länger als die drei Euro Shorts aus dem Laden ums Eck. Zudem kann Unterboex zurecht stolz darauf sein, dass es sich bei den eigenen Produkten um eine reine EU-Produktion handelt. In der Produktionskette finden sich Firmen aus Frankreich, Belgien, Polen und Deutschland.

Der Grundstoff der Hose besteht zu 92 Prozent aus hochwertiger Viskose, was eine reine Naturfaser ist, da sie aus Zellulose – also Pflanzenfasern – gewonnen wird. Die restlichen acht Prozent sind Elasthan, die versprechen einen super Sitz und nur wenig Geheimnisse. Mir gefällt der Style und die Idee dahinter. Weitere Informationen findet ihr bei Interesse hier.

Jockey_Loungewear 2015
Es wird farbenfroh, zumindest wenn es nach mir geht! Und der Frühling/Sommer kann nun langsam aber sicher auch kommen. Denn was ihr hier seht ist ein Stück aus der kommenden Loungewear Kollektion Spring/Summer 2015 von Jockey. Diese kommt mit dem Motto “Time to relax!” daher und lädt zum Entspannen ein. Dazu benötigt man allerdings nicht nur Ruhe und Zeit, sondern auch die passende Kleidung und für diese sorgt Jockey.

Nach all den Jahren mit schwarzen oder dunkelblauen Shorts, war es dieses Jahr an der Zeit, ein wenig Mut zur Farbe zu zeigen. Daher habe ich mich für die Long Short Ocean Wave entschieden. Diese kommt mit einem schicken quadratischen Muster daher.

Eben diese Quadrate sind mit hellen, kräftigen Farben gefüllt und durch schwarze Linien voneinander getrennt. Was dabei schlussendlich herauskommt, seht ihr im oben eingebundenen Foto und ganz ehrlich, die Farben sind tatsächlich so genial. Freue mich schon die Shorts im hoffentlich warmen Frühling anzuziehen. Weitere Stücke der Loungewear Kollektion von Jockey gibt’s hier.

New Balance 860 V5
Was ihr hier seht ist mittlerweile die fünfte Generation des New Balance 860 V5. Mit diesem Update für das Frühjahr/Sommer 2015 ist es dem Unternehmen gelungen, einen Schuh zu kreieren, der exzellente Dämpfungseigenschaften und optimale Stabilität aufweist und sich dabei dennoch soft und leicht am Fuß anfühlt. So zumindest das Versprechen von New Balance.

Um dies zu erreichen setzt man auf die vertraute Kombination aus ABZORB®- und ACTEVA®-Technologie. Weiterhin sorgt die T-Beam®-Mittelfußbrücke für die torsionale Stabilität. Aber auch die asymmetrische Fersenkappe garantiert einen stabilen Halt im Laufschuh. Zur Korrektur der moderaten Überpronation dient die mediale Stütze, genauso wie die Sohlen-Struktur, die den Fuß optimal führt.

Damit der Schuh auch richtig sitzt, setzt man bei New Balance auf funktionale und komfortable Materialien. So kommen im Vorfuß atmungsaktive, leichte und nahtfreie Overlays zum Einsatz. Diese werden durch die 3D-geprintete FantomFit-Technologie unterstützt, die den Fuß perfekt umschmeichelt und schützt. Weitere Informationen und Bezugsquellen findet ihr auf der Webseite von New Balance.

Victorinox Swiss Army Maverick
Eigentlich hätte ich zuerst den Text schreiben und dann das Foto zeigen müssen. So ist es wahrscheinlich schon zu spät und die Victorinox Swiss Army Maverick hat euch schon in den Bann gezogen. Zumindest um mich war es gleich geschehen. Bei Armbanduhren werde ich eh recht schnell schwach, aber wer kann es mir bei dieser verübeln? Niemand, oder?

Nachdem das Design der Drei-Zeiger-Version der Maverick bereits überarbeitet wurde, war es nun auch für den Chronographen an der Zeit, sein Erscheinungsbild zu erneuern. Dabei sieht man die erste Veränderung zunächst auf dem Ziffernblatt, so hat man die Zahlen in diesem durch diamantenbesetzte Indexe ersetzt. Lediglich die Ziffern drei und neun hat man beibehalten, um das Ablesen der Zeit zu erleichtern. Das Ziffernblatt gewinnt dank der Gestaltung mit unterschiedlichen Tiefen und einer neuartigen Oberflächenbehandlung an Strahlkraft.

Bei der Armbanduhr an sich hat man die Wahl zwischen verschiedenen Farben, welche sich an den natürlichen Tönen der Schweizer Landschaft orientieren. So ist der Maverick Chronograph in Schwarz, Blau, Grün und einem Schokoladenton verfügbar. Gleichzeitig finden sich die Farben auch auf der einseitig drehbaren Lünette und dem Kautschukarmband wieder.

Das Armband ist wahlweise in einer Edelstahl-Version, einer Edelstahl-Ausführung mit goldfarbener PVD-Beschichtung und als zweifarbige Edelstahl-Variante (Edelstahl/Edelstahl mit goldfarbener PVD-Beschichtung) erhältlich. Weitere Informationen und Detailaufnahmen findet ihr auf der Webseite von Victorinox.

Mi-Pac Back to the Gym
Viele Worte brauch ich zu diesem Foto nicht verlieren, ein alter Bekannter Mi-Pac ist mit der neuen “Back to the Gym” Kollektion zurück. Mit dieser präsentiert das Unternehmen neue Taschen der Spring/Summer 2015 Kollektion, welche die perfekten modischen Begleiter fürs Fitnessstudio sind.

Dabei setzt man auf die gewohnte Kombination von knalligen Farben, Lederoptik, Mesh und florale Muster. Diese machen den Weg zum Fitnessstudio vielleicht nicht kürzer aber auf jeden Fall zum eindeutigen Fashion-Statement. Mein persönlicher Favorit, von den hier zu sehenden Exemplaren, ist definitiv die grüne Tasche. Irgendwie schick!

adidas Originals Superstar – Vintage Deluxe Pack
adidas ist in 2015 mit einer Hommage an einen Schuh gestartet, welcher eine Bewegung ausgelöst hat: der Superstar. Dabei ist das hier gezeigte Vintage Deluxe Pack eine Neuauflage, die den All-Time-Classic in seiner ursprünglichen Form zeigt. Das Pack erscheint in einer Premium Lederkonstruktion, mit tonalen Laces und der ikonischen Gummi-Shell Toe.

Akzente setzt der Schuh durch die gezackten 3-Streifen in Navy, Rot, Grün oder Schwarz. Das Gesamtbild des Superstar wird durch das goldene Emblem auf der Zunge abgerundet. Das Superstar Vintage Deluxe Pack ist bei ausgewählten Händlern seit dem 10. Januar erhältlich. Was haltet ihr davon?

Nike Free 5.0 2014
Wenn ich schon adidas Schuhe vorstelle, dann darf Nike natürlich auch nicht fehlen. Genauer gesagt geht es um den Männerlaufschuh Nike Free 5.0 2014 aus Flywire-Fasern, welcher sich perfekt dem Fuß und der Laufgeschwindigkeit anpasst. Dabei sorgen die tiefen, sechseckigen Flexkerben in der Free Mittelsohle bei jedem Schritt für natürliche Flexibilität.

Zu den weiteren Features kann man das leicht gewebte Mesh-Obermaterial und die Nike Free Phylit Zwischensohle zählen. Dank des nahtlosen Overlays und des geringen Gewichts bietet dieser Schuh ein natürliches, barfußähnliches Laufgefühl mit optimalem Halt. Der Nike Free 5.0 kostet 115€ und ist sowohl im Handel bei JD Sports als auch online erhältlich.

WOOD FELLAS Kollektion 2015
Das junge Holzbrillen-Label WOOD FELLAS stellte am vergangenen Wochenende erstmals auf der Optiker-Fachmesse “Opti” in München aus. Dabei präsentierten sie im Zeitraum vom 9. bis 11. Januar ihre neue moderne Holzbrillen-Kollektion namens “München”.

Für diese haben sich die Macher Jan Priepke und Stefan Muckenhirn von den einschlägigen Plätzen ihrer Heimatstadt inspirieren lassen. Aus eben dieser Inspiration heraus entstanden ist eine exklusive Kollektion aus Sonnen- und optischen Brillen, welche allesamt eco-friendly aus Edelhölzern produziert werden. Weitere Eindrücke erhaltet ihr auf der Webseite von Wood Fellas.

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Was ihr hier seht ist die neue Kollektion von Soulland, diese präsentierten erst kürzlich ihre neue Kollektion für Spring/Summer 2015 und setzen dabei auf hochwertige Hemden aus edlen Materialien.

Hierfür wurde das Label durch die Kunst des Art déco inspiriert und kombiniert kurz- und langarm Hemden mit auffälligen Mustern, floralen Prints oder Stickereien. Dies führt zum perfekten Style für jede Situation, egal ob Job, Bar oder Rendezvous, dass passende Hemd gibt’s immer. Weitere Eindrücke von Soulland gibt’s hier.

Abington-Kollektion Timberland
Für den Spring/Summer 2015 bietet die Abington-Kollektion von Timberland, bestehend aus: Abington Haley Boot, Abington Haley Chukka und Abington Plain Toe Oxford schicke Modelle, mit denen Männer in der kommenden Saison modisch immer einen Schritt voraus sind. Dabei passen die verschiedenen Modelle sowohl zum lässigen Alltagsoutfit, als auch zur schickeren Bürokleidung. Denke gerade der Abington Haley Chukka ist hier flexibel einsetzbar.

Hergestellt werden die Schuhe unter Verwendung erstklassiger Ledersorten aus Gerbereien, die für ihren niedrigen Wasserverbrauch prämiert wurden. Die Inspiration für die Kollektion stammt von der historischen Tradition des Schiffsbaus in der Stadt Essex in Massachusetts (USA), wo Qualität und Handwerkskunst Hand in Hand gehen.

Dies spiegelt sich in den Schuhen durch die Verarbeitung von Materialien bester Qualität und durch feinstes, stilvolles Design wider. Sämtliche Abington-Modelle bestehen aus Obermaterial aus erstklassigem Wildleder und 100% Bio-Baumwolle. Weitere erwähnenswerte Merkmale sind die Schnürsenkel aus 100% recycelten PET, ein bequemes Anti-Fatigue Fußbett sowie eine Vibram-Gummisohle.

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Hinter mineD verbirgt sich die Geschichte von zwei Freunden auf zwei unterschiedlichen Kontinenten mit einem gemeinsamen Traum: Produkte herzustellen, welche stylisch und funktionell zugleich sind und dazu beitragen die Welt ein wenig besser zu machen. Aus diesem Traum ist das kleine Kölner Startup entstanden, welches Jeansreste upcycelt und diesen neues Leben einhaucht. So erwachen die Jeans von gestern als Laptoptasche, Handycover in Kombination mit einem Portemonnaie oder als Tabletcase.

Dabei stehen für mineD nachhaltige und ökologische Produktionsbedingungen an erster Stelle. Dies beginnt bei den recycelten Reißverschlüssen bis hin zu den Lederlabeln aus einer der „grünsten” Ledergerbereien der Welt. Begonnen hat die Geschichte des Unternehmens im Sommer 2013. Nach einem aufregenden ersten Jahr ist die Produktpalette erweitert worden: Neben diversen Handycases für das iPhone 4 und 5 gibt es nun auch eine Tasche für 13-14″ Laptops und funktional-stylische Cases für das iPhone 6 und 6plus. Neue Produkte wie ein reines Portemonnaie und WorkBag sind bereits geplant. Schaut doch einfach Mal auf deren Webseite vorbei, es lohnt sich.

Spiewak
Die zwei hier gezeigten Jacken entstammen der aktuellen Kollektion von Spiewak, welche komplett „Made in New York” ist. Diese setzt auf ein Reflective Fishtail Parka und eine Reflective G8 WEP, dabei verfügen diese einzigartigen, reflektierenden Jacken über ein Camouflage-Muster, welches nur sichtbar ist, wenn es angestrahlt wird.

Sowohl Parka als auch Jacke sind Reproduktionen ikonischer Stücke aus den Spiewak Archiven: Der Parka ist eine Neuinterpretation des M-51 Designs aus dem Jahr 1951 und für die Jacke wurde eine, in den 1960er Jahren entworfene, Fliegerjacke der Marine neu aufgelegt. Diese praktischen und besonders komfortablen Jacken wurden entworfen um zeitlos zu überdauern und ihren Träger lange zu begleiten. Mir gefällt der Style, weitere Infos dazu gibt es hier.

Volcom_Spring_2015
Volcom begrüßt die kommende Frühlingssaison mit einem bunten Repertoire aus Stiefeletten, Halbschuhen, Sneakers, Sandalen und Flip-Flops. Der oben gezeigte Schuh ist ein Bestandteil der neuen Footwear-Kollektion des kalifornischen Labels, welches durch ideale Passform und trendige Designs besticht.

Zu den nennenswerten Features zählt man bei Volcom asymmetrische Akzente, Gummi-Laufsohlen und vulkanisierte Konstruktionen, die für eine sehr gute Widerstandsfähigkeit stehen. Weiterhin reicht die Auswahl an Halbschuhen, Sneakers und Flip-Flops von schlichten Modellen in Schwarz und hellen Sommertönen bis hin zu extravaganten Variationen mit bunten Prints. Aber schaut doch selbst, hier geht es zur Webseite von Volcom.

New Balance Flying The Flag Pack
Die limitierte New Balance “Flying The Flag” Kollektion ist als Hommage an die Nationalflagge Großbritanniens, den Union Jack, gedacht. Dabei präsentiert New Balance mit dem 1500, 577 und dem CT300 gleich drei der in Flimby von Hand gefertigten Classic-Silhouetten. Das Design dieser ist von der Originalfarbgebung der britischen Flagge inspiriert. So kommen die Upper aus hochwertigen Wild- und Nubukleder in edlem Navy (CT300FB), Burgundy (M1500FR) und Light-Grey (M577FW) daher.

Neben der perforierten Toe Box, Seitenbahnen und einer weißen Sohle rundet vor allem die gestickte Union Flag im Fersenbereich den cleanen Look dieser Premiummodelle perfekt ab. Das “Flying The Flag” Pack gibt es leider nur in einer limitierten Auflage. Welche ab dem 14. Februar 2015 in ausgewählten Stores erhältlich ist.

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Switch it – für Abwechslung im Alltag http://www.maenner-style.de/2015/fashion/switch-it/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/switch-it/#comments Fri, 16 Jan 2015 11:15:46 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9968 Mehr]]> In dem ein oder anderen meiner Beiträge hier im Blog habe ich sicherlich schon ein paar Worte dazu verloren, dass ich Brillenträger bin. Im Alltag hat dies sowohl positive als auch negative Aspekte. So durfte ich gerade im Dezember merken, dass ich, wenn ich von außen ins Innere meiner Wohnung gekommen bin überhaupt nichts gesehen habe, einfach aus dem Grund, weil meine Brillengläser beschlagen waren. Dabei habe ich mich wie ein Maulwurf gefühlt.

Gleiches passiert wenn ich den Backofen in voller Vorfreude auf eine Pizza öffne, wieder zeitweise blind. Auch beim Sport ist eine Brille nicht immer förderlich, aber naja, ohne bekomme ich sicherlich mehr Basketbälle an den Kopf als in den Korb, daher wird sie doch getragen.

Das dürften aber auch so mit die einzigen negativen Aspekte des Brillentragens sein. Denn mittlerweile wird man als Brillenträger nicht mehr komisch angeschaut, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war – O-Ton meiner Großmutter – hier hat sicherlich auch die Entwicklung des Brillendesigns dazu beigetragen. Brillen werden heutzutage nicht mehr nur als Sehhilfe angesehen, sondern als stylisches Accessoires, mit welchem man sein Outfit aufwerten und Akzente in seinem Auftreten setzen kann.

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Selbst besitze ich zwei Brillen, eine für den Alltag und eine als Ersatz-/ Sportbrille, viele Kombinationsmöglichkeiten stehen mir damit also nicht offen. Und ganz ehrlich, wer hat schon das notwendige Kleingeld um sich zu jedem Accessoire eine passende Brille zu kaufen? Ich nicht!

Hier kommt nun das durchdachte Wechselsystem von Switch it zum Einsatz, welches es ermöglicht, binnen weniger Sekunden und ohne jegliches Werkzeug die perfekte Brille für jeden Moment zusammenstellen. Definitiv eine preisgünstigere Alternative zu zig Ersatzbrillen, daher möchte ich schon aus eigenem Interesse einen genaueren Blick darauf werfen und euch das System vorstellen.

Switch it – Was kann man darunter verstehen?

Switch it bezeichnet das Wechselsystem, welches hinter der Idee steht, für jedes Outfit, Stimmung oder Jahreszeit die passende Brille zu haben. Bei diesem kombiniert man ein einziges Paar Brillengläser mit einer beliebigen Anzahl verschiedener Wechselgarnituren, welche sich Dank ausgefeiltem System ohne jegliches Werkzeug austauschen lassen. Die Idee dahinter bekommt ihr im nachfolgenden Video auch ganz gut vermittelt. Hier zeigt sich wie immer das gleiche Paar Brillengläser mit unterschiedlichen Bügeln kombiniert werden kann, sowohl bei Damen- als auch bei Herren- und Sonnenbrillen.

Durch dieses Stecksystem ist eine nahezu unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten aus verschiedenen Scheibenformen, Vollrandmittelteilen, Bügeldesigns und Farben gegeben. Weiterhin entwickelt die Designabteilung des Unternehmens laufend neue Designs und Materialkombinationen, damit man als Brillenträger das Thema Brille immer wieder neu für sich interpretieren kann. Mir gefällt der Gedanke dahinter und daher habe ich mich Mal ein wenig im Shop von Switch it umgeschaut.

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Eins kann ich aber gleich festhalten, ich bin nicht der Einzige, welcher an diesem System Interesse gefunden hat. In der Juni Ausgabe 2014 der Eyebizz war zu lesen, dass Switch it wohl mittlerweile die magische eine Millionen Grenze verkaufter Wechselsystem geknackt haben dürfte, zum damaligen Zeitpunkt stand man bei zirka 975.000 verkauften Switch it Brillensystemen. Die Idee findet also auch bei der breiten Masse Anklang.

Brillen für jeden Geschmack

Nach meinem Streifzug durch den Online-Shop von Switch it kann ich wohl sagen, dass für jeden Geschmack etwas mit dabei ist. Bei dieser Betrachtung beschränke ich mich allerdings rein auf die Herrenbrillen, da Damenbrille aus ersichtlichen Gründen nicht von mir getragen werden und für Sonnenbrillen noch ein wenig Zeit ist, bis diese wieder zum Einsatz kommen. Allerdings entsprechen nicht alle Brillen meinem Geschmack, so kann ich die Sternzeichen-Brillengestelle vollkommen ausschließen. Wie der Name schon vermuten lässt findet man auf deren Bügel die bekannten Sternzeichen wie Krebs, Löwe, Jungfrau oder Schütze. Für mich ein wenig zu viel des Guten.

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Mir persönlich gefallen eher die moderneren, schlichten Brillen, welche durch ihr minimalistisches Design überzeugen. Aber bei aktuell 95 Brillen im Shop ist die Auswahl dennoch groß genug und man sollte zumindest ein oder zwei Brillen finden, welche dem eigenen Geschmack entsprechen.

Im Shop selbst kann man auf verschiedenen Wegen zu seiner Brille kommen. Entweder macht man es wie ich und stöbert ein wenig durch das gesamte Angebot oder schränkt seine Suche durch einige der vorgegebenen Filter ein. So lassen sich die Brillengestelle nach dem Preis filtern, wobei die günstigste Switch it Garnitur bei 24€ beginnt und mit der teuersten bei 158€ endet. Auch das Filtern nach dem Material ist möglich. Hier hat man die Auswahl zwischen: Titan, Kunststoff, Holz, Edelstahl, Carbon und Acetat.

Übrigens habe ich für mich bereits entschieden, dass mein nächstes Brillengestell aus Holz sein wird. Denn ich finde Holz als Material einfach außergewöhnlich und so wie jedes Stück Holz durch seine Maserung einzigartig ist, wird es dadurch auch jedes daraus gefertigte Gestell. Aber das nur am Rande. Weiterhin habt ihr dann noch die Möglichkeit eure Suche durch die Farbe des Gestells einzugrenzen, auch hier gibt es vom knalligen gelb über dunkles rot bis zu schlichtem schwarz fast alles.

Bei den Gläsern hat man die Wahl zwischen Vollrand, Halbrand oder Gläser ganz ohne Rand. Hier kommt es natürlich stark auf den eigenen Geschmack an. Unter meinen zwei Brillen befindet sich sowohl eine Vollrand, als auch eine Halbrandvariante. Ich empfehle euch einfach, euch ein wenig im Shop umzuschauen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ein Gestell für euch mit dabei ist. Sollte dies der Fall sein kommen wir zum nächsten Schritt.

Brillen online kaufen – Ernsthaft?

Nennen wir es Mal nicht Problem, aber eine Überwindung ist es für mich schon so etwas wie eine Brille, welche Anpassungen, usw… benötigt im Online-Shop zu kaufen. Hier bin ich dann doch etwas altmodisch und kaufe so etwas doch eher bei meinem Optiker meines Vertrauens. Aber dies ist auch gar kein Problem. Denn Switch it hat diese Problematik erkannt und meiner Meinung nach ganz gut gelöst.

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So sollte man seine erste Switch it Brille beim Optiker seines Vertrauens kaufen. Denn dieser wird dabei helfen die richtigen Gläser zu den verschiedenen Modellen auszuwählen und zu bestellen. Sollte man bereits im Katalog seine Wunschbrille entdeckt haben, kann man diese natürlich seinem Optiker zeigen, dieser hat diese entweder bereits in seinem Sortiment oder kann sie bestellen. Die eigentliche Anpassung der Brille nimmt dann auch der Optiker vor Ort vor.

Interessant wird das Einkaufen im Online-Shop ab der zweiten Garnitur des Switch it Wechselsystems. So muss man bei der Bestellung im Online-Shop auch immer einen Optiker auswählen. Dies stellt sicher, dass man einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort hat, der bei Problemen oder Anpassungen der Brille helfen kann.

Die gewählte und bestellte Wunschgarnitur macht sich dann entweder auf den Weg zu euch nach Hause auf und man bringt sie beim nächsten Besuch seines Optikers zur Anpassung mit oder man lässt diese direkt an ihn schicken und holt sie ab und lässt sie gleich auf den perfekten Sitz anpassen.

Meine Meinung zum Switch it System

Persönlich hat mich das Switch it System überzeugt, da man meiner Meinung nach eine tolle Möglichkeit erhält, relativ kostengünstig ein neues Accessoire zu erhalten, welches den eigenen Style aufwertet.

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Auch hat man eine gewisse Flexibilität im Alltag, welche es gestattet auf verschiedene Situationen zu reagieren und die Brillengarnitur dementsprechend auszuwählen. Auch finde ich es gut, dass man nicht auf einen reines Online-Shop-Konzept setzt, sondern dieses mit Optikern vor Ort kombiniert.

So hat man zwar immer noch die Möglichkeit bequem von der Couch eine Vorauswahl seines zukünftigen Gestells zu treffen, kann sich aber dennoch vor Ort den Rat, seines vertrauenswürdigen Optikers einholen oder gar verschiedene Garnituren Probe tragen, was ich auch sehr wichtig finde, um ein Gefühl für die Brille zu bekommen.

Gerade diese Kombination von Online und Offline überzeugt mich. Weiterhin trägt die Vielfalt an Styles und Designs dazu bei, dass eigentlich jeder etwas für sich finden sollte. Wobei natürlich nicht alles den eigenen Geschmack trifft, siehe die von mir angesprochenen Sternzeichen-Gestelle.

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Aber macht es doch einfach wie ich, schaut euch ein wenig bei Switch it um, tragt vielleicht ein, zwei Gestelle beim Optiker vor Ort Probe und entscheidet dann, ob das System etwas für euch ist und euren Geschmack trifft oder nicht. Freue mich natürlich über eure Meinung dazu und zu etwaigen Erfahrungen, welche ihr vielleicht schon gesammelt habt.

P.S. Die neue Brillenkollektion kommt in Kürze – voraussichtlich im Laufe des Monats – auf den Markt.

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Mit freundlicher Unterstützung von switch-it.de
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Blick hinter die Kulissen: Thomas Keil Maßschuhmacherei http://www.maenner-style.de/2015/fashion/thomas-keil-massschuhmacherei/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/thomas-keil-massschuhmacherei/#comments Wed, 14 Jan 2015 11:15:16 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9777 Mehr]]> Heute wage ich einen Blick hinter die Kulissen bei der Maßschuhmacherei von Thomas Keil, dieser ist mir bei meinen Streifzügen durch die Weiten des Internets aufgefallen. Da ich gerade in letzter Zeit vermehrt Beiträge zum Thema Schuhe veröffentlicht habe: Oxford-Schuh, Monk und Derby passt dies meiner Meinung nach ganz gut. Der ein oder andere Beitrag zum Thema Schuh wird übrigens noch folgen, bevor ich daraus einen umfassenden Schuh-Guide erstellen werde. Ganz am Ende des Beitrags findet ihr übrigens ein Video, welches in rund anderthalb Minuten einen Einblick in die Arbeit von Thomas Keil gibt.

“Besondere Hände, machen besonderes Schuhwerk.”

So lautet der Leitsatz von Thomas Keil, welcher tagtäglich in seiner gläsernen Werkstatt in Hamburg/Ottensen Schuhe von Hand fertigt. Durch seine Arbeit lässt er ein Stück Vergangenheit aufleben, denn bereits sein Urgroßvater fertigte Schuhe nach Maß in Pirmasens an. Dann geriet das Handwerk allerdings ein wenig in Vergessenheit, bis Thomas sich dann vornahm die alte Familientradition wieder aufleben zu lassen.

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So machte er sich auf das Handwerk von der Pike auf bei einem ungarischen Maßschuhmacher zu lernen, um im Anschluss seine Kenntnisse in weiteren Betrieben zu vertiefen. Dies alles führte 2011 zum erfolgreichen Abschluss seiner Meisterprüfung, welche wiederum zur Eröffnung seines Maßschuhatelier in Hamburg/Ottensen führte. Seine gläserne Werkstatt lässt auf den ersten Blick vermuten, dass die Zeit hier stehen geblieben ist und man sich noch in der Werkstatt seines Urgroßvaters befindet.

Dies ist auch gar nicht so verwunderlich, denn eine alte Werkbank, Gerätschaften, ein Hocker und ein kleines Ledersofa aus Opas Zeit dienen ihm als Arbeitsplatz. Dabei verlässt er sich nicht nur auf bewährte Gerätschaften, sondern arbeitet auch sehr traditionsbewusst mit viel Leidenschaft und Hingabe.

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Schuhe nach Maß oder Maßkonfektion – die Qual der Wahl

Thomas Keil konzentriert sich bei seiner täglichen Arbeit auf zwei Schwerpunkte: Maßschuhe und Maßkonfektion. Bei erstgenanntem lässt Thomas den Schuh quasi aus dem nichts entstehen, bei zweitgenanntem, der Maßkonfektion setzt er auf eine Art Baukastensystem. Nachfolgend möchte ich ein wenig näher auf die Schwerpunkte seiner Arbeit eingehen und diese näher erläutern.

Der Maßschuh

Die Grundlage für einen Maßschuh bildet die individuell gefertigte Schuhleiste eines jeden Kunden, welche dessen Füßen eins zu eins entsprechen. Dabei sind auch orthopädische Gesichtspunkte und die Fußbewegung im Gang von großer Bedeutung für die Erstellung der Leiste. Um eine sogenannte Voranprobe zu ermöglichen werden im Vorfeld Probeschuhe hergestellt, welche dabei helfen noch offene Fragen beziehungsweise Details zu klären.

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Steht die Grundlage des Maßschuhs, der Leisten, fest, kann mit der Auswahl des eigentlichen Modells begonnen werden. Dabei nimmt sich Thomas für jeden Kunden Zeit und ermittelt gemeinsam mit diesem im Gespräch das Schuhmodell sowie die Materialien aus welchen der spätere Maßschuh gefertigt wird. Bis der Schuh dann allerdings am Fuß des Kunden ankommt vergehen noch einmal bis zu 40 Arbeitsstunden mit mehr als 300 Arbeitsschritten.

Dabei werden alle Arbeitsschritte vom Meister selbst ausgeführt, beginnend vom Maßnehmen, der Leistenanfertigung bis zum fertigen Maßschuh. Der gesamte Zeitraum beträgt bei einer Erstbestellung in etwa drei Monate, Folgemodelle sind schneller realisierbar, da der Leisten bereits vorhanden ist. Die einzelnen Schritte vom ersten Maßnehmen bis zum fertigen Schuh könnt ihr übrigens auf der Webseite von Thomas Keil ganz gut nachvollziehen.

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Die Maßschuhkonfektion

Die Maßschuhkonfektion beruht im Gegensatz zur Fertigung des Maßschuhs nicht auf der Fertigung einer Leiste als Grundlage für den Schuh, sondern macht sich ein Baukastensystem zu Nutze. So hat der Kunde die Möglichkeit seinen Schuh auf Grundlage der Individualisierung der angebotenen Modelle zusammenzustellen. Hierbei hat dieser die Wahl zwischen sechzehn unterschiedlichen Modellen, dreiundzwanzig Oberledern mit vier Rauhledern und fünf Scotchgrains.

Weiterhin gibt es vier verschiedenen Breiten, auch die Schuhgrößen können rechts und links in unterschiedlichen Größen bestellt werden. Zudem gibt es sechs Sohlenvarianten, auch der passende Ledergürtel dazu kann in drei verschieden Weiten angefertigt werden. Durch die Verwendung dieses Baukastensystems, auf Grundlage vorliegender Materialien und Schuhmodelle, ermöglicht eine Verkürzung der Lieferzeit von drei Monaten (Maßschuh) auf etwa vier Wochen (Maßschuhkonfektion).

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Via: iGNANT
Auswahl von Fotos und Video von Matei Plesa
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Schuh-Guide: Der Derby http://www.maenner-style.de/2015/fashion/schuh-guide-der-derby/ http://www.maenner-style.de/2015/fashion/schuh-guide-der-derby/#comments Mon, 12 Jan 2015 11:15:36 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9716 Mehr]]> Der Derby-Schuh gilt als Klassiker für den Herrn, wenn gleich ihm eine gewisse Eigenwilligkeit zuteil wird – gewusst wie, eröffnen die Modelle allerdings exquisite Kombinationsmöglichkeiten. Seine Bezeichnung mag gerade den jüngeren Generationen eher unbekannt sein, beim Griff zur Stangenware und ohne persönliche Beratung erwirbt man Abarten und Ausführungen, welche der Bezeichnung nicht mehr entsprechen.

Der Derby kennzeichnet sich ausnahmslos durch seine Machart, dem „Derby-Schaftschnitt“ und seiner offenen Schnürung: That´s it – andere Schuharten mögen vieles sein, nur kein Derby. Darum ist dem modebewussten Mann doch zur Einholung minimalen Grundwissens über die Natur des Derbys anzuraten: Der Derby-Schaftschnitt besteht aus zwei Seitenteilen, welche von der Fersennaht ausgehen und je für sich am Vorderteil liegen zu scheinen. Beide Teile verbinden sich nur durch die Schnürung und sind gänzlich voneinander und vom Vorderteil getrennt. Ein Blick sollte so ausreichen, um einen echten Derby von diversem Schuhwerk zu unterscheiden.
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Klassiker aus dem 19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete sich bereits diese grundsätzlich elegante Machart heraus, doch der genaue Ursprung lässt sich in regionaler Hinsicht kaum eingrenzen. Es gilt jedoch als gesichert, dass in einer Grafschaft namens „Derby“ einer der Herren einen besonders hohen Fußrist aufwies und so permanente Schwierigkeiten bei der Schnürung hatte.

Herrenschuhe mit Schnürung, wie beim Oxford, entsprachen dem damaligen Zeitgeist und waren gerade bei offiziellen Anlässen nicht wegzudenken – und das auf mehreren Kontinenten. So befand man sich im Zeitalter, wo der elegante Stil mit Schnürung ein Muss darstellte und damals wie auch heute ein hoher Fußrist nach Derby-Schuhen verlangt: Der Schuhmacher der Grafschaft war auf die Erarbeitung und Herstellung angewiesen und es wurde zugleich ein Trend geschaffen, der in solider Hartnäckigkeit für klassische Eleganz bis heute noch die tonangebende Linie vorgibt.

Freilich sind die Ausführungen und Vorzeichen für die Kombination mit der Kleidung und den Anlässen beim Tragen andere.
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Unterscheidung des Derbys für Spezialisten

Der Vorteil beim Derby ist, dass jeder bei ausreichendem Interesse zum Spezialisten bei der Unterscheidung werden kann und durchaus im Kaufhaus mit besserem Wissen ausgestattet sein kann als der Verkäufer außerhalb der Fachhändler. Die Schuhart gilt zwar als Grundmodell, das nicht schlechthin gewisse Varianten und Anpassungen ausschließt.

So bildeten sich etwa der „Budapester“ und der „Norweger“ heraus, welche den Kriterien entsprechen. Diese beiden Arten stellen allerdings keine wirklichen Untergruppen dar. Wissenswerte Unterscheidungen liegen in einem anderen Bereich.

Der grundsätzlich glatte Vorderteil wird „Vorderblatt“ genannt. Die beiden parallelen Vorderteile bezeichnet man in der Fachsprache als Quartiere. So sind drei Teile das stetige Grundgerüst eines Derbys – ohne jeden Kompromiss. Vorne legen sich die zwei Seitenteile in eine „Zunge“, welche durch traditionelle Schnürsenkel geschlossen werden. Dort arbeitet man – annehmliche Qualität vorausgesetzt – mit einer Verstärkungsnaht um dem regelmäßigen Spannen beim Ziehen der Schnürsenkel gerecht zu werden.
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Der „Derby-Bogen“ gibt die Linienführung vor, womit diese Naht auch zum Kennzeichen für Authentizität und Stilbewusstsein ausgebaut wurde. In Abgrenzung zum Oxford-Schuh weist er keine geschlossene Schnürung auf. Eine weniger bekannte Variante, welcher eine eigene Bezeichnung erhielt und nicht unter die Derbys zu reihen ist, ist allerdings der „Blücher“ und bringt so eine gewisse Gefahr von Verwechslung mit sich: Dieser wird ebenfalls mit Schnürung geschlossen, doch ist sein Schaftschnitt ein völlig anderer.

Varianten des echten Derbys

Viel Spielraum für Varianten scheint oberflächlich beim Derby nicht vorhanden zu sein. Hier liegt die Akzentuierung allerdings im Detail, welches zu jeder Zeit seit sein Erscheinungsbild immer wieder neu positioniert werden kann: durch den Abschluss der Quartiere, dem Derby-Bogen. Aber auch eine generelle Bezeichnung als „Bogen“ entspricht nicht ganz der Richtigkeit – nur bei der klassischen Variante des Derbys wird mit einem solchen gearbeitet. Die Unterarten bildeten sich hiervon differenziert heraus und bereiten dabei dem klassischen Charakter keinerlei Abbrüche:

Der „Steil-Derby“ – hier steigen die Nähte der Quartiere linear an, ohne dass Rundungen Einlass gewährt wird. Es sind de facto Linien. Ist der vordere Winkel spitz ausgeführt, nennt man das Schuhwerk einen „Spitz-Derby“ – beide Ausführungen kennzeichnen den Träger zwar genauso durch Klassik und Eleganz, hinsichtlich der Derby-Arten gilt allerdings der bogenförmige Derby als Klassiker. Stilmäßig erleidet der Träger der vorgenannten Arten in keinster Weise unter Glaubwürdigkeitsverlust.

Als eine weitere Art setzte sich der „Mokassin-Derby“ durch: Wie beim Mokassin wird vorne mit einem zusätzlichen Blatteinsatz gearbeitet. Ob Eleganz zum Ausdruck gebracht wird, ist von den Bögen oder Linienführungen unabhängig – dies wird anders entschieden.

Die jeweiligen Ausführungen sind bei Einhaltung dieser Grundregeln nicht mehr so streng zu sehen. Die Derbys dürfen komplett auf Verzierungen verzichten und verleihen so vielleicht ein Mehr an Impressionen von Tradition und zeitloser Eleganz. Der Ausdruck in der Fachsprache dieser Ausführung lautet schlicht „plain“. Fashion und Moderne erlauben aber durchaus etwa eine Querkappe („captoe“) oder Lochverzierung („Halfbrogue“) sowie Arten mit Flügelklappe („Fullbrogue“).
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An kalten Tagen braucht man übrigens nicht auf den Klassiker verzichten: seine Ausführung als Stiefel erlaubt ganzjährigen Einsatz. Man nennt den Stiefel „Derby-Boot“ und seine robuste Höhe verschwindet unproblematisch unter dem Hosenbein.

Stil und Verwendung – die Schwierigkeit liegt im Detail

Im Vergleich zum gänzlich strengen Oxford steht der Derby eher auf der sportlichen Seite. Während Erstgenannter sozusagen vom Träger hochoffizieller Anlässe vorzuziehen ist, verleiht der Derby seinem Besitzer individuelle Gestaltungsfreiheit. Insofern ist es auch nicht zulässig, von Vorne herein Vorgaben für seinen konkreten Einsatz zu entwickeln. Erst hinsichtlich der genauen Machart, den eingesetzten Materialien, der Farbe oder Farbenkombination und mögliche Verzierungen oder dessen gänzlicher Verzicht darf selbständig entscheiden werden. Es ergibt sich viel Spielraum für eigene Akzentuierung, gerade im Vergleich zum doch insofern strengeren Oxford.

Der klassische und nicht verzierte Derby-Schuh dient dem Business-Anzug genauso als adäquater Partner als dem Träger von Jeans. Freilich könnten bei Jeans und ergänzenden T-Shirt dem Derby-Träger Stilbrüche entstehen, doch auch hier ergibt sich heute bereits ein gewisser Spielraum.
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Ein Polo-Shirt oder Freizeithemd wäre gewiss eine gute Ergänzung, jedoch könnte man sich mit modernem Rundbogen-Shirt in Widersprüche begeben. Hingegen würde der ergänzende Einsatz eines Sakkos denselben Auftritt retten – es liegt also in der Hand des Konsumenten, sich mit einem Derby gekonnt in Szene zu setzen. Man sagt dem Derby zu Recht nach, das vielseitigste Schuh-Modell zu sein.

Bei näherer Betrachtung erkennt der stilbewusste Mann also die Möglichkeiten, welche ein Derby-Schuh in der Garderobe verleiht. Zugegebenermaßen gehört ein gewisses Feingefühl zur jeweiligen Kombination. Wer auf der sicheren Seite bleiben will, kann sich aber mit etwas Recherche heutzutage selber sensibilisieren.

Hier ein paar Tipps: Je mehr Verzierung, desto lockerer ist das „Einsatzgebiet“ eines Derbys. Lochverzierungen im Sommer ergänzen sich ideal mit Leinenstoffen bei der Kleidung. Der klassische Derby-Schuh sollte sich auf eine Kombination mit klassischer Kleidung beschränken. Es lässt sich heute online durch die Eingabe von Stichworten in Suchmaschinen eine reichliche Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten eruieren und vorab anhand Bilder eine eigene Sensibilisierung erreichen. Das Vorhandensein eines Derby-Schuhs im eigenen Repertoire offenbart jedenfalls viele neue Möglichkeiten.

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Copyright Fotos: Melvin & Hamilton
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