Männer-Style http://www.maenner-style.de Der Mode Blog für Männer Fri, 21 Nov 2014 11:15:28 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.0.1 In the Woods x Edited http://www.maenner-style.de/2014/fashion/in-the-woods-x-edited/ http://www.maenner-style.de/2014/fashion/in-the-woods-x-edited/#comments Fri, 21 Nov 2014 11:15:28 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9226 Mehr]]> Der heutige Beitrag beschäftigt sich mit der Editorial Strecke „In the Woods” des Online-Shops Edited. Wie schon in meinem Strellson Sportswear – Fall/Winter Kollektion 2014 Beitrag möchte ich euch zunächst das Unternehmen Edited ein wenig näher vorstellen und gehe dann auf ausgewählte Kleidungsstücke aus der aktuellen Kollektion ein.

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Erst im Mai diesen Jahres öffnete Edited die Tore für den eigenen Online-Shop, welcher sowohl für Frauen als auch Männer eine Vielzahl an Kleidungsstücken und Accessoires im Angebot hat. Neben den Eigenmarken findet man im Onlineshop einen recht gelungenen Mix aus teureren und günstigeren Labels. Sozusagen Kleidungsstücke und Accessoires, bekannter und junger Labels, gemischt mit erschwinglichen Stücken zu fairen und verlässlichen Konditionen.

Anzumerken ist noch, dass sich hinter dem Namen EDITED der Leitgedanke des Unternehmens verbirgt. So kann man auf der Startseite neu geshootete Styles aus den coolsten Metropolen der Welt verfolgen und die Looks daraus direkt im Shop bestellen. Eine der dort präsentierten Editorial Strecken hört auf den Namen “In the Woods” und hat mich gleich begeistert. Fotografiert wurde die Strecke von Fotograf Roman Goebel, als Models kamen Matthew Holt und Tino Thielens zum Einsatz. Hierbei ist festzuhalten, dass es sich um keine eigene Kollektion von Edited handelt, sondern um ein Trend-Thema in dem Labels wie Nudie Jeans, G-Star etc auftauchen und präsentiert werden.

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In the Woods widmet sich den herbstlichen Looks in Blau, Beige und Bordeaux ohne dabei zu vergessen, dass die Looks auch Wind und Wetter ab können müssen. Hierfür setzt man auf Strick, welcher bei Minusgraden wärmt, Rucksäcke, in welche sich ganz einfach die eigene Steppweste oder Parka verstauen lässt und robuste Boots, welche so ziemlich jede Wanderung abhaben können.

Neben dem Lookbook präsentiert Edited die Looks der In the Woods Serie auch gekonnt im Online-Shop, so beschränkt man sich bei der Vorstellung verschiedener Kleidungsstücke darauf, pro Lookshoot nur eines dieser in den Mittelpunkt zu stellen und nicht einen kompletten Look zu kreieren. Besonders hilfreich finde ich, dass bei den einzelnen Looks Infos zu dem Model vorhanden sind. So sieht man beispielsweise welche Körpergröße und Maße das Model hat und welche Kleidungsgröße er trägt. Gerade in einem Online-Shop meiner Meinung nach ein absolutes Muss, da man nicht einfach anprobieren kann und im Zweifelsfall eine andere Größe auswählen kann, wie es im Laden ums Eck der Fall ist.

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Weiterhin ist es zwar so, dass nur ein einzelnes Kleidungsstück im Mittelpunkt steht. Weiterführend findet sich jedoch unterhalb des Produkts, die Kategorie “Shop the Look” unter der man verschiedene Looks angezeigt bekommt, in dem das jeweilige Kleidungsstück mit einfließt. Mal richtig gut durchdacht wie ich finde.

Meine Lieblingsstücke aus der In the Woods Strecke

Nun möchte ich euch eine Auswahl meiner Lieblingsstücke aus dem Online-Shop von Edited vorstellen. Dabei beschränke ich mich tatsächlich auf einzelne Stücke und nicht komplette Looks. Da ich es auch ganz spannend finde, diese Kleidungsstücke selbst, mit bereits vorhandenen zu kombinieren und so komplett neue Looks zu schaffen. Zunächst seht ihr ein Foto des jeweiligen Kleidungsstücks, gefolgt von ein paar Informationen und meiner Meinung dazu. Natürlich verlinke ich auf die jeweilige Online-Shopseite, damit ihr weitere Infos und Kombinationsmöglichkeiten angezeigt bekommt. Bei meiner Zusammenstellung habe ich versucht mich von der äußeren Kleidungsschicht zur Inneren zu bewegen. Viel Spaß damit!

Lee Mütze
Selbst bin ich jetzt nicht der Mützenträger schlechthin, was leider daran liegt, das Mützen meiner Kopfform nicht unbedingt schmeicheln. Dennoch finde ich, dass gerade im Winter kein Weg um eine ordentliche Mütze vorbeiführt. Schließlich geht es hier nicht nur um Styling-Gründe, sondern auch darum die eigenen Ohren und den Kopf warm zu halten. Mit der hier gezeigten Mütze von Lee sollte beides möglich sein.

Diese besteht aus einem weichen Material mit Woll-Anteil und wird üblicherweise mit Umschlag getragen. Sprich 1/5 der Mütze ist nach oben umgeschlagen, der Rest (4/5) wird einfach getragen, seht ihr ganz gut, wenn ihr euch den Lookshot anschaut. Je nachdem wie ihr die Mütze tragt, findet ihr seitlich oder vorne einen Label-Patch von Lee vor, welcher das Gesamtdesign der Mütze allerdings nicht beeinträchtigt. Mir selbst gefällt vor allem der Melange-Look der Mütze gut. Den meiner Meinung nach geht es nicht nur eine einfarbige Mütze zu tragen, irgend ein Muster, auch gerne ein solch dezentes wie hier, sollte schon vorhanden sein. Weitere Infos zur Mütze und Look-Kombinationen findet ihr hier.

Nudie Jeans Co Kurzmantel Howard
Nachdem wir nun unseren Kopf vor der Kälte geschützt haben ist der restliche Körper dran. Eine der größten Flächen können wir mit einer stylischen Jacke schützen. Hier hat mich der Kurzmantel Howard von Nudie Jeans Co. schwer begeistert. Hier springt einem direkt der Knebelknopf-Verschluss ins Auge, welcher unbestreitbar zum besonderen Stil des Mantels beiträgt. Aber auch ansonsten überzeugt dieser durch seine Fakten.

So setzt der Kurzmantel auf eine normale Passform, ein weicher Wollmix sorgt dafür, dass man(n) im Winter nicht unnötig friert. Gegen Schneestürme, welche uns seitlich erreichen, hilft der knöpfbare Stehkragen sowie die angebrachte Kapuze mit knöpfbaren Riegeln. Warme Handschuhe finden in den vier aufgebrachten Außen-Eingrifftaschen ihren Platz, der bereits angesprochene Knebelknopf-Verschluss sorgt dafür, dass der Mantel gut schließt. An den Ärmeln des Mantels finden sich knöpfbare Riegel. Was auf dem Lookshot leider nicht so schön zu sehen ist, mich aber dennoch begeistert ist das Streifen-Design im Inneren des Mantels, welches das eher dunkle Erscheinungsbild aufhellt.

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, trägt das Model auf dem Lookshot die bereits vorgestellte Mütze von Lee. Habe also doch schon unbewusst auf einen ähnlichen Look zurückgegriffen. Soll so schlimm aber nicht sein. Weitere Informationen zu Howard dem Kurzmantel von Nudie Jeans Co. findet ihr hier.

Junk de Luxe Pullover Hedemann

Das Melange-Muster der Mütze von Lee hat mich schon begeistert, noch mehr Begeisterung löst das Melange-Muster des Junk de Luxe Pullover Hedemann bei mir aus. Denn hier ist dieses noch deutlicher zu erkennen. Zudem schaut der Pullover einfach ultra-bequem und warm aus, genau das was man für einen kalten, regnerischen oder gar verschneiten Herbst-/Winterabend braucht. Zumindest wenn ich da mal nach mir gehe.

Das angesprochene Muster des Pullovers kommt durch die verarbeitete Schurwoll-Mischung mit Seiden-Anteil zustande. Von der Passform ist der Pullover normal geschnitten. Persönlich gefällt mir die Kombination verschiedener Blautöne mit den weißen und roten Sprenklern ganz gut. Zudem kann ich mich schwer für den umgeschlagenen Kragen begeistern, da dieser sicherlich dazu beiträgt, dass man nicht frieren muss. Weitere Detailaufnahmen des Pullovers Hedemann von Junk de Luxe findet ihr hier.

Calvin Klein Jeans Strickpullover
Da ein Pullover im Winter sicherlich nicht ausreicht, habe ich mich noch für einen Zweiten aus der Editorial-Strecke In the Woods von Edited entschieden. Dieser kommt im Gegensatz zum vorherigen Hedemann Pullover ein wenig trister und einfacher daher. Aber ist auf keinen Fall weniger stylisch. Es handelt sich hierbei um einen Strickpullover von Calvin Klein Jeans. Dieser hat auch eine leicht verwaschene Melange-Optik, allerdings ist diese hier nicht so deutlich zu erkennen wie beim vorherigen Pullover oder der Mütze von Lee.

Das Grau des Pullovers mag auf den ersten Anblick ein wenig trist erscheinen, meiner Meinung nach handelt es sich hierbei allerdings um den idealen Pullover, wenn man den Blick auf andere Kleidungsstücke lenken möchte. So kommt dieser eher zurückhaltend daher und gibt den Blick frei auf andere, prägnantere Kleidungsstücke. Für die nötige Wärme im Winter setzt der Strickpullover auf einen hohen Baumwoll-Anteil. Der Rundhalsausschnitt erlaubt es ein Hemd darunter zu tragen, um dadurch den eigenen Look ein wenig aufzuwerten. Detailaufnahmen und weitere Infos zu diesem Pullover findet ihr auf folgender Webseite.

Junk de Luxe Langarmhemd Molls Shirt
Da man nicht immer nur einen Pullover tragen kann, habe ich mich zudem noch für ein schickes Langarmhemd von Junk de Luxe entschieden, das Molls Shirt. Dieses kommt mit einem sehr feinen Fischgrat Muster daher. Hier gefällt mir besonders die Farbe, welche ich in Richtung blau/grau einordnen würde, wobei es schon mehr in Richtung grau geht. Auch dieses hat eine normale Passform und sollte daher nicht zu eng anliegen oder zu weit sein.

Das Hemd setzt auf ein weiches Baumwollgemisch, welches zu gleichen Teilen aus Baumwolle und Polyester besteht. Vom Style her setzt man bei Junk de Luxe auf einen Button-Down-Kragen, französische Sportmanschetten und eine knöpfbare Brusttasche. Schließen lässt sich das Hemd ganz typisch über eine Knopfleiste. Gerade zur Brusttasche sei noch gesagt, das ich persönlich Hemden ohne Brusttasche bevorzuge, einfach weil es mir besser gefällt. Bei dem hier gezeigten Molls Shirt macht es jedoch einen ganz stimmigen Eindruck und trägt gekonnt zum schlichten, aber schicken Erscheinungsbild des Hemdes bei. Die im Beschreibungstext angesprochene kleine Logo-Stickerei am Bauch konnte ich auf dem Lookshot nicht finden, aber vielleicht schaut ihr euch selbst auf der Produktseite um, ob ihr diese entdeckt.

G-Star Raw Jeans Attacc
Eins ist ganz klar, ohne lange Hose geht es im Winter nicht raus. Daher handelt es sich bei meinem letzten Lieblingsstück aus der aktuellen In the Woods Kollektion um eine schicke Jeans. Entschieden habe ich mich hierbei für die Jeans Attacc von G-Star, da diese relativ klassisch daher kommt. Dann aber doch mit Details wie einem minimalistischen Destroyed- und Used-Effekte aufwartet, auch die Gesäßtaschen finde ich eigentlich ganz schick.

Der Five-Pocket-Style der Jeans wird mit einer zusätzlichen Reißverschlusstasche an der Rückseite erweitert. Beim Schnitt setzt G-Star auf den bekannten Straight Fit, schließen lässt sich die Hose über eine Knopfleiste. Mir gefällt an der Jeans besonders, dass man sie umgeschlagen zu Boots tragen kann oder eben ganz klassisch ohne Umschlag zu Herrenschuhen oder Sneakers, eben ganz wie man möchte. Auch der bereits angesprochene Destroyed- und Used-Effekte kommt schön daher und lenkt nicht zu stark von anderen Details ab. Weitere Lookshots der Jeans findet ihr hier.

Kleines Fazit und Gutschein

Das soll es dann mit meinem Blick auf die Editorial Strecke “In the Woods” auch schon gewesen sein. Ich hoffe ich konnte euch einen schönen Einblick geben und eine Auswahl meiner Lieblingsstücke aus dieser Strecke vorstellen. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass durchaus auch Teile dabei waren, welche mir nicht so gut gefallen haben. Aber durch die Vielfalt und die unterschiedlichen Stücke innerhalb der Serie ist fast für jeden Geschmack etwas dabei. Aber davon könnt ihr euch hier auch ganz gut selbst überzeugen.

Als kleinen Bonus könnt ihr bis zum 30.11.2014 nach der Eingabe des Gutscheincode “Maenner” bei Edited für 10% günstiger einkaufen. Geradezu ideal für die Bestellungen vor Weihnachten oder was meint ihr?

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Credits: Fotograf – Roman Goebel, Models – Matthew Holt und Tino Thielens
Mit freundlicher Unterstützung von Edited
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Internationaler Männertag x Gentleman-Typen http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/maennertag-gentleman/ http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/maennertag-gentleman/#comments Wed, 19 Nov 2014 11:15:13 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9399 Mehr]]> Heute auf den Tag genau vor 15 Jahre wurde in Trinidad und Tobago der Internationale Männertag ins Leben gerufen, seitdem wird dieser jährlich am 19. November gefeiert. Dabei wird dieser Tag und seine Veranstaltungen von verschiedenen Personen und Gruppen in Australien, der Karibik, Nordamerika, Asien, Europa, Afrika und den Vereinten Nationen unterstützt. Auch Maenner-Style.de möchte, mithilfe dieses Beitrages, ein wenig Aufmerksamkeit auf den Internationalen Männertag lenken und auf dessen Bedeutung eingehen.

Internationaler Männertag – Was ist das?

Zu den Zielen des Internationalen Männertages zählt man, den Fokus auf Männer- und Jungen-Gesundheit zu legen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben. Aus diesem Grund möchte ich ein wenig später im Beitrag noch auf die verschiedenen Gentleman-Typen eingehen, denn es gibt meiner Meinung nach so viele tolle Typen, die als Vor- und Idealbilder taugen – zumindest in puncto Stil und Auftreten, dass diese nicht unerwähnt bleiben dürfen. Dabei reicht die Spannbreite an Gentleman-Typen vom eleganten Dandy mit Fliege und Hosenträger über den Abenteurer mit Lederjacke und funktioneller Messengerbag bis zum urbanen Rocker in Pilotenjacke und mit tätowierter Haut. Dazu aber später mehr, erst einmal zurück zum Internationalen Männertag.

Dieser ist weiterhin ein Anlass um Benachteiligungen von Männern und Jungen aufzuzeigen und ihren Einsatz für die Gemeinde, Familie, Ehe und Kinderbetreuung zu würdigen. Ein Tag, welcher es meiner Meinung nach auch definitiv Wert ist gefeiert und in Erinnerung gerufen zu werden. Aber nicht nur mir geht es so, die Unterstützung für diesen Tag ist weit verbreitet. So wird dieser Tag mittlerweile in Trinidad und Tobago, Jamaika, Australien, Indien, den Vereinigten Staaten, Singapur, Malta, Südafrika, Ungarn, Irland, Ghana, Österreich, Kanada und Dänemark begannen, wer weiß, vielleicht ist Deutschland auch demnächst offiziell mit dabei.

Anzumerken ist, dass laut Aussage der Gründer der Tag nicht dazu gedacht ist, um mit dem Internationalen Frauentag zu konkurrieren, vielmehr dient dieser dem Ziel, die Erfahrungen von Männern in den Vordergrund zu stellen. In jedem Jahr wird ein zusätzliches Leitmotiv eingebracht, nach welchem sich die Teilnehmer/Veranstalter richten können, aber nicht müssen. So gab es 2003 beispielsweise das Leitmotiv “Männergesundheit”, 2007 “Heilung und Vergebung” und 2009 “Positive männliche Vorbilder”.

Sechs Säulen des Internationalen Männertags

2009 war auch das Jahr in welchem folgende sechs Säulen als Basis für den Internationalen Männertag festgelegt wurden und die seitdem im Mittelpunkt stehen:

  • Fördern von männlichen Vorbildern; nicht nur Filmstars und Sportler, sondern auch normale Arbeiter, die ein anständiges, ehrliches Leben führen.
  • Feiern des positiven Beitrags, den Männer zu Gesellschaft, Gemeinde, Familie, Ehe, Kinderbetreuung und Umwelt beigesteuert haben.
  • Fokussieren auf Männergesundheit und Wohlbefinden in sozialer, emotionaler, physischer und spiritueller Hinsicht.
  • Hervorheben von Diskriminierung gegen Männer in den Bereichen Sozialleistung, sozialer Einstellung und Erwartungen sowie Recht.
  • Verbessern des Geschlechterverhältnisses und Fördern von Gleichberechtigung.
  • Schaffung einer sichereren, besseren Welt, in der Männer sicher sind und ihr ganzes Potential erreichen können.

Unterschiedliche Gentleman-Typen als Vorbild

Wie bereits zu Beginn des Beitrags angesprochen möchte ich euch nun verschiedene Gentleman-Typen vorstellen, denn es gibt meiner Meinung nach so viele tolle Typen, die als Vor- und Idealbilder taugen und daher ideal zur Idee des Internationalen Männertags passen. Zunächst einmal gibt es eine kurze Begriffserläuterung, so setzt sich der Begriff Gentleman aus den zwei englischen Wörtern gentle für „liebenswürdig, gütig“ und man für „Mann“ zusammen. Anzumerken ist, dass der Begriff des Gentleman relativ vage und konturlos ist: eine verbindliche Charakterisierung ist kaum möglich.

Aber ich gehe davon aus, dass jeder von euch seine eigene Vorstellung eines Gentlemans hat, wie dieser klassischerweise aussieht und sich vor allem verhält. Meine Vorstellung eines Gentleman würde ich im Groben wie folgt skizzieren (lose Reihenfolge):

  • Legt Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild und Hygiene
  • Hilfsbereit im Alltag
  • Pflegt einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen
  • Interessanter Gesprächspartner
  • Er genießt seine Lebensart
  • Kultiviert, höflich, stilvoll, großzügig und ehrlich
  • Verantwortungsbewusst, offen, interessiert, engagiert und charmant

Dabei ist mir wichtig zu erwähnen, dass ein Gentleman nicht all diese Eigenschaften aufweisen muss, vielmehr ist es eine gesunde Mischung, welche einen solchen ausmacht. Ganz passend hierzu finde ich noch das nachfolgende Zitat des amerikanischen Schriftstellers William Lyon Phelps:

„Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.“

Dabei hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es verschiedene Ausprägungen und Formen des Gentleman gibt, eben verschiedene Gentleman-Typen, von denen ich euch zwei, drei anhand ihrer typischen Kleidung und Stils vorstellen möchte. Ganz hilfreich waren hier die eBay Kollektionen zu den verschiedenen Gentleman-Typen, welche typische Gentleman-Ausprägungen mit deren liebsten Kleidungsstücke und Accessoires in Verbindung bringt. Dass man sozusagen tatsächlich ein Bild vor Augen geführt bekommt wie sich der jeweilige Typ kleidet und im Alltag gibt.

Gentleman-Typen: Business Professional

Business Professional

Der Business Professional zeichnet sich dadurch aus, dass er im beruflichen Umfeld meist im Anzug zu sehen ist, oder einen Blazer mit Anzughose oder Khaki-Hose trägt. Das Tragen einer Krawatte ist Pflicht für den Business Professional, dabei kann er diese auch in Kombination mit Hemd und Pullover tragen. Bei der Auswahl der Farben der Kleidung und Schuhe, ist es ratsam, konservativ zu bleiben. Hier empfiehlt es sich Farben wie schwarz, marine, dunkelgrau und Erdtönen zu tragen. Vermieden werden sollten hingegen helle Farben, welche Aufmerksamkeit erregen.

Weiterhin ist eine gute Hygiene Pflicht im Berufsalltag, dazu zählt ebenso eine ordentliche Rasur – hier ist mein Beitrag: “1×1 der Rasur – richtig rasieren, so geht es!” ganz hilfreich. Die Kleidung sollte ordentlich gebügelt sein, gut anliegen und nicht zu groß sein. Ein Business Professional trägt niemals Jeans, Sportbekleidung oder Sportschuhe. T-Shirts mit Sprüchen oder Grafiken, auch Schmuck der ablenkt ist nicht gerne gesehen.

Gentleman-Typen: Urban Rocker

Urban Rocker

Den Urban Rocker kann man als Rebell des Alltags bezeichnen, welcher dennoch Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild legt. Im Gegensatz zum Business Professional wird man den Urban Rocker nicht im Anzug durch die Gegend laufen sehen. Fester Bestandteil seiner alltäglichen Kleidung sind Shirts mit Print, lässige Sneaker und eine stylische Lederjacke. Zudem gehört Schmuck, welcher das Erscheinungsbild auflockert einfach zum guten Ton.

Aber auch der Urban Rocker legt Wert auf Hygiene und lässt sich nicht einfach gehen. Bestes Beispiel hierfür ist wohl David Beckham, welchen man durchaus als Prototyp des Urban Rocker bezeichnen kann. Lässig, gut aussehend, gestylt, immer ein wenig neben dem normalen Weg, aber dennoch ein Gentleman. Sein persönlicher Stil ist eben irgendwie klassisch, aber dennoch mit Ecken und Kanten versehen. Absolutes No-Go im Alltag sind Anzug, Hemd und Krawatte.

Gentleman-Typen: Abenteurer

Abenteurer
Den Abschluss meiner kleinen Gentleman-Typen Vorstellung bildet der Abenteurer. Diese legen keinen großen Wert auf Eitelkeit, kommen aber dennoch gepflegt daher. Denn man kann tatsächlich lässig und nicht zu eitel aussehen, aber dennoch gepflegt sein. Der typische Abenteurer möchte immer vorbereitet sein, daher kann man sich eigentlich sicher sein, dass dieser immer mindestens ein Taschenmesser mit sich herumführt. Auch sieht man diesen eher in Boots, als in Sneaker oder Lederschuhen durch die Gegend marschieren.

Zum typischen Gepäck zählt man eine Duffle Bag, wenn möglich am besten aus Leder, Outdoorjacken sind sowohl im Sommer als auch im Winter gern gesehene Begleiter und zu den liebsten Autos des Abenteurers zählt man den SUV, da dieser vor fast keinem Hindernis halt machen muss. Wenn der Abenteurer schon ein Hemd anzieht, dann das typische Holzfällerhemd, passt aber definitiv zu Boots und Jeans. Oder?

Konntet ihr euch schon in eine der Gentleman Kategorien einordnen? Ich bin mir mittlerweile sicher, dass es fließende Grenzen geben muss. Denn ich trage sowohl Hemden (Business Professional), Lederjacke (Urban Rocker) und Boots (Abenteurer) – von allem etwas. Aber ist ja auch in Ordnung. Schließlich definiert jeder selbst was er ist oder sein möchte.

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Whiskey – ein Guide für Anfänger http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/whiskey-guide-anfaenger/ http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/whiskey-guide-anfaenger/#comments Mon, 17 Nov 2014 11:15:56 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9337 Mehr]]> Mit der Bestellung von Whiskey handelt es sich um eine Forderung, die wir heute aus alten Western-Klassikern kennen, wo raue Helden in den Saloons schon keine Alternativen zuließen. Es handelt sich um eine unveränderte Größe in der Genussmittelkategorie des gesamten Erdballs und ist heute Ausdruck erlesenen Geschmacks. Um aber als zumindest annähernder sogenannte Whiskey-Kenner durchzugehen, bedarf es mehr an Wissen, als es oberflächlich scheint.

Wer sich also noch gar nicht schlau gemacht hat und möglicherweise sogar Amerika als Ursprungsland vermutet, sollte sich öffentlich nicht zu weit aufs Parkett wagen. Doch wie wird man zum wenigstens annähernden Experten, was sind die ungeschriebenen Regeln? Mein Beitrag über Ardbeg in Space von vergangene Woche war Grund genug mich ein wenig näher mit dem Thema Whiskey zu befassen und mich an einem Whiskey-Guide für Anfänger zu versuchen.

Ein Eintauchen in die Geschichte des Status-Symbols der Männlichkeit fernab von Champagner, Weinen und Trend-Getränken verleiht schon mehr als bloßen Vorgeschmack, sondern auch Einblicke in die Vorlieben der Menschen im 5. Jahrhundert n. Chr., und zwar in Europa.

Historie und Ursprung des Whiskey

Nicht Amerika war es, die als Erste das Gesöff „uisghe beata“, übersetzt das „Lebenswasser“ braute. „Uisghe“ wurde schon im 16. Jahrhundert als „Whiskey“ ausgesprochen. Nur ob es zuerst die Iren oder doch die Schotten waren, die im 5. Jahrhundert ihre Vorläufer von Whiskeygetränken als wasserklare Flüssigkeiten destillierten, unterscheidet sich lediglich in Legenden.

Gesicherte Nachweise darüber gibt es nicht. So gelten beide als Ursprungsland und keiner schaffte es bislang, den anderen auf seriöse Weise auszustechen. Sicher ist nur: In beiden Ländern erfolgte die Etablierung durch die Vermehrung der Klöster mit angeschlossenen Gasthäusern, welche sogar eine Ansiedlung der Menschen mit sich brachten.

Die erste nachvollziehbare urkundliche Erwähnung des Gebräus fand im Rahmen einer schottischen Steuerunterlage statt, den sogenannten „exchequer rolls“ eines Benediktiner-Mönchs. Die schottischen Clans verwendeten in dieser Ära jeweils eigene Rezepte, erlaubt war es ihnen allerdings nur für den Eigenbedarf. Die Kommerzialisierung war allerorts ein großes Privileg, das nicht jedermann zuteil wurde.

In Schottland schuf man mit der hohen Besteuerung von Whiskey einen fast 200 Jahre langen Unmut und Widerstand der Bevölkerung. Die Herstellung von Whiskey war damals schon in Europa ein „mit Zündstoff“ beladenes Thema, welches nach der Entdeckung Amerikas auch dort Einzug nahm.

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Whiskey – eine Größe in Politik, Wirtschaft und Ursache für Revolution

Die Verbreitung in Amerika verlieh den Herstellungsverfahren etwas Innovation: Dort experimentierte man mit Gerste, Weizen und Roggen und man schuf die ersten Brauereien im großen Stil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg war der Bedarf an Steuereinnahmen sehr hoch. Im 18. Jahrhundert war es kein anderer als George Washington, der ebenfalls eine Steuer auf Whiskey einführte und sogar persönlich eine Brauerei sein Eigen nannte. In Pennsylvania führte das gar zur „Whiskey-Revolution“ – 13.000 Männer besiegten diese Steuer erfolgreich und den Whiskey-Brennern und weiterer Verbreitung stand von nun an der Weg offen.

Aber der nächste „Angriff“ in den Vereinigten Staaten auf das mittlerweile beliebte Genussmittel erfolgte 1920 mit dem Alkoholverbot, der Prohibition. Auch in Europa mussten die Brauereien schließen und vorerst war der aufgekeimten Industrialisierung hier ihr Ende gesetzt. Nach ihrem Ende übernahmen dann die ersten größeren Konzerne die Erzeugung.

Basics in der Produktion von heute

Bei heute bestehenden Vorgaben in der Erzeugung, deren Einhaltung die Bezeichnung als Whiskey erst erlaubt, sind doch etliche Variablen für unterschiedliche Whiskeysorten vorhanden. Der Herstellungsprozess als solcher, die verwendeten Rohstoffe und die Fassreifung lassen genügend Gestaltungsspielraum für unterschiedliche Ergebnisse.

Der wichtigste Rohstoff – das Wasser – unterscheidet die Geschmacksresultate schon durch seine konkrete Zusammensetzung mehr als man denkt. Darum war und ist die Standortwahl auch zugleich ein Vorzeichen für Qualität. Freilich ist auch die Getreideart geschmacksrelevant, aber die einzelnen Arten der jeweiligen Sorte bestimmen auch den Qualitätslevel. Es ist hauptsächlich Gerste, ob gemälzt oder nicht, welche verwendet wird.

Der Zusatz von Hefe wandelt den Zuckergehalt in Alkohol um. Die Herstellungsverfahren selber bestehen aus denselben Schritten, welche jedoch allesamt unterschiedlich ausgeprägt sein können und diese Differenzen immer geschmackliche Präferenzen begründen.

Vorerst ist das Getreide vorzubehandeln, danach wird geschrotet und gemaischt, in deren Anschluss erst der Gärprozess zu vollziehen ist. Im Anschluss wird destilliert und gelagert. Jeder einzelne Punkt ist in seiner Bedeutung sehr hoch und birgt Möglichkeiten für Innovation. Davon ist es die Fassreifung, welche für 60 bis 80 Prozent geschmacksrelevant einwirkt – und das jahrelang.

Viele Faktoren nehmen dabei Einfluss: schon die allgemeine Lage des Lagergebäudes, ihre Witterung, die Bauart und auch die konkrete Holzart der Fässer. Diese Fässer unterscheiden sich, je nachdem ob dunkler oder heller Whiskey erzeugt werden soll und verursachen hohe Anschaffungskosten für die Produzenten. In der letzten Zeit werden vermehrt anschließende Veredelungsprozeduren, das sogenannte „Finishing“, durch Lagerungen in Fässern durchgeführt, die zuvor völlig andere alkoholische Getränke beherbergten. Die Aromen bringen dabei ganz neue Ergebnisse. Gut Ding braucht Weile – die Lagerung kann durchaus länger als 15 Jahre lang andauern.

Die Unterscheidung der hergestellten Arten wird vor allem anhand der Rechtslage des Verkaufsortes bestimmt: innerhalb der Europäischen Union herrschen völlig andere Bestimmungen vor als etwa in Urugay. Die Folge ist zwar nicht gleich eine Unzulässigkeit, nur der Name „Whiskey“ darf am Verkaufsort ausschließlich dann verwendet werden, wenn die Kriterien auch tatsächlich erfüllt sind.

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Die unterschiedlichen Handelsbezeichnungen der Whiskey-Sorten

Nicht jeder, der in der Bar nach Whiskey verlangt, kennt die eigentlichen Bezeichnungen, wenn mehrere Arten in dem Hause angeboten werden. Eine Rückfrage der Bedienung ist die Folge und spätestens dann sollte der Gast eine handelsübliche Bezeichnung nennen können.

  • „Blended Whiskey“: Dabei werden in Europa Destillate aus ungemälzter Gerste oder Hafer, in den USA und Kanada Roggen oder Mais, „Grain“ genannt, eingesetzt. Ein besonderes Procedere liegt der Marke „Blended Whiskey“ zugrunde, wodurch sein Geschmack auf jedem Kontinent gleich ist.
  • „Rye“ informiert über den möglichen Rogge-Gehalt. Nämlich dann, wenn er mindestens 51 Prozent ausmacht.
  • „Bourbon“ darf sich hier eine Whiskeysorte dann nennen, wenn mehr als die Hälfte von Mais des Getreideanteils stammt. Ab 80 Prozent darf sie als „Corn“ bezeichnet werden. In Amerika ist Bourbon sehr weit verbreitet.
  • „Malt“: übersetzt „Malz“ bedeutet, dass nur gemälzte Gerste verarbeitet wurde
  • Neben der Namensgebung nach Herstellung sind freilich teils geschützte Handelsmarken im Umlauf, dazu gehören z.B. „Irish Whiskey“ oder kurz „Scotch“, der auf Schottland verweist.
  • Einige Untergruppen für alle, die es ganz genau nehmen, erhalten ihre Bezeichnung anhand ganz spezieller Eigenheiten in der Produktion, hierzu zählen etwa „Vintage“ als Jahrgangswhiskey oder „Cask strenge“ nach der Fass-Stärke und einige mehr.

Ein Klassiker: Scotch Whiskey

Nach den Erzeugungsfaktoren lässt sich weiter differenzieren, so sollte doch der wahre Genießer gewisse „Basics“ kennen – „Scotch“ bedeutet nichts anderes als „schottisch“, wobei aktuell 99 Brennereien in der Heimat des beliebten Gesöffs nach traditionellen Regeln ihr Werk verrichten. Historisch gewachsen ist eine tiefere Einteilung nach Regionen und nicht nach inhaltlichen Kriterien.

Hier wird ersichtlich, welche Vertiefung der Kenntnisse über Whiskey noch möglich ist und der Aufwand, der Interessierte zum wahrhaften Kenner mutieren lassen kann. Es handelt sich um ein ausbaufähiges Hobby, kennzeichnet Vorlieben und Life-Style. Denn alleine die Kenntnis der unterschiedlichen Erzeugungsformen in den Teilen Schottlands zeigt den Aufstieg zum regelrechten Kult. Die Regionen der schottischen Whiskey-Produktion dienen auch als Urlaubsdomizil und lassen profunde Auseinandersetzungen mit den Sorten im traditionellen Rahmen zu. Nichts anderes gilt freilich für Irish Whiskey in Irland.

Wirtschaft und Whiskey: Hard Facts

2012 bot die Whiskey-Produktion knapp 90.00 Menschen in Großbritannien eine solide Basis für den Broterwerb. Hinzu kommen die Menschen aus der direkten Zuliefer-Industrie mit einer Anzahl von beachtlichen 57.000. In diesem Jahr wurden 4,27 Milliarden britische Pfund erwirtschaftet. Whiskey erwies sich so mit seinem Verkaufsanstieg als resistent gegen Wirtschaftskrisen.

Nicht weniger Detailwissen lässt sich über amerikanischen und kanadischen Whiskey erzählen. Auch Japan hat dort, wo kein Reisabbau möglich ist, mittlerweile ihre eigene Whiskey-Produktion aufgenommen. Als Vorbild dient dort der schottische Malt-Whiskey.

Die Schweiz, Österreich und Deutschland betreiben ihrerseits eigene Brauereien. Ferner sind es Frankreich, Liechtenstein, Thailand, Neuseeland und Australien, welche seit zumindest einigen Jahren den Wert des „Wirtschaftsfaktors Whiskey“ für sich entdeckt haben. Von der quantitativen Menge her ist es aber eine ganz andere Nation, die in der Produktion – und zwar weltweit – die Nase vorne hat: der klare Gewinner heißt Indien.

„Guter Whiskey“ – was ist gemeint?

Die Unterschiede der Geschmäcker lassen keine Objektivierung zu, welche damit ausgedrückt werden soll. Ob ein Whiskey als gut oder mittelmäßig abgetan wird, bestimmt sich nach strikten Qualitätsmerkmalen auch dann, wenn die eigene Geschmacksrichtung nicht getroffen wird.

Qualitätsfaktoren lassen sich aus den Rohstoffen und dem Herstellungsprozess ableiten. Jeder einzelne Punkt kann und soll bei Interesse näher vertieft werden. Bewusst sein sollte aber jedem beiläufigen Whiskey-Konsumenten die Komplexität dieser Beurteilungen, um nicht nach außen hin in ein peinliches Fettnäpfchen zu treten. Relevant sind:

  • Dauer der Lagerung – Vorsicht: länger bedeutet nicht zugleich besser!
  • Ob eine Altersangabe überhaupt vorhanden ist
  • Handelt es sich um verschnittenen Blend oder unverschnittenem Whiskey?
  • Jahrgangs- oder Einzelfassabfüllung: Letztere sind die „Mercedes“ unter den Whiskeyarten
  • Anzahl der Whiskey-Destillation: zweifach ist der Durchschnitt, eine dreifache hebt sich davon ab
  • Farbzusatzstoffe: Eine einheitliche Färbung mit „Zuckerkulör“ bringt eine geringe Beeinflussung des Aromas mit sich
  • Der Ursprung des verwendeten Getreides
  • Wurde es zu Malz verarbeitet – wenn ja, wie?
  • Kaltfiltrierung: Was der Absonderung langkettiger Fettsäuren dient, führt bei niedrigeren Temperaturen zu Trübung bis Verklumpung und so einem Abwandern eines Teils der Aroma-Stoffe
  • Das verwendete Quellwasser hinsichtlich eigener Qualität, Reinheit und Ursprung

Whiskey-Guide für Anfänger – ein Fazit

Nun hoffe ich, dass euch dieser Whiskey-Guide für Anfänger etwas Basiswissen rund um das Thema Whiskey vermittelt hat. Mir ist dabei durchaus klar, dass ich nicht sämtliche, relevante Punkte aufgreifen und beschreiben kann. Aber zumindest einen ersten Eindruck beziehungsweise Einstieg in das Thema Whiskey konnte ich euch hoffentlich näher bringen. Natürlich freue ich mich über eure Kommentare und Ergänzungen zu dem Thema, wenn ihr noch etwas Wichtiges wisst, was man den anderen Lesern nicht vorenthalten sollte.

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Copyright Foto: Old No7 von 55Laney69 – Flickr | Whiskey! von Mark Garbowski – Flickr | Multnomah Whiskey Library Portland Oregon von Roger – Flickr
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Lifestyle Sonntag #22 http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/lifestyle-sonntag-22/ http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/lifestyle-sonntag-22/#comments Sun, 16 Nov 2014 11:15:24 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9333 Mehr]]> Eine Auswahl der schönen Dinge dieser Welt präsentiere ich euch jeden Sonntag in meiner fortlaufenden Reihe “Lifestyle Sonntag”. Dort gibt es kurz und knackig die neusten Trends und Styles, in einem Artikel zusammengefasst. Immer pünktlich zum letzten Tag der Woche. Vorschläge für erwähnenswerte Inhalte könnt ihr mir über das Kontaktformular zukommen lassen. Nun aber viel Spaß mit dem Lifestyle Sonntag #22.

BOLD_G-SHOCK_GPW-1000_Royalairforce
Die Armbanduhr, welcher aus der erneuten Zusammenarbeit von G-SHOCK und der Air Force entstanden ist, überzeugt mich durch ihr Design und die technischen Details. So greift die Air Force und G-SHOCK auf die GPW-1000 als Basis der gemeinsamen Uhr zurück, denn diese verarbeitet dank Hybridtechnologie sowohl GPS-Signale als auch Funkwellen und bleibt so an fast jedem Punkt der Erde zuverlässig und exakt.

Die Verbindung zur Air Force zeigt die Limited Edition mit dem exakt gleichen Grauton des Gehäuses, den die legendären Chinook Hubschrauber tragen; kontrastierende, im Dunkeln leuchtende Zeiger und Indices setzen Akzente, während sich die kräftigen Farben des Logos an besonderen Details finden. Zusammen mit den fast schon sprichwörtlichen, unverwüstlichen Eigenschaften einer G-SHOCK wird die GPW-1000 so nicht nur zum perfekten Begleiter für die Piloten der Royal Air Force, sondern für Männer auf der ganzen Welt. UVP der Armbanduhr liegt übrigens bei stolzen 895,00 €.

Bugaboo x Diesel
Sicherlich eines dieser Themen, welche bei vielen von euch nicht aktuell ist und bei mir definitiv auch nicht – das nur vorab, bevor ihr euch noch Sorgen macht, das sich die Ausrichtung von Maenner-Style.de ändert – aber interessant ist es trotzdem, die Zusammenarbeit von Bugaboo und Diesel. Die italienische Kultmarke Diesel trifft diesen Herbst auf den Kinderwagenhersteller Bugaboo und bringt gemeinsam mit diesem einen Wagen im Camouflage Look auf den Markt, welcher Eltern und Fashion auf einem neuen Level zusammenbringt.

Dabei könnten diese beiden Welten unterschiedlicher nicht sein. Klischeehaft gesprochen: schmutzige Windeln prallen auf Laufsteg-Szenerie. Diesen Widerspruch versuchen die beiden Marken diese im Bugaboo Cameleon³ in der limitierten Sonderedition (UVP 1.149 EUR) im angesagten “Military Chic” zu vereinen. Dabei ist eins klar, die Eltern heben sich mit diesem Wagen von der Masse ab: der Rahmen ist mattgrün, ein khakigrünfarbener Bezug überzeugt mit schwarzen und braunen Kontrastelementen, der “Combat Star” aus goldenem Metall ist außergewöhnlicher Hingucker, die Räder präsentieren das ikonische Diesel-Logo. Weitere Informationen hierzu gibt es hier.

Timberland Calderbrook browndenim
Bei JD Sports bin ich über den dort exklusiv erhältlichen Timberland Calderbrook gestolpert. Dieser kommt mit einem robusten Upper aus Nubukleder, stabilen Metallösen für das Schnürsystem und doppelt vernähten Säumen daher. Dies macht ihn zumindest auf dem Papier schon einmal zum perfekten Begleiter zur Herbstzeit. Zu den weiteren Details des Schuhs kann man die gedämpfte EVA-Mittelsohle, das klassische Timberland-Branding an der Ferse und die gepolsterte Knöchelstütze mit weichem Innenfutter zählen, welche den Calderbrook zu einem Liebhaberstück machen. Der Timberland Calderbrook kostet 140€ und ist sowohl online als auch in jeder Filiale erhältlich.

Vater & Sohn Store
Der Name ist bei diesem Laden Programm Vater&Sohn, dabei rührt dieser daher, dass hier Produkte verkauft werden, welche abseits von Fashionhypes, Massenproduktion und Austauschbarkeit verkauft werden. Hier geht es um hochwertige, traditionell gefertigte Produkte und Accessoires, die es wert sind vom Vater an den Sohn vererbt zu werden.

Hinter dem Laden verbergen sich drei gestandene Männer welche einer Leidenschaft für hochwertige, handgemachte Produkte teilen und sich in Hamburg trafen, um über Boots, Denim und das Leben zu sprechen, geblieben sind sie dort und haben 2013 Vater&Sohn in Hamburg Eimsbüttel erföffnet. Eins ist für mich jetzt schon klar, wenn ich das nächste Mal in Hamburg bin und ein wenig Zeit habe, werde ich auf jeden Fall bei den drei vorbeischauen.

anerkjendt
Erst kürzlich bin ich durch deren aktuellen Winter Kollektion 2014 auf das dänische Menswear-Label anerkjendt aufmerksam geworden. Diese warten in der aktuellen Winter Kollektion mit floralen Prints auf, welche auf den Ombre Look treffen, weiterhin gibt es einen Zusammenstoß von Denim auf Jersey sowie schicke Shirts auf lässige Sweatpants.

Dies führt unter anderem zu folgenden “Mix it!”-Highlights der aktuellen Kollektion: Der Sweater mit Flower Print mit Ombre-Farbverlauf, das Denim-Shirt im floralen Design mit Jersey Pocketsowie das Pocket-Tee mit Print-Highlights, um nur drei Highlights zu erwähnen. Fans des floralen Prints mit Ombre-Farbverlauf können beruhigt sein, für diese gibt es auch den komplett Look, bestehend aus: Blazer, Pullover, T-Shirt und Jodpur-Sweatpants vom anthrazitfarbenen Style mit rot-gelben Highlights. Einen Blick auf die Kollektion könnt ihr hier werfen.

F251_Kowalski-Yellow
Seit Donnerstag diese Woche ist das neueste Produkt von Freitag auf dem Markt, der ein F251 KOWALSKI. Dabei handelt es sich um einen Rucksack so einfach, wie Rucksäcke schon immer hätten sein sollen. Dieser folgt einem minimalistischen Ansatz in plakativem Design und fundamentaler Funktionalität. Der F251 KOWALSKI ist ein tragbarer, alltagstauglicher und wetterfester Rucksack, mit verstellbaren Schulterriemen mit vier Positionen. Der durchdachte Schulterriemenverschluss passt das Volumen automatisch dem Inhalt an. Außen wartet der Rucksack mit interessanten, bunten Farben auf, das Innenfach besteht aus weißer Plane. Weitere Informationen und Fotos zum Rucksack findet ihr hier.

Victorinox PIONEERS
Leicht und lässig sind die zwei Worte, welche die neue Spring/Summer 2015-Kollektion PIONEERS von Victorinox treffend beschreiben. Für diese ließ sich Artistic Director Christopher Ræburn von der Schweizer Familie Picard inspirieren, deren Abenteuerlust sie von den Tiefen des Ozeans hoch hinauf in die Lüfte geführt hat und deren Innovationsgeist legendär ist. So kreierte er für die aktuelle Kollektion superleichte und wasserabweisende Jacken aus innovativem Papertouch-Nylon. Stylisches Highlight sind die rechteckigen Armlöcher aus Mesh in Kontrastfarben, die nicht nur für besondere Bewegungsfreiheit, sondern auch für genau das richtige Maß an Belüftung sorgen.

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Mi-Pac Rucksäcke x Kolibrishop http://www.maenner-style.de/2014/fashion/mi-pac-rucksaecke-x-kolibrishop/ http://www.maenner-style.de/2014/fashion/mi-pac-rucksaecke-x-kolibrishop/#comments Fri, 14 Nov 2014 11:15:23 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=8996 Mehr]]> Es muss bereits im Juli diesen Jahres gewesen sein, als ich ein paar Worte zu den Taschen und Rucksäcke aus Leder von Estarer verloren habe. Im heutigen Beitrag geht es auch wieder um diese praktischen Helfer für den Alltag. Insbesondere um den Rucksack, da ich selbst täglich einen trage, um die alltäglichen benötigten Gegenstände von A nach B zu bringen, schaue ich mich ab und an nach neuen Modellen um. Schließlich sollen diese nicht nur praktisch sein, sondern am besten auch noch gut ausschauen.

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Bei meiner Recherche sind mir die Rucksäcke von Mi-Pac ins Auge gesprungen, welche online unter anderem im Kolibrishop, erhältlich sind. Über diese und den Shop an sich möchte ich nun ein paar Worte verlieren, schließlich sollte man wissen bei wem man seine Kleidung, Accessoires und Taschen bestellt. So zumindest meine Meinung zum Online shoppen, wie ihr sicherlich schon aus anderen Beiträgen von mir herauslesen konntet.

Der Kolbibrishop – Streetfashion und Sneakers

Der Kolibrishop.com bezeichnet sich selbst als First choice für Streetfashion und Sneakers in Deutschland! Sicherlich nicht ganz so abwegig bei einem Produktprogramm mit über 12.000 Produkten, allerdings hatte ich zuvor noch nichts von diesem Shop gehört. Was aber auch sicherlich daran liegen mag, dass ich meine üblichen Shops habe, bei denen ich bestelle und mich daher eher selten nach Alternativen umschaue. Dies sollte und werde ich zukünftig allerdings ändern, damit mir solche Shops wie der Kolibrishop, nicht mehr gänzlich unbekannt sind. Denn schließlich finden sich dort solche Perlen wie beispielsweise die Mi-Pac Rucksäcke.

Das Sortiment des Online-Shops umfasst angesagte Styles und ein großes Angebot an Accessoires sowie Schuhen. Die bereits erwähnten 12.000 Produkte stammen von über 140 Herstellern, unter denen sich bekannte Marken wie Adidas, Bench oder Humör befinden aber ebenso kleine Independent-Labels mit begrenzten Stückzahlen. Ziel des Shops ist es uns als Kunden ein Sortiment an Labels anzubieten, welches man woanders nicht findet. Mein persönliches Highlight des Shops an sich ist die Möglichkeit bis 18:30 Uhr zu bestellen und die Gewissheit zu haben, dass das Paket noch am selben Abend das Lager verlässt und somit im besten Fall schon am nächsten Tag bei mir eintrifft.

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Mi-Pac – Innovativ und Kreativ

Das Label ist in mittlerweile über einem Dutzend Länder nicht mehr gänzlich unbekannt. So werden die Stücke des Labels in Deutschland durch die tylan GmbH, welche zahlreiche upcoming premium fashion Brands, wie beispielsweise hype. oder Dickies führt, vertrieben. Mi-Pac selbst holt sich einen Großteil ihrer Inspiration aus anregenden Projekten des UAL London College of Fashion oder dem arts festival Edinburgh Fringe. Denn die Innovation und Kreativität junger Menschen ist für das Label wichtig und soll daher in deren Design mit einfließen. Daher meiner Meinung nach ein vollkommen richtiger Ansatz, sich direkt an der Quelle inspirieren zu lassen.

An den derzeit aktuellen Kollektion sieht man, dass farbenfrohe Muster, Farben und Strukturen, welche mit einem Hauch Vintage-Style versehen sind, hoch im Kurs stehen. Durch die breite Aufstellung in ihrem Produktbereich spricht das Label unterschiedliche Zielgruppen an und bietet fast für jeden Geschmack den passenden Style. Neben durchdachten Designs achtet man von Seiten Mi-Pac darauf Mode mit Funktionalität erfolgreich zu kombinieren.

Die Rucksäcke sowie die anderen Produkte von Mi-Pac werden aus hochwertigen Materialien in komplexen Prozessen gefertigt und sollen dadurch den Kunden viele Jahre als treue Gefährten begleiten. Eine Auswahl der Rucksäcke, welche mir gefallen findet ihr nachfolgend, mit weiterführenden Informationen zu diesen. Dabei habe ich mich auf die Styles der Mi-Pac Rucksäcke im Kolibrishop beschränkt, damit ihr diese bei Gefallen auch ohne Probleme erwerben könnt.

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Mein absoluter Lieblingsrucksack stammt aus der Premium Kollektion von Mi-Pac und trägt die Bezeichnung Mi Pac Aztec Weave Rucksack black. Der Rucksack besteht aus gemustertem Gewebe mit Baumwollanteil, dieser besteht aus 80% Polyester und 20% Baumwolle. Dabei hat er Außenmaße von 31x39x13cm. Neben dem kreativen Design in verschiedenen orange-, gelb- und roten Farbtönen verfügt er über einen stabilen Tragegriff.

Auf der Front ist ein mit Reißverschluss verschließbares Fach mit aufgesticktem Logo angebracht. Das geräumige Hauptfach wird mit einem Zwei-Wege Reißverschluss geschlossen. Die im Rucksack eingebrachte Kabelführung erlaubt es den eigenen MP3-Player / das Smartphone im Rucksack zu Verstauen und dennoch den eigenen Songs zu lauschen. Getragen wird der Rucksack mit gepolsterten und verstellbaren Schultergurten.

Mir persönlich gefällt das farbenfrohe Design des Ruckacks ganz gut. Ist doch Mal etwas anderes als ein unifarbener Rucksack oder gedeckte Farben. Wobei mir natürlich klar ist, dass man dieses Design nicht für jeden Zweck mit sich herumtragen kann. Aber hier kommen die vergleichbar günstigen Preise der Rucksäcke zum Tragen, so kann man sich durchaus einen Zweiten und Dritten zum Wechseln zulegen.

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Meine zweite Wahl würde auf den Mi Pac Plaid Rucksack red plaid fallen. Dieser kommt mit einem karierten Gewebe aus einer Baumwollmischung daher. Dieses besteht wie schon beim Aztec Rucksack aus 80% Polyester und 20% Baumwolle. Die Außenmaße von ca. 31x39x13cm unterscheiden sich auch bei diesem Exemplar nicht von dem vorherig erwähnten Rucksack.

Wie die anderen Rucksäcke von Mi-Pac setzt auch der red plaid auf eine Kombination von Baumwolle und Wildleder auf der Unterseite. Er verfügt ebenfalls über verstellbare, gepolsterte Schultergurte an der Rückseite und einen Tragegriff. Weiterhin besitzt er eine Vordertasche mit Reißverschluss und einem großen Hauptfach, in welchem ein gepolstertes Laptop-Fach vorhanden ist. Daher ist er geradezu ideal für die Schule oder Arbeit.

Durch die roten und schwarzen Farben auf dem äußeren Design des Rucksacks, fällt dieser auch nicht so stark auf, wie beispielsweise die Aztec Variante. Daher bietet sich dieser definitiv für den täglichen Gebrauch im Büro oder der Schule an. Mir gefällt hier besonders das farbliche Zusammenspiel von dem karierten Gewebe aus der Baumwollmischung sowie dem Wildleder auf der Unterseite.

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Ebenfalls eine Spur dezenter kommt der Mi Pac Nordic Rucksack navy aus der aktuellen Nordic & Pocket Prints Kollektion daher. Dieser besteht mit seinen 100 % Polyester aus einem blauen, strapazierfähigen Gewebe. Sowohl im oberen Bereich als auch auf der aufgesetzten Fronttasche mit Reißverschluss ist ein weißer, partieller Print aufgebracht. Das typische Mi-Pac Logo auf der Fronttasche ist ebenfalls vorhanden.

Ansonsten entspricht der Rucksack den Außenmaßen seiner Vorgänger, ca. 31x39x13cm, und setzt ebenso auf das Zusammenspiel von Wildleder und in diesem Fall Polyester. Auch hier passt meiner Meinung nach das navy blau gut mit dem heller abgesetzten Wildleder zusammen. Das Einsteckfach im Futteral für den Laptop ist ebenso wie bei den Vorgängern vorhanden. Auch die eingebrachte Kabelführung kann beispielsweise für die Kopfhörer des eigenen MP3-Player / Smartphone genutzt werden.

Details wie verstellbare, gepolsterte Schultergurte, Tragegriff und durchdachtes Design vermisst man beim Mi Pac Nordic Rucksack navy auch nicht.

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Zum Abschluss möchte ich euch noch die Mi Pac Classic Reisetasche black vorstellen, bei der es sich, wie der Name schon verrät, um eine Tasche und nicht um einen Rucksack handelt. Dennoch hat mir die Kombination von dunklem Polyester und hellem Wildleder so gut gefallen, dass ich diese nicht unerwähnt lassen kann. Die Reisetasche verfügt über stabile Tragegriffe sowie abnehmbare und verstellbare Schulterriemen.

Seitlich weißt das eingestickte Mi-Pac Logo auf die Herkunft der Tasche hin. Im Inneren bietet die Tasche mit Maßen von ca. 50x30x28cm einiges an Platz. Ein Zipfach im Futteral bietet zusätzlichen Stauraum und mit einem Preis von knapp 40,00 € kann man sich diese Tasche durchaus zulegen um für Ein-Tages-Reisen gewappnet zu sein.

Zum Schluß würde mich noch eure Meinung interessieren, was ihr von den Mi-Pac Rucksäcken und Taschen haltet? Habt ihr eventuell selbst schon ein Stück aus deren Kollektion und könnt mit uns eure Eindrücke teilen? Wie immer könnt ihr gerne die Kommentare dazu nutzen.

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Ardbeg in Space & Verlosung http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/ardbeg-in-space-verlosung/ http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/ardbeg-in-space-verlosung/#comments Thu, 13 Nov 2014 16:30:49 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9288 Mehr]]> Wenn ich etwas mit dem klassischen Bild eines Gentleman in Verbindung bringe, dann ist ein älterer Herr, welcher vor seinem Kamin sitzt und genüßlich ein Glas Whisky trinkt. Zumindest gehört das für mich, in meiner Vorstellung, irgendwie zusammen. Aber Whisky ist deswegen keinesfalls ein alter Hut. Im Gegenteil, Ardbeg, eine Whiskydestillerie am Südufer der Insel Islay, Schottland nahe Port Ellen, gegenwärtig im Besitz von Moët Hennessy Louis Vuitton, zeigt uns, dass Whisky in der modernen Zeit angekommen ist. Bestes Beispiel hierfür ist deren aktuelles Projekt Ardbeg in Space, über welches ich ein wenig berichten möchte.

Doch bevor ich ein paar Worte zum aktuellen Projekt von Ardbeg verliere möchte ich euch die Whiskydestillerie ein wenig genauer vorstellen. Denn selbst bin ich (bisher) nicht der riesen Whisky-Kenner, aber ein paar Hintergrundinformationen schaden meiner Meinung nach nie. Am Ende des Beitrags habt ihr dann noch die Möglichkeit eine Flasche Ardbeg TEN zu gewinnen, doch dazu später mehr.

Ardbeg Distille

Ardbeg – ein Blick hinter die Kulissen

Die Brennerei wurde im Jahre 1815, von John McDougall unter dem Namen Ardbeg, welcher an den schottisch-gälischen Begriff ard bheag, was soviel wie kleine Anhöhe bedeutet, angelehnt ist, gegründet. Der eigentliche Betrieb der Brennerei ist seit dem Jahr 1817 dokumentiert, bis zum Jahr 1959 befand sich die Whiskydestillerie im Familienbesitz.

Im Jahr 1977 wurde die Firma vollständig von Hiram Walker (Allied Lyons) übernommen und von Allied Distillers weiter betrieben. Es erfolgte eine Phase der Stilllegung ab März 1981, bevor die Destillerie Ardbeg dann im November 1989 wiedereröffnet wurde, nun aber ohne die eigene Mälzerei mit drei Malzdarren. Sieben Jahre später, im Juli 1996, wurde Ardbeg erneut geschlossen, bevor sie im Februar 1997 an McDonald & Muir (Glenmorangie, Glen Moray) überging und sich seit dem 25. Juni desselben Jahres wieder in Betrieb befindet. Im Oktober 2004 wurde Glenmorangie plc (Nachfolger von McDonald & Muir) und somit auch Ardbeg an Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) verkauft.

Ardberg Reifung
Das Wasser der Destille stammt aus dem Loch Arinambeast und Loch Uigeadail. Das und das aus der Port-Ellen-Mälzerei stammende Malz, mit einem Phenolgehalt von 56,2 ppm, trägt zum bekannten Geschmack des Whisky bei. Denn diese beiden Zutaten tragen einen starken Anteil zum rauchigen und torfigen Geschmack bei. Aber auch eine sehr deutliche Note, welche an Medizin erinnert, bedingt durch den vergleichsweise recht hohen Phenolgehalt, zählt zum Kennzeichen des Ardbeg Whisky. Hinzu kommt eine für Ardbeg charakteristische Zitrusnote.

Obwohl seit der Wiedereröffnung laufend neuer Whisky produziert wird, der aktuelle Ausstoß liegt übrigens bei ca. 950.000 Litern pro Jahr, sind vor allem die älteren Jahrgänge sehr gefragt. Nicht verwunderlich, da es sich bei Whisky meiner Kenntnis nach, wie mit Wein verhält und eben die besonders guten Jahrgänge stark gefragt sind.

Ardbeg in Space – Whisky im Weltall

Nun haben wir ein wenig zum historischen Hintergrund der Whiskydestillerie Ardbeg erfahren, Zeit sich aktuellen Themen und Projekten zu widmen. Und hier gibt es eigentlich nur ein großes Thema, welches einem sofort auffällt, wenn man sich mit dem Unternehmen auseinandersetzt: Ardbeg in Space.

Ausschlaggebend für dieses Projekt war, wenn man der dazugehörigen Webseite Glauben schenken darf, die Frage:

“Was passiert eigentlich, wenn es einen weiteren Urknall gibt, die Polarkappen schmelzen und Islay versinkt oder Schottland die Whisky-Produktion verbannt – wo reift dann unser Whisky?”

So oder so hoffe ich persönlich, dass Fall eins auf keinen Fall eintritt, denn Whisky sollte dann meine letzte Sorge sein. Aber die Frage was man macht, wenn Schottland die Produktion von Whisky verbannt ist berechtigt.

Ardbeg Wissenschaft
Ardbeg hat sich hierzu auch ein paar Gedanken gemacht und das Projekt Ardbeg in Space ins Leben gerufen. Um herauszufinden, ob Ardbeg Whisky auch im Weltall reifen kann, hat man sich 2011 auf eine dreijährige Reise in die Schwerelosigkeit begeben. Dabei kann man dies sicherlich als das außergewöhnlichste Experiment in der Geschichte des schottischen Single Malts bezeichnen. So brachte man am 30. Oktober 2011, also knapp vor drei Jahre, das Ardbeg-Destillat mit Eichenholzpartikeln an Bord der Russian Progress 45, welche kurz darauf ins All geschossen wurde. Ziel der Reise die International Space Station.

Als Grundlage für dieses Experiment dienen Ampullen, in welche feinstes Ardbeg-Destillat abgefüllt wurde, die sogenannten „Space-Vials“. Diese kleinen Proben sollen nach ihrer Rückkehr zu Erde untersucht werden, um die Frage zu beantworten wie sich die Schwerelosigkeit im Weltall auf den Reifeprozess mikroorganischer Verbindungen im Destillat auswirkt.

Ardbeg Space
Nach der Ankunft der Space-Vials an Bord der Internationalen Raumstation ISS heißt es nun Warten. Auf der Erde muss man sich ca. drei Jahren in Geduld üben, bis „Space-Whisky“ von Ardebeg zurückkehrt. Im Gegensatz zur Weltall Lagerung in Ampullen, reift Whisky auf der Erde in gebrauchten Eichenholzfässer. Dabei kommen ehemalige Bourbon- oder Sherryfässer aus den USA oder Spanien zum Einsatz, welche dem Whisky neben der Farbe auch einen unnachahmlichen Geschmack verleihen. Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass unterschiedliche Eiche gleichzusetzen ist mit einer unterschiedlichen Dichte des Holzes und Aromenvielfalt.

Angekommen im Jahr 2014, rund 17.500 Erdumrundungen später, ist der Reifeprozess abgeschlossen und der Space-Whisky macht sich auf den rund 416 Kilometer langen Nachhauseweg. Die Vergleichsprobe, welche im Warehouse 3 in Islay lagert, wartet auf die Rückkehr der Space-Vials, um sich dem direkten Vergleich zu stellen. Pünktlich zur Rückkehr am 12.09.2014 launcht Ardbeg die Ardbeg Sonderedition “Supernova” in der mittlerweil dritten Auflage. So wie die Supernova als Sternenexplosion bekannt ist, steht die gleichnamige Sonderedition für eine Geschmacksexplosion, denn dieser maximal getorfte Ardbeg reifte in ehemaligen Bourbon- und Sherryfässern und wird mit 55 % Alkoholvolumen abgefüllt.

Ardbeg Islay Invaders
Doch die Reise scheint noch nicht zu Ende, denn es wurden UFOs über der Whiskydestillerie von Ardbeg gesichtet. Anscheinend haben diese Gefallen am Ardbeg Whisky im Weltall gefunden und möchten nun sämtliche Whisky-Vorräte plündern. Nun liegt es an uns die Erde und den Ardbeg Whisky zu verteidigen. Momentan könnt ihr bereits online am IslayInavders teilnehmen und gegen die Aliens vorgehen. Dabei ist dieses Spiel vom Stil her an den Klassiker SpaceInvaders angelehnt und über www.ardbegspace.de erreichbar.

Ardbeg_IslayInvader

Aliens halten Einzug im realen Leben

Doch die Aliens scheinen nicht aufzuhalten zu sein und Ardbeg braucht eure Unterstützung nun auch im realen Leben. Denn seit heute, dem 11.11., sind die Aliens an 32 Orten in Deutschland unterwegs. Diese erkennt man relativ einfach an den große Abbildungen von den „IslayInvadern”, dabei befinden sich diese an Orten, an denen sie sich heimisch fühlen, sprich in Whiskystores, Planetarien, usw.

Die Orte, an denen die IslayInvadern zu finden sind, könnt ihr via Google Maps in Erfahrung bringen. Vor Ort müsst ihr dann ein Selfie mit dem entdeckten Invader machen und nehmt somit an einer Auslosung für ein Gewinnspiel von Ardbeg teil. Gelegentlich findet ihr sicherlich auch Hinweise zu den Aufenthaltsorten der Invaders über den Twitter-Account von Ardbeg. Also fleißig followen, wenn ihr immer die neusten Hinweise erhalten möchtet.

Verlosung einer Flasche Ardbeg TEN

Ihr müsst aber nicht unbedingt auf Alien-Jagd gehen, wenn ihr eine Flasche Ardbeg TEN gewinnen möchtet. Bei mir reicht es, wenn ihr mir einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlasst, mit dem Namen des kleinen Jack Russell, welcher eines der Markenzeichen Ardbegs und nicht von der Destillerie wegzudenken ist. Diesen findet ihr übrigens beim aufmerksamen Lesen der Webseite www.ardbegspace.de heraus. Das Gewinnspiel endet am nächsten Donnerstag, den 20.11.2014 um 20:00 Uhr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nun viel Erfolg beim Gewinnspiel.

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Mit freundlicher Unterstützung von Ardbeg
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Jaguar XE: Design-Workshop mit Maenner-Style.de in Frankfurt http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/jaguar-xe-design-studie/ http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/jaguar-xe-design-studie/#comments Wed, 12 Nov 2014 11:15:21 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9266 Mehr]]> Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag “Jaguar XE werden meine Kindheitsträume doch noch wahr?”, welchen ich vor ein paar Wochen hier im Blog veröffentlicht habe? In diesem habe ich noch davon geschwärmt, wie mir bereits als Kind die Autos aus dem Hause Jaguar gefallen haben, wie ich erneut meine Leidenschaft für diese durch den Jaguar XK140 aus der Eröffnungssequenz des Films “Eiskalte Engel” fand und nun mit dem Jaguar XE ein Modell auf den Markt kommt, welches preislich um einiges interessanter ist als bisherige Modelle der Marke.

Aber nur Informationen und Fotos im Internet zu betrachtet reicht manchmal nicht aus. Das hat sich auch Jaguar gedacht und mich am 31.10. kurzerhand für eine Jaguar XE: Design-Studie nach Frankfurt eingeladen. Bei diesem Design-Workshop, welche als statische Präsentation umgesetzt wurde, konnte ich den neuen XE zusammen mit dem F-TYPE, welcher den Jaguar XE in seinem Design nach Jaguar-Manier sehr beeinflusst hat, hautnah erleben.

Adam Hatton erklärt mir ein paar Details des neuen Jaguar XE

Adam Hatton erklärt mir ein paar Details des neuen Jaguar XE

Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit mit dem Jaguar Exterior Design Director Adam Hatton zu sprechen, mir den Jaguar XE von ihm vorstellen zu lassen sowie Gedankengänge aus dem Entstehungsprozess eines solchen Autos erläutert zu bekommen.

Adam Hatton war so freundlich und hat mir ein paar Fragen beantwortet, welche ich euch als Kurz-Interview nachfolgend eingebunden habe. Kurz zusammengefasst es war ein sehr informatives und interessantes Event. Die Langfassung dazu gibt es nachfolgend.

Jaguar XE – eine Design-Workshop

Im Mittelpunkt des Design-Workshop, in Frankfurt, stand natürlich der Jaguar XE, bei dem es sich übrigens um die leichteste und verwindungssteifste Limousine der Jaguar Geschichte handelt. Auf die niedrigen Unterhaltskosten dank geringer Verbräuche und Emissionen, günstiger Versicherungseinstufungen, langer Serviceintervalle und den hohen Restwert, bin ich bereits in meinem ersten Beitrag zum Jaguar XE eingegangen.

Auch die technischen Raffinesse hatte ich dort bereits erwähnt, daher möchte ich in diesem Beitrag nur auf das Design und meine Eindrücke des XE eingehen, werde aber sicherlich an den passenden Stellen, dennoch die ein oder andere Information mit einfließen lassen.

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Das Foto zeigt euch ziemlich gut, wie sich der XE in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Sportlich, dynamisch und modern sind die Stichwörter, welche mir beim ersten Anblick des Autos in den Sinn kamen. Auch nach der Live-Betrachtung vor Ort verbinde ich diese noch mit dem XE. Verantwortlich hierfür zeigt sich die geschickte Kombination des kurzen Überhangs vorne und hinten, der markentypische Grill sowie die großen Lufteinlässe im Schweller, welche bereits beim großen Bruder, dem F-TYPE, vorzufinden sind. Und hätten die Damen und Herren von Jaguar nicht zu sehr auf die Schlüssel des Wagens geachtet, dann wäre ich nicht mit der Bahn, sondern dem XE nach Hause gefahren. Da könnt ihr euch sicher sein.

Der Jaguar XE positioniert sich in der gleichen Liga wie die Konkurrenzmodelle Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse. Dennoch kommt sein Design um einiges erfrischender herüber. Was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass gerade die drei zuvor genannten Modelle doch recht häufig im Alltag zu sehen sind und man sich an deren Anblick mittlerweile satt gesehen hat. Zumindest geht es mir so.

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Wie bereits zuvor erwähnt hat sich Adam Hatton beim Design des XE vom großen Bruder, dem Jaguar F-TYPE, ein wenig inspirieren lassen. Wenn man genau hinschaut, erkennt man dies in den Details ganz gut. So erinnert der Grill von seiner Form her an den des F-TYPES, insbesondere die Wabenoptik, welche dem Jaguar-Emblem als Hintergrund dient ist so 1:1 im F-TYPE vorzufinden. Auch die seitlichen Schweller entstammen dem Design des großen Bruders.

Interessant finde ich hier vor allem inwieweit der Kunde sich noch beim Design seines XE mit einbringen kann. So gibt es beispielsweise sämtliche Chromelemente des XE in glänzend oder satiniertem Chrom oder in der Variante All-Black. Wie der Name hier schon vermuten lässt werden dabei sämtliche Chromelemente durch ihren schwarzen Gegenpart ausgetauscht. Sicherlich interessant, wenn man ein Auto haben möchte, welches ganz in weiß daher kommt und nur einzelne Akzente in schwarz enthält. All diese Design-Spielerein kann man übrigens im Jaguar-Konfigurator durchspielen.

Die Ähnlichkeit der Designsprache beider Modelle ist auch beim Tagfahrlicht zu erkennen. So hat man sowohl beim XE als auch beim F-TYPE die Tagfahrlichter durch J-förmige LEDs dargestellt. Ein Detail, welches mich persönlich sehr begeistert. Denn ich war mir bis dahin gar nicht bewusst in welchem Detail man als Auto-Designer denken muss. Oder hättet ihr daran gedacht, dass man bei den Tagfahrlichter das J für Jaguar unterbringen kann? Mir wäre es nicht in den Sinn gekommen.

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Auch von der Rückseite ist eins gleich zu erkennen, so hat man die LEDs im Scheinwerfer ebenfalls halbkreisförmig angeordnet. Und führt damit die Designsprache des F-TYPE im XE fort, wobei hier anzumerken ist, dass dieser Halbkreis schon bei älteren Modellen vorhanden war, wie mir Adam Hatton während der Vorstellung des Fahrzeuges mitteilte. Um genau zu sein zitierten die Designer hiermit ein Stilelement des legendären Jaguar E-TYPE: ein horizontales Band, das sich mit einem runden Element überkreuzt.

Was mich dann noch mehr erstaunt hatte, war der großzügige Kofferraum von knapp 440 Liter, welchen ich bei den kompakten Außenmaßen des Fahrzeugs nicht vermutet hätte. Genügend Platz für Koffer, Wasserkisten und Co. ist damit definitiv vorhanden.

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Erinnert ihr euch an das Sprichwort “Außen hui, innen pfui!”? Seid nicht besorgt, beim XE kommt es mitnichten zum Tragen. Denn hier überzeugt der Wagen nicht nur durch durchdachtes Design, sondern auch durch allerhand technische Besonderheiten. Hierbei ist wohl definitiv das InControl Infotainment-System mit einem Acht-Zoll-Touchscreen, welches neben Sprachsteuerung, Telefon, Soundsystem, Navigation, WLAN-Zugang auch zahlreiche Apps bietet, als Herzstück des XE aufzuführen.

Zudem wird der XE das erste Fahrzeug mit einem Laser-Head-up-Display sein, welches bessere Bilder als bekannte LED Head-up-Displays projizieren kann. Dieses konnte ich leider nicht Live im Einsatz sehen, fand die Tatsache, dass das Display beliebig an der Frontscheibe bewegt werden kann sehr spannend. Auch kann ich mir vorstellen, dass sich solche Head-up-Displays immer weiter durchsetzen, da der Fahrer nicht mehr seinen Blickwinkel wechseln muss, um für ihn interessante Anzeigen wie Geschwindigkeit und Co. zu sehen.

Ein weiteres Design-Higlight im Inneren des XE ist die rund verlaufende Kante über das gesamte Armaturenbrett. Hierdurch entsteht beim Fahrer das Gefühl, dass er sich geborgen und sicher fühlen kann, da eine zusätzliche Abgrenzung geschaffen wird, sozusagen eine Art kleiner Schutzwall.

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Ein weiteres Detail im Innenraum-Design des XE, welches wir schon am Heck des Fahrzeuges kennenlernen durften, ist das horizontale Band, welches sich mit einem runden Element überkreuzt und dem E-TYPE von Jaguar entstammt. Konntet ihr es im vorangegangenen Foto sehen? Wenn nicht schaut nun ein wenig genauer hin.

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Wieder ein Detail welches ich vollkommen genial finde und ich kann die Aussage von Adam Hatton nachvollziehen, welche ungefähr so lautete:

“Wir wollten ein Auto schaffen, welches es dem Besitzer gestattet selbst nach ein paar Wochen neue, interessante Details im Design des XE zu erkennen.”

Und gerade solche Kleinigkeiten sind es, welche dem Besitzer nach Wochen ins Auge springen. Man muss schon mehrmals hinschauen um eine Verbindung von Heck zur Mittelkonsole zu ziehen, freut sich dann aber umso mehr, wenn man dieses gefunden hat.

Ansonsten geht Jaguar auch bei den Instrumenten den klassischen Weg, so werden Drehzahl und Tempo analog angezeigt. Insgesamt kann man den Innenraum als sehr modern, minimalistisch und aufgeräumt bezeichnen. Meine Empfehlung ist dennoch, beim Jaguar Händler in der Nähe vorbeischauen und das Auto live erleben, sonst kann man nicht so ganz nachvollziehen, warum es mir das Auto so angetan hat.

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Das Chrom des Kühlergrills findet sich übrigens auch im Fahrzeuginneren wieder. So sind die Luftauslässe der Klimaanlage damit ausgestattet. Aber auch hier belässt man es nicht dabei, so wird bei der späteren Serie unterhalb des Luftauslasses ein schwaches, blaues Licht zu sehen sein, welches durch LEDs erzeugt wird und entsprechende Akzente im Innenraum setzen soll. Dies findet man übrigens an weiteren Stellen der Mittelkonsole vor, aber auch hier gilt die Devise, selbst entdecken.

Vorstellung und Kurz-Interview mit Adam Hatton

Bevor ich euch an meinem Kurz-Interview mit Adam Hatton – Exterior Design Director von Jaguar – teilhaben lasse, möchte ich zunächst ein paar Worte zu seiner Person verlieren. Schließlich ist es doch immer ganz interessant zu erfahren mit wem man es denn zu tun hat und welcher Werdegang sich hinter der Karriere einer Person verbirgt. Zumindest kann ich mich dafür stets begeistern.

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Adam Hatton ist der aktuelle Creative Director im Bereich Exterior Design bei Jaguar. Mittlerweile hat Adam 16 Jahre seiner Karriere bei Jaguar verbracht und während dieser Zeit eine wichtige Rolle in vielen bedeutenden Projekten gespielt. Erst vor knapp drei Monaten, im August 2014, wurde er für die Rolle des Creative Director ernannt und berichtet in seiner Funktion direkt an Ian Callum, Design Director von Jaguar.

1998 begann Adam seine Arbeit bei Jaguar, damals noch mit dem Design des ersten F-TYPE Concept Car, welcher Gewinner des “Best in Show” Award in Detroit 2000 wurde. Weiterhin wirkte er an dem hoch gelobten C-XF-Konzept mit, welches im Januar 2007 auf der Detroit Motor Show gezeigt wurde. Dieses Konzept legte damals den Grundstein für die neue Designsprache, welche seitdem unter Ian Callum fortgeführt wird.

Adam Hatton zeichnet sich zudem für das mehrfach preisgekrönte Außendesign des Jaguar XF verantwortlich, welcher bei der IAA in Frankfurt im September 2007 Premiere feierte. Auch das äußere Erscheinungsbild des Jaguar-Flaggschiffs, die XJ Luxuslimousine, welche im Jahr 2009 das Licht der Welt erblickte, ist auf das Design von Adam zurückzuführen.

Nach dem XJ, übernahm Adam dann die Führung im Bereich Außendesign des Jaguar Advanced Studio. Dort spielte er eine fundamentale Rolle bei der Schaffung der neuen intelligenten Aluminium-Architektur von Jaguar, welche als Basis für den neuen Jaguar XE dient.

XE05
Could you describe shortly your path to become a designer?
Studied at Art School, then Automotive Design Degree Coventry University, England. At Land Rover Design 1995. At Jaguar Design from 1998, first design Jaguar F-TYPE Concept. Then C-XF, (Advanced Design). XF, XJ, XE….

Have you had any mentors along the way? Have they influenced you, if yes, how?
My first Art tutor at School, told me to ‘go for it!’, then Ian Callum and Julian Thomson at Jaguar, taught me a lot about proportions and modernity.

What does a typical day look like for you?
Typical day is firstly a cup of tea ! Then go in to the main studio and advanced studio and look at the exterior clay models with my design team…. Then back in the office for a few emails to the engineering team…. Then probably go to one of our other studios with Ian Callum and Julian Thomson to review the models there, and then probably a review of press images with the Jaguar Brand (Marketing) and PR teams. We are busy!

Are you creatively satisfied?
Yes definitely at Jaguar, especially in my new role of Creative Director of Exterior Design. I can be really ‘hands on’ working the clay and digital models directly with the team….

How would you describe beautiful car design?
Great Proportions, Strong Stance, Flowing Lines, Pure Surfaces. This is part of our philosophy at Jaguar Design….

XE08

Hier sieht man die angesprochene “dramatic Cab Rearward proportions in side view” ganz gut.

What is your favorite design element on the XE Series?
Favourite part of XE design is the dramatic Cab Rearward proportions in side view….

What are the biggest challenges in car design?
Biggest challenge to automotive design is CO2 reduction.

When you design your vehicle’s, what influences do you look to? Is it architecture or nature?
Nature, (from Malvern, England). Architecture, (Zaha Hadid, Norman Foster, Thomas Heatherwick, Travel).

What is your all-time favorite non-Jaguar car design?
Favourite non Jaguar car design – Lamborghini Muira.

Das war nun mein Bericht zum Design des Jaguar XE im Vergleich zu seinem großen Bruder dem F-TYPE sowie meiner Eindrücke vor Ort in Frankfurt. Wie ihr sicherlich bereits gemerkt habt, hat es mir das Fahrzeug angetan und ich komme wohl um eine Probefahrt im nächsten Jahr nicht herum. Denn ein Kauf steht wohl aufgrund der kommenden Hochzeit nicht zur Debatte, aber fahren muss ich diesen schon Mal. Weitere Informationen zum XE erhaltet ihr auf der Webseite von Jaguar.

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Mit freundlicher Unterstützung von Jaguar
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Maßkleidung – Ein Leitfaden http://www.maenner-style.de/2014/fashion/masskleidung-ein-leitfaden/ http://www.maenner-style.de/2014/fashion/masskleidung-ein-leitfaden/#comments Mon, 10 Nov 2014 11:15:39 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9319 Mehr]]> Nach dem Beitrag: “Das perfekte Hemd für jedermann” folgt mit dem heutigen Beitrag der zweite Gastartikel hier im Blog. Geschrieben wurde dieser von dem Berliner Unternehmen Tailor & Tales, welche sich auf Kleidung nach Maß spezialisiert haben. Daher eignen sich diese, meiner Meinung nach, geradezu perfekt um einen Leitfaden über Maßkleidung zu verfassen und diesen mit uns zu teilen, oder was meint ihr?

Man(n) sollte keine Kompromisse eingehen, wenn es um den perfekten Sitz geht. Warum sollte man Kleidung kaufen, die nicht richtig passt, wenn man inzwischen alle Elemente der Garderobe maßschneidern lassen kann? Der perfekte Sitz ist heute erschwinglicher, als man denken mag.

Tailor & Tales
Es gibt verschiedene Gründe dafür sich Kleidung Maßschneidern zu lassen. Häufig passen Kleider von der Stange nicht richtig und die einzige Möglichkeit gut sitzende Hemden und Anzüge zu tragen, ist sie maßschneidern zu lassen. Oft passt massengefertigte Kleidung nicht zum eigenen Körpertyp und Größen variieren stark von Marke zu Marke. So passt etwa die Ärmellänge aber die Schulterpartie fällt zu breit aus. Maßkleidung bringt diese Probleme nicht mit sich, da sie speziell an die eigenen Maße angepasst wird.

Geschichte des Anzuges und des Hemdes

Woher kommt eigentlich der Anzug, wie wir ihn heute kennen? Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nutzten Männer farbenfrohe Stoffe und prunkvolle Schnitte, um Reichtum zu signalisieren. Zu Zeiten der französischen Revolution jedoch wurde die prächtige Kleidung von schlichterer abgelöst. Die bis dahin getragenen Kniebundhosen, sogenannte „Culotten“, wurden durch „Pantelons“ ersetzt, also lange Hosen, die bis dahin nur vom einfachen Volk getragen wurden. Dazu wurden Westen und figurbetonte Jackets getragen und damit entstand der Wegbereiter des heutigen Anzugs. Die prachtvollen Farben wurden von gedeckten Farben wie Braun- Blau- und Schwarztönen ersetzt.

In England zählte der Anzug Ende des 18. Jahrhunderts zur Sportbekleidung des Adels. Besonders durch Beau Brummel, den Vorreiter des Dandy-Stils, wurde der Anzug schließlich salonfähig gemacht. Der Stil des Understatements, auch bekannt als Mode à l’anglaise, verbreitete sich daraufhin rasch in ganz Europa. Der Herrenanzug ist bis heute weitestgehend unverändert geblieben. Immer noch besteht der Anzug in seiner Grundform aus einer Kombination aus langer Hose, Jacket und häufig einer Weste.

Auch Hemden wurden im 18. Jahrhundert zum ersten Mal als Oberhemden getragen. Zuvor wurden sie meistens als Unterhemden getragen. Diese hatten noch keine Knopfleisten und wurden zum An- und Ausziehen über den Kopf gestreift. Der Kragen war häufig abnehmbar. Die Knopfleiste und der feste Kragen etablierten sich erst Anfang des 20. Jahrhunderts.

Feine Stoffe – Ausgangsbasis für hochwertige Kleidung

Für einen hohen Tragekomfort und ein angenehmes Tragegefühl sollte man das Material für Hemd als auch Anzug sorgfältig auswählen. Für Hemden ist Baumwolle ein sehr beliebter Stoff. Zu ihren angenehmen Trageeigenschaften zählen ihre Widerstandsfähigkeit und Atmungsaktivität. Höchste Qualitätsansprüche werden erfüllt von feinster Ägyptischer Baumwolle.

Cotton Shirts
Langstapelige ägyptische Baumwolle hat längere Fasern und gilt daher als feinste und beliebteste Art der Baumwolle für maßgeschneiderte Hemden. Dieser Stoff ist extrem geschmeidig und angenehm zu tragen. Unterschiedliche Arten des Verwebens der Fasern geben dem fertigen Hemd verschiedene Eigenschaften mit. So gibt es das durchscheinende Baumwoll-Batiste, das weichere Twill oder das strapazierfähige Oxford.

Auch bei Anzügen ist die hochwertigste Verarbeitung kaum etwas Wert wenn das Material minderwertig ist. Wie findet man(n) jedoch heraus, ob das Material etwas taugt? Durch einfaches fühlen lässt sich schnell erkennen, ob der Stoff hochwertig ist oder nicht. Ist er angenehm? Knittert er schnell? Gute Stoffe fühlen sich weicher und feiner an als billige. Man sollte besonders darauf achten, dass keine synthetischen Stoffe verwendet werden.

Tailor Tales Anzug Maßkleidung
Zu den Stoffen, die sich am besten für hochwertige Anzüge eignen gehören Wolle, Seide und Kaschmir. Wolle wird aus den Haaren von Hausschafen gewonnen und ist sehr weich. Sie gilt als temperaturausgleichend und wird daher sowohl für Sommeranzüge, als auch für Winteranzüge verwendet. Seide wird aus Kokons von Seidenraupen gewonnen und ist die einzige natürliche Endlosfaser. Sie ist extrem geschmeidig und bekannt für ihren schimmernden Glanz. Zudem gilt sie als isolierend gegen Kälte und Wärme.

Eine besonders feine und weiche Faser ist Kaschmir. Die Naturfaser wird aus den Haaren des Unterfells von Kaschmirziegen gewonnen. Kaschmir ist sehr weich und leicht und wärmt außerordentlich gut, weshalb es oft für Winteranzüge verwendet wird.

Um es auf den Punkt zu bringen: für welchen Anlass auch immer man(n) sich einen Anzug maßanfertigen lässt, qualitativ hochwertige und beständige Stoffe sind das a und o von feiner Maßkleidung. Wie Giorgio Armani schon sagte:

„Luxus bedeutet Zeitlosigkeit, die über Mode hinausgeht.“

Shirt Box

Marken maßgeschneidert – Tailor & Tales

Ein innovatives Konzept, entwickelt von einem jungen Modeunternehmen in Berlin, ermöglicht dem modernen Gentleman von nun an nach einmaligem Vermessen maßgefertigte Kleidung verschiedener Marken anfertigen zu lassen. Tailor & Tales bietet ausgewählte Premium Marken, wie Eton oder Van Laack, deren Produkte mit verschiedenen Details personalisiert werden können.

So wird nicht nur der Schnitt individuell angepasst, sondern auch Kragen, Manschette und Knopfleiste können frei ausgewählt werden, ebenso wie Stoff und Farben. Das Besondere an Tailor & Tales‘ Konzept ist, dass Kunden, die sich einmal haben vermessen lassen, alle Produkte bequem online personalisieren und bestellen können. Das maßgefertigte Produkt wird dann direkt zum Kunden gesendet mit einer personalisierten Nachricht der persönlichen Stylistin.

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Copyright Fotos: Tailor & Tales
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Lifestyle Sonntag #21 http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/lifestyle-sonntag-021/ http://www.maenner-style.de/2014/lifestyle-2/lifestyle-sonntag-021/#comments Sun, 09 Nov 2014 11:15:51 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9261 Mehr]]> Der Herbst hat nun definitiv Einzug gehalten und auch der Winter kommt immer näher. Daher bewegen sich die Themen des Lifestyle Sonntags auch immer weiter in diese Richtung. Mittlerweile sind wir bei Ausgabe Nummer 21 angelangt. Auch diese Woche enthält dieser eine Auswahl der schönen Dinge auf dieser Welt, welche man definitiv gesehen haben sollte.

Dies war auch der Grund warum ich gleich zu Beginn der Fortführung von Maenner-Style.de die fortlaufende Reihe “Lifestyle Sonntag” ins Leben gerufen habe. In dieser werden kurz und knackig die neusten Trends und Styles, in einem Artikel zusammengefasst. Immer pünktlich zum letzten Tag der Woche. Vorschläge für erwähnenswerte Inhalte könnt ihr mir über das Kontaktformular zukommen lassen. Nun aber viel Spaß mit dem Lifestyle Sonntag #21.

adidas ZX Flux Dark Cargo
Ich weiß, ich weiß der Herbst steht vor der Tür und was hol ich mir Sneakers und keine Boots, irgendwas läuft da schief. Könnte man denken, aber mit Boots bin ich Dank Clarks/GORE versorgt (Ein Blick hinter die Kulissen von Clarks und GORE) und Sneakers kann man(n) eigentlich nie genug haben. Daher habe ich mich auch für ein Paar adidas ZX Flux entschieden, übrigens mein erstes Paar Sneakers von adidas.

Inspiriert ist der Schuh vom bekannten 80er ZX Runner und vereint in seiner aktuellen Version die ZX 8000 Sohle mit einem gewebten Upper, gleichfarbigen Schnürsenkel und einem geformten Fersenkäfig. Bei dem hier gezeigten Model handelt es sich übrigens um ein Colourway welcher exklusiv bei Foot Locker erhältlich ist. Weitere Fotos des Sneakers gibt’s in meinem Fotoalbum auf Facebook.

Bruderherz
Bei dem bisher noch recht überschaubaren Unternehmen Bruderherz ist der Name Programm. Denn dahinter verbergen sich zwei Brüder und eine Vision, deren Ziel ist es hochwertige Ledertaschen zu einem fairen Preis anzubieten. Dabei messen sie die eigenen Produkte an den Punkten Qualität und Stil, Schwerpunkte setzen sie sich hierbei vor allem auf Produkte für Herren. Ausschlaggebend hierfür ist, dass sie lange Zeit selbst vergeblich auf der Suche nach hochwertigen Ledertaschen für Herren waren, welche deren Vorstellungen entsprechen, aber nichts gefunden haben. Daher haben sie sich entschieden, ganz einfach selbst für Abhilfe zu sorgen.

Das Sortiment umfasst derzeit Weekender, Reisetaschen, Umhängetaschen und vieles mehr. Neben diesen hochwertigen Ledertaschen bietet Bruderherz auch noch verschiedene Leder-Accessoires an, wie zum Beispiel Ledertaschen für Handys oder Uhren. Langfristig möchten die beiden Brüder ihren Kunden ein ausgefallenes Sortiment bieten, das von Ledertaschen bis hin zu kleinen Leder-Accessoires reicht. Einen erste Blick darauf könnt ihr auf deren Webseite werfen.

Wer die Tasche live erleben möchte, sollte beim Weihnachtszauber Schloss Bückeburg vorbeischauen. Hier stellen die Beiden neben den Taschen noch Chesterfield Sofas und andere interessante Dinge, in ihrer 100 Quadratmetern großen “Herren-Lounge”, für Herren aus.

ASICS GORE-TEX Pack
Ganz ehrlich, was liegt näher, als auf Herz und Nieren geprüftes Outdoor-Equipment auch im Bereich Lifestyle einzusetzen und mit dem Einsatz von hochfunktionellen Materialien für alle Wetterbedingungen gerüstete Street-Styles zu entwickeln? Sozusagen Sneaker zu schaffen welche Wind und Wetter trotzen können und dabei noch gut aussehen. Hier kommt das Asics Gore-Tex Pack mit zwei Gel-Lyte V Varianten zum Einsatz. Diese setzen auf eine GORE-TEX Membran, welche garantiert, dass die Sneaker wasserdicht sind und damit bestens für die kalten, regnerischen Monate des Jahres gerüstet sind.

Schnürsenkel im Kletterseildesign und gesprenkelte Zwischensohlen ergänzen den Outdoorlook. Der Release der Sneaker findet nächsten Freitag, am 15.11.2014, in ausgesuchten Stores statt. Der UVP der beiden GEL-LYTE V liegt bei jeweils 150,-€. Persönlich hat es mir die schwarz/gelbe Version angetan. Wenn ihr weitere Infos zu Gore und deren Membran haben möchtet, dann schaut doch Mal in meinem Beitrag: “Ein Blick hinter die Kulissen von Clarks und GORE” vorbei.

RedWingShoeStoreCologne
Der “Red Wing Shoe Store Cologne” ist nun Europas siebter Store, in dem das breite Spektrum des US-Schuherstellers angeboten wird. Mitte Oktober öffnete im Belgischen Viertel, in der Limburger Straße 9, Kölns erster Red Wing Shoe Store.. In Anlehnung an die Herkunft der Marke wurde die Inneneinrichtung aus traditionellen Industriematerialien gefertigt.

Hierdurch ist ein Store entstanden, welcher dem modernen Zeitgeist entspricht und zugleich die Zeitlosigkeit der Red Wing Schuhe betont. In diesem einzigartigen Ambiente mit breitem Produktportfolio bietet der Kölner Store auch einen umfassenden Reparatur- und Neubesohlungsservice durch einen ortsansässigen Schuhmachermeister an. Abgerundet wird das Sortiment durch passende markeneigene Schuhpflegemittel, Socken, Gürtel und Schnürsenkel.

NB-Gentlemans-Pack
Aufgepasst! Nun folgen ein paar Premium-Sneaker, welche aus Premiumleder in der englischen Fabrik in Flimby, Cumbria handgefertigt werden. Inspiriert sind diese von der raffinierten Ästhetik des traditionellen Gentleman, was sich im eleganten Designkonzept des New Balance 1500 GMN und GMB wiederfindet. Um dieses Gentlemen’s Pack angemessen zu feiern, haben die Experten der Sockenmanufaktur ‘Pantherella’ eigens zwei limitierte Editionen exklusiver Strümpfe entworfen, welche in ihren Farbkombination perfekt auf die Colorways der Schuhe abgestimmt wurden.

Dazu ist anzumerken das Pantherella bereits seit 1973 feinste Socken aus luxuriösen Fasern herstellt und daher über einiges an Erfahrung verfügt. Alle Produkte des Unternehmens werden bis heute in der familiengeführten Fabrik in Leicester von hoch qualifizierte Facharbeiter hergestellt, die ihr Wissen von Generation zu Generation weitergeben. Das limitierte New Balance Gentlemen’s Choice Pack ist seit gestern, 15. November, bei ausgewählten Händlern erhältlich.

Time to Upgrade - Tiger of Sweden
Tut mir leid, aber das hier eingebundene Teaser Foto hat mich sofort an Tiger of Sweden erinnert, ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie verbinde ich diesen Stil damit. Nun wißt ihr aber wenigstens schon worum es geht. Denn pünktlich zum Temperatursturz hüllt sich der Tiger-Mann im Herbst/Winter wieder in feierliche, samtige Stoffe, welche in der aktuellen Kollektion vorzufinden sind.

Mit dabei ist ein schmal geschnittenes, dunkelblaues Smoking-Sakko aus schimmerndem Baumwollsamt mit schmalem, schwarzen Seidenrevers, welches lässig-elegant über einem weißen Hemd aus Stretch-Twill mit kleinem Haifischkragen und plissierter Brustpartie getragen werden kann. Dabei wird der Look durch eine gerade geschnittene Hose aus Wollstretch sowie klassische Schnürer aus hochglänzendem Lackleder abgerundet. Wer sich nun fragt, was erzählt der da, der sollte unbedingt bei der neuen Kollektion von Tiger of Sweden vorbeischauen und sich ein eigenes Bild davon machen.

Maurice Lacroix Movember
Der Movember ist im vollem Gange und auch Maurice Lacroix unterstützt eine der bedeutendsten Charity-Kampagnen zur Verbesserung der Gesundheit von Männern, im zweiten Jahr in Folge. Neben einer Limited Edition zu der besonderen Kooperation, setzt sich Botschafter Johann Haehling von Lanzenauer (Inhaber und Kurator der Circle Culture Gallery) als Gesicht für Movember ein. Zudem findet im November (jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag) eine Fotoaktion in den Berliner Maurice Lacroix Stores statt, um Spendengelder zu sammeln. Einen Blick auf die exklusive Limited Edition könnt ihr hier werfen.

Frank Wright_Herbst Winter 2014

Frank Wright steht für Tradition und überzeugt seit über einem Jahrhundert mit authentischem Schuhhandwerk, zeitlosem Stil und Liebe zum Detail. In den 60er Jahren erlangte die Marke durch die englische Mod-Szene Kultstatus und begeistert damals wie heute mit ihrer cleanen Designhandschrift. Auch für die aktuelle Herbst und Winter 2014 Kollektion bleibt das britische Label seinen Wurzeln treu und verbindet in bester britischer Manier klassische Silhouetten mit modernen Details.

Die aktuelle Kollektion bietet eine Vielfalt an Modellen, angefangen bei Brogues und Loafers über Desert und Chelsea Boots bis hin zu verschiedenen Stiefelvarianten. Beim Obermaterial setzt man auf hochwertiges Echt- und Wildleder. Daneben kommen glänzende Lackleder zum Einsatz. Akzentfarben wie Blau, Kirsch- und Dunkelrot treffen auf herbstliche Brauntöne. Weitere Informationen zur Kollektion finden sich auf der Webseite von Frank Wright.

GREY GOOSE Maurice Lacroix
Armbanduhren, wie ihr mittlerweile sicherlich wisst, sind mein Verderben oder besser gesagt das meines Geldbeutels. Manchmal bin ich dann auch wirklich froh, dass das Bankkonto nicht soviel hergibt, wie ich eigentlich möchte. Denn sonst würde ich bei der Armbanduhr, welche aus der Kooperation des weltweit führende Super-Premium-Wodka GREY GOOSE mit der mehrfach ausgezeichneten Schweizer Uhrenmanufaktur Maurice Lacroix entstanden ist, schwach werden.

Aus dem Zusammenschluss dieser beiden Marken ist unverwechselbare Handwerkskunst der Extraklasse entstanden – eine Maurice Lacroix Armbanduhr im außergewöhnlichen GREY GOOSE Design. Dabei entstammt der elegante Taucherchronograph der Pontos S Serie und feierte sein Debüt am 30. Oktober 2014 in der Maurice Lacroix Boutique in Berlin und ist fortan ausschließlich dort in einer streng limitierten Auflage von 50 Exemplaren erhältlich. Also schaut dort vorbei, wenn ihr die Uhr mal live sehen möchtet.

Urbanears Safari Grunge Kollektion
Es gibt was auf die Lauscher, denn Urbanears präsentiert seine Special Edition Safari Grunge. In dieser Kollektion verbindet das Unternehmen die Wildnis und urbanes Flair miteinander und dies ganz ohne Schwarz, Leder und Nieten unterzubringen. Spritzer in kontrastreichen Farben geben den klassischen Tierdruckmotiven der Modelle Plattan Surplus Leo, Plattan Space Giraffe und Plattan Acid Zebra das gewisse Etwas.

Mit der Safari Grunge Edition erscheint eine weitere Special Edition des Urbanears Plattan. Die vollständige Kollektion ist ab sofort in ausgesuchten Urbanears Geschäften und online unter www.urbanears.com erhältlich.

Levis_Made_and_Crafted_FW14
Pünktlich zum Herbst bringt Levi’s® Made & Crafted eine Nude Leather Linie auf den Markt. Das besondere an den Stücken ist, dass sich das unbehandelte Leder, aus Schafs- und Kuhhäuten – vergleichbar mit einer Rigid Jeans – ganz individuell mit dem Tragen verändert. Man erhält also nach nur wenigen Wochen ein ganz persönliches Kleidungsstück. Dabei verbindet die Linie erlesene Materialien und Stoffe mit aufwendigen Details und hochwertiger Handwerkskunst.

Eines der wichtigsten Elemente der neuen Kollektion ist die Men’s Nude Leather Racer Jacket in schmaler Passform, mit hellbraunem Innenfutter und kragenlosem Ausschnitt. Ebenfalls interessant für uns Männer dürfte der Nude Weekender sein, welcher mit weichem Baumwollfutter gefüttert ist, über eine eingebrachte zusätzliche Innenentasche, einen Doppelgriff und großen Reißverschluss verfügt. Weitere Informationen zur aktuellen Kollektion findet ihr hier.

ASCIS Xmas Pack
Pünktlich zum Fest der Liebe bringt ASICS sein Xmas Pack auf den Markt. Dieses besteht aus den zwei GEL SAGA ´Santa` und ´Christmas Tree` sowie dem GEL-LYTE III ´Snowman`. ´Santa` kommt in einem satten Burgundy daher und erinnert an das klassische Outfit des Weihnachtsmanns, ´Christmas Tree`, wie sollte es auch anders sein, orientiert sich farblich an einem warmen Tannengrün. Den Abschluss bildet der ´Snowman` Sneaker, welcher sich mit einem Upper in verschiedenen, hellen Grautönen und orangefarbenen Laces, die auf die traditionellen Karottennasen der Schneemänner verweisen, präsentiert.

Alle drei Sneaker Modelle des XMAS PACKs sind aus Suede-Leder gefertigt. Der Release findet am 22.11.2014 in ausgesuchten Stores statt. Die UVP für die beiden GEL SAGA und den GEL-LYTE III liegt bei jeweils 120€. Persönlich hätte ich kein Stress damit, wenn der Weihnachtsmann mir alle drei Sneaker unter den Weihnachtsbaum legt.

TAHAANGA Hemden
Es müssen nicht immer die bekannten Labels sein, welche innovative und durchdachte Produkte auf den Markt bringen. Erst am Donnerstag hat TAHAANGA, eine neue Herrenlinie aus New York City, ihre innovative Herrenhemden-Kollektion über Kickstarter gelauncht. Dabei ist die Besonderheit dieser neuen Hemdenlinie die einmalige „Quick-Dry“ und schweißresistente Funktion.

So bieten die Hemden ihrem Träger das komfortable Gefühl der Sicherheit, immer top gekleidet und stylish auszusehen, während Man(n) einen aktiven Lebensstil führt. Nach einjähriger Entwicklungsphase, ist es gelungen, unter Verwendung einer hochwertigen europäischen Baumwollmischung, ein Herrenhemd zu produzieren, das mit innovativer Technologie ausgerüstet ist. TAHAANGA wird in New York entworfen und in Italien hergestellt. Zur Kampagne geht es hier.

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Neues Hamburger Label: John & Phips http://www.maenner-style.de/2014/fashion/john-phips/ http://www.maenner-style.de/2014/fashion/john-phips/#comments Fri, 07 Nov 2014 11:15:00 +0000 http://www.maenner-style.de/?p=9010 Mehr]]> Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt ab und an ein unbekannteres Label vorzustellen. Nun ist es soweit, heute möchte ich euch John & Phips aus Hamburg vorstellen. Hinter “John” und “Phips” stecken ein waschechter und ein zugezogener Hamburger, welche sich nicht nur für Mode begeistern, sondern auch für moderne Konzepte und klassisches wie schlichtes Design. In diesem Beitrag steht deren erstes Produkt, das Piqué-Hemd, im Vordergrund. Allerdings möchte ich auch ein paar allgemeine Worte zum Label verlieren und ein Interview mit John und Phips gibt’s auch noch. Also weiterlesen!

John & Phips – Was verbirgt sich dahinter?

Hinter John & Phips verbirgt sich, wie oben bereits geschrieben, ein waschechter und ein zugezogener Hamburger, welche sich dazu entschieden haben ihr eigens Label an den Start zu bringen. Dieses haben sie mit dem Ziel gegründet, die Produkte auf den Markt zu bringen, welche sie dort selbst vermissen. Dabei stellen sie hohe Ansprüche an sich und möchten mit ihrer Arbeit überzeugen.

Ein wichtiges Kriterium, welches die hohen Ansprüche des Labels an sein Produkt widerspiegelt ist, dass die Produktion des Piqué-Hemds komplett in Deutschland stattfindet. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern ermöglicht es den beiden auch entsprechende Qualitätskontrolle vor Ort durchzuführen. Weiterhin stellen die Beiden so sicher, dass faire Gehälter und Arbeitsbedingungen gewährleistet sind und tragen so ihren Teil zur Erhaltung traditioneller Arbeitsplätze bei. Ein Ansatz, welchen ich gerade in Zeiten, in welchen Firmen immer mehr Arbeiten in Niedriglohnländer vergeben, sehr lobenswert finde.

John & Phips verfolgen neben dem Ansatz der lokalen Fertigung in Deutschland, den Ansatz dem Endkunden ein möglichst transparenten Blick auf die Produktion und den Vertrieb der eigenen Produkte zu ermöglichen. So hat man auf der Unterseite “Herstellung” die Möglichkeit einen näheren Blick auf die Strickerei und Schneiderei zu werfen.

“Wir haben nichts zu verbergen. Wir sind von unseren Hemden überzeugt: Wir wissen, wo sie gefertigt werden, wie sie gefertigt werden und woher der Stoff stammt.”

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Das Piqué-Hemd von John & Phips

Das Piqué-Hemd von John & Phips ist deren erstes und bisher einzigstes Produkt, dabei verbindet dieses die Eleganz eines italienischen Oberhemds mit dem Tragekomfort des Baumwoll-Piqués. Dank dem konfektionierten Kragen kann das Hemd auch unter einem Sakko getragen werden. Im Sommer lassen sich die Ärmel mit den klassischen Hemdmanschetten hochkrempeln. Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung auf ein Langarm-Hemd als erstes Produkt zu setzen, denn die Ärmel lassen sich für den Sommer problemlos hochkrempeln, bei einem Kurzarm-Hemd die Ärmel länger zu machen im Herbst beziehungsweise Winter ist da schon deutlich schwieriger.

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Wie ihr auf den Fotos sehen könnt war das Hemd sorgfältig eingepackt und kam in einem passenden Karton daher. Meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt, denn ich bekomme über den Monat verteilt einiges an Paketen und Päckchen und lege mittlerweile wirklich Wert darauf, dass beispielsweise eine Uhr nicht in einem Karton daher kommt, in welchen man fünf Hemden und drei Pullis unterbringen kann. Muss einfach nicht sein. Daher ist es schön zu sehen, wenn man sich als Firma ein paar Gedanken über die Verpackung macht. Auch die beigelegte Karte baut irgendwie eine persönliche Verbindung zum Label auf.

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Das Hemd wurde aus 100 % Baumwoll-Piqué-Gestrick gefertigt und ist Dank der Entscheidung eine Langarm-Variante zu schaffen ganzjährig tragbar. Vom Flächengewicht kann man bei dem Hemd von 185gr/qm ausgehen. Die Passform würde ich anhand meines Hemdes als normal bezeichnen. So ist zumindest bei mir Größe M auch tatsächlich M und passt perfekt. Waschen lässt sich das Hemd bei 30 Grad. Die Verarbeitung ist recht hochwertig, was ich bei einer Fertigung in deutschen Qualitätsbetrieben auch erwarte.

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Für 119,00€ bekommt man bei John & Phips ein hochwertiges Piqué-Hemd, welches man sowohl zu geschäftlichen als auch privaten Anlässen ohne Probleme tragen kann. Bei der Bestellung des Hemdes, über den Online-Shop, hat man die Wahl zwischen drei Farben: marineblau, hellblau und weiß. Da die meisten meiner Hemden sich eher im hellblauen Farbspektrum bewegen habe ich mich für das klassisch weiße entschieden und muss sagen, dass ich diese Entscheidung nicht bereut habe. Allerdings ziehe ich unter dem Hemd noch ein Shirt an, da der Stoff bei bestimmten Lichteinfall durchsichtig erscheint. Ist bei den blauen Farbtönen sicherlich nicht der Fall.

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Das weiße Piqué-Hemd werde ich im Alltag meist mit einer dunkelblauen Jeans und Boots beziehungsweise meinen Sneaker der Timberland – Earthkeepers Kollektion kombinieren. Mir gefällt diese Abstufung der Farben von hell zu dunkel ganz gut. Wer möchte kann das Hemd natürlich auch unter einem Pullover tragen, so dass man beispielsweise nur noch den Kragen beziehungsweise die Ärmel sieht. Schaut sicherlich auch stylisch aus.

Interview mit John & Phips

Neben meinen allgemeinen Worten zum Label sowie der Vorstellung des Hemdes von John & Phips habe ich mit den Beiden noch ein Interview geführt, welches sich mit deren Label und zukünftigen Entwicklung beschäftigt. Solltet ihr auch auf jeden Fall lesen.

Nun habe ich bereits ein paar Worte zu euch und eurem Shop verloren. Wie wäre es denn wenn ihr euch selbst noch einmal vorstellt und ein wenig darüber erzählt was ihr vor John & Phips gemacht habt und wie ihr auf die Idee gekommen seid eigene Hemden zu designen?

Wir haben beide studiert und mehrere Jahre in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet, unter anderem im Einzel- und Versandhandel. Kennengelernt haben wir uns über gemeinsame Freunde. Unsere Motivation, eigene Hemden anzubieten, ist eigentlich eine ganz klassische gewesen. Wir haben gemerkt, dass der Markt immer weniger das bietet, was wir suchen. Und so reifte peu à peu der Gedanke, es einmal auf eigene Faust zu versuchen.

Warum habt ihr euch gerade für das Piqué-Hemd als erstes Kleidungsstück eures Labels entschieden? Würdet ihr diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt wieder treffen oder doch eher mit einem anderen Produkt starten?

Wie bereits erwähnt wollen wir die Produkte machen, die wir selbst am Markt vermissen. Und Piqué-Hemden gehören dazu. Uns hat der lockere Stil dieser Hemden schon lange begeistert, aber zum einen findet man in Deutschland derartige Shirts nicht einfach so an jeder Ecke, bestenfalls mal bei ausgewählten Herrenausstattern, und dann sind diese preislich häufig jenseits der 200,- Euro-Marke angesiedelt. Das war uns für die dann gebotene Qualität schlichtweg zu teuer.

Unser erster Gedanke war, dass das doch besser gehen müsse. Und so begann dann auch unsere eigentliche Suche und der Entschluss, das Projekt gemeinsam anzugehen. Diese Entscheidung haben wir bisher auch keine Sekunde lang bereut.

Habt ihr denn schon andere Kleidungsstücke in den Startlöchern stehen oder möchtet ihr euch mit dem Piqué-Hemd zunächst ein sicheres Standbein aufbauen?

Sowohl als auch muss man wohl sagen. Wir haben natürlich eine Vorstellung davon, wie wir nach dem jetzigen Start weiterzumachen gedenken, da sind ja auch ganz naheliegende Gedanken dabei: Zum Beispiel möchten wir die jetzige Farbpalette um weitere Farbtöne erweitern, und wir machen uns bereits Gedanken, wie wir eine Kurzarm-Variante umsetzen können. Aber hier lassen wir uns die nötige Zeit, zumal das Piqué-Hemd ja ein Produkt für das ganze Jahr ist: im Sommer lässig hochgekrempelt, im Winter unterm Pullover oder unter einem Sakko. Ein wirkliches Basic eben.

Was hebt eurer Meinung nach John & Phips von anderen Labels ab, was ist es, das euch zu etwas Besonderem macht?

In erster Linie ist das wohl die Transparenz, mit der wir unseren Kunden begegnen. Wir wollen, dass unsere Kunden sehen, wie es in der Fertigung zugeht, dass sie wissen, wo das Produkt herkommt. Bedenkt man die Unglücke zum Beispiel in Bangladesch der vergangenen Jahre, dann merkt man, dass das für die Kunden – völlig zu recht – wichtiger wird. Und da sind wir eben voll transparent und wollen das auch weiterhin bleiben. Das ist ein ganz zentraler Gedanke.

Außerdem wollen wir Hemden mehr vom Anlass her denken. Einerseits gibt es ein großes Interesse unter Männern, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, ein Streben nach Eleganz. Andererseits drängt die Gesellschaft immer mehr in Richtung Bequemlichkeit, der alte Stil-Kanon greift nicht mehr so wie früher. Das macht es uns Männern schon schwerer, jederzeit einen guten Auftritt hinzulegen. Genau da setzen unsere Hemden an!

Inspirationen und neue Ideen spielen sicherlich in eurem Alltag auch eine große Rolle. Woher bekommt ihr diese, was inspiriert euch und wie sehr haben diese äußeren Einflüsse einen direkten Einfluss auf euren Alltag?

Wir sind natürlich keine Mode-Designer im klassischen Sinn, die mit jeder neuen Kollektion auch eine neue Botschaft verbunden wissen wollen. Aber es gibt natürlich diese grundlegende Idee, die sich durch John & Phips zieht: kombinationsfreudige Klassiker schaffen, zu denen man immer wieder gern greift, die auch ein Stück weit zum täglichen Begleiter werden.
Da wird man natürlich von allem möglichen inspiriert, sei es vom Zusammenspiel der Farben in der Natur oder von der zweckmäßigen Schönheit moderner Architektur.

Was macht für euch einen guten Style beim Mann von heute aus? Was ist euer liebstes Kleidungsstück/Accessoire im Alltag?

Letztlich gilt doch das, was seit jeher galt: Der Mann sollte dem Anlass entsprechend gut gekleidet sein. Allein: Sich in einer Zeit wie der heutigen, in der die gesellschaftlichen Anlässe privater und weniger förmlich als früher sind, nicht gehen zu lassen, ist die Herausforderung für den modernen Mann.

John: Wirklich ein einziges liebstes Kleidungsstück oder Accessoire habe ich nicht. Ich erfreue mich aber an allem, was mir den Alltag im kleinen erleichtert, z.B. an einem guten Portemonnaie.

Phips: Mein liebstes Kleidungsstück: Da kann ich ja nur unser Piqué-Hemd nennen, am liebsten in marineblau!

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Mit freundlicher Unterstützung von: John & Phips
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