Manche Dinge kann man einfach nicht so leicht ablegen. Sei es das vermeintliche Laster der „Freitagsabend-Pizza“ oder das Bier mit Mannschaftskameraden, nach dem Training. Gehört einfach mit dazu. Ähnlich verhält es sich mit der Familie. Hier wird es allerdings noch schwieriger.

Oder wie ein Kumpel immer sagt: „Familie kann man sich nicht heraussuchen, man muss mit dem auskommen, was man hat!“. Muss aber auch gar nicht verkehrt sein, wie ich finde. Denn manchmal bringen diese einen auf Wege, die man so zuvor nicht für sich in Betracht gezogen hat.

Ein Gegengewicht zur schnelllebigen, digitalen Welt…

So geschehen bei Cornelius Huber, denn auch bei diesem spielt die Familie eine wichtige Rolle. Vor allem hinsichtlich seiner eigenen Entwicklung. Mit Circula Watches tritt er in die Fußstapfen seines Vaters, Groß- und Urgroßvaters. Keine leichte Aufgabe. Aber ganz kann er sich der Familiengeschichte eben doch nicht entziehen. Vor allem, wenn diese eine neunzigjährige Beziehung mit der Uhrenbranche vorzuweisen hat.

Seine Familie ist schon seit Ende des 19. Jahrhundert in der Pforzheimer Uhren- und Schmuckindustrie tätig. 1926 ist die erste offizielle Eintragung von Huber & Co, Uhren- und Schmuckgroßhandel in Pforzheim, gegründet von seinem Urgroßvater vorzufinden.

Sein Großvater hat 1955 zusätzlich zum Großhandel die Uhrenmarke Circula ins Leben gerufen, die sein Vater mit dem Großhandel übernommen hat. Im Laufe der Quarzkrise hat dieser sich aber auf den Großhandel fokussiert. Im Januar 2018 wurde der Großhandel nach über 90 Jahren geschlossen. Doch Circula existiert weiter. Eben nur ein wenig anders.

Denn Cornelius hat sich entschieden zumindest einen Teil des Familienerbes fortzuführen. Inspiriert von der Vintage-Uhr seines Großvaters – war das Hochzeitsgeschenk seines Vaters an ihn- , die ein willkommenes Gegengewicht zur schnelllebigen, digitalen Welt um ihn darstellte, fasste er den Plan genau solche Uhren wieder zu bauen.

Geprägt durch den Stil seiner Wahlheimat Amsterdam, hat er minimalistische und doch außergewöhnliche Retro-Armbanduhren in höchster Qualität entworfen. Diese lehnen sich im Design stark an die Originale von 1955 an. Und kommen äußerst minimalistisch daher.

Cornelius setzt auf Armbanduhren die Freude bereiten, wenn man aufs Handgelenk schaut. Datums-, Schritt- oder Anrufsanzeige sucht man bei den Circula Watches vergeblich. Den Moment genießen, ohne Ablenkung ist das selbst gesetzte Ziel der Marke. Minimalistisch und doch außergewöhnlich.

Circula Watches – eine Marke mit Geschichte

Circula hat seinen Ursprung in den „Fabelhaften Fünziger“ wie Cornelius zu berichten weiß. Einer Zeit des Aufbruchs und der Lebensfreude. Sein Großvater Heinz Huber war mittendrin und gründete 1955 in Pforzheim, dem Zentrum der deutschen Uhren- und Schmuckindustrie im Schwarzwald, eine eigene Uhrenmarke: Circula. Circula wurde nach dem Zirkulieren der Unruh in mechanischen Werken benannt.

2018 knüpfte Cornelius mit einem erfolgreichen Crowdfunding auf Kickstarter, für seine neue Uhrenkollektion, an das ursprüngliche Erbe seiner Familie an. Die Uhren verbinden das Vintage-Design der 50er mit dem Stil von heute und erlauben beides, einen eleganten und legeren Auftritt. Minimalistisches Design ohne Ablenkung, Konzentration auf das Wesentliche, einfach den Moment genießen.

Klaren Linien, gewölbtes Zifferblatt, doppel-gewölbtes Mineralglas und angesagten Farben prägen die Uhren im Vintage-Stil. Neben den Pforzheimer-Einflüssen spielen auch unsere Schweizer Nachbarn eine entscheidende Rolle. Denn „Swiss Made“ steht für Qualität. Mit absoluter Präzision werden die einzelnen Komponenten in der Schweiz von Hand zusammengesetzt und jede Uhr einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen.

Die Armbänder sind aus Edelstahl, Textil oder echtem italienischem Nappaleder, und vereinen Vintage-Stil mit hoher Belastbarkeit und Tragekomfort. Zwei Jahre Garantie gibt es obendrauf. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und sich die Circula Watches etwas näher anschauen möchte, der sollte auf deren Webseite vorbeischauen. Es lohnt sich.

Gepostet von Sebastian

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