Bordeaux – die Farbe mit dem Ausdruck von Bodenständigkeit, Stil und Zeitlosigkeit. Etwas Glanz ist hier erlaubt. Vielleicht sogar geschuldet. Zu tragen zu sämtlichen dezenten Tönen, die nicht direkt damit in Widerspruch stehen. Sprich: dunkleres Blau, Schwarz, Weiß, Beige, eventuell Olivgrün und manche Brauntöne.

Gewusst wie, geht auch mehr – zum Beispiel ein farbenintensives Shirt mit schwarzer Jeans und unauffälligem Schuhwerk wie am Foto demonstriert. So viel zur Farbgebung, die mit einem satten Schwarz ebenfalls zur Auswahl bei dieser Bomberjacke steht. Wozu ohnehin farblich alles passt, das getragen werden will.

Nicht die Farbe, sondern vielmehr der Stil einer Bomberjacke ist es, der mit den zu kombinierenden Kleidungsstücken abzugleichen ist. Denn hier lässt sich die Eingrenzung nicht so absolut und abschließend abhandeln. Der spezifische „Bomberjacken-Style“ wurde hier nicht allzu intensiv umgesetzt. Schon der Begriff „Bomberjacke“ erscheint fast übertrieben. Ein allzu aufgeblasene Style wird hier nicht verwirklicht und es befinden sich auch keinerlei Applikationen an Hinter- oder Vorderfront, welche die Stilrichtung ansonsten genau vorbestimmen würden. Vielmehr sind es zeitlose, fast klassische Charakterisierungen, die diese Übergangsjacke beinahe neutral erscheinen lassen. Also darf man bei der Kombination ruhig etwas mutiger sein. Sie ist leicht gefüttert, also nicht für die kältesten Tage verwenden.

Schon fast traditionell offenbaren sich die Nähte rund ums Bündchen und Halsausschnitt. Allerdings wurde bei Letzterem mit einem attraktiven Materialeinsatz gearbeitet, mit der man dezent eine neue Linie beschreitet. Überhaupt wurde der hochaktuelle Schnitt immer mitberücksichtigt. Länge und Passform etwa sind stimmig mit sämtlichen Trends bei den Oberteilen für Herren in der kommenden Saison.

Tragen Bomberjacken auf? Offensichtlich nicht immer. Zumindest nicht dieses Jacken-Modell. War mir neu – wird aber von diesem Stück gut präsentiert. Die Ausnahme von der Regel, sozusagen. Sie ist nämlich weder weiter, dicker, wattierter oder jede andere Jacke. Sie ist nicht wuchtig. Sie macht insofern nicht mehr als andere Oberbekleidung auch. Sie hat nur keinen geraden Schnitt. Ein etwas fülligeres Darunter wirkt aber auch mit einem geraden Schnitt anders.

Selbst die Taschen sind hier nur Einschubtaschen und keine klobigen Aufnäher. Im Gegenteil ich würde eher sagen, diese Jacke kaschiert so manches Wohlstandsbäuchlein indem sie ihn optisch verschwinden lässt. Dagegen gewinnen gerade die Jüngeren unter uns, die noch auf einen breiteren Oberkörper warten müssen, fürs Auge an Maskulinität.

Gute Wahl in Sachen Figur, würde ich sagen. 100 % Polyester beim Oberstoff, 100 % Polyester beim Innenfutter, 100 % Polyester bei der Füllung. Das bedeutet: Waschgänge zuhause aber nur bis zu 30 ° Celsius. Genügt auch. Natürlich nicht in den Trockner stecken. Die angebotenen Größen bewegen sich zwischen Small und XX-Large, da ist für Jeden etwas dabei.

Gepostet von Sebastian

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