Will man sich eine topaktuelle Jeans für die beginnende Saison suchen, müsste man sich erst einmal umsehen, was die Modewelt zurzeit herausspuckt. Ehrlich gesagt, mir fällt der Unterschied immer erst am zweiten Blick auf. Eine fundierte Vorahnung für die Herbstmode erhalten wir zwar noch nicht auf der Straße, aber zumindest im Netz und beziehungsweise in den Shops. Wer es schon genau wissen will, kann sich dort und da umsehen. Oder direkt die neueste Innovation von G-Star betrachten. Dann weiß man alles.

Die Leibhöhe ist wieder normal. Ältere Modelle langen oft gerade mal bis zu den Hüftknochen, das ist aber definitiv vorbei. Wie man auf den Fotos sehen kann, werden sie überdeckt.

Diese Jeans setzt trotz Top-Aktualität auf den gewohnten, durchaus kultigen Jeans-Style: Links und rechts eine Einschubtasche mit Miniaturtäschchen, in die gerade mal einen Geldschein passt – was ich übrigens gut finde, denn die sind so klein und eng, dass er nicht rausfallen kann. Gürtelschlaufen, silberne Knöpfe und braunes Lederlogo über der aufgenähten Gesäßtasche. Darum sind sie nicht vegan – aber immer mehr Anbieter nehmen auch darauf Rücksicht.

Diese sind übrigens wieder weit unten angesetzt, so dass sie eigentlich bis zum Beginn der Schenkel langen. Diese Kleinigkeiten gehören dazu, wenn man den original klassisch-rauen Jeans-Charakter umsetzen will. Alles andere wirkt nicht so. Hier ist es der Denim-Style, den man ganz bewusst einbaut, und zwar an den richtigen Stellen.

Zu welchen sonstigen Kleidungsstücken diese Jeans passen, braucht man sich nicht jedes Jahr aufs Neue fragen. Die Frage lautet aber, was wirkt jeweils am trendigsten. Denn kombinierbar ist sowieso ziemlich alles. Auf den Fotos wird ein Langarm-Shirt vorne eingeschoben, hinten hängt es. Diese Art des Tragens lässt sich bei vielen Teilen anwenden. Dazu seine saloppe Übergangsjacke. Genauso liegt man voll auf Linie mit der Fashionwelt, ohne dass es irgendwie überladen oder auffällig herüberkäme. Der Trend von heutzutage beinhaltet eine gewisse Art von Schlichtheit, die detailliert betrachtet, eigentlich nicht vorliegt.

Interessant wird es bei den Materialien. Denn Jeans ist nicht gleich Jeans. Meistens ist es der Materialmix, der darüber entscheidet, ob wir uns besonders wohlfühlen beim Tragen oder nicht. Wie sie sitzt, fällt und gegebenenfalls bei manchen Bewegungen drückt. Ob sie sich hart anfühlt oder man sie kaum spürt. Ob es unsere Lieblings-Jeans wird oder eher nach unten geschlichtet wird. Hier werden 98 % Baumwolle mit 2 % Elasthan verbunden. Damit ist eine gewisse Elastizität verbunden, welche für diese Art von Jeans – nämlich den Lieblings-Jeans – bestens passt. Mehr Elasthan brauchen nur hautenge Röhren-Jeans, Kennzeichen der frühen 80er. Die Passform wird vom Material bestimmt.

Und jetzt sind wir mit der Größenauswahl bei dem Vorteil angelangt, der richtige Jeansproduzenten auszeichnet. Bloßes „Small, Medium, Large“ etc. ist schließlich zu wenig für die menschliche Anatomie. Beim Oberkörper wäre das natürlich weniger schwierig, der untere Körperpart ist individueller. Mit dieser Jeans steht die gesamte Palette zwischen 26/30 und 40/36 zur Auswahl. Für diejenigen, denen das neu ist: Ersterer Wert bezieht sich auf den Umfang, die andere Maßeinheit beziffert die benötigte Länge. Bei dieser Genauigkeit findet man auch seine eigenen Maße wiedergegeben, die für den perfekten Sitz sorgen.

Ach ja, die Pflege – bei Jeans vergisst man fast, darauf Bezug zu nehmen. Der Hersteller beschränkt seine Empfehlung auf höchstens 30° Celsius in der Maschine. Es gibt Leute, die werfen Jeans in 95° Celsius-Waschgänge. Und alles passt. Wer sie länger tragen will – lieber nicht.

Gepostet von Sebastian

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