Acht Stilregeln die man als Mann brechen darf!

Wenn man älter wird findet man sich eventuell damit ab, dass man Regeln nicht mehr so leicht bricht, sondern diese befolgt. Man entwickelt sich vom Rebell zum stillen Befolger von Regeln und Vorgabe, zumindest bei den Meisten ist dies der Fall. Aber vertrau mir, Regeln dürfen gebrochen werden, auch Stilregeln, welche sich über die Zeit festgesetzt haben. Genau darum geht es in diesem Beitrag: Acht Stilregeln, welche man als Mann brechen darf.

1. Zieh niemals Hoodies unter deinem Jacket an

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Hoodies unter einem Jacket sind ein No-Go, eine Aussage, welcher ich zunächst zustimmen kann. Allerdings kann ich es auch nicht pauschal befürworten. So bin ich zwar der Meinung, dass ein dicker, grauer Baumwollhoodie unter einem Navyblauen Jacket nicht sehr schick ausschaut, aber ein minimalistischer, leichter Hoodie ist da eine passende Alternative.

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Bei der Auswahl seines Hoodies sollte man auf einen leichten Baumwollstoff setzen, möglichst in gedeckten Farben wie schwarz, grau oder anderen neutralen Farbtönen. Hierdurch bekommt man die Möglichkeit diesen in eine Vielzahl von Outfits mit einzubringen und auch ohne Jacket macht er eine gute Figur.

Neben einem schlanken Schnitt bin ich zudem der Meinung, dass man auf die typischen Hoodietaschen auf der Vorderseite verzichten sollte. Denn diese tragen ebenfalls unnötig auf und zerstören den leichten Look, welchen man aus der Kombination von Hoodie und Jacket erreichen kann.

2. T-Shirts unter dem Anzug ein No-Go?

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Wer ein Hoodie unter seinem Jacket trägt, der kann auch T-Shirt mit einem solchen kombinieren. Allerdings sollte man darauf achten, die Regeln nicht zu stark zu brechen, eher ein wenig zu beugen. Denn ein T-Shirt unter einem Smoking oder auch feinen Samtanzug ist und bleibt ein No-Go.

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Auch T-Shirts mit auffälligen Prints sollte man unter einem Anzug eher nicht tragen. Es empfiehlt sich auf einfarbige, gedeckte Farben zu setzen, bevorzugt mit Rundhalsausschnitt. Denn auch der typische V-Ausschnitt macht zwar im Sommer zu Shorts eine gute Figur, aber unter dem Anzug ist zu viel des Guten.

3. Boots und Anzüge doch eine gute Kombination

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Denkt man an Boots bringt man diese in den meisten Fällen mit klobigen, unschönen Stiefeln in Verbindung, welche zusammen mit einem schicken Anzug definitiv alles andere als gut ausschauen. Es gibt allerdings nicht nur Arbeitsstiefel, sondern auch Stiefeletten, Derbys oder Chelsea Boots, welche in Verbindung mit einem Anzug eine gute Figur machen können.

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Robuste Boots können also durchaus mit feinem Stoff funktionieren, insofern man darauf achtet, dass die beiden Styles miteinander harmonieren. So sollte der farbliche Kontrast nicht zu stark sein, im Gegenteil, die Boots sollten sich dem Anzug eher unterordnen, um nicht zu sehr aufzufallen. Leichte farbige Akzente, wie beispielsweise beim Stretch-Einsatz der Chelsea Boots sind jedoch immer ein guter Blickfang.

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Abgesehen von den absichtlich eingebrachten Akzenten, wie beim Stretch-Einsatz der Chelsea Boots, kann ich mich vor allem für Stiefel begeistern, welche im Laufe der Zeit natürlich altern. Hierdurch bekommen diese ganz einzigartige Gebrauchsspuren, welche man in keinem Laden kaufen kann.

4. Weiße Socken zieht man nur im Fitnessstudio an, oder nicht?

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Weiße Socken kann man zum Tennis anziehen, beim Training im Fitness-Studio oder auf Mallorca, mit Sandalen, wobei wir den letzten Punkt eher streichen sollten. Denn das ist ein absolutes No-Go. Aber keine Sorgen, weiße Socken sind auch im Alltag angekommen und können richtig eingesetzt ein Outfit durchaus zum positiven Beeinflussen.

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Die Kombination mit Shorts sollte man vermeiden, zu einer Jeans, welche einen engen Bund am Beinabschluss hat oder hochgerollt wurde kann man mit weißen Sneakers durchaus kombinieren. Einige mögliche Kombinationen für Outfits habe ich dir zuvor eingebunden. Wem das dann doch ein wenig zu viel des Guten ist, der kann sich meinen Beitrag zu bunten Herrensocken ansehen.

5. Accessoires nur dezent verwenden

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Accessoires sollten bei einem Outfit nur dezent zum Einsatz kommen. Denn hier gilt weniger ist mehr. Dennoch gibt es für Regeln auch immer eine oder mehrere Ausnahmen. Nehmen wir zum Beispiel Mr. T, der hat sich wohl nie Gedanken darüber gemacht wie viele Goldketten, Ringe und Schmuckstücke er anziehen kann, ohne schief angeschaut zu werden. Mehrere Goldketten waren Standard. Ganz so sollte man es natürlich nicht übertreiben bei den eigenen Accessoires.

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Es spricht allerdings nichts dagegen einen schicken Gürtel mit einer stylischen Armbanduhr, einem passenden Lederarmband sowie Ring zu kombinieren. Hier gilt es lediglich darauf zu achten, dass die erwähnten Accessoires miteinander harmonieren. Sprich, ein Gürtel mit goldener Schnalle, eine Armbanduhr mit schwarzem Lederarmband, ein braunes Lederarmband sowie ein silberner Ring geht gar nicht. Viel mehr sollte man Silber mit Silber kombinieren sowie Gold mit Gold und nicht untereinander mischen, gleiches gilt für Leder: schwarz zu schwarz und braun zu braun.

6. Verschiedene Muster sollte man nicht miteinander mischen

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Punkte-, Streifen- und Karomuster sind allesamt schick anzusehen und sind durchaus für einen gelungenen Look geeignet. Allerdings sollte man darauf achten nicht zu viele dieser Muster miteinander zu mischen, denn das kann schnell schief gehen. Denn auch hier gilt Mal wieder weniger ist mehr. Aber wenn man versucht diese Muster eher dezent miteinander zu kombinieren, kann dies durchaus gelingen.

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Der Mix von Punkte- und Karomuster funktionieren dabei nicht so einwandfrei wie beispielsweise die Kombination von Streifen- und Karomuster. Hierbei gilt es darauf zu achten, dass beide Muster eher dezent daher kommen und nicht zu kräftig. Beginnen kann man mit der Kombination von verschiedenen Muster, in dem man sich beispielsweise für ein leichtes Karomuster auf der Krawatte entscheidet und dies mit einem dezent gestreiften Anzug kombiniert.

7. Navy und Schwarz – zwei Farben die nicht miteinander funktionieren

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Zwei Farben, welche das vergangene Jahr geprägt und auch dieses prägen wird sind Schwarz und Navy. Die Verbindung beider ist kaum vorstellbar, zumindest wenn man gängigen Stilregeln Glauben schenkt. Da zwei solch dominante Farben eher schlecht miteinander kombinierbar sind. Aus diesem Grund sollte man versuche die Farben Stück für Stück miteinander zu verbinden.

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So bietet es sich an ein navyblaues Jackett mit einer sehr ähnlichen, schwarzen Hose zu verbinden. Auch ein schwarzer Rollkragenpullover in Verbindung mit einer navyblauen Chino kann eine gute Figur machen. Abgesehen von den eher businesslike angehauchten Outfits kann man aus der Verbindung von Navy und Blau auch ansprechende Wochenendoutfits erschaffen: ein navyfarbenes Polo-Shirt, eine schwarze Jeans sowie ein Paar weiße Turnschuhe. Fertig!

8. Eine Krawatte trägt man nur zum Anzug

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Eine Krawatte kann man nicht nur zu einem Anzug tragen, auch in der Kombination mit einem einfachen Hemd macht diese eine gute Figur. Denn ganz ehrlich, eine Krawatte muss nicht zwingend mit einem Anzug daher kommen. Ganz im Gegenteil, in Kombination mit einem Hemd sowie einer Safarijacke, einer Strickjacke oder einer schlichten Jeansjacke macht eine schlichte, schwarze Krawatte und ein weißes Hemd auch ordentlich etwas her.

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Man kann also festhalten, dass es durchaus angebracht ist gängigen Stilregeln zu folgen, dies soll allerdings nicht heißen, dass man sie ab und an nicht brechen oder zumindest beugen kann.

About Sebastian

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