Was sonst, wenn nicht dieser Kurzmantel? Was sonst zur gehobenen Unternehmung, zum Essen mit dem Boss? Zu Besprechungen auswärts oder einfach zur Stoffhose oder gar zum Anzug? So formell muss es aber gar nicht erst zugehen, wie am Foto eindeutig demonstriert wird: Auch mit der Jeans und lässigen Boots oder Schnürstiefeln rückt er sich und seinen Träger in ein besonders gutes Licht. Der Fantasie ist da kaum Grenzen gesetzt. Denn edles Schwarz in der kälteren Jahreszeit und der zeitlose Style in Verbindung mit hochmodischen Akzenten übertrifft selbst im Alltag den bloßen Klassiker um ein Vielfaches. Mein Lob für diese Kombination hat der junge Herr – oder sein Stylist.

Wie es der Name schon sagt, handelt es sich um eine Reihe dreier Knöpfe in der Körpermitte. Ein Kragenstecker ist mit dabei – das Logo „Scotch“ zeigt sich darin auf eine ganz besondere Weise. Der Reverskragen sitzt ganz locker und wird durch keine hohe Knopfleiste gestört. In Verbindung mit etwas kühleren Temperaturen ist das Tragen eines Schals unerlässlich, was wiederum die große Chance auf noch mehr bietet: nämlich den Einsatz eines topmodisches oder auch klassisch-zeitlosen Schal-Modells. Je nachdem wird der jeweilige Ausdruck noch einmal verstärkt. Ein rein-weißer Schal zu diesem Glanzstück wäre natürlich der Klassiker schlechthin und erinnert im Gesamtbild zumindest einige von uns noch an die 50er und Fred Astaire oder andere englische Gentlemen in der Nachkriegszeit.

Ein Ausdruck, der immer wieder von Stil und Klasse zeugt und kombiniert mit modernen Elementen in einem völlig neuen Gesicht erscheint. Aber auch die aktuellen Buntschals sind sehr gut geeignet, dem Outfit eine noch überragendere Note zu verleihen. Und ohne Schal macht sich alles gut, was man drunter trägt – es wirkt selbst beim Tragen eines Mantels. Grund ist der offene Kragenbereich. Hier ein bloßer weißer Pulli mit Rundkragen. Die Taschen, genannt Pattentaschen, zeigen sich ebenfalls ganz dem zeitlosen Stil verpflichtet. Er reicht bis zum Oberschenkel und hält damit den Beckenbereich warm – ein Plus, selbst im Vergleich zu noch stärker schützenden Winterjacken, die ihrerseits oft nur knapp bis zum Po langen.

Dasselbe gute Stück in Weiß meliert? Wie dieser Herr ihn kombiniert bringt meinen Zuspruch. Was vielleicht dagegen spräche ist eine eingeschränkte Möglichkeit beim Tragen. Und die generell höhere Sichtbarkeit von Flecken, aber das ist immer bei helleren Farben. Ein Abgleich mit der eigenen Winter-Garderobe ermöglicht erst die richtige Entscheidung. Nur Mut! Wer die weiße Variante wählt, wird jedenfalls ganz besonders auftreten können.
Die Kunst des richtigen Material-Mix

56 % Polyester, 29 % Wolle, 10 % Baumwolle, 5 % Viskose beim Oberstoff zeigt, dass sich der Erzeuger etwas dabei gedacht hat. Dass eine chemische Reinigung erforderlich ist um diesen Qualitätsstandard lange am Leben zu halten, ist klar. Dennoch darf man bei bestimmten Verunreinigungen mit lauwarmen Lappen oder ganz weichen Bürsten ergänzend zu Leibe rücken – aber Achtung: nur auf eigene Gefahr.

Das Futter besteht zu 97 % aus Polyester und zu 3 % aus Elasthan. Das bedeutet eine gewisse Elastizität und höheren Komfort bei der Bewegung. Die Wahl bei der Größe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ausgangspunkt ist am Foto ein Model mit 197 cm Körpergröße welches die Größe L präsentiert. Die Gesamtlänge bei dieser Größe beträgt 93 cm und wird von 69 cm bei den Ärmeln ergänzt. Die Breite am Rücken ist mit 54 cm bemessen – das bedeutet, nur kräftigere Staturen müssen aus dieser Sicht auf größere Konfektionsgrößen zurückgreifen. In S bis XXL ist dieser Kurzmantel erschöpfend erhältlich. Damit findet auch ziemlich jeder sein Auslangen.

Gepostet von Sebastian

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