Kleidungsstücke und Accessoires die man(n) mit 30 nicht mehr tragen sollte

Es gibt Dinge die reifen im Laufe der Zeit: guter Wein, Verständnis für Mitmenschen und der eigene Kleidungsstil. Schon mit Mitte zwanzig trägt man nicht mehr die gleiche Kleidung wie mit 18 Jahre und mit Anfang dreißig hat man sich nochmal ein ganzes Stück weiterentwickelt. Dies liegt zum großen Teil daran, dass man seinen eigenen Weg im Leben findet und damit verbunden auch seinen eigenen Stil in Sachen Kleidung, Accessoires und Co.

Weiterhin steht man nun doch ein wenig gefestigter im Leben und im Job, hat dort auch einen gewissen Ruf zu verlieren und kann nicht mehr so unbeschwert zur Arbeit erscheinen wie in den Ausbildungsjahren oder kurz danach. Ist auch gut so, denn welcher Kunde nimmt einen Verkäufer in tiefsitzenden Baggy Jeans und übergroßem Shirt ernst, wenn es beispielsweise darum geht einen schicken Mittelklassewagen zu verkaufen? Eher die wenigsten, selbst wenn der Verkäufer noch so gut ist auf seinem Gebiet.

Aus diesem Grund habe ich mir Mal ein paar Gedanken darüber gemacht, welche Kleidungsstücke und Accessoires man mit 30 nun endlich aus dem heimischen Kleiderschrank verbannen sollte. Stylische Alternativen gibt es zu genügen, wie du bei meinen Style Tipps sehen kannst.

Baggy Jeans adé – Jeans und Chinos Hallo!

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Baggy Jeans dürfte ich zuletzt getragen haben, als ich halb so alt war, wie ich aktuell bin. Also mit fünfzehn Jahren, auf der Halfpipe, mit Inline-Skates an den Füßen und einem lässigen Shirt über den Oberkörper. Aber ich habe bereits früh erkannt, dass Baggy Jeans und Bürojob nicht so ganz harmonieren. Daher hat sich diese Stück für Stück aus meinem Kleiderschrank verabschiedet.

Dennoch sehe ich noch heutzutage genügend Erwachsene, welche mit tiefsitzenden Jeans, ohne Schnitt und Form umherlaufen. Kann man machen, sollte man besser nicht. Daher mein Aufruf an alle: Sag deinen Baggy Jeans adé. Es ist besser, für euch beide. Schaue dich nach schicken, gut sitzende Jeans oder Chinos um und überlasse Baggy Jeans der jüngeren Generation.

Festival Armbänder – Wolfgang Petry Gedächtnisarmbänder… alles gesprochen, oder!?

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Etwas was mich nie so wirklich begeistert hat: Festivals. Etwas was mich noch weniger begeistert: Kollegen >35 Jahren mit Festival Armbänder zum Slim-Fit-Hemd und Anzugshose. Passt einfach nicht zusammen. Keiner hat etwas gegen guten Musik, Spaß mit Freunden und Abschalten vom Alltag und wenn Festivals dafür gut sind als her damit. Aber man muss doch nicht das Festival mit ins Büro bringen!?

Denn dort erwecken die Festival Armbänder zumindest nicht bei mir den Eindruck: „Boah, was für ein cooler Typ!“ – sondern eher: „Oh, Wolfgang Petry Gedächtnisarmbänder“; vor allem wenn man Mal mehr als ein Festival Armband trägt. Schlussendlich bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, ob er die Festival Armbänder auch noch im Alltag trägt, bis diese abfaulen. Meins ist es nicht und daher heißt es weg mit den Festival Armbändern.

Skinny Jeans – manchmal ist zu eng, einfach zu eng…

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Es gibt ein zu weit (Baggy Jeans) und ein zu eng (Skinny Jeans) – beides muss mit dreißig nicht mehr sein. Zudem haben die wenigsten Männer, wo ich mich gerne mit einschließe, die Figur, um eine Skinny Jeans zu rocken. Dafür nagt der Alltag doch zu sehr an einem, als das man den Körper hat, um eine Skinny Jeans entsprechend tragen zu können. Solltest du dennoch dazu gehören, dann sollst du deine Skinny Jeans gerne behalten dürfen.

zweifelhafte Kopfbedeckungen: Trucker Caps, Beanies und Snapbacks ohne Stil

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Generell bin ich eh eher derjenige der auf Kopfbedeckungen gänzlich verzichtet. Das größte Eingeständnis in Richtung Kopfbedeckung ist das Tragen meiner Kapuze an meiner Regenjacke. Mehr geht bei mir beim besten Willen nicht. Was sicherlich zum größten Stil einfach daran liegt, dass ich kein „Mützengesicht habe“ – wie ein guter Kumpel Mal angemerkt hat.

Falls man Caps, Beanies und Snapbacks tragen möchte, dann eben doch in der Freizeit, in passender Größe und in einem Design, welches zum eigenen Style passt und diesen nicht abwertet. Wenn es stimmig wirkt mag eine passende Kopfbedeckung eine ideale Ergänzung für ein Outfit sein, ist dies nicht der Fall, kann sie dieses auch komplett zerstören.

Manchmal ist zu viel einfach zu viel – T-Shirts mit Print

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Persönlich trage ich gerade in wärmeren Monaten sehr gerne T-Shirts mit Print. Dennoch bin ich der Meinung, dass diese ab 30 nichts mehr im Kleiderschrank verloren haben. Quatsch, ganz so drastisch muss man es nicht sehen. Aber zumindest Shirts mit All-Over Print, der wenig dezent und eher wie ein Faustschlag ins Gesicht daherkommt, gehören aussortiert.

Gegen T-Shirts mit minimalistischen Print habe ich nichts. Für mich gilt: „Weniger ist mehr“ und Shirts sollten eher durch ihre Qualität und Materialien glänzen, als durch einen Sternenhimmel, welcher sich vom Rücken über den gesamten Bauch zieht. Macht auch nicht den besten Eindruck, wenn wir Mal ehrlich sind. Oder?

(Un)lustige Sprüche auf Shirts sind so 2011

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Oder noch älter… Schlimmer als große, nichts sagende All-Over-Prints finde ich nur noch Shirts, welche durch Sprüche auffallen, die alles andere als lustig sind. So regen diese weder zum Nachdenken an, noch hinterlassen diese einen besonderen Eindruck bei deinem Gegenüber. Versprochen! Daher lieber auf unifarbene T-Shirts setzen oder auf Shirts mit minimalistischem Print.

About Sebastian

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