Es is schon nicht gerade einfach aktuelle Trends und Styles in alltäglichen Outfits unterzubringen, beziehungsweise umzusetzen. Aber wenn es dann um aktuelle Bademodentrends für den Sommer 2017 wird es nicht unbedingt kleiner. Denn realistisch gesehen beschränkt sich das eigene Outfit dann auf wenig als ein Quadratmeter Stoff und was soll man hier stylen?

Auf diese Frage gibt dieser Beitrag zum Thema Bademodentrends für den Sommer eine Antwort. Insgesamt fünf Trends für diesen Sommer habe ich nachfolgend recherchiert und aufbereitet. Die passenden Frisuren für den Sommer 2017 sowie den idealen Sommerschuh, die Espadrille haben wir bereits gemeinsam betrachtet. Und geht es vom Strand dann doch noch in die Stadt, sind diese sechs Chinos definitiv eine Option. Aber zunächst widmen wir uns Mal den Bademodetrends 2017 für Männer.

Camouflage-Print – funktioniert auch bei Badehosen wunderbar

Ein Trend, welcher sich in den letzten Jahren gefestigt hat und vor allem bei Hemden und Jacken zu sehen war, schwappt nun auch auf die Bademodetrends über: Camouflage. Camouflage-Prints scheinen einfach überall zu passen. Im Idealfall sollte man natürlich nicht auf sandige Farbtöne setzen, schließlich möchte man sich nicht Verstecken am Strand. Khaki Schattierungen kommen viel besser zur Geltung und harmonieren mit allen Hauttönen.

Badeshorts im Camouflage-Look können sowohl ein wenig kürzer, als auch länger getragen werden. Allerdings sollte man darauf achten, diese nicht im Stil einer 3/4 Hose zu tragen – passt einfach nicht. Selbst überm Knie sollten diese nicht getragen werden. Ist meiner Meinung nach übrigens bei allen Badehosen der Fall. Wer noch ein wenig mehr auffallen möchte, als durch den reinen Camouflage-Style, der sollte auf Akzentstreifen in Neon setzen – ein zusätzlicher Blickfang.

Badeshorts mit weißen Streifen – für den gewissen maritimen Look

Was eigentlich schon immer funktioniert hat und wahrscheinlich auch immer funktionieren wird, ist die Kombination von weißen Streifen mit blauen Farben. Alleine durch die Farbkombination sowie die Streifen entsteht ein maritimes Flair, welches gerade am Strand oder am Pool eine gute Figur macht. Gerade bretonische Streifen liegen diesen Sommer schwer im Trend. Dabei ist es egal, ob diese gerade ausgerichtet, übereinander gestapelt, überschneidend oder gefärbt getragen werden – Streifen, insbesondere weiße fallen auf.

Das Spiel mit verschiedenen Schattierungen als auch die Kombination von vertikalen und horizontalen Streifen gilt es diesen Sommer zu meistern. Persönlich spricht mich die Kombination eines Marineblau mit Weiß – quergestreift sehr an. Bei der klassischen Marine-Streifen-Variante sollte die Badeshorts auf Höhe der Mitte der Oberschenkel aufhören, breite und auch diagonale Streifen können ruhig ein wenig länger getragen werden, vertikale Streifen gerne auch kürzer. Es gilt im besten Fall anprobieren und selbst entscheiden was gefällt.

Florale Prints auf den Badeshorts – bringt die Blumen an den Strand

Wie schon Camouflage-Prints auf Badehosen lassen sich auf florale Prints von den kurzen Sommershorts nicht mehr wegdenken. War es eventuell zu Anfangszeiten der floralen Drucke noch ungewohnt diese auf Kleidungsstücken von Männern zu sehen, gehört es mittlerweile zum guten Ton mindestens ein floral angehauchtes Stück im Kleiderschrank zu haben.

Im direkten Vergleich zu einfarbigen Shorts oder denen mit simplen Mustern, können florale Badeshorts ruhig eine Spur kürzer getragen werden. Ansonsten können die floralen Muster zu überwältigend wirken. Mit einer Länge bis zur Mitte des Oberschenkels ist man aber auch hier auf der sicheren Seite. Beim Print selbst kann man auf ausgefallene florale Muster setzen oder klassische hawaiianische Drucke – funktionieren auch immer.

Hat man selbst eher einen hellen Hautton, dann sollte man darauf achten, dass die Shorts nicht zu dunkel sind. Da es ansonsten einfach farblich nicht gut miteinander harmoniert. Gleiches gilt umgekehrt für einen dunklen Hautton, hier sollte man sich eher für helle Shorts entscheiden. Einfach um den Kontrast zwischen Badeshorts und eigenem Körper ein wenig herauszuarbeiten.

Block Colour – manchmal reicht eine Farbe vollkommen aus

Block Colour bezeichnet einen Stil, bei welchem bewusst nur auf einen Farbton maximal zwei gesetzt wird. Wilder Muster, ausgefallene Prints, usw… bleiben außen vor. Stattdessen setzt man bewusst auf eine Farbe, welche gut mit dem eigenen Hautton harmoniert und dem eigenen Erscheinungsbild schmeichelt. Ein minimalistischer Ansatz, welcher allerdings wunderbar funktioniert.

Dunkle Grün-, Burgunder- oder Marinefarbtöne funktionieren wunderbar, wenn man selbst einen hellen Hautton besitzt. Kommt man eher ein wenig gebräunter daher, empfiehlt es sich auf Farben wie Kobaltblau, Limonengrün oder Sonnenscheingelb zu setzt. Wer es ganz extrem möchte, setzt auf eine „Baywatch“-rote Badeshorts. Wird man in diesem Sommer sicherlich nicht nur im Kino zu sehen bekommen.

Old School Badeshorts – ein wenig Nostalgie schadet nie

Retro funktioniert bei Sportbekleidung schon ganz gut, warum sollte es dann auch nicht bei den Bademodentrends für den Sommer 2017 funktionieren? Ganz im Stil der 1970-er Jahre präsentieren sich verschiedene Modelle, relativ kurz mit breiten Hosenbeinen und einem schmeichelhaften Schnitt. Sprich, oben eine Spur enger, in Richtung Fuß, weiter, fast flatternd.

Farblich wird hier meist auf einen Grundfarbton gesetzt, welcher durch einen entsprechenden Akzentfarbton hervorgehoben wird. Hierdurch wird vermieden, dass die Badehose im Old School Look zu langweilig daherkommt. Auf große Logos oder Patches wird ebenfalls bewusst verzichtet.

Für mich persönlich sind Old School Badeshorts einer meiner zwei Favoriten für den Sommer 2017. Der andere sind die floral angehauchten Badeshorts. Und was gefällt dir am besten? Zu Prints auf Kleidungsstücken kann ich dir übrigens noch diesen Beitrag empfehlen. Dort erfährst du, wie du diese im Sommer 2017 am besten trägst.

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Gepostet von Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein „Gefällt mir“ geben würdest.

Ein Kommentar

  1. SebastianS 17.06.2017 um 14:53

    Nette Trends. Warum beschleicht mich aber das Gefühl, das ich von der ausgestellten Premium Bademoden, die wenigsten in meinem Sommerurlaub am Strand finden werde. Die meisten Herren haben dann doch nicht die passende Figur

    Antworten

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