Elegantes Understatement – Armbanduhren von Daniel Wellington

Understatement im Fashion-Bereich hatten wir erst vergangenen Monat hier im Blog, als ich euch in meinem Beitrag „Understatement – Weniger ist mehr“ Outfits gezeigt habe, bei welchen die Aussage „Weniger ist mehr“ tatsächlich zutrifft und man sieht, dass modische Statements durch Understatement gesetzt werden können. Dieser Ansatz lässt sich allerdings auch auf Accessoires übertragen, wie ich euch heute anhand der Armbanduhren von Daniel Wellington zeigen möchte.

Denn wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich einen großes Faible für Armbanduhren. Eine Tatsache, welche sich leider nicht verleugnen lässt, denn wenn ich den Blick durch mein Regal schweifen lasse werde ich stets daran erinnert. Aber so ist das eben, jeder hat seine kleinen Laster, eines meiner sind eben Armbanduhren. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich stetig die Augen nach neuen Exemplaren offen halte.

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Aktuell haben es mir minimalistisch angehauchte Uhren angetan, welche sich auf das Wesentliche beschränken und nicht zu überladen daher kommen. Mit diesen habe ich in Vergangenheit die besten Erfahrungen gemacht, wenn es darum ging, zum passenden Outfit die passende Uhr auszuwählen. Dabei müssen es mitnichten teure Uhren sein, welche ein Outfit bereichern, auch günstige Armbanduhren können überzeugen. Hier möchte ich euch nur nochmal an meinen Beitrag Low Budget Uhren für Männer erwähnen.

Allerdings möchte ich euch heute eine Armbanduhr aus dem Bereich unterhalb von 200 Euro vorstellen, welche es mir angetan hat. Diese habt ihr bereits in meinem Beitrag „Mit diesem Outfit habe ich es auf die Berlinale 2015 geschafft…“ zu sehen bekommen, die Classic Sheffield in Silber von Daniel Wellington. Im heutigen Beitrag möchte ich ein paar Fakten, weitere Fotos und vor allem meine Eindrücke der Uhr liefern.

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Daniel Wellington – das Unternehmen

Wie immer verliere ich zunächst ein paar Worte zum Unternehmen, halte mich hier aber eher kurz, da ich außer den Informationen auf der Webseite von Daniel Wellington, keine weiteren zur Geschichte des Unternehmens gefunden habe. Die Geschichte des Unternehmens begann mit einer Reise um die halbe Welt, auf welcher Filip Tysander, der spätere Gründer von Daniel Wellington, einen faszinierenden Herrn von den britischen Inseln kennenlernte.

Als Filip diesen näher kennenlernte war er fasziniert davon wie entspannt und bescheiden er war und wie sehr er seine Uhren mit ihren alten wettergegerbten Natobändern mochte. Wie soll es auch anders sein, war dieser Mann Daniel Wellington, welcher zu einem guten Freund von Filip wurde.

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Filip Tysander ließ sich durch die vielen Erzählungen Wellingtons und dessen Auftreten inspirieren. Und eben dieses makelose, bescheidene Auftreten hat er in seine erste Uhrenkollektion mit eingebracht, welche passenderweise den Namen Daniel Wellington erhalten hat. Lobenswert finde ich, dass Filip nur ein Produkt auf den Markt gebracht hat, welches ihm selbst gefallen hat. Etwas was er verkaufen konnte, worauf er auch stolz sein konnte.

Entstanden, aus diesem Anspruch an sich selbst, ist eine Uhr, welche dünn, minimalistisch und äußerst schlicht daher kommt. Je nach Geschmack gibt es die Uhr wahlweise mit einem eleganten Lederband für offizielle Anlässe und den beruflichen Alltag oder mit einem farbenfrohen Natoband, welches sich meiner Meinung nach ganz gut bei Freizeitoutfits macht. Das Gehäuse an sich ist wahlweise in Gold oder Silber erhältlich.

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Classic Sheffield von Daniel Wellington

In Hinblick auf meinen Besuch der Berlinale 2015 und dem damit verbundenen „Black tie-Event“, habe ich neben einem schicken Anzug auch eine dezente, aber dennoch elegante Armbanduhr benötigt, welche sich passend in das Outfit einfügt. Gefunden habe ich diese bei meiner Suche im Online-Shop von Daniel Wellington, denn dort ist mir die Classic Sheffield zum ersten Mal begegnet.

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Gefallen hat mir an dieser das äußerst minimalistische Design und deren Schlichtheit. So kommt die Armbanduhr mit einem gerade einmal 6mm dicken Gehäuse daher, welches von einem Armband aus tiefschwarzem Leder gehalten wird. Beim Gehäuse habe ich mich für ein silberfarbenes entschieden, man hat aber noch die Möglichkeit Rosé-Gold als Alternative auszuwählen.

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Im Gehäuse mit 40mm Durchmesser arbeitet ein japanisches Quarzuhrwerk, das Zifferblatt der Uhr ist Elfenbeinweiß. Gerade diese Kombination aus Elfenbeinweiß, Silber und Schwarz macht die Classic Sheffield in meinen Augen zu einer sehr stylischen Uhr und daher zum idealen Begleiter für offizielle Veranstaltungen wie die Berlinale.

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Aber damit noch nicht genug, denn die Armbänder der Daniel Wellington Uhren sind allesamt untereinander austauschbar. So kann man jeden Tag aufs Neue den Look der eigenen Uhr anpassen. Heute noch ein elegantes Lederarmband, Morgen ein verspieltes Natoband, ganz wie man(n) eben möchte!

Die Bänder lassen sich mithilfe des mitgelieferten Pins aus der Uhrenschatulle von Leder zu Nato – oder umgekehrt wechseln. Man muss allerdings nicht immer eine neue Uhr zum Tauschen der Bänder kaufen, die Bänder sind auch einzeln im Shop erhältlich.

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Wie bei jeder anderen Armbanduhr mit Lederarmband ist dieses beim ersten Tragen noch äußerst steif und fühlt sich nicht gerade angenehm an. Nach ein paar Mal tragen wird das allerdings schon deutlich besser, das Leder wird um einiges flexibler und passt sich leichter dem Handgelenk an. Was mir nach mehrmaligen Tragen immer noch positiv auffällt ist die geringe Stärke von gerade einmal 6mm des Gehäuses. Dadurch wiegt die Uhr kaum etwas und ist fast nicht am Handgelenk zu spüren.

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Nun wird die Classic Sheffield erst einmal mit dem schwarzen Lederarmband von mir weitergetragen, aber ich spiele schon jetzt mit dem Gedanken, mir das ein oder andere Armband zum Austauschen zuzulegen. Wenn ihr noch Fragen zur Uhr habt zögert nicht diese in den Kommentaren zu stellen, ich werde versuchen diese bestmöglich zu beantworten.

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Mit freundlicher Unterstützung von Daniel Wellington

About Sebastian

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5 Kommentare

  1. Pingback: Men Mode: Immer die richtige Uhr zum richtigen Anlass auf uhrforless.de

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