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Herrenmode: Military Style

Der Military Look

Nein, keine Sorge Männer, euer „Bundeswehr-Outfit“ darf weiterhin im Keller verstauben. Der Military Look bedient sich nur einiger Elemente und Schnitte, wie z.B. die Doppelknopfleiste oder Schulter-Applikationen (auch zu sehen bei Designer „Maison Martin Margiela“). In irgendeine Stil-Richtung lässt sich dieser Look nicht drängen, er kann sehr lässig, aber auch strenger getragen werden. Das hängt aber von euch ab, was mehr eurem Typ entspricht!

Die Farben der neuen Saison

Die Farben, die diesen Style bestimmen, sind natürlich der Herbst/Winter Saison entsprechend, gedeckt. Beige-, Grün-, Gelb- und Schwarz-Töne in den verschiedensten Variationen lassen viel Spielraum für wilde Kombinationen. Vergangene Trends können mit aufgenommen und kombiniert werden. Mit Camouflage-Designs der 90er sollte Mann aber sehr vorsichtig umgehen!

Stillgestanden!

Links um! – Schon im Grundwehrdienst lernten wir, warum gutes Schuhwerk wichtig ist. Doch Stiefel sind schon lange nicht mehr aus der Herrenmode wegzudenken.  Beim Military Style sind es vor allem die hohen Stiefel, die zum Einsatz kommen. Ich habe mir bereits letztes Jahr die Paladium Stiefel von Neil Barrett gekauft, die super zu diesem Trend passen.

 

Peter Parka

In der Herrenmode lange in Vergessenheit geraten, der „Parka für Männer“! Er galt immer als funktional, und weniger als stylisch. Doch im Military Style kann er seine Stärken ausspielen und kann wunderbar kombiniert werden.
Er ist nicht nur schön lässig, sondern hält in kalten Tagen auch besonders gut warm, z.B. der Parka von Element „Hemlock Jacket Army“, den es bei Def-Shop.com bereits für knapp 160€ gibt. Bei einer guten Winterjacke sollte man eben nicht sparen.

Windhose

Doch auch neu aufgekommene Trends der Herrenmode, wie die Chino Hosen oder Karottenhosen, finden ihren Platz im Military Style. Passende Farben wie Olive, oder Grau, lässig etwas hochgekrempelt und in die Stiefel gesteckt machen den Look modern. Die Farbe der Hose sollte jedoch mit den Stiefeln abgestimmt sein, denn Ton-in-Ton gilt auch in der Herrenmode als recht langweilig und mutet dann schon fast zu sehr uniform an.

Oben-ohne…

…wollt ihr ja nun auch nicht durch die kommende Saison gehen. Hierfür empfehle ich für wärmere Tage das „Bretonblock“ T-Shirt. Denn sowohl Bretonblock Shirts, als auch Pullover sind absolut im Trend und sollten Männer unbedingt wieder im Schrank haben! Für kältere Tage könnt ihr, zum Style passend, auf ausgewaschene Pullover im „used-Look“ zurückgreifen. Am besten auf solche, die sogar noch Leder-Flicken an den Ellenbogen haben.

Das Auge für’s Detail

Nun hat man eigentlich schon seinen kompletten Military Style zusammen. Doch in der Herrenmode gibt es auch zunehmend mehr Accessoires, die es gilt zu entdecken und nur darauf warten mit eingebunden zu werden. Hierfür könnt ihr euch an Opas & Omas Kleiderschrank bedienen. Vielleicht habt ihr ja Glück und findet einen schönen Leinen-Rucksack, oder eine alte Ledertasche. Auch alte Leder Gürtel oder Uhren können super dazu getragen werden und verleihen dem gesamten Style etwas mehr „Authentizität“. Versucht euch einfach an dem, was ihr finden könnt!

Im Allgemeinen mag ich die Herbst/Winter Saison etwas lieber, wenn es um Herrenmode geht. Sie ist abwechslungsreicher, detailreicher und jedes Jahr wieder etwas Besonderes. Vor allem bei einem unbeständigen Sommer, wie es ihn dieses Jahr gab, freue ich mich auf den stets zuverlässigen Winter!
Den Military Style werde ich mir spätestens nach diesem Artikel auf jeden Fall noch genauer anschauen und werde euch über weitere Entdeckungen berichten!

About Ben

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