Das Männer sich bewusst mit Mode auseinandersetzen ist in der Regel eher die Ausnahme. Aber insbesondere, wenn es um Unterwäsche wie Herren Boxershorts oder Loungewear geht, kommt noch ein wenig mehr Zurückhaltung auf. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich über aktuelle Herren Boxershorts-Trends auf dem Laufenden zu halten.

Für die Trends im Herbst/Winter 2018 habe ich mir den Expertenrat von HOM geholt. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf aktuelle Trends und worauf es bei diesen ankommt. Doch zunächst erfahren wir, was HOM als Experte für aktuelle Herren Boxershorts-Trends auszeichnet.

HOM: Männlichkeit, Stil, Unabhängigkeit und Individualismus

HOM wurde bereits im Jahr 1968 gegründet und gilt eigener Aussage nach schon immer als Vorreiter für Innovationen in der Welt der Männerunterwäsche. Was sicherlich auch am richtigen Timing lag. Den 1968 erwachte die ganze Welt zur sexuellen Befreiung, besonders die Frauen. Charles Belpaume, der Besitzer einer Damenunterwäschefabrik in Marseille, war darüber jedoch empört. Warum sollten nur Frauen von diesem Wandel profitieren? Aus seiner Sicht dürfe Eleganz, Komfort und Qualität nicht nur Damenunterwäsche vorbehalten sein.

Aus diesem Grund beschloss Belpaume eine erste Kollektion von Unterwäsche für Männer zu kreieren. In den folgenden Jahrzehnten gab es eine Welle von Innovationen und Patenten, die 1997 in der revolutionären HO1 gipfelte, die als die komfortabelste Boxershorts der Welt galt. Und heute auch noch genauso angenehm zu tragen ist. 1986 wurde das in Marseille ansässige Unternehmen Teil der Triumph-Gruppe und trat 2015 in die österreichische Huber Holding Gruppe ein.

„Warum tragen Männer keine elegante Unterwäsche? Wir führen Neuerungen ein und verbinden dabei Design und außergewöhnlichen Komfort.“ – Charles Belpaume, Gründer der Marke HOM, im Mai 1968

Neben der H01 bietet das französische Unternehmen auch Homewear, Bademode und eine Socken Kollektion an. Jedoch legt man an jedes einzelne Stück den gleichen, hohen Anspruch. Mit der Geschichte von HOM im Hinterkopf ist es nachvollziehbar, dass es nicht nur, um Unterwäsche geht. Sondern um einen einzigartigen Lifestyle mit starken Werten: Männlichkeit, Stil, Unabhängigkeit und Individualismus. Und auch heute, fünfzig Jahre nach der Gründung, befindet man sich bei HOM immer noch auf der Suche nach dem besten Schnitt und dem neuesten Design.

Die Teams des Ateliers entwickeln diese in Marseille und schaffen anspruchsvollen, technisch und kreativ ausgereiften Modelle. Du siehst, Expertise ist durchaus vorhanden, wenn es um angesagte Herren Boxershorts geht.

Herren Boxershorts – angesagte Trends

Bevor wir auf aktuelle Trends eingehen betrachten wir die Boxershorts an sich noch einmal. Herren Boxershorts sind besonders beliebt bei jungen Männer oder auch bei allen, die auf Muster stehen. Es handelt sich bei diesen, um die weitesten geschnittene Unterwäsche. Daher eignen sich diese eher zum Tragen unter weitere Hosen oder Jeans.

Bei engeren Skinny Jeans oder Anzughosen sind Boxershorts nicht unbedingt zu empfehlen, da sie verrutschen, verknittern oder sich durch die Hose abzeichnen. Alternativ kann man hier auf eng geschnittene Retroshorts/Boxer Briefs zurückgreifen. Die meisten Boxershorts haben einen elastischen Bund und sind zu einem Großteil aus Baumwolle gefertigt. Bei der Betrachtung der Trends unterscheide ich nicht zwischen weiten Boxershorts sowie den engeren Retroshorts/Boxer Briefs. Fällt in diesem Fall unter Herren Boxershorts zusammen.

Die aktuellen Trends greift HOM bereits in der eigenen Kollektion auf. Für mich Grund genug deren Unterteilung in die drei Linien: Champêtre, Urbain und Dandy Chic beizubehalten.

Champêtre

Champêtre lässt sich mit dem Wort „ländlich“ übersetzen und lässt so zumindest erahnen, was einer der ersten Herren Boxershorts-Trends in 2018 ist. Florale Muster, mit Farbe, ausgefallenen Blumen. Teils schlicht, teils dick auftragend. Aber vor allem, im groß und ganzen, auffällig. Dezent ist eher anders. Champêtre versteht sich selbst als eine Hymne auf die Natur. Mit kräftigen floralen Aufdrucken in Orange, Grau und Khaki auf herbstlichem Hintergrund.

Der elastische Bund der Shorts kommt in Grau oder Schwarz daher. Muss schließlich nicht jeder, beim Bücken oder Heben, darauf schließen lassen, welche Unterwäsche man nun trägt. Vom Bund an abwärts wird es dann aber bunt. Meist mit einem dunklen Basisfarbton heben sich ausgefallene Muster ab. Dabei dominieren Orange, Blau und Grün – ebenso Grau und Khaki, welche eher bei den dezenteren Modellen zum Einsatz kommen. Wer es ganz ausgefallen mag, der setzt auf den bunten Herbstwald oder die knallorange H01.

Urbain

Mit Urbain geht’s vom Land ins „städtische“, denn genau so lässt sich der Name der zweiten Linie der Herbst/Winter Kollektion 2018 von HOM übersetzen. Wie man es erwartet, wenn man sich vom Land in Richtung Stadt aufmacht, weichen bunte, blühende Blumen eher betongrauen Straßen und großen Bauten. Ähnlich verhält es sich auch bei HOM. Blumen und frische Muster rücken in den Hintergrund. Street Prints treten hervor und nehmen in Urbain die erste Position ein.

Man kann diese Linie durchaus als klassischere Modelle in Blau- und Grautönen mit Street-Aufdrucken beschreiben. Die dennoch versuchen einen Hauch Natur von Champêtre in die Stadt zu bringen. Zeigt sich zumindest daran, dass das Modell Sumptuous eine Spur farbenfroher daherkommt. Die restlichen fünf Modelle der Linie setzen auf dezente Muster, zurückhaltend und meist auf zwei, maximal drei Farbtöne beschränkt. Es gilt in diesem Zusammenhang: Weniger ist mehr.

Dandy Chic

Die dritte Linie der aktuellen HOM Kollektion für den Winter/Herbst 2018 präsentiert sich noch eine Spur zurückhaltender. Stadt und Land treffen nun im Garten aufeinander. Genauer gesagt in einem englischen botanischen Garten, denn dieser inspirierte die Designer von HOM zur Kollektion. Bei den Mustern setzt man nicht auf große, ausladende florale Muster, sondern auf: Nadelstreifen, Mikromotive, Aufdrucke mit Distelmotiven und Jacquard.

Kombiniert mit zwei, drei Farbtönen, welche sich eher im dunkleren Farbspektrum bewegen, findet man mit Dandy Chic den Herren Boxershort-Trend der zurückhaltenden, fast klassischen Boxershorts. Lässig, elegant. Nicht ganz langweilig, aber auch nicht zu auffallend. Meist erst auf den zweiten Blick überzeugend. Manchmal auch erst auf den Dritten. Jedoch aus meiner Sicht Modelle, mit denen man im eigenen Kleiderschrank nichts falsch macht.

Basics

Eins darf man vor lauter Trends nicht vergessen. Die Basics. Egal, um welches Kleidungsstück es sich handelt, Basics gibt es immer. Diese sind ein zuverlässiger Garant, dass man stets ein passendes Modell zur Hand hat. Egal in welcher Situation. Hier macht man nichts verkehrt, wenn man auf einfach, bequeme Schnitte setzt. Farblich gesehen sollte man auf dunkle Farbtöne: Schwarz, Grau oder Marine setzen. Fügen sich gut ins eigene Outfit ein und erscheinen nicht zu aufdringlich.

Unterscheiden kann man hier noch zwischen eher lässig, legeren Modellen, die vor allem im Alltag getragen werden. Oder auch den sportlichen Alternativen, bei denen auch ein wenig mehr Farbe zum Einsatz kommen darf. Aber vor allem der Stretch-Anteil sollte hier höher sein. Damit das angenehme Tragegefühl auch nach mehreren Kilometern laufen oder auf dem Rad noch gegeben ist. Auch sollte man darauf achten, dass die Nähte nicht zu dick sind und zu Reibung auf der Haut führen.

Boxershorts-Trends für Herren: ein Fazit

Wie du in den vorherigen vier Abschnitten erfahren hast, scheint 2018 in Sachen Herren Boxershorts so einiges erlaubt zu sein. Von bunten, floralen Mustern über eher zurückhaltende Designs bis hin zu Mikroprints, Aufdrucke mit Distelmotiven und Jacquard ist alles mit dabei. Wie bei anderen Kleidungsstücken gilt es einfach darauf zu achten, dass es nicht zu viel des Guten ist und die eigenen Boxershorts nicht zu überladen daherkommen. Wer sich dennoch nicht so richtig traut Farbe beziehungsweise Muster zu bekennen, der greift weiterhin zu den Basics. Macht man schließlich nie etwas verkehrt damit.

Mit freundlicher Unterstützung von HOM / Werbung

Gepostet von Sebastian

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