Bereits in meinem Beitrag Armbanduhren als Wertanlage – ein Leitfaden habe ich mich damit auseinandergesetzt, was es bedeutet Armbanduhren nicht nur als Accessoire im Alltag zu sehen, sondern auch als Möglichkeit der Geldanlage. Realistisch gesehen sollte etwas Kleingeld vorhanden sein, um sich Armbanduhren entsprechender Preisklasse leisten zu können, die im Laufe der nächsten zehn Jahre ihren Wert halten beziehungsweise steigern.

Gerade professionelle Uhrensammler sind sich der Tatsache bewusst, dass eine Uhr mehr als ein reiner Zeitmesser ist. Sorgfältig ausgewählt kann eine entsprechende Armbanduhr in einigen Jahren eine ordentliche Rendite auf die ursprünglichen Anschaffungskosten erwirtschaften. Diese zehn Armbanduhren unter 1.000 Euro für den modernen Mann zählen eher nicht dazu, machen aber zumindest richtig zur eigenen Kleidung kombiniert optisch einiges her.

Widmen wir uns aber nun drei Armbanduhren, die auch noch in zehn Jahren ihr Geld wert sind. Beziehungsweise diesen idealerweise noch ein wenig gesteigert haben. Und falls nicht, sind sie definitiv ein wunderbares Accessoire, das an die nächste Generation übergeben werden kann.

Rolex Submariner Date

Beschäftigt man sich ein wenig mit Armbanduhren, die sich im Luxussegment bewegen, gibt es einige Marken die einem immer wieder über den Weg laufen. Auch bestimmte Modelle, wie die Rolex Submariner Date tauchen dabei regelmäßig auf. Diese ist mittlerweile ein Klassiker, der gerade in der Variante mit schwarzem Ziffernblatt zeitlos erscheint und daher auch in zehn Jahren noch eine gute Figur macht. Richtig Aufbewahrung, Wartung und Pflege vorausgesetzt.

Gerade der älteren Generation, bei der ich mich Mal dezent mit einschließe, sollte die Rolex Submariner Date ein Begriff sein. War diese doch bis zu Goldeneye regelmäßig am Handgelenk von James Bond zu sehen. Daneben sprechen aber noch vier weitere Fakten für den Werterhalt beziehungsweise -steigerung der Submariner Date von Rolex.

  • Rolex wurde 2017 als beste Uhrenmarke von Forbes eingestuft
  • Vintage Rolex Armbanduhren haben bereits in der Vergangenheit stetig an Wert gewonnen
  • Das Vertrauen in die Marke Rolex ist seit Jahren spürbar stark
  • Eine Rolex von heute ist auch noch morgen eine Rolex

Sind die ersten drei Punkte selbsterklärend, möchte ich Punkt vier ein wenig ausführlicher betrachten. Im Gegensatz zu anderen Marken hat Rolex die Designsprache und das Erscheinungsbild der eigenen Armbanduhren im Laufe der Zeit nur minimal angepasst. Man ist stets bemüht die DNA der ersten Modelle einer Serie beizubehalten und diese nur durch geringste Anpassungen auf den aktuellen Zeitgeist anzupassen.

Weiterhin spricht für die Uhren des Unternehmens, dass diese echte Arbeitstiere sind. Von Haus aus widerstandsfähig und äußerst robust sind diese für alltägliche Situationen bestens gewappnet. Und sollte das Label doch überraschenderweise vom Markt verschwinden, können die Armbanduhren von Rolex auch von einem „normalen“ Juwelier instand gehalten werden, ein spezieller Service ist nicht zwingend notwendig.

Patek Philippe Calatrava

55.000 Armbanduhren pro Jahr verlassen die Produktion im Genfer Vorort Plan-les-Ouates, dabei erzielen diese einen Umsatz von über einer Milliarde Schweizer Franken. Alleine an diesen Zahlen sollte man merken, dass die Armbanduhren der Schweizer Marke alles andere als günstig sind. Sicherlich ein Grund, der mit dazu beiträgt, dass Patek als einer der stärksten Markenname in der Luxusuhrenindustrie gilt.

Die Patek Philippe Calatrava kommt im Gegensatz zur Submariner Date nicht so klobig, robust wirkend daher, sondern reiht sich in die Kategorie der eleganten Armbanduhren ein. Geschaffen wurde die Calatrava bereits 1932 und überzeugt durch ihre schlanke Linien in Verbindung mit subtiler Eleganz. Das Ergebnis dieser Kombination ist ein zeitloser Zeitmesser, der durch seine minimale Einfachheit überzeugt.

Achtet man entsprechend auf seine Patek Philippe Calatrava und pflegt diese, verspricht der Chronograph am fünfzigsten Jahrestag noch genauso zu laufen wie am Ersten. Ermöglicht wird dies dadurch, dass der Chronograph keine zarten Teile verbaut oder eine komplizierte Fertigungstiefe aufweist. Hierdurch ist die Calatrava ziemlich widerstandsfähig gegen Beschädigungen. Wobei man natürlich dennoch auf seine Uhr achten sollte bei Anschaffungspreisen ab 6.000 Euro aufwärts.

Omega Speedmaster Professional

Diese Uhr bringt eine ganz außergewöhnliche Geschichte mit sich, so lässt der Beiname „Monduhr“ bereits vermuten, wo sich die Omega Speedmaster Professional diesen verdient hat. Die Armbanduhr von Omega gilt als erste Uhr auf dem Mond. Allerdings verhalf Buzz Aldrin Omega zu diesem Mythos, da Neil Armstrong sein Exemplar aufgrund eines Maschinendefekts in der Raumschiffskapsel zurückgelassen hat. Ausgewählt wurde dieses Modell von der NASA aufgrund der Laufeigenschaften sowie der Robustheit der Uhr unter extremen Bedingungen.

Omega überzeugt auch neben der Speedmaster Professional durch seine anderen Modelle und ist daher eine hoch angesehene Marke in der Uhrenindustrie. Aktuell wird die Speedmaster Professional als das Modell der Marke am Markt gehandelt, welches auf lange Sicht ihren ursprünglichen Marktwert behalten beziehungsweise übertreffen wird.

Dadurch, dass Omega in regelmäßigen Abständen neue Varianten der Speedmaster Professional vorstellt, werden die Älteren gerade bei Sammler begehrter. Hinsichtlich Werterhalt muss man sich auch keine Sorgen machen. Eine Uhr, die funktionsfähig vom Mond zurückkommt, der können ein paar Jahre auf der Erde nichts anhaben…

Gepostet von Sebastian

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