Im kleinen Rasur- und Bartpflege-Guide ist Niels Bloecker von Razor MD – Shaving and Grooming Company bereits auf die wichtigsten Punkte in Sachen Bartpflege eingegangen. Dennoch möchte ich das Ganze noch ein wenig ausbauen und die Bartpflege-Tipps ein wenig vertiefen. Schließlich soll gewährleistet sein, dass dein Bart stylisch und gepflegt ist. Damit wird quasi auch die Frage: „Wie pflegt man(n) seinen Bart richtig?“ ein wenig vertieft.

Und wer noch ein wenig Inspiration braucht, findet hier heraus, welcher Bart Trend in 2018 besonders angesagt ist. Zu den Bart Trends 2019 wird sicherlich in absehbarer Zeit auch ein entsprechender Beitrag auf Maenner-Style.de erscheinen. Wer überhaupt keinen Bart mehr tragen mag, dem sei noch das 1×1 der Rasur empfohlen…

Die Wahl des richtigen Bart-Stils: Grundlage für die Bartpflege-Tipps

Bevor man sich Gedanken darüber macht, welche Bartpflege-Tipps man wie im Alltag anwendet, sollte man sich zunächst einmal Gedanken über den richtigen Bart-Stil machen. Denn nicht jeder Bart-Stil lässt sich gleich pflegen. Der Unterschied liegt hier teilweise im Detail. Ein feiner Spitzbart benötigt schließlich eine ganz andere Zuwendung, als beispielsweise ein rauer, klobiger Vollbart.

Bart Barbier

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Doch wie findet man nun seinen richtigen Bart-Stil? Hier kommt es ganz klar auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren an: Gesichtsform, Haarwuchs und der eigene Lifestyle spielen eine entscheidende Rolle. Besitzt man beispielsweise ein eher längliches Gesicht, empfiehlt es sich einen volleren Bart zu tragen, um das eigene Gesicht optisch ein wenig aufzufüllen. Umgekehrt trägt man weniger Barthaar bei einem runden Gesicht, um die Breite zu reduzieren.

Grundsätzlich geht es eben darum die Proportionen ins Gleichgewicht zu bringen. Mit der Auswahl des richtigen Barts kann man somit einen Look auf ein ganz neues Level heben. Wobei ein „falscher“ Bart-Stil genau das Gegenteil bewirkt. Des Weiteren muss der eigene Bartwuchs beachtet werden. Benötigst du schon alleine sechs Wochen für einen Drei-Tage-Bart, dann solltest du dir den Vollbart direkt aus dem Kopf schlagen. Nachfolgend gehen wir nun die richtige Pflege des Barts an.

Bartpflege-Tipps: So funktioniert’s

Hinsichtlich der richtigen Bartpflege kommt es auf die Kombination der einzelnen Pflege-Schritte an. Diese habe ich nachfolgend in der entsprechenden Reihenfolge aufgeführt.

Den eigenen Bart richtig waschen

Unter der Dusche sollte man nicht nur seine Kopfbehaarung waschen. Auch der eigene Bart sollte regelmäßig gewaschen werden. Gerade, wenn wir von einem Vollbart sprechen, kann sich in diesem einiges an Krümel und Dreck einfangen. Des Weiteren gelangt nicht genügend Feuchtigkeit an die eigene Haut, wodurch diese austrocknen kann. Um dies zu vermeiden, sollte man die Haut pro Woche zweimal Peelen. Auch das Waschen des Barts empfiehlt sich, um Fette und Bakterien aus diesem zu entfernen.

Bart Bun Mann

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Shampoo – Was für die Haare gut ist, ist es nicht unbedingt für den Bart

Natürlich kann man zum Waschen und shampoonieren des eigenen Bartes das eigene Haar-Shampoo verwenden. Machen sollte man es dennoch nicht. Zumindest nicht, wenn man lange Freude am eigenen Bart haben möchte. Denn Barthaar ist grundsätzlich dicker und gröber als normales Haar, daher benötigt es ein stärkeres Shampoo. Des Weiteren enthalten Shampoos Inhaltsstoffe, die das Barthaar von seinen natürlichen Ölen befreien können.

Aus diesem Grund sollte man sich nach einem speziellen Bart-Shampoo umschauen. Hierbei ist es wichtig, dass dies über ätherische Öle, Vitamine und Pflanzenstoffe verfügt. Hierdurch wird nicht nur das eigene Barthaar gepflegt, sondern auch die darunter liegende Haut. Schadet sicherlich nicht.

Bart-Öl, ein unterschätztes Pflegemittel

War in den vorherigen beiden Absätze noch die Rede von Bart waschen und shampoonieren, wollen wir nun ernsthaft Öl ins Spiel bringen? Tatsächlich. Aber keine Sorge, die Rede ist nicht von simplen Speiseöl. Stattdessen geht es vielmehr um hochwertiges Bart-Öl, welches den eigenen Bart entsprechend pflegen soll.

Aufgetragen wird das Bart-Öl, wie der Name bereits vermuten lässt, auf den Bart. Durch dieses Öl werden die Haare weicher und der darunter liegenden Haut wird Feuchtigkeit gespendet. Das tägliche Einmassieren eines Bartöls in Gesicht und Hals kann dazu beitragen, optimale Wachstumsbedingungen für deinen Bart zu schaffen und bestehende Barthaare zu pflegen.

Gute Bartöle enthalten Jojoba, das natürliche antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, um die Bartwurzeln zu beruhigen und zu schützen. Die natürlichen Samenöle spenden Feuchtigkeit und verbessern das Aussehen des Barthaares. Bartöl ist ein Produkt, das täglich verwendet wird, um Bartjucken zu reduzieren – perfekt für frühes Wachstum oder aber für Bärte, die wenig Styling erfordern.

Auf die Details kommt es an

Neben Waschen, shampoonieren, und mit Bart-Öl pflegen, kommt es noch auf das ein oder andere Detail mehr an, wenn man die Bartpflege-Tipps konsequent umsetzen möchte. So wirkt ein Bart-Kamm wahre Wunder. Denn durch diesen kann man verhindern, dass der eigene Bart zum widerspenstigen Durcheinander wird. Gerade, wenn man Bartöl bei einem Vollbart auftragen möchte empfiehlt sich der Einsatz eines solchen Kamms.

Natürlich kommt es auch, insbesondere beim Vollbart, auf die richtige Pflege an. Einfach nur mit dem Rasierer an den Bart heranzutreten ist nicht zielführend. So empfiehlt sich beispielsweise der Einsatz einer feinen Schere, um die Lippen frei von kleinen Härchen zu halten. Hierdurch lassen sich auch Konturen weniger Hart schneiden. Dies sollte man insbesondere entlang des Kieferknochens vermeiden. Schaut einfach nicht gut aus.

Barbier Friseur Bart

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Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass man zwar selbst viel in puncto Bartpflege machen kann. Ab und an sollte man sich dann dennoch einen Besuch beim Barbier seines Vertrauens gönnen. Denn dieser versteht es von Grund auf einen Bart zu formen, diesen richtig zu pflegen und so aussehen zu lassen, dass er deinem Gesicht schmeichelt. Zumindest, wenn du den passenden Barbier hierfür gefunden hast.

Copyright Titelfoto: Photo by Jonathan Zerger on Unsplash

Gepostet von Sebastian

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