Frühaufsteher werden – So geht’s

Früh aus dem Bett zu kommen war für mich noch nie ein Problem. Vielmehr vermisse ich es, wenn ich Mal länger schlafe und am Morgen nicht meine Zeit für mich habe. Denn in dieser Zeit kann ich ansonsten meist Dinge in Ruhe erledigen, meine To-Do Liste abarbeiten und habe das Gefühl produktiver zu sein, als zu späteren Stunden des Tages.

Wie geht es da erst den „Langschläfer“ unter euch, welche die Gunst der frühen Stunde für sich entdecken. Zumindest habe ich mit diesem Beitrag vor, euch zu zeigen wie ihr Frühaufsteher werden könnt und welchen Nutzen dies für euren Alltag mit sich bringt.

Natürlich schaffe ich dies nicht ohne eure Hilfe und vor allem euren Willen mehr vom Tag zu haben. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich lohnt die frühen Stunden produktiv zu nutzen. Dabei muss früh nicht gleich um 04:30 Uhr oder 05:00 Uhr sein, selbst eine halbe Stunde früher aufstehen als üblich bietet euch die Möglichkeit mehr aus eurem Tag zu machen oder Aufgaben, welche ihr habt in mehr Ruhe anzugehen.

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Schaffe einen Grund warum du früher aufstehen möchtest

Ganz ehrlich, was nützt dir es früher aufzustehen, wenn du mit der gewonnen Zeit nichts anzufangen weißt? Gar nichts! Daher solltest du einen Grund finden oder schaffen warum es sich für dich lohnt zum Frühaufsteher zu werden.

Als Beispiele kann man hier aufführen, dass du in Ruhe noch ein Buch oder eine Zeitung liest, deinen ersten Kaffee oder Tee genüßlich zu dir nimmst, eine kleine Jogging-Runde am Morgen einlegst oder dich kreativ betätigst. Klar lassen sich die frühen Stunden auch dazu nutzen, um Mails ohne Störung zu beantworten. Aber es kommt eben ganz auf dich an, was möchtest du mit der gewonnen Zeit anfangen.

Ich persönlich nutze die Ruhe am Morgen dazu, um erste Mails zu beantworten und ein paar Seiten in meinem aktuellen Buch zu lesen. Denn hier hat sich gezeigt, dass ich mich am besten konzentrieren kann und nicht dabei gestört werde. Also, wofür würdest du am Morgen eine halbe Stunde mehr nutzen?

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Finde heraus wie viel Schlaf du wirklich benötigst

Es ist klar, dass jeder Mensch seinen Schlaf benötigt. Was allerdings auch kein Geheimnis ist, dass die benötigte Menge an Schlaf bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Um also herauszufinden, wie viel Schlaf man nun eigentlich benötigt, sollte man einfach nur ein wenig auf seinen Körper hören. Bei mir selbst habe ich festgestellt, dass es vollkommen ausreicht wenn ich meine sieben Stunden Schlaf in der Nacht bekomme. Sprich um 23 Uhr ins Bett und um 06 Uhr aus den Federn.

Aber gerade Sonntags bleibe ich gerne ein wenig länger liegen, merke dann aber, dass mich die Zeit, welche ich über meinen üblichen sieben Stunden im Bett verbracht habe, eher müde als fit macht. Auch hier wäre angesagt sieben Stunden zu schlafen und dann aus den Federn zu kommen. Wie gesagt hört auf euren Körper, versucht verschiedene Schlafzeiten aus und bleibt dann bei der, welche euch am nächsten Tag am fittesten erscheinen lässt.

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Eliminiere Ablenkungen die dich am Einschlafen hindern

Ich persönlich kann kaum einschlafen, wenn irgendwo im Raum noch Licht ist, sei es die LED am Laptop oder irgend eine andere Lichtquelle. Geht überhaupt nicht. Daher werden diese aus dem Schlafzimmer verbannt oder zumindest so angebracht, dass diese nicht in meinem Sichtfeld sind. Andere wiederrum haben Probleme damit, wenn die Fenster offen stehen, der Rolladen nicht ganz unten ist, man zu viel gegessen/getrunken hat vorm Einschlafen, usw… Es gibt also immer wieder Gründe, welchen einen am Einschlafen hindern.

Daher gilt, eliminiere diese Ablenkungen, welche dich am Einschlafen hindern und gestatte dir dadurch eher zur Ruhe zu kommen. Für mich handhabe ich es so, dass ich beispielsweise kurz vor dem zu Bett gehen nichts mehr esse. Digitale Geräte sind im Schlafzimmer auf ein Minimum reduziert, eigentlich findet man dort nur mein Handy vor und selbst das ist im Ruhemodus, damit es nicht unnötig stört.

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Geh früher zu Bett

Wenn wir schon beim Thema Einschlafen sind, dann sei noch gesagt, dass es durchaus von Vorteil ist früher zu Bett zu gehen. Dabei ist es durchaus nachvollziehbar, dass ihr nicht direkt einschlaft, wenn ihr im Bett liegt. Allerdings fällt es um einiges leichter, als wenn ihr euch erst noch von der Couch erheben müsst und ins Bett schleift.

Allein schon durch die Tatsache das ihr im Bett liegt signalisiert ihr eurem Körper, dass es Zeit zum Ausruhen ist und er „runterfahren“ kann. Sprich, er darf sich entspannen. Wenn euer Körper das merkt, fällt es ihm auch um einiges leichter euch in den Schlaf abgleiten zu lassen.

Das waren meine Tipps, um euch den Weg zum Frühaufsteher zu ebnen. Eventuell habt ihr noch eigene Erfahrungen sowie Tipps und Tricks, welche ihr mit uns teilen wollt. Gerne könnt ihr hierzu die Kommentare nutzen.

About Sebastian

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