Wenn man nach der Arbeit mit den Kollegen noch zu einer After-Work-Party gehen will, sollte sich das auch in der Kleidung niederschlagen. Musst du dich also mit Wechselkleidung bewaffnen und dich heimlich in der Bürotoilette umziehen gehen?

Nein, zum Glück nicht, denn zum einen haben sich die Dresscodes gelockert und zum anderen gibt es schicke Kleidung, mit der du mit geringfügigen Veränderungen sowohl im Job als auch bei der Party richtig angezogen bist.

Warum After-Work-Partys?

After-Work-Partys sind neben After-Work-Sport sehr beliebte Freizeitveranstaltungen, die dir helfen, dein berufliches Netzwerk auszubauen und neue Kontakte zu knüpfen. Zudem hast du die Chance, deine Kollegen und Vorgesetzten aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Trotzdem handelt es sich natürlich um eine geschäftliche Veranstaltung, bei der du nicht über die Stränge schlagen solltest.

Alkohol und Flirts sollten tabu bleiben und die Kleidung muss zum Anlass passen. Daher ist es praktisch, wenn du dich morgens schon entsprechend kleiden kannst. In den meisten Büros herrschen Dresscodes wie Business Casual oder Smart Casual vor. Diese kannst du dann zwischen Job und Party leicht verändern und anpassen.

Welche Dresscodes herrschen an deiner Arbeitsstelle vor?

Abgesehen von Berufskleidung wie dem weißen Ärzte-Outfit oder dem schwarzen Schornsteinfegerdress, die du beide nicht sowohl bei der Arbeit als auch bei der After-Work-Party anziehen kannst, gibt es noch firmeninterne Dresscodes. Diese bilden die Ausgangsbasis, daher sollten wir uns ein paar gängige Codes anschauen.

Zunächst ist es so, dass dir – außer vielleicht in Banken oder Versicherungen – nur noch selten jemand einen konkreten Dresscode vorschreiben wird. Häufiger kristallisiert sich eine Art Styling-Absprache zwischen den Kollegen heraus. Alle kommen in Jeans? Dann mach das auch. Alle tragen Anzug? Ok, dann richte dich danach.

In neuen Jobs kannst du durch Internetrecherche oder rechtzeitigen Rückfragen Peinlichkeiten schon vor dem ersten Arbeitstag umgehen, indem du dich vorab erkundigst, ob eine bestimmte Kleidung erwünscht ist.

Ganz beliebt sind übrigens schicke, moderne und bequeme Anzüge, mit denen du für beide Gelegenheiten perfekt angezogen bist. Dazu zählt beispielsweise die beliebte Produktlinie der Herrenanzüge von Carl Gross.

Folgende Dresscodes für tagsüber solltest du kennen

Es gibt sehr viele Dresscodes bis hin zum „Black Tie“ oder anderen Vorgaben, welche eine  Krawatte beinhalten, für Dinnerveranstaltungen, bei denen ein Smoking Pflicht ist. Du wirst allerdings in deinem Arbeitsalltag kaum in die Verlegenheit kommen, einen Smoking für einen Abend im Club zu tragen.

Glücklicherweise werden die Kleidungsvorschriften immer lockerer. Jeder zweite Arbeitnehmer darf bei der Arbeit tragen, was er will. Weniger als 9% der Arbeitnehmer gehen im Anzug ins Büro. Hauptsächlich in Banken und Versicherungen herrscht die Anzug- und Kostümpflicht, die durch den „Business Attire“ festgelegt wird.

Die beliebteste und am häufigsten getragene Kleidung ist der Smart Casual Look, der breit interpretiert wird. Er ist die ernstere Variante des Casual Looks, der fast einer Freizeitkleidung gleichkommt und häufig in jungen Unternehmen angetroffen wird. Trotzdem legt der Casual Stil eine gebügelte Hose, Polohemd und Jackett fest.

Alternativ kannst du ein normales langärmliges Hemd tragen und dir einen Pullover über die Schulter legen. Beim Smart Casual kommt zu Hemd und Flanellhose ein Sakko dazu. . Für die spätere Party kannst du – wie bei den anderen Varianten auch – Krawatte und Sakko natürlich ablegen. Es ist auch bequemer, da es in den Clubs wärmer wird als in einem Büro.

Der Business Casual ist eine gesteigerte Variante davon. Der Grundtenor ist immer noch locker. Häufig herrscht dieser Look in kleineren Unternehmen oder auch auf Geschäftsreisen vor. Neben einer Baumwollhose kannst du sogar eine dunkle Jeans tragen und dazu dunkle Hemden, Polohemden sowie Lederschuhe oder unauffällige Sneaker.

Neuerdings sind auch bunte Hemden und Strickpullis bei diesem Stil willkommen. Genauso gut kannst du auch einen Anzug tragen. Deine Krawatte darfst du aber zu Hause lassen. Mit diesem Outfit bist du auch bei der anschließenden Party gut angezogen.

Dresscodes für die After-Work-Party

Da es sich bei After-Work-Partys um eine geschäftliche Gemeinschaftsveranstaltung handelt, gibt es auch hier vorgeschriebene Kleidungsrichtungen, die du einhalten solltest.

Sei vorsichtig, wenn du „informal“ erscheinen darfst. Informell hört sich verdächtig locker an, das ist aber leider eine Falle. Denn der erwartete Kleidungsstil sieht dabei einen schwarzen oder mindestens dunkelgrauen Anzug für Herren vor.

Normalerweise wirst du nach der Arbeit im „come as you are“ – Stil zur After-Work-Party geladen. Das bedeutet, du kommst im Smart Casual Look, den du auch gerade zur Arbeit getragen hast. Allerdings solltest du dann unbedingt das Sakko im Club ablegen. Auch weiche Stoffe sind empfehlenswert, damit du nicht den ganzen Abend von deinem steifen Hemdkragen eingeengt wirst.

Immer richtig angezogen

Wenn du nicht gerade zu einer der seltenen Gruppen gehörst, die zwingend im zwei- oder dreiteiligen Anzug zu Arbeit erscheinen müssen, hast du keine Probleme damit, sowohl bei der Arbeit als auch auf der anschließenden Party gut auszusehen.

Durch die lockeren gängigen Dresscodes mit dem anschließenden „Come as you are“, kannst du in schicken, eleganten Businesshosen oder sehr dunklen Designerjeans mit Hemd zur Arbeit erscheinen.

Bei der großen Auswahl an Hemden aus bequemen Stoffen oder sportlich-eleganten Polohemden ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und du bist gleich für beide Anlässe gut angezogen.

Jacketts und stilvolle Jacken, die du zu beiden Anlässen tragen kannst, erleichtern es dir zusätzlich, dich sowohl tagsüber als auch abends wohlzufühlen und authentisch aufzutreten. Ohne dich zwischendurch umzuziehen oder im Club overdressed und spießig zu wirken. Maximal musst du daran denken, das Sakko abzulegen oder die Krawatte abzumachen und das Hemd aufzuknöpfen.

No-Go: Beachte bitte, dass du nicht jeden verrückten Trend mitmachen kannst. Also keine zu engen Hosen oder verrückte Farben. Nie kurze Ärmel wählen oder das Unterhemd vergessen. Keine grellen und verrückten Krawatten mit ausgefallenen Mustern. Immer dezent bleiben! Keine bunten Socken mit Comic-Figuren, auch wenn sie noch so in sind.

Copyright Titelfoto: Lizenzfreie Stockfotonummer: 777379612

Gepostet von Sebastian

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