Herzensangelegenheit

Herzensangelegenheit #2

Ein paar Tage ist es bereits her, dass ich euch in meinem bis dahin wohl persönlichsten Beitrag Herzensangelegenheit einen Einblick in mein Leben gegeben habe. Einige von euch haben sich im Nachhinein noch per Mail bei mir erkundigt, wie es den weitergeht, wie der aktuelle Stand ist und wie die Vorbereitungen laufen. Aus diesem Grund habe ich mich für einen Folgebeitrag entschieden, bei welchem es unter anderem um das Thema Ringe geht.

Anstatt um die Auswahl des Verlobungsrings geht es dieses Mal jedoch um die Auswahl der passenden Hochzeitsringe. Und seid euch sicher, auch hier gilt es einiges zu beachten, beziehungsweise stößt man auf Fragen, an welche man zuvor so nicht gedacht hatte. Bevor ich allerdings weiter auf dieses Thema eingehe, möchte ich ein paar Worte zur generellen Vorbereitung und Organisation verlieren.

Heiraten ist schön – die Vorbereitung nicht so ganz

Okay, ganz so drastisch ist es dann doch nicht. Aber ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass soviel Zeit und Nerven für die Vorbereitung einer Hochzeit drauf gehen können. Am Rande hatte ich das vor gut drei Jahren als Trauzeuge bereits mitbekommen, wenn man selbst im Mittelpunkt steht ist das aber nochmal etwas ganz anderes.

Allein die Beschaffung der notwendigen Formulare für Kirche und Standesamt nimmt eine schier endlose Zeit in Anspruch. Was durchaus daran liegt, dass es keine zentrale Stelle für diese Dokumente gibt und man sich dementsprechend erst durchfragen muss. Lobenswert zu Erwähnen ist hierbei jedoch, dass gerade die Stadt mittlerweile viele Formulare über den eigenen Internet-Auftritt zur Verfügung stellt.
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Wesentlich spannender wird es dann aber bei den Themen: Wann findet die Hochzeit statt? Wo wird gefeiert? Was gibt es zu Essen? Usw… Das alles unter einen Hut zu bringen, führt schon dazu, dass man sich wie ein Manager vorkommt, welcher ständig mit Terminkalender in der einen und Notizblock in der anderen Hand arbeitet. Hilfreich war für uns, dass wir gleich zu Beginn sämtliche wichtige Punkte in einem GoogleDoc untergebracht haben, auf das meine Zukünftige und ich Zugriff haben und so stets einsehen können was der aktuelle Stand ist.

Mit einer Checkliste für die Vorbereitung möchte ich nun hier nicht aufwarten. Hierfür gibt es einfach zu viele andere Webseiten, welche diese Informationen schön aufbereitet veröffentlicht haben. Einfach „Checkliste Hochzeit“ bei Google eingeben und ihr findet den ein oder anderen hilfreichen Beitrag. Für unsere Checkliste haben wir uns beispielsweise von dieser Webseite inspirieren lassen.

Soviel zum Thema der allgemeinen Vorbereitung und was eben so ansteht, wenn man eine Hochzeit plant und umsetzen möchte. Die schöneren Dinge sind da schon eher Anzug und Schuhe auszusuchen und gemeinsam die Hochzeitsringe auszuwählen. Zumindest mir geht es da so und ein entsprechender Outfit Beitrag wird sicherlich auch noch im Laufe der Zeit folgen, damit die Fashion-Begeisterten auch etwas davon haben.

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Hochzeitsringe – kein Buch mit sieben Siegeln

Ein Vorteil hat man meiner Meinung nach schon einmal bei der Auswahl der Hochzeitsringe im Vergleich zum Verlobungsring, man ist bei der Auswahl nicht alleine und entscheidet gemeinsam mit dem zukünftigen Ehepartner. Dies macht es zumindest für mich schon Mal um einiges leichter.

Aber warum braucht man eigentlich Hochzeitsringe? Dies liegt daran, dass mit dem Ring eine besondere Bedeutung verbunden wird und dieser sich im Laufe der Zeit zu einem Symbol der Liebe entwickelt hat. So gilt der Ehering als Sinnbild der Treue der tragenden Person. Heutzutage wird dieser meist mit den Worten „Trage diesen Ring als Zeichen meiner Treue“ oder „Trage diesen Ring als Zeichen unsrer Liebe und Treue“ übergeben.

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So verschieden wie die Menschen sind die heiraten sind es auch die Ringe, welche man sich zu diesem Anlass zulegen kann. Zumindest ist das meine Einschätzung, welche sich im Laufe der Ring-Suche herauskristallisiert hat. Persönlich stand für mich eh fest, dass wir die Ringe online kaufen, da uns einfach die Zeit fehlt bei zig Juwelieren vorbeizufahren, um dann doch nicht das zu finden was wir Suchen. Zudem hat sich gezeigt, dass bei einem ersten Preisvergleich, der Online-Shop, bei dem wir gekauft haben, um einiges günstiger war als der lokale Laden vor Ort.

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Unsere Entscheidung ist gefallen – Ringe aus Weißgold

Vom Material her, haben wir uns gleich zu Beginn unserer Suche auf Weißgold festgelegt, da wir hier mit dem Verlobungsring bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Und unsere Trauringe aus eben diesem Grund im gleichen Material haben möchten.

Zudem geht es uns wie vielen Paaren, dass wir keine allzu auffälligen Ringe haben möchten, dies beginnt eben schon bei der Auswahl des Materials und Gelbgold scheidet aus diesem Grund von Anfang an aus. Alternativ wäre Silber noch zur Wahl gestanden, dies ist allerdings für den täglichen Gebrauch nicht besonders strapazierfähig, da es relativ weich ist und sich mit der Zeit auch verfärbt.

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Die Wohl beste Wahl wäre sicherlich Platin gewesen, denn dies ist das weißeste, edelste und widerstandsfähigste Metall für Eheringe, allerdings auch weitaus kostspieliger als Weißgold. Daher haben wir uns für die goldene weißgoldene Mitte entschieden und setzten auf einen guten Kompromiss aus Qualität und Preis.

Anzumerken ist hierbei, dass auch Weißgold zunächst gelb ist und erst in Verbindung mit anderen Metallen wie zum Beispiel Silber, Palladium oder Mangan verschmolzen wird, damit es den weißen (silbernen) Farbton erhält. Besonders Palladium, ein sehr seltenes und kostbares Edelmetall, verleiht dem Gelbgold hohe Farbbeständigkeit: je höher der Palladium-Anteil, desto grauer ist das Weißgold.

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Wie jedes andere Gold ist auch Weißgold in verschiedenen Legierungen, mit unterschiedlichem Goldgehalt, erhältlich. So ist bei Hochzeitringen vor allem die Legierung mit einem Feingehalt 585/000 (entspricht 14 Karat, besteht zu 58,5% aus Feingold) und 750/000 (entspricht 18 Karat, besteht zu 75% aus Feingold) gängig.

Diese Legierungen zeichnen sich durch besonders gute Trage- und Farbeigenschaften aus. Weiterhin trägt der hohe Anteil an Feingold dazu bei, dass 750er-Weißgold eine außergewöhnlich schöne weiße Farbe besitzt und auch der Materialabrieb durch den täglichen Gebrauch minimal ist.

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Eheringe „von Eschenbach“ in 14K Weißgold

Entschieden haben wir uns also für die Eheringe „von Eschenbach“ in 14K Weißgold, aus dem Online-Shop von Juwelier.de. Dieser hat uns durch diverse Erfahrungsberichte aus dem Netz, sowie seinen Bewertungen bei Trusted Shops überzeugt. Weiterhin war es auch der erste Shop, bei dem wir auf Anhieb auf Ringe getroffen sind, welche unseren Vorstellungen gerecht wurden.

Wie bereits zuvor geschrieben, wollten wir etwas relativ schlichtes, einfaches aber dennoch hochwertiges in der Verarbeitung. Ich denke die Fotos vermitteln euch einen ganz guten Eindruck, wie die Ringe, für die wir uns entschiedenen haben, im Alltag aussehen und wie das schlichte, minimalistische Design wirkt. Der Name der Trauringe kommt übrigens nicht von ungefähr, benannt sind diese nach dem mittelhochdeutschen Literaten Wolfram von Eschenbach.

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Vom Stil her repräsentieren die Ringe ein klares, schnörkelloses Design, welches durchaus als Klassiker unter den Eheringen durchgehen kann. Die Ringe kommen auf Hochglanz poliert daher, ein Punkt über den ich mir dann doch ein paar Gedanken gemacht hatte. An sich habe ich mehr Richtung matt tendiert, habe mir dann aber sagen lassen, dass die Ringe sich durch das Tragen im Alltag von alleine polieren. Von daher war die Entscheidung nicht mehr allzu schwer gleich auf polierte Ringe zu setzen.

Auch meine Befürchtung, dass der Ring im Alltag zu stark auffällt, sollte nicht bestätigt werden. Was daran lag, dass wir die Ringe relativ schmal gewählt haben – 3mm Breite – dadurch fallen diese kaum auf. Der Ehering für die Frau kommt zudem mit einem kleinen Diamanten daher, welcher einen zusätzlichen Akzent setzt.

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Wie man die richtige Ringgröße ermittelt, hatte ich euch in meinem vorherigen Beitrag bereits beschrieben. Bei den Eheringen war das Ganze ein wenig leichter, da ich kein Geheimnis mehr daraus machen musste und wir uns gemeinsam darum kümmern konnten. So haben wir unsere Ringgröße in zwei unterschiedlichen Geschäften vor Ort messen lassen und haben mit der ermittelten Größe die Ringe bestellt. Und siehe da, sie haben direkt beim ersten Anprobieren perfekt gepasst.

Die Möglichkeit der Gravur haben wir ebenfalls genutzt und haben uns jeweils den Namen des anderen sowie das Datum der Eheschließung eingravieren lassen. Als kleinen Tipp empfehle ich dies erst in Auftrag zu geben, wenn man sich seiner Ringgröße tatsächlich sicher ist. Sollte man noch auf der Suche nach der passenden Größe sein, empfiehlt es sich zunächst den passenden Ring auszuwählen, um diesen im Nachhinein zu gravieren.

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Toll finde ich hier auch, dass eine einmalige Anpassung der Ringgröße zu den kostenlosen Serviceleistungen von Juwelier.de zählt. So notiert man einfach auf dem der Bestellung beiliegende Informationsblatt die gewünschte Ringgröße und sendet den Ring zurück an das Unternehmen, welches daraufhin die Änderung vornimmt. Und keine Sorge, auch bereits gravierte Ringe sind vom 101 Tägigen Rückgaberecht nicht ausgeschloßen. Geliefert wurden die Ringe übrigens in einem neutralen Karton ohne Kennzeichnung sowie einer schicken Schmuckverpackung.

Ausblick…

Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ihr zu diesem Thema etwas gelesen habt. Ich hoffe, dass ich euch wieder den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben konnte und freue mich über eure Rückmeldungen und ob ihr vielleicht sogar noch Tipps für mich habt. Denn ich habe sicherlich auch nicht an alles gedacht! Wie immer stehen euch die Kommentare und das Kontaktformular hierzu zur Verfügung.

About Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

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