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Herbst/Winter Trends 2012: Überblick

Einige von euch haben uns schon vor einiger Zeit darauf angesprochen, doch so ganz wollte bei uns noch keine Herbst/Winter Stimmung aufkommen. Zu groß war die Sehnsucht nach sommerlichen Abenden mit Grill und Freunden. Nun macht ein Blick aus dem Fenster oder einer Schritt aus der Tür eine besondere Garderobe unausweichlich, deshalb bekommt ihr nun von uns eine genaue Analyse der Trends für die kältere Jahreszeit 2012/13.

Um besseren Überblick zu gewährleisten teilen wir diesen Trendreport in einzelne Teilartikel auf, geordnet nach Kleidungsstücken. So wird es in Kürze eigene Artikel zu Themen wie Jacken, Hosen, Schuhen, und Accessoires geben. Heute beginnen wir aber mit ein paar allgemeinen Infos zu den Looks, Farben und Stoffen der Saison. Genaue Empfehlungen zu bestimmten Kleidungsstücken gibt es dann in den einzelnen Artikeln.

Zunächst einmal lassen sich diese Saison zwei stilistische Hauptrichtungen ausmachen: Zum einen wären dies elegante, von Schneiderskunst geprägte Kollektionen wie beispielsweise von Zegna. Männer dürfen diesen Winter definitiv auch im Alltag Anzüge tragen, besonders angesagt sind Modelle aus Tweed, Flanell oder mit großem Karomuster. Ganz britisch könnte man Sagen. Passend zum Anzug sollte dann natürlich auch der Rest des Looks elegant sein, sei es der Mantel, die Schuhe oder Accessoires wie Hüte. Die sind diesen Winter nämlich auch ein absolutes Must Have!

Salvatore Ferragamo

prada elegant stylecom

Dsquared2

dsquared elegant stylecom

Dolce & Gabbana

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Burberry Prorsum

prorsum elegant stylecom

Das andere Thema, das viele Kollektionen dominiert hat, sind oldschool Looks ganz im Stil des frühen 20. Jahrhunderts. Derbe Workwear mit viel Leder, Wolle und weiteren Einflüssen der Bekleidung von beispielsweise Mienenarbeitern, teilweise gemixt mit Elementen der swinging fifties sind hier die Devise. Ein bisschen schwingen im Style auch durchaus postapokalyptische Filme wie „Waterworld“ oder „Postman“ mit.

John Varvatos

varvatos casual stylecom

Dsquared2

dsquared casual stylecom

Ben Sherman

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Diesel

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Belstaff

belstaff dark stylecom

 

Natürlich lassen diese beiden Grundausrichtungen nicht immer klar abtrennen, ein Vermischen kann sogar zu tollen Outfits führen. Die meisten Designer haben das bei ihren Shows genau so gemacht! Denn betrachten wir vergilbte Bilder der Vorkriegszeit, sehen wir meistens Männer in Anzügen, bei der Arbeit eben aus entsprechenden Materialien und mit entsprechenden Modifikationen in Sachen Schuhe. Ein strukturiertes Tweedsakko macht beispielsweise zu einer schweren Raw-Denim Jeans und derben Schuhen eine ebenso gute Figur wie eine feine Flanelllhose mit klassischen Schuhen im kontrastierenden Look zu einem Holzfällerhemd mit grobem Strickcardigan. Aus wenigen Grundoutfits lässt sich so eine beachtliche Anzahl an Winterlooks mixen. Denen eines verbindet beide Ansätze: Lagen über Lagen, ein sichtbarer Zwiebellook ist Trumpf!

Iceberg

iceberg elegant stylecom

John Varvatos

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Giorgio Armani

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Außerdem bei den meisten Shows und in vielen Anzeigen ersichtlich: Selten war Männlichkeit so angesagt wie aktuell. Bärte, Tattoos und was „wahre“ Männer sonst so ausmacht, haben ihren Weg in die Mode gefunden!

Paul Smith

bart paul smith

Ami

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Was Farben angeht, gehört neben grau, grau, grau und erdigen Brauntönen eindeutig Weinrot in den Kleiderschrank. An Materialien empfehlen wir neben den oben genannten Stücken aus Tweed und Flanell auf jeden Fall Teile aus Kord, Denim und grober Wolle. Als Highlight ist auch Samt im Trend. Außerdem gehört Leder in jeden Look, neben Schuhen und Accessoires gerne auch in Form von ganzen Jacken oder aber Materialmixes. Mehr dazu bald im Jacken-Post.

Alle Bilder via Style.com

About Florian

"Ain't life without style" - nach diesem Motto lebt Flo, der viel zu viele Schuhe besitzt und beim Sound eines vorbeifahrenden Sportwagens einfach grinsen muss. Eines Tages möchte er sich mal eine Scheune kaufen, um dort über Jahre hinweg an einem Auto herumzuschrauben.

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