Eine Übergangsjacke, die zu den meisten Sachen tragbar ist, pflegeleicht, einen qualitativ passablen Eindruck macht, trendig ist und preislich im unteren Mittel angesiedelt ist, sieht man selten. Blend dürfte das mit dieser Übergangsjacke aber gelungen sein. Diese Beschreibung klingt vielleicht wie eine Werbebotschaft, ist aber mein authentischer Gedankengang. Ein kurzer Blick auf die Pflegehinweise bestätigt auch gleich die Richtigkeit der Einschätzung: Schmutzig? Egal, ab in die Waschmaschine bis zu 40° Celsius. Keine chemische Reinigung, keine Umstände, keine Kosten. So soll der Alltag funktionieren.

Nicht nachdenken müssen bei der Garderobe. Oder welche Winterjacke denn heute am besten dazu passen würde. Solche Fragen stelle ich mir, wenn ich Zeit habe und besondere Anlässe plane, ansonsten soll alles easy sein. Kurz vor dem Verlassen des Hauses greife ich doch am liebsten nach dem Stück, welches zu den meisten Dingen dazu passt. Und diese Jacke passt ziemlich immer dazu. Eigentlich egal, ob in schwarz, dunkelblau oder dunkelgrau. Diese Farben erfüllen allesamt diesen Anspruch. Auch der Stil ist relativ offen für gängige Kombinationen. Mehr kann ich mir von einer Übergangsjacke nicht wünschen.

Eigentlich bin ich schon an dieser Stelle überzeugt. Die Anforderungen an Lässigkeit und Komfort sind offensichtlich erfüllt und auch der allerletzte Schrei wird umgesetzt. Der lautet aktuell: Schluss mit den Pelz-Krägen. Seriöse Schlichtheit in wattierter Stepp-Optik ist angesagt. Der Kragen ist gefüttert und sichert noch besser einen warmen Halsbereich. Schon dadurch, dass es sich um einen Stehkragen handelt und nicht eine Kapuze, die hinten am Rücken baumelt und lediglich den Eindruck eines Miniatur-Rucksacks oder Buckels erweckt. Die seitlich-schrägen Einschubtaschen sind gerade richtig für ein lockeres Einschieben der Hände wenn es einmal etwas kühler ist.

Doch eins ist klar: Es handelt sich um eine Übergangsjacke und nicht um ein Produkt für die wirklich kalten Events. 100 % Nylon beim Material-Oberstoff, 100 % Nylon beim Futter. Die Beliebtheitswerte insbesondere beim weiblichen Geschlecht, welche heute die Bezeichnung „vegan“ mit sich bringt, sind dem Träger dieser Jacke außerdem sicher. Man sieht diese Jackenart aktuell immer wieder in den Shops, allerdings erkennt das geschulte Auge Billigprodukte und unterscheidet die „Spreu vom Weizen“.

Easy ist auch die Auswahl der Größe. S, M, L, XL und XXL decken wohl alles ab, was die Natur den männlichen Staturen mit geben kann. Zur Verdeutlichung: Der Herr am Foto ist 186 cm groß und trägt eine Jacke der Größe M. Die gesamte Länge des Produkts mit der Größe liegt bei exakt 65 cm, die Ärmellänge ist 2 cm länger. Die Rückenbreite beträgt 41 cm. Damit ist durch den Schnitt eindeutig ein  Erzeugnis der laufenden Herbst-Winter-Saison erkennbar.

Gepostet von Sebastian

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