Einer der Sorte, die man vielleicht nicht jeden Tag trägt – aber tragen könnte, wenn es nur um Kombinationsmöglichkeiten ginge. Einer derjenigen, die zum Anzug passen und ebenso zur zerrissenen Jeans mit Patches. Ein solcher, bei dem man den Kaufpreis eher in dreistelliger Höhe vermuten würde, auch wenn es nicht zutrifft. Ein solcher, den ich will.

Reverskragen, klassisch und immer schick. Bei geringerer Kälte erlaubt man Blicke auf die Oberteile, andernfalls oder wahlweise auf einen Schal. Aktuell finden sich auch für Männer viele Schal-Modelle mit Stil und Trendbewusstsein in den Shops. Knopfverschluss, wie seit langer Zeit Mäntel eben zu verschließen sind – ein Mantel, der auch von Traditionsbewusstsein zeugt. Unifarben, kein Klimbim, sichtbar solide Verarbeitung.

8% Wolle, 90% Polyester und der Rest: Elasthan – für Tragekomfort und kein Gefühl der Einengung beim Autofahren oder sonstigen Situationen, denen einem etwas mehr Beweglichkeit als bloßes Gehen abverlangt wird. Selbstverständlich müssen solche Mäntel in die chemische Reinigung gebracht werden, da führt kein Weg daran vorbei. Dafür hat man auch ein Kleidungsstück, welches sichtlichen Mehrwert ausstrahlt. Ein Mantel, den man selber waschen könnte – rein theoretisch – löst bei mir Befremdung aus.

Er ist „kalt gefüttert“. So mancher fragt sich jetzt, was das heißt. Klingt ein bisschen wie ein Widerspruch in sich. Es bedeutet aber nur, dass das Innenmaterial nicht flauschig, wie etwa Fellimitate oder kuschelige Wolleffekte konzipiert, sondern glatt ist. Mit Wärme an sich hat das kaum etwas zu tun und da man ohnehin drunter etwas trägt, spürt man den Unterschied nicht. Es sei denn, man streicht gerade mit der Hand drüber.

Von außen betrachtet sind die Farben ganz dem Stil angepasst: camel als hellbraun, grau – weder hell, noch dunkel, dunkelblau und schwarz. Klassisch angehaucht und kombinierbar zu allem. Der Geschmack darf entscheiden. Persönlich tendiere ich aber dazu, Outdoor-Kleidung in den Farben der meisten vorhandenen Schuhe anzuschaffen. Trage ich etwa eine Jeans und schwarze Schuhe, passen schwarze Mäntel etwas besser als dunkelblaue. Wer hat außerdem schon dunkelblaue Männer-Schuhe? Er ließe sich zwar trotzdem dazu verwenden aber eben etwas weniger stimmig als ein schwarzes Teil.

Wirklich wichtig ist die Passform. Hier entscheidet man zwischen der Größe 46 und 56. Als Orientierungshilfe dienen Angaben zu den Fotos, auf denen die Größe 48 zu sehen ist. Das Modell ist 189 cm groß und sein Körperbau kann einfach als schlank und normal erkannt werden. Die Gesamtlänge des Mantels beträgt 97 cm und er reicht bis an die Hälfte der Oberschenkel. Genau richtig.

Auch an den Ärmeln ergibt sich ein stimmiges Bild: Sie sind bei dieser Größe 68 cm lang. Dessen Rückenbreite beträgt 54 cm. Gerade wer hier etwas breiter oder schmaler gebaut ist, sollte sich die Unterschiede der einzelnen Größe genauer ansehen auch wenn die Körpergröße identisch ist.

Gepostet von Sebastian

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