Fünf Schuhe mit denen man(n) den Sommer Willkommen heißen kann

Nachdem wir erst kürzlich sechs Chinos gefunden haben, die Mann im Sommer 2017 braucht, widmen wir uns heute dem passenden Schuhwerk. Aus diesem Grund möchte ich dir fünf Schuhtypen vorstellen, welche meiner Meinung nach eine gute Figur im Sommer machen. Keine Sorge, die Sandale ist nicht darunter zu finden – mag aber auch daran liegen, dass ich mit diesem „Schuh“ nicht allzu viel anfangen kann.

Stattdessen konzentrieren wir uns auf Schuh-Klassiker, welche gerade in den wärmeren, trockenen Monaten eine gute Figur machen. Die sich wunderbar zu Shorts, Chino als auch Jeans tragen lassen und sowohl mit Hemd oder T-Shirt harmonieren. Gerade Bootsschuhe und Sneaker vermutet man sicherlich unter meiner persönlichen Sommer-Schuh-Auswahl, die anderen drei Plätze vielleicht eher nicht.

Penny Loafers aus Wildleder – Zwischen Büro und Freizeit

Mit den Penny Loafers aus Wildleder gebe ich dir einen Typ Schuh an die Hand, der den fließenden Wechsel von der Arbeit direkt in den Biergarten oder an den See bestens meistert. Mag sicherlich daran liegen, dass dieser äußerst vielseitig ist. Ein klassischer Penny Loafer lässt sich wunderbar zu einem Smart-Casual angehauchten Outfit tragen, verträgt sich aber auch wunderbar mit der simplen Kombination aus Shorts und Shirt oder auch zu einem leichten Sommeranzug.

Gerade für den Sommer sollte die Entscheidung auf Penny Loafers aus Wildleder fallen und nicht auf die klassische Variante aus Leder. Alternativ hat beispielsweise Monaco Duck auch schicke Exemplare aus Loden im Sortiment, welche zumindest optisch in Richtung der Wildleder-Variante tendieren. Der Penny-Loafer an sich definiert sich durch seinen quer verlaufenden Schlitz oberhalb des Rists in der Schaftbrücke, als eine Modellvariante des klassischen Loafers.

Durch das verwendete Wildleder bietet man eine gute Basis für das eigene Outfit. Denn das Material harmoniert wunderbar mit einer Vielzahl von Schattierungen und Texturen der anderen Kleidungsstücke. Egal ob man diese nun zu einer Chino und leichtem Sommer-Blazer oder zu Shorts und Polohemd trägt. Macht immer etwas her.

Beachten sollte man allerdings, dass die Hose die Penny Loafers nicht berührt. Es sollte immer ein Abstand dazwischen ersichtlich sein. Sprich, das eigene Schuhwerk ist vollständig sichtbar. Daher ist es auch nachvollziehbar, dass die Socken nicht zu sehen sein sollte, die Knöchel werden dadurch betont. Ganz auf die Socken sollte man gerade bei Wildlederschuhen aber doch nicht verzichten, da diese ein wenig anfälliger für Schweiß sind, als die reine Ledervariante.

Weiße Sneakers – gehen einfach immer

Wenn ich Mal länger als eine halbe Minute überlegen sollte, welchen Schuh ich nun tatsächlich anziehe, dann fällt die Entscheidung meist zu Gunsten einer meiner weißen Sneakers. Macht man einfach nichts verkehrt mit. Zur Kombination von Jeans und hellblauem Hemd kann ich diese ebenso tragen wie zu einer simplen Shorts mit Polohemd. Funktioniert in 99% der Fälle.

Auch im Sommer 2017 wird man weiße Sneakers daher des Öfteren zu Gesicht bekommen. Ein paar Details gibt es allerdings zu beachten. So sollten diese eher schmal geschnitten und gut sitzend sein. Auch bietet es sich an auf große Logos und Akzente auf dem Upper zu verzichten. Von Textil bis zu Glattleder ist alles erlaubt. Aber generell gilt: Understatement wahren!

Wer nun Angst hat, dass die eigenen weißen Sneaker nach einmal tragen nicht mehr zu überzeugen wissen. Da Dreck, Schmutz und Co. eben doch deutlich sichtbar daran haften bleiben, dem möchte ich das Jason Markk Premium Shoe Cleaning Kit empfehlen. Mit diesem habe ich erst kürzlich ein Paar weiße Sneakers aus 2016 behandelt und sie sehen fast aus wie neu. Funktioniert aber natürlich auch wunderbar mit einer Vielzahl von anderen Schuhen – daher für mich ein Must-Have im eigenen Schuhpflegesortiment. Das nur am Rande…

Bootsschuhe – Ahoi, Willkommen im Sommer

Mit dem Vorurteil, dass man Boots- und Segelschuhe nur auf hoher See tragen kann, hatte ich bereits vor einiger Zeit im zuvor verlinkten Beitrag aufgeklärt. Nun sind sie aber endlich voll angekommen im sommerlichen Style, was sicherlich auch an der breiten Auswahl an Farben für diesen speziellen Typ Schuh liegt.

Klar hat der Bootsschuh seinen Ursprung auf hoher See, allerdings sollte man dies optisch nicht zu sehr betonen. Zumindest bei den Segelschuhen, welche man selbst tragen möchte. Bequem sollen sie sein, ansonsten eher minimalistisch angehaucht und nicht zu überladen mit zig Schnallen und auffälligen Schnürsenkel. Als Alternative zum klassischen Bootsschuh aus Leder bietet sich gerade im Sommer die Variante aus Leinen an.

Möchte man den „See“-Faktor der Bootsschuhe nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen, dann sollte man diese auf keinen Fall mit einem T-Shirt mit bretonischen Streifen kombinieren. Lieber zum schlichten, leichten Hemd greifen. Aber selbst zur Jeans können die Schuhe als Turnschuh-Ersatz durchgehen.

Espadrilles – ein leichter Schuh für heiße Tage

Die Espadrilles habe ich vergangenen August schon ein wenig genauer betrachtet und schon damals haben wir festgestellt, es handelt sich dabei um den idealen Schuh für heiße Tage. Leinen, Baumwolle oder Hanf dienen hauptsächlich als verwendete Materialien und sind damit ursprünglich vegan.

In Kombination mit einer schicken Hose oder Chinos machen die Espadrilles eine gute Figur. So sind diese leicht, bequem und geradezu ideal zum Abschalten am Strand. Quasi die perfekten Chill-Out Schuhe. Shorts und Shirt passen auch ganz gut zum sommerlichen Schuh. Bei Regen sollte man diesen aber lieber zu Hause lassen. Was alleine daran liegt, dass der Schuh durch seine verwendeten Materialien nicht sonderlich widerstandsfähig ist.

Ist man in der Stadt unterwegs, empfiehlt es sich eher zu dunklen Farbtönen greifen, da die Espadrilles dazu neigen schnell Schmutz aufzunehmen. Bei dunklen Farben sieht man dies dann nicht ganz so schnell. Ansonsten einfach mit einer alten Zahnbürste und etwas Waschpulver schrubben – sollte helfen. Aber darauf achten, dass kein Wasser an den Schuh kommt – zumindest nicht zu viel – sonst verliert dieser seine Form.

Wildleder-Derbies – der ideale Schuh für die Stadt

Nicht jeden Tag wird man im Sommer am Strand oder im Park verbringen können. Ist leider so. Aber zumindest sollte man für den Fall der Fälle gerüstet sein. Hier bietet sich der Wildleder Derby wunderbar an. Denn gerade in der Wildleder-Variante ist dieser ein äußerst wandelbares Exemplar und bietet gute Kombinationsmöglichkeiten.

Wie bei anderen Wildlederschuhen auch, ist der Derby aus Wildleder ebenfalls anfälliger für Schmutz und Dreck. Es empfiehlt sich daher im eigenen Schuhpflegesortiment einen Wildlederpinsel zu haben, welcher es erlaubt das Material des Schuhs zu pflegen. Für den Sommer ist der Derby in einem beige, hellbraun oder tan eine vernünftige Wahl. Denn in diesen Farben lässt er sich einfacher kombinieren, als in dunklen Schokoladenschattierungen oder gänzlich in Schwarz gehalten.

In Kombination mit einem sommerlichen Anzug machen Wildleder-Derbies einiges her. aber auch zu schlank geschnittenen Chinos und Hosen in Verbindung mit Leinenhemd, Baumwoll-Blazer oder Pique-Polos können diese durchaus überzeugen.

About Sebastian

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