Nächste Woche Mittwoch ist es soweit, der Valentinstag steht vor der Tür und auch wenn die Liebste sagt, dass sie eigentlich gar nichts möchte oder erwartet, freut sie sich natürlich darüber, wenn sie doch eine kleine Aufmerksamkeit erhält.

Selbst war ich noch nie ein Fan gekaufter Geschenke und falls doch sollten diese zumindest eine persönliche Handschrift tragen. Dies zeigt eurer Freundin / Frau, dass ihr euch bewusst Gedanken gemacht habt und nicht einfach nur Geld hinlegt, um ein Geschenk zu erstehen.

Symbolischer Wert von Blumen – mehr als Grünzeug

Etwas, was meiner Meinung nach immer gut ankommt, sind Blumen. Selbst wenn man diese nicht selbst pflückt, kann man bei der Auswahl dieser seine Persönlichkeit mit einbringen und zeigen, dass man sich Gedanken gemacht hat. Denn was viele Männer noch nicht verstanden haben, ist das Blumen durchaus einen symbolischen Wert haben und mehr sind als ein wenig Grünzeug in Straußform. Blumen können vielmehr ein wichtiges Kommunikationsmittel sein, wenn man(n) sie dazu nutzt, um Emotionen mitzuteilen oder zu unterstreichen.

Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts stieß Lady Mary Wortley Montagu im Orient auf ein durchdachtes System von Bedeutungen, die den einzelnen Blüten zukamen. Über diese Bedeutung berichtete sie in ihren Briefen aus Istanbul. Die Kommunikation mithilfe von Blumen liegt allerdings noch ein wenig weiter zurück. So gab es die sogennante Blumenschrift bereits in China und auch ägyptische Hieroglyphen nahmen sich die Gestaltung von Pflanzen und Blüten zum Vorbild.

Jedoch waren die Briefe von Lady Mary Wortley Montagu ausschlaggebend dafür, wie sich die Blumensprache entwickelte. So hatte und hat jede Blume, deren Farbe, die Anzahl im Strauß, das Alter der Blüte, jedes Kraut und jede Schleife eine spezielle Bedeutung. Auch die Art und Weise, wie die Blumen gehalten wurden, bestimmten die Aussage, ihr seht also, es gibt einiges zu beachten und Blumen sind eben doch nicht nur Blumen.

Ich möchte in diesem Beitrag nicht zu stark auf die Bedeutung einzelner Blumen eingehen, zu den Aussagen, für welche einzelne Blumen stehen kann ich euch die dazugehörige Wikipedia-Seite empfehlen. Vielmehr gehe ich aus aktuellem Anlass auf Blumen, speziell für die Liebste ein und worauf ihr achten müsst.

Blumen für die Frau, die man liebt

Hier braucht man(n) nicht lang überlegen, oder? Rote Rosen lautet die Antwort auf die Frage: „Welche Blumen schenke ich der Frau, die ich liebe?“. Denn schon immer gilt, möchte man einer Frau seine Liebe gestehen oder erneut versichern, sind rote Rosen die richtige Wahl. Schließlich vermittelt keine andere Blume eine klarere Botschaft.

Klassischerweise überreicht man die Rosen im Strauß, aufgebunden mit Blättern, vielleicht mit einem zusätzlichen Stiel Schleierkraut. Wenn Mann nun noch möchte, kann er seine Liebe nochmals verbal wiederholen, aber wie bereits angemerkt sollte die Botschaft auch so angekommen sein.

Blumen im Alltag

Mit dem Verschenken von Blumen muss man nicht erst auf „offizielle“ Anlässe wie beispielsweise den Valentinstag, Geburtstag oder Hochzeitstag warten. Wieso sollte man nicht auch einmal unterjährig ein paar Blumen für die Liebste mit nach Hause bringen? Eigentlich spricht doch nichts dagegen.

Hier muss man nicht unbedingt zu den doch stark symbolisch geprägten Rosen greifen, vielmehr kann man sich Mal Gedanken machen, welche Blumen die Liebste den am meisten mag.

So eignet sich auch ein bunter Sommerstrauß, fröhlich wirkende Sonnenblumen, gelbe oder orange Lilien sowie Margeriten gut, zum unterjährigen verschenken. Damit ihr auch nicht einen totalen Fehlgriff bei der Auswahl der richtigen Blumen landet, habe ich mich an drei Tipps zur richtigen Auswahl versucht.

Drei Tipps um Fehlgriffe bei der Blumenauswahl zu vermeiden

Ist man sich über den Geschmack der Beschenkten nicht ganz im Klaren, sollte man zu einem Strauß, welcher aus mehreren Blumensorten zusammengestellt wird greifen. Dies mindert die Gefahr, am Geschmack total vorbei zu schenken.

Hinsichtlich der farblichen Zusammenstellung gilt lieber dezenter als zu bunt oder solche in zwar einer, aber sehr kräftigen Farbe, beispielsweise rein weiße und rote Sträuße.

Was nun als Tipp kommt, sollte eigentlich klar sein, aber ich schreibe es dennoch. Topfpflanzen, Trockengestecke und Bonsai-Bäumchen eignen sich eher weniger zum Verschenken. Sie sollten nur geschenkt werden, wenn entweder jemand bekannterweise Fan solcher Kreation ist oder beispielsweise Bonsais sammelt. Oder auf ausdrücklichen Wunsch. Ansonsten bleibt man(n) lieber bei angesprochenen Sträußen.

Gepostet von Sebastian

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