Der Winter kommt, ohne Frage. Rein wettertechnisch gesehen nicht meine liebste Jahreszeit, aber zumindest aus Fashion-Sicht nicht ganz so verkehrt. Bietet die kalte Jahreszeit doch die Möglichkeit mehr Kleidungsstücke geschickt miteinander zu kombinieren und zu schichten. Das Zwiebelschalenprinzip darf hier ruhigen Gewissens zum Einsatz kommen und bietet dadurch eine stylische Alternative zu Shorts und T-Shirt.

Der Wetter-/Jahreszeiten-Wechsel ist aber auch ein guter Grund, um die eigene Garderobe durchzugehen, alte Kleidungsstücke aus dieser zu entfernen und über den Kauf neuer Stücke nachzudenken. Fünf Trends, die man beim nächsten Shopping-Trip im Hinterkopf behalten sollte, habe ich dir nachfolgend zusammengetragen. Natürlich kommt es auch hier wieder stark auf den eigenen Geschmack an. Ein wenig Inspiration kann man sich dennoch holen.

Oversized Strickware

Trends sind Geschmacksache, ganz klar. Sieht man meiner Meinung nach an dem ersten Trend für den Winter 2017. Oversized Strickware. Für daheim auf der Couch sicherlich eine gute Wahl, wenn man sich nicht mit einer Decke zudecken und wärmen möchte. Auf der Straße für mich nicht die erste Wahl. Für mich muss Kleidung einfach eine Form haben und damit meine ich nicht drei Nummern zu groß und zu weit, bleibe ich nur überall hängen. Gerade bei Strickware nicht förderlich für die Langlebigkeit des Kleidungsstückes.

Sollte man sich dennoch für Oversized Strickware entscheiden gilt es darauf zu achten, dass die schweren Stücke aus groben Strick mit einem besonderen Twist aufwarten. Einfach nur ein paar Nummern zu groß reicht da leider nicht aus. Massiv ausgestellte Ärmel, abgeschnittenen Silhouetten und übergroßen Taschen sind da schon eher angesagt. Was ich mir ohne große Überredungskunst gefallen lasse, sind große Strickkragen, die auch als Schal-Ersatz im Winter durchgehen. Hier gibt es nicht nur einen Stylevorteil, sondern auch einen funktionellen.

Oversized Hemden

Auch beim zweiten Trend für den Winter 2017 taucht das Wort Oversized, beziehungsweise „Übergroße“ erneut auf. Dieses Mal dreht es sich jedoch um übergroße Hemden. Sprich, nicht unbedingt an den Ärmeln und um den Bauch herum weiter und schlabbrig, sondern einfach eine Spur länger als das übliche Business-Hemd. Mit den Oversized Hemden kann man im eigenen Outfit wunderbar spielen. Wahlweise alleine getragen auf eine Jeans oder Chino oder unterhalb eines Sweatshirts. Durch die Länge des Hemdes schaut es auf jeden Fall im unteren Bereich ein wenig hervor und lockert das eigene Erscheinungsbild auf.

Beim Kombinieren von übergroßen Hemden mit anderen Kleidungsstücken sollte man darauf achten, dass ein Kontrast zwischen den verschiedenen Kleidungsstücken gewahrt bleibt. Der Kontrast selbst kann wahlweise über die Farbe der einzelnen Stücke oder auch durch ein kontrastreiches Muster, beziehungsweise einen auffälligen Print hervorgehoben werden. Hier gilt es einfach ein wenig beim Kombinieren damit zu spielen, um auch große Hemden in den eigenen Style mit einzubringen.

Weite Hosen als Alternative zur Jeans

Betrachtet man nur Mal die Titel der ersten drei Winter Trends 2017 für Männer, könnte man der Meinung sein, dass normal sitzende Kleidung vollkommen out ist. Stattdessen werden Oberteile und nun auch Hosen immer weiter und luftiger. Zumindest in Hinblick auf die eigene Körpertemperatur tragen die weiten Schnitte eher dazu bei, dass diese schneller sinkt. Bei eng anliegenden beziehungsweise normal sitzenden Kleidungstücken hat man zumindest das Gefühl die Wärme ein wenig am eigenen Körper zu halten.

Nichtsdestotrotz scheint es so, als ob wir 2017 weite Hosen zu Gesicht bekommen werden. Vom Bund an abwärts wird die Hose als solche breiter. Sprich nicht nur am unteren Ende, sondern über die gesamte Länge. Die natürliche Formgebung, wie bei einer Jeans die gut anliegt, geht dabei vollkommen verloren. Ein Vorteil hat es, man sieht nicht auf den ersten Blick, ob sich in der Hose durchtrainierte Radfahrerbeine oder doch die nicht trainierte Alternative verbergen. Ansonsten kann ich diesem Trend der weiten Hose nicht allzu viel abgewinnen.

Gürteltaschen als Begleiter im Alltag

Selbst zweifel ich es noch ein wenig an, dass diese Art von Umhängetaschen zum Trend werden. Messenger Bags sowie Arbeitstaschen, wie beispielsweise von Maxwell Scott Bags, lasse ich mir gefallen. Aber nicht Gürteltaschen. Erinnert mich auch ein wenig zu sehr an meine Jugend. Einziger Unterschied, damals waren es Gürteltaschen von namenlosen Marken. Heute überzeugen Prada, Gucci und Louis Vuitton mit einer modernen Variante. Oder versuchen es zumindest…

Sollte man sich dennoch dazu entscheiden dieses Trendstück in das eigene Outfit einzubringen, dann gilt es darauf zu achten, dass die Tasche so getragen wird, das sie das eigene Outfit auflockert. Sprich, der Schwerpunkt sollte auf die obere Hälfte des Körpers gelegt werden, um die Hüfte getragen zu werden ist keine Option. Selbst wenn die Tasche optisch nicht so ganz überzeugt, wenigstens besitzt diese einen funktionellen Nutzen und bringt die Kleinigkeiten des Alltags sicher von A nach B.

Farbenfrohe Beanies, schauen gut aus und halten den Kopf warm

Beim letzten Trend für den Winter 2017, der eigentlich gar nicht so neu ist, kann ich mich voll dahinter stellen. Farbenfrohe Beanies, die ein wenig Fröhlichkeit in den Alltag bringen. Nicht nur stylisch, sondern auch wärmend. Quasi, das Ergebnis einer sowohl stylischen als auch funktionellen Verbindung. Mit einem schwarzen oder grauen Beanie macht man sicherlich nichts verkehrt. Wer allerdings ein Statement gegen trübe Tage setzen möchte, der sollte kräftige Farben auswählen. Orange, Lachsfarben oder Rosa sind eine gute Wahl, um das eigene Outfit auf die nächste Stufe zu heben.

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Gepostet von Sebastian

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