Wunderbar, du hast dich also entschieden etwas an deinem Style zu ändern. Oder vielleicht möchtest du auch einfach nur etwas Ordnung in deinen Kleiderschrank bringen. In beiden Fällen bist du hier richtig. Aber gerade diejenigen, die sich entscheiden, sich zukünftig besser anzuziehen und etwas zu verändern finden in diesem Beitrag sicherlich genügend Inspiration und Hilfe. Denn eins ist klar: „Kleider machen Leute“ ist nicht nur eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller, sondern eine Tatsache.

Vor allem auf der Arbeit wird man nach seiner Kleidung bewertet. Auch wenn man es nicht zugeben möchte, Kleidung beeinflusst uns und wie wir unseren gegenüber wahrnehmen. Strebt man also nach einem Karrieresprung, empfiehlt es sich dies auch durch die eigene Kleidung auszudrücken. Denn es kann durchaus die Beförderungschancen beeinflussen. Nicht nur Giorgio Armani, sondern auch meine Großmutter pflegen zu sagen „Man soll sich nicht für den Job kleiden, den man hat, sondern für den, den man haben möchte.“ und irgendetwas Wahres scheint schon dran zu sein.

Eine gute Garderobe wächst und entwickelt sich im Laufe der Zeit

Nichtsdestotrotz schadet es in keinem Alter eine vielseitige, stilbewusste Garderobe aufzubauen. Es empfiehlt sich natürlich dies möglichst frühzeitig anzugehen, um die eigene Garderobe im Laufe der Zeit wachsen und reifen zu lassen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die eigene Garderobe von heute auf morgen komplett leergeräumt wird. Vielmehr sollte man gezielt entscheiden, welche Kleidungsstücke es in die neue Garderobe schaffen und welche nicht. Dieser Leitfaden wird idealtypische Stile vertreten, die auf elegante, lässige Kleidungsstücke setzen.

Hinsichtlich der Farben versuche ich auch die künftige Garderobe breit aufzustellen, um die Vielseitigkeit hinsichtlich dem Nutzen im Alltag zu maximieren. Man muss hierbei nicht mit jedem einzelnen Teil einverstanden sein. Ganz im Gegenteil, der Leitfaden soll dazu anregen ein wenig darüber nachzudenken, was wäre, wenn ich meinen Kleiderschrank von Grund auf einrichten könnte. Er soll eine Sammlung an Stücken werden, die man für die eigenen Outfits auf unterschiedliche Art und Weise zusammenstellt. Stets in Hinblick darauf die individuelle Stärke der einzelnen Stücke auszuspielen.

Eins sollte auch klar sein. Es geht nicht darum, dass du zunächst deinen Kleiderschrank komplett ausräumst und alle Kleidungsstücke entsorgst, die du bereits besitzt. Vielmehr geht es darum gezielt einzelne Stücke zu ergänzen, welche die Vielfältigkeit deiner Outfits noch maximieren. Dennoch gilt auch hier Mal wieder: Weniger ist mehr!


Wir arbeiten uns von unten nach oben vor: Schuhe

Mir wurde schon früh beigebracht, dass man beim eigenen Erscheinungsbild großen Wert auf die Schuhe legen soll. Nicht nur, dass diese für die jeweilige Alltagssituation passend sind, sondern auch, dass diese stets sauber und gepflegt daherkommen. Man stelle sich vor mit eleganten Lederschuhen im Fitness-Studio aufzutauchen; kann man machen, sollte man besser sein lassen. Dann doch eher im Büro mit diesen erscheinen. Aber bitte sauber und gepflegt. Denn dreckige Schuhe sind mindestens genauso schlimm wie ein vollkommen unpassender Typ Schuh am Fuß zu tragen.

Trotz dessen, dass diese unscheinbar am Fuß getragen werden, prägen Schuhe die Atmosphäre eines Outfits spürbar. Sie geben den Ton vor und zeigen auf, wie das Outfit eingeordnet werden kann. Schuhe bestimmen somit das gesamte Outfit. Mit ein Grund dafür diese an erster Stelle zu setzen, wenn es darum geht den Kleiderschrank von Grund auf einzurichten.

„Be well dressed, behave like a gentleman, and keep your shoes shined.“ – Joseph Abboud

Dennoch muss man sich keine Sorgen machen, dass man nun einen begehbaren Schuhschrank benötigt, um für jede Gelegenheit gerüstet zu sein. Im Gegenteil, vier Paar Schuhe reichen aus, um die Grundlage für eine vielseitige Garderobe zu legen. Hierzu zählen:

  • weiße Low-Top Sneakers
  • ein Paar derbe Boots
  • ein Paar Oxford
  • sportliche Turnschuhe.

Gerade lässig, legere Looks funktionieren wunderbar mit Sneaker und Boots. Für die eher formalen Anlässe kommen eben die Oxford-Schuhe zum Einsatz. Und im Fitnessstudio oder beim Sport die sportlichen Turnschuhe.

Mit dieser Auswahl ist es ganz egal, wo man sich aufhält. Von Büro bis zur Bar, vom Fitnessstudio bis zur Date-Night mit der Liebsten, man ist in jeder Umgebung stilvoll unterwegs. Je ein Schuh der zuvor aufgeführten Schuh-Typen habe ich nachfolgend für dich eingebunden, als Empfehlung, aber auch Inspiration, in welche Richtung man denken sollte.

Ansonsten erfährst du in diesen Artikel hier im Blog, wie du Sneakers richtig zu deinem Outfit kombinierst, Sieben Arten deine Stiefel zu Jeans zu tragen als auch, dass der Arbeitsstiefel mehr als ein bloßer Arbeitsschuh ist. Und wenn du noch etwas zum Oxford-Schuh erfahren möchtest, empfehle ich dir diesen Schuh-Guide: Der Oxford-Schuh.

Jeans, Chino und Co. das sollte man beachten

Mit den passenden Schuhen am Fuß können wir uns langsam nach oben voranarbeiten. Nächste Zwischenstation, wenn wir den Kleiderschrank von Grund auf einrichten, Jeans, Chino und Co.. Doch eins ist mir durchaus bewusst, zumindest kam mir entsprechende Rückmeldung schon zu genüge zu Ohr: Hosenkauf = Frustration. Muss aber nicht sein. Denn mit meinen Beiträgen: Die perfekte Jeans finden – so geht’s, Die 6 wichtigsten Eigenschaften einer Jeans und worauf man(n) achten muss und Vier angesagte Jeans-Styles für den Frühling/Sommer 2018 ist zumindest eine Grundlage für die Auswahl der passenden Jeans gelegt. Lässt sich übrigens auch wunderbar auf Chino, Stoffhosen und Co. übertragen dieses Wissen.

„All fashion brands are about looking good. Being Human is also about doing good. And you can do good by the simple act of slipping into a t-shirt or a pair of jeans.“ – Salman Khan

Bevor du nun allerdings losziehst und die gefundene, neue Inspiration nutzt, um dir neue Hosen zuzulegen, sei gesagt, dass du deine derzeitigen noch einmal anschauen solltest. An diesen siehst du nämlich ganz gut, ob die Größe für dich passt, oder eben nicht. Wenn sie übermäßig ausgebeult und weit wirkt – du kannst deine Schuhe kaum sehen – oder übermäßig eng anliegt, musst du etwas an deiner Größenauswahl ändern. Den gerade bei Hosen kommt es auf die richtige Passform an. Eine teure, schlecht sitzende Jeans wird optisch immer von der günstigeren, gut sitzenden Alternative geschlagen.

Mit einer Jeans als Grundpfeiler für die eigene Garderobe macht man nichts verkehrt. Hier würde ich persönlich auf ein Paar dunkle, leicht ausgewaschene Indigo-Jeans setzen. Dennoch spielen auch Chinos eine entscheidende Rolle, wenn du deinen Kleiderschrank von Grund auf einrichten möchtest. Hier empfiehlt es sich auf Farben wie Grau, Marine und Oliv zu setzen. Diese passen farblich auch ganz gut zu den noch folgenden Kleidungsstücken dieses Leitfadens. Desweiteren benötigt man in der eigenen Garderobe einfach mehr Chinos als Jeans; da diese deutlich öfters in der Wäsche landen als Jeans.

Bereits im vergangenen Jahr habe ich sechs Chinos betrachtet, die Mann im Sommer 2017 braucht, aber auch für dieses Jahr macht man damit nichts verkehrt. Bin ich mir ziemlich sicher. Und wie Poloshirt, Chino und ein Paar Schnürer zu einem legeren, stylischen Outfit zusammengestellt werden, erfährst du im zuvor verlinkten Beitrag.

T-Shirts und Hemden – Must-Haves im eigenen Kleiderschrank

Stück für Stück geht es vorwärts beim Zusammenstellen der eigenen Garderobe. Das ein oder andere Stück dürftest du sicherlich bereits in deinem Schuh-/ Kleiderschrank entdeckt haben, welches Einzug in deine neuen Outfits finden kann. Bin mir sicher, dass du auch in Sachen T-Shirts und Hemden einiges hast, was du in deine zukünftigen Outfits integrieren kannst. Wir rufen uns noch einmal in Erinnerung, unser Look soll stylisch, leger aber eben auch lässig sein. Daher habe ich mich für folgende Stücke entschieden. Nach der Aufzählung folgen ein paar Gedanken hierzu.

  • kurzärmelige T-Shirts
  • Langarm-Henley Sweatshirt
  • Button-Down Hemd

Kurzärmelige T-Shirts sind für mich in der eigenen Garderobe genauso ein Must-Have wie eine gut sitzende Jeans. Denn gerade in Kombination kann man aus diesen zwei Kleidungsstücken überzeugende Outfits erschaffen. Ein weißes T-Shirt und Jeans funktioniert dabei genauso gut wie ein schwarzes oder graues T-Shirt. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Wer dennoch ein wenig über den unifarbenen Tellerrand schauen möchte, dem sei dieser Beitrag nahegelegt: 7 moderne T-Shirt Trends, die man nicht aus den Augen lassen sollte…

„Your best T-shirt should be like your bed; it just feels like you are home when you are in it.“ – Ashton Kutcher

Langarm-Henley Sweatshirts zählen nicht umsonst zur Standardausstattung, wenn es darum geht die eigene Garderobe zu generalüberholen. Hat man mit dem Long Sleeve T-Shirt schließlich ein Kleidungsstück gefunden, welches zu unterschiedlichsten Anlässen und in verschiedene Stile integriert werden kann. Dabei ist es nur wichtig sich an einige Grundregeln beim Tragen eines solchen zu erinnern. Neutrale Farben bestimmen auch hier die Farbauswahl. Bunte, knallige Farbtöne sind nicht gerade ideal. Klar, kann man auch mit auffälligen Farbtönen spielen, dann sollte man sich aber auch deren Wirkung bewusst sein und Gedanken darüber machen wie man diese stimmig in das eigene Outfit integriert.

Hinsichtlich Muster auf dem Shirt macht man nichts verkehrt, solange man darauf achtet, dass dieses die Muster der anderen Kleidungsstücke ergänzt und nicht übertrifft. Gerade wenn das Muster sich über das gesamte Longe Sleeve T-Shirt zieht, wirkt es schnell nicht mehr ansprechend, sondern einfach nur zu viel des Guten. Daher dran denken, weniger ist mehr – auch in diesem Fall.

Zwei Knöpfe machen das Button-Down-Hemd zu etwas Besonderem – eine Aussage, der ich immer noch zustimmen kann. Für mich der Typ Hemd, das in jedem Kleiderschrank vorzufinden sein sollte. Der förmliche, steife Charakter, welcher als unabdingbar zu den meisten Sakkos und Anzügen gilt, wird bewusst ad acta gelegt beim Button-Down Hemd und dennoch kann es hierzu getragen werden. Aber hier gilt eh. Ausprobieren und Wohlfühlen. So oder so gehen folgende Gleichungen stets auf:

  • Langarm-Henley Sweatshirt mit Jeans und Oxford-Schuhen? Klassisch, modern.
  • Button-Down Hemd mit Chinos und Stiefeln? Erhöht lässig.
  • T-Shirt mit Chinos und Turnschuhen? Street Style cool.

Genau wie bei den Hosen zuvor konzentrieren sich die nachfolgenden Empfehlungen auf unterschiedliche Farben und Marken, die die Vielseitigkeit der eigenen Garderobe maximieren.

Pullover, Jacken, … – eben alles für die kalten, rauen Zeiten

Das Beste kommt zum Schluss. Oder so ähnlich. Den Abschluss für diesen Leitfaden bilden Pullover, Jacken und eben alles was man aus dem Kleiderschrank hervorholt, wenn das Wetter ein wenig kälter und rauer wird. Haben wir diesen Winter bereits alles mitgemacht. Und auch wenn wir lieber nur in Shirts und Shorts unterwegs sein wollen, das Wetter spielt da nicht immer mit. Deswegen lieber dafür gerüstet sein. Jedoch ist es in Sachen Outerwear – unter welcher ich Pullover, Jacken, … zusammenfasse – nicht ganz so einfach Empfehlungen auszusprechen. Sind dafür die Wetterverhältnisse doch zu verschieden.

„My main focus is to always try to be myself first, and then, hey, if I wear a cool jacket, that’s a bonus.“ – John Krasinski

Schlussendlich lässt sich hier jedoch festhalten, dass man mit neutralen, dunklen Farben nichts verkehrt macht. Diese passen wunderbar zu den verschiedensten Kleidungsstücken des eigenen Looks und harmonieren mit diesen. Begründet ist dies dadurch, dass sich diese aus stylischem Ansatz eher zurückhalten und mehr durch ihre Funktion überzeugen. Knallige, bunte Farben sollte man eher vermeiden. Da man durch diese zum Blickfang wird und gerade bunte Jacken eher schnell an Aufmerksamkeit verlieren und gar negativ auffallen können.

Einige interessante Beiträge zum Thema Outerwear habe ich hier im Blog bereits für dich und die anderen Leser zusammengestellt. Eine Auswahl findest du nachfolgend:

Einige ausgewählte Stücke möchte ich dir natürlich auch noch empfehlen, welche sich in deinem neu eingerichteten Kleiderschrank ganz gut machen dürften. Aber schau doch einfach selbst.

Letzte Aktualisierung am 24.09.2018 / Affiliate Links & Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

Gepostet von Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

Ein Kommentar

  1. […] helleren Stücke hervorzuholen. Welche Farben diesen Sommer im Trend liegen und man auf jeden Fall im eigenen Kleiderschrank haben soll, das erfährst du […]

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