Es ist Zeit, die Winterjacken von heute ins Visier zu nehmen. Mit Übergangsjacken ist man gerade nicht wirklich gut bedient, zumindest nicht mehr lange. Der Style dieser „Alaska-Jacke“ ist gewissermaßen zeitlos. Tragbar ist sie zu ziemlich allem.

Warmgehalten wird der gesamte Halsbereich. Darüber hinaus ist eine Kapuze mit Tunnelzug stets einsatzbereit, die Ohren und den Kopf warmzuhalten. Das Fell trägt außerdem zu besserer Abschirmung gegen kalte Winde bei. Für Pragmatiker: Es handelt sich um Kunstfell, welches pflegetechnisch keine Besonderheiten aufweist. Mit den bis nach oben reichenden Knöpfen ist man bestens abgedeckt, so dass jeder Schal eigentlich sinnlos würde. Maximal als Zierde dienend also. Von der Länge her reicht sie bis unter den Po, womit man sich auch mal auf eine Parkbank oder andere Outdoor-Sitzflächen hinsetzen kann und von ihr geschützt wird.

Sie ist mit Einschubtaschen bestückt, was ich ganz wichtig finde im Winter. Handschuhe, kalter Schlüsselbund und ähnliches verschwinden bei Bedarf in der Jacke und können nirgends vergessen werden bzw. ist das Risiko gering. Von den großen Seitenaschen an der Vorderseite ganz zu schweigen, wo auch die Finger wärmenden Schutz finden können, auch wenn die Handschuhe daheim liegen geblieben sind. Pattentasche, Ärmeltasche und innenliegende Tasche bieten relativ viel „Stauraum“, sofern man bei einer Jacke den Begriff verwenden darf. Verschließbar ist sie mit einem Reißverschluss, der ausschließlichen Knöpfen vorzuziehen ist.

Darüber liegt noch eine Leiste mit Stoff, so dass nicht mal der Hauch einen Windstoßes den Weg ins Innere findet. Ein Stück, das man eben braucht. Dem Klimawandel zu Trotz.

Dass man sie zu so gut wie allen Outfits kombinieren kann ist nicht zuletzt der reichlichen Farbauswahl zu verdanken. Entscheiden sollte die persönliche Präferenz und nicht zuletzt der Umstand, ob für manche Farben eine Zweitkacke zur Verfügung steht, die ebenbürtig vor Kälte schützt, oder nicht.

Erhältlich ist sie jedenfalls in „stein“ – was für cremefarben steht, im beliebten „Khaki“, womit die Einsatzfähigkeit durch höhere farbliche Neutralität noch erhöht wird, schwarz sowie dunkelblau. Es bleibt kein Bedürfnis offen.

Was macht diesen Stoff aus? Eine wohl durchdachte Materialkombination aus 45 % Polyester, 45 % Baumwolle und 10 % Nylon beim Oberstoff und 100 % Polyester beim Futter. Eine „Schwitzstruktur“, sozusagen. Das will man auch bei Minusgraden. Die Fütterungsdichte wird mit „leicht“ angegeben, immerhin ist der tatsächliche Alaska-Besuch eher imaginär und dieses Stück wird uns wohl eher bei Spaziergängen und Stadtbummel im Advent begleiten. Klar, dass nur eine chemische Reinigung durchzuführen ist.

Die richtige Passform der „Alaska-Winterjacke“ findet man einfach heraus. Das Modell am Foto ist 187 cm groß und wurde mit einer Jacke der Größe Medium ausgestattet. Das bedeutet hier: extralange Ärmel – ein Geschenk bei besonderer Kälte von insgesamt 70 cm, eine Rückenbreite von 45 cm und eine Gesamtlänge von 80 cm. Nun wählt man einfach zwischen Small und X-Large. Je nach eigenem Körper im Vergleich zu den jungen Herrn.

Gepostet von Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.