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Kreuz & Quer durch Niedersachsen #5

Tag fünf der Männerreise durch Niedersachsen brach am Freitagmorgen an. Von nun an sollte alles ein wenig lässiger und gemütlicher werden, den Höhepunkt hatten wir am Donnerstag mit zwei Stadtführungen und einem Ausbruchsversuch aus dem Live Escape Game bereits hinter uns gebracht. Aber auch heute hieß es nach dem Frühstück packen und auf zum nächsten Anlaufpunkt unserer Reise, dieser sollte für die letzten zwei Tage Wolfsburg sein. Keine Sorge, langweilig war es auch Freitags und Samstag nicht! Aber ein wenig ruhiger…

Frühstück im Best Western in Braunschweig

Wie jeden Morgen stand auch diesen Freitag die morgendliche Stärkung auf dem Plan, denn mit leerem Magen schafft man auch das vermeintlich kleinste Programm nicht. Da kam es uns gerade recht, dass das Best Western in Braunschweig mit einem ganz ansehnlichen Frühstücksbuffet aufzuwarten wusste. So gab es neben allerlei Aufschnitt, Marmeladen und Co. auch Lachs, frischen Mozzarella, passend dazu eben Brötchen oder Brot, ganz wie man wollte.

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Was mich aber an diesem Morgen nach fast einer Woche mit Rührei und Nürnberger Würstchen begeistert hat, war definitiv das Angebot an verschiedenen Müslis. Problemlos konnte man sich hier sein ganz eigenen Müsli zusammenstellen, welcher dadurch auf jedem Fall dem eigenen Geschmack entsprach. Ein wenig Milch dazu und das perfekte Frühstück, zumindest für diesen Tag war fertig. Gut, eine Tasse Kaffee gab es auch noch.

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Nach dem Frühstück haben wir die Koffer ins Auto gepackt und haben uns auf eine gut vierzig Minütige Fahrt nach Wolfsburg begeben, denn dort sollte sich das Programm des restlichen und des morgigen Tages abspielen.

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Phaneo – ein Museum für jung und alt

Wie passt ein Museum in eine Männerreise? Darf man sich ruhig mal fragen, aber keine Sorge, das Phaeno ist kein klassisches Museum. Vielmehr ist es ein großartiger Anlaufpunkt für Jung und Alt, oder einfach gesagt für Menschen, welche neugierig, wissbegierig und offen für neues sind. Denn man hat es hier mit keiner klassischen Ausstellung zu tun, wie man sie vielleicht aus dem Museum aus der nächst größeren Stadt kennt.

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Denn im Gegensatz zu diesem sind sämtliche Exponate im Phaeno so gestaltet, dass man mit diese interagieren kann und eigentlich auch soll. Quasi das kleine Kind im Mann herauslassen und einfach ein wenig Forschen und Ausprobieren. Wie ich selbst bei unserme Besuch erfahren durfte, macht das auch tierisch Spaß. Man vergisst die Zeit um sich herum, so dass meine Frau mich nach gut einer Stunde eingefangen hat und vorschlug, ob wir denn nicht einmal eine kurze Pause machen wollen.

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Betonung auf Pause, denn wenn man es darauf anlegt kann man durchaus den kompletten Tag im Phaeno verbringen und hat dennoch noch nicht alles erlebt oder versucht. Daher kann ich es auch durchaus verstehen, dass es gut 2.500 Jahreskartenbesitzer gibt, welche regelmäßig dort vorbeischauen. Und das ist auch gar kein Problem, denn das Museum bringt regelmäßig neue Themenwelten für neue Exponate mit ein, welche dann teilweise in die normale Ausstellung übernommen werden.

Schon von außen hat das Phaeno mit einem klassischen Museum nicht viel am Hut. Hinter dem Design und dem heute vorzufindenden einzigartigen Stil steckt Zaha Hadid, welche zu den talentiertesten und innovativsten Architektinnen der Gegenwart zählt. Dabei sieht man nicht nur an ihrem Wolfsburger Werk, dass sie radikal mit konventionellen Vorstellungen und Bauformen bricht und etwas ganz eigenes, ausgefallenes, innovatives schafft.

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Und auch im Inneren des Museums setzt sich das ausgefallene Design fort, wobei sich dieses ganz deutlich durch viel freie Räume und eine freie Fläche auszeichnet. Etwas worauf Hadid viel Wert legte, da es in ihrem Sinne ist, dass man von quasi überall aus dem Phaeno einen guten Einblick auf die verschiedenen Exponate hat. Bei den Exponaten gibt es eine Untergliederung in verschiedene Bereiche wie beispielsweise Leben, Mathematik, Licht und Spiegel, um nur ein paar der Bereiche zu nennen.

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Die dort ausgestellten Versuche / Exponate drehen sich dann, um das jeweilige Überthema des Bereichs und greifen dieses auf. Ein Exponat, welches mich besonders begeistert hat, gab es in diesem Sinne eigentlich nicht. Dadurch, dass sich diese doch sehr deutlich unterschieden haben, wusste jedes auf seine Art und Weise zu gefallen. Eindrucksvoll ist aber sicherlich der über sechs Meter großen Feuertornado, auch optische Täuschungen und ausgefallene Spiele mit Licht und Schatten haben mich gefesselt.

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Alles in allem kann man tatsächlich sagen, dass das Phaeno kein Museum ist, sondern eine Experiementierlandschaft für Jung und Alt, die sich für Naturwissenschaft und Technik begeistern können. Daher auch die Empfehlung sich nicht zuviel online zu informieren, Videos oder Fotos anzuschauen, sondern direkt ins Auto oder Zug setzen und vor Ort vorbeischauen und versprochen, es lohnt sich!

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Was wäre Maenner-Style.de ohne eine Prise Fashion – designer outlets Wolfsburg

Nicht nur das Phaeno gibt es in Wolfsburg, quasi direkt daneben findet man auch das designer outles Wolfsburg vor. Täglich, bis auf sonntags, kann man dort seiner Shoppinglaune freien Lauf lassen. So kann man dort von Montag bis Donnerstag von 10 bis 19 Uhr und Freitag & Samstag von 10 bis 20 Uhr einkaufen gehen, oder einfach mal durschlendern, um sich von dem Angebot der zahlreichen Shops quasi erschlagen zu lassen.

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So ist es uns zumindest ergangen, als wir nach unserem Phaeno Besuch dem designer outlets Wolfsburg noch einen Besuch abgestattet haben. Mag sicherlich auch daran liegen, dass meine Frau und ich nicht die riesen Markenfetischisten sind. Klar Qualität muss sein, aber ob nun auf dem Shirt ein Pferd, Krokodil oder Kuckuck drauf ist, interessiert uns herzlich wenig. Daher war es eher ungewohnt in einem Umfeld unterwegs zu sein, wo Marke Programm war.

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Aber auch das haben wir gut hinbekommen und uns einfach ein wenig durch die Läden treiben lassen. So fand ich vor allem Nike, adidas und Puma interessant, da es dort eben schicke Sneakers, teilweise zu recht günstigen Preisen gab. Aber auch Melvin & Hamilton, ein alter Bekannter aus dem Blog, ist dort vertreten. Insgesamt sind nur für den Bereich Männer, gut und gerne 55 Marken im designer outlets Wolfsburg vertreten, muss man(n) sich erst einmal vorstellen.

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Daher war es auch nicht verwunderlich, dass wir uns dort eine ganze Weile herumgetrieben haben. Und die verschiedenen Marken beziehungsweise Unternehmen auf uns haben wirken lassen. Gesucht hatte ich aktuell nichts, da ich ganz gut mit Kleidungsstücken für den Herbst versorgt bin. Wobei mir ein, zwei Stücke schon sehr gut gefallen haben. So bin ich bei Mammut beispielsweise über eine sehr schicke Jacke gestolpert und auch bei Superdry haben mich ein, zwei Shirts durchaus angesprochen.

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Aber kennst du sicherlich auch selbst, umso länger man sich in einem Kaufhaus herumtreibt, umso mehr findet man was einem gefällt, was man kaufen könnte und dann im Endeffekt wohl doch nicht braucht. Naja, zumindest für die Frau haben wir ein paar schicke Sneakers gefunden.

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So oder so ist das designers outlet Wolfsburg ein Besuch wert, wenn man Markenkleidungsstücke beziehungsweise Schuhe, Accessoires und Co. zu günstigeren Preisen bekommen möchte. Wobei ich hier auch anmerken muss, dass es teilweise Stücke aus der vergangenen Saison sind beziehungsweise nur in großen Größen XL aufwärts erhältlich sind. Da bringt es mir selbst nichts den schönsten Pullover zu finden, wenn er einfach nicht passen will.

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Ritz-Carlton toppt alles…

Anders kann ich es wirklich nicht beschreiben, das Ritz-Carlton war für die letzten zwei Nächte unserer MeinNiedersachsen Reise unsere Unterkunft für die Nacht und wenn wir wollten auch für den Tag und meine Frau und ich haben bereits bei der Einfach, auf dem Weg ins Hotel gemerkt, dass wir gleich in eine ganz andere Welt kommen. So standen bereits vor der Einfach drei Herren in Anzügen davor, um die eintreffenden Gäste durch die Schranke zu lassen, beziehungsweise diesen den Weg zu weisen.

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Das Auto selbst wurde einem dann freundlicherweise direkt an der Hoteleingangstür abgenommen und in die Tiefgarage gebracht, nachdem die Koffer ausgeladen und Richtung Zimmer unterwegs waren. Einfach nur beeindrucken, wenn man wie wir, eigentlich nur kleinere, nicht ganz so luxuriöse Hotels gewohnt ist. Irgendwie kam man sich dadurch, in dieser neuen Welt auch ein wenig fehl am Platz vor. Eine Angst, welche uns aber sogleich wieder genommen wurde, denn jeder Gast im Ritz-Carlton Wolfsburg kann so wie er möchte dort auftreten. Sprich Anzug und Hemd ist ebenso okay wie T-Shirt und Jeans. Die Angestellten machen hier keine Unterschiede im Umgang mit dem Gast.

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Eine Tatsache die ich sehr löblich finde, da man sich hierdurch wirklich aufgenommen fühlt und auch diese, bereits beschriebene, Berührungsangst verloren geht. Oder sich zumindest ein wenig in den Hintergrund fallen lässt. Aber für Berührungsängste bleibt auch eigentlich gar keine Zeit, da das Ritz-Carlton einfach mit so vielen Details aufzuwarten weiß, welche es zu erkunden gibt.

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Im Wolfsburger fünf Sterne Haus gibt es wahrscheinlich kein Zimmer, welches nicht zu begeistern weiß. Aber wo wir untergebracht waren, da blieb tatsächlich kein Wunsch offen. So war für uns ein Club-Zimmer auf der obersten Hoteletage gebucht. Hierbei ist zu erwähnen, dass das Club Level, sozusagen „ein Hotel im Hotel“ ist, welches ausschließlich für Gäste der 4. Etage reserviert ist. Hierdurch bekommt man eine private Atmosphäre und aufmerksamen, persönlichen Service geboten. Schon der Check-in erfolgt auf der 4. Etage. Der dortige Concierge-Service übernimmt für die Gäste das Auspacken der Koffer, erledigt Bügelarbeiten und erfüllt alle Wünsche.

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Auch wieder so etwas, was wir nicht gewohnt waren. Bisher galt immer selbst Koffer ein- und auspacken und Ordnung schaffen. Nun machten das Andere für einen, wenn man den wollte. Was mich sehr begeistert hat war die Club Lounge, welchen man als Gast der 4. Etage als Teil des eigenen Zimmers betrachten soll. So findet man dort, in wohnzimmerähnlicher Atmosphäre, von 6:30 Uhr morgens bis 22:00 Uhr am Abend ein wechselndes Speisen- und Getränkeangebot. Weiterhin kann man dort in bequemen Sesseln und Sofas mit einem Buch aus der Bibliothek vor dem Kamin entspannen. Die Panoramafenster und ein Balkon über dem Innenhof des Hotels bieten eine wunderbare Aussicht auf die Pavillons der Autostadt.

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Muss man erlebt haben oder zumindest auf meinen Fotos hier im Beitrag mal gesehen haben. Denn es war wirklich schön, sich nach einem anstrengenden Tag, am Abend noch eine heiße Schokolade zu bestellen beziehungsweise ein, zwei Appetithäppchen zu sich zu nehmen. Und das ganz ohne Trubel, vieler anderer Gäste. Denn auf der 4. Etage befinden sich aktuell nur 35 Zimmer. Sprich, recht überschaubar.

Unser Zimmer im Ritz-Carlton Wolfsburg

Wie bereits geschrieben befand sich unser Zimmer auf der 4. Etage des fünf Sterne Hotels und war daher wohl noch mit ein wenig mehr Luxus versehen, als Zimmer der anderen Etagen. So hatten wir neben unserem großen, kuscheligem Doppelbett noch einen großen, ovalen Arbeitstisch im Raum stehen, an welchem ich zumindest die ersten Zeilen dieses Beitrags getippt habe. Und auch die Aussicht konnte sich sehen lassen, von unserem Fenster aus konnten wir direkt auf das Hafenbecken und den dort integrierten Pool des Ritz-Carlton sehen.

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Daneben gab es noch eine Minibar im Zimmer mit Gratisgetränken sowie warme Frotteebademäntel und bequeme Pantoffeln, welche man für den Besuch im Spa & Wellnessbereich des Hauses nutzen konnte. Wurde übrigens bereits am Freitagabend noch getestet, da mich der Pool im Hafenbecken einfach zu sehr angelacht hat und eins kann ich sagen, das Schwimmen dort war herrlich. Außerhalb des Pools war es ein wenig frisch, im Pool selbst angenehm. Aber das nur am Rande, denn zum Spa & Wellnessbereich verliere ich bestimmt Morgen noch ein paar Worte.

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Ein weiteres Highlight des Zimmers, war auch das Bad, welches mit separater Badewanne und luxuriöser Regendusche aufzuwarten wusste. Auch der beheizte Marmorfußboden für den ultimativen Komfort, beziehungsweise kalte Frauenfüße, war ganz angenehm. Weitere Informationen zu den Zimmer des Club-Levels findest du auf dieser Übersichtsseite, ansonsten gibt es nun noch ein paar visuelle Eindrücke für dich.

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Abendessen im Terra des Ritz-Carlton

Als ob wir nicht schon genug beeindruckt wären, hat man uns noch zum Abendessen ins Terra im Ritz-Carlton eingeladen. Dabei ist gleich anzumerken, dass der Name Programm ist. Denn „Terra“ steht für die Ursprünglichkeit des Geschmacks, so setzt man hier auf frische Zutaten, von ausgesuchten Betrieben aus der Region, welche auf natürliche und unverfälschte Weise ihre Produkte fertigen beziehungsweise verarbeiten.

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Sowohl als Fleischliebhaber, aber auch als Vegetarier oder Verganer findet man sicherlich etwas auf der Speisekarte des Restaurants. Passend dazu gibt es eine passende Weinkarte, welche auf deutsche und europäische Weine setzt, die um eine Auswahl an biodynamischen Weinen ergänzt werden. Aber auch ansonsten hat es zumindest den Anschein gemacht, dass man sich alles zu Trinken bestellen kann, was man den möchte.

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Das Restaurant selbst wirkt auf den ersten Blick sehr offen und hellhörig, durch geschickt platzierte Elemente, wie beispielsweise den freistehenden Karmin sowie Pflanzen, als auch Dekoelemente, wird diese Hellhörigkeit abgefangen und man kann sich in aller Ruhe mit seiner Liebsten unterhalten, ohne das es das ganze Restaurant mitbekommt.

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Die Karte des Terra ist recht übersichtlich gehalten, diese kannst du tagesaktuell auf der Webseite des Restaurants ansehen. Bietet aber dennoch für jeden Geschmack etwas. Auch auf Wünsche, wie beispielsweise das Austauschen einer Beilage oder wegnehmen einer bestimmten Zutat geht man individuell ein.

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Ein Beispiel, welches ganz gut zeigt, wie frisch sämtliche Speisen zubereitet sind sieht man daran, wenn man sich einen saisonalen Salat bestellt, wie es meine Frau gemacht hat. Dieser wird am Tisch selbst von einem der Köche des Terra zubereitet. So erklärt dieser zunächst die einzelnen Zutaten und gibt dem Gast dadurch die Möglichkeit bestimmte Zutaten ganz herauszulassen, wenn man diese beispielsweise nicht verträgt. Auch kann man sich vom Koch Hintergründe zur Herkunft, als auch Informationen allgemein zum Produkt geben lassen. Sehr beeindruckend, vor allem wenn man nicht damit rechnet und der Koch auf einmal neben einem steht, wie es bei uns der Fall war.

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Für mich gab es vorab keinen saisonalen Salat, sondern ein Pilz Brot, welches auf Champignons, Schnittlauch- und Rapsöl, ein gegrilltes Zwiebelbrot sowie Zwiebelcreme, welches dann noch mit Kerbel und Schnittlauch verfeinert wurde. Als kleiner Starter vorab definitiv nicht verkehrt und geschmacklich sehr gut.

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Doch spannend wurde das Ganze, als das Hauptgericht am Tisch eintraf. Hier hatte ich mich für ein Medium gebratenes Rinderrückensteak mit gekochtem Zuckermais, Kräutermagarine sowie Rosmarin-Honig-Kartoffeln entschieden. Was definitiv keine verkehrte Wahl war, wie der Geschmack aufzuzeigen wusste. Gerade die Rosmarin-Honig-Kartoffeln waren sehr lecker, wobei ich sagen muss, dass man sich ein wenig Kräutermagarine für diese aufheben sollte, da sie teilweise ein wenig trocken waren. Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.

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Für einen Nachtisch, war dann nach solch ordentlichen Portionen nicht mehr groß Platz, statt diesem gab es dann noch einen Cocktail. Diesen kann man ab 19 Uhr in der hauseigenen Bar zu sich nehmen oder nimmt ihn direkt mit aufs Zimmer.

Absacker in der Newman’s Bar – zum Abschluß des Tages

Die Newman’s Bar, welche im Haus untergebracht ist, ist mehr als eine klassische American Bar. So setzt diese eher auf warme, weiche Farben, was man ganz gut an den warmen Cognacfarben gehaltene Glasröhren an den Wänden festmachen kann. Wer möchte kann auch die privaten Rückzugsinseln nutzen, um ein wenig intime Atmosphäre zu haben. Als Besonderheit lassen sich die individuell zugeschnittene Cocktails und Longdrinks erwähnen.

Bei der entsprechend großen Auswahl wurde uns das festlegen auf einen Drink durch die kompetente und freundliche Beratung des Barkeepers, um einiges leichter gemacht. So mixte dieser nicht nur den Cocktail zusammen, wie man es eventuell aus anderen Bars kennt. Sondern es wurde auch noch ein wenig Hintergrundwissen vermittelt und auf Besonderheiten hingewiesen.

So hatte ich mich beispielsweise für einen Monkey 47 Gin mit Tonic Water entschieden. Welcher mit einer getrockneten Blutorange garniert wurde, getrocknet aus dem Grund, dass diese ihre Aromen nur langsam an den Gin abgibt und nicht auf einmal, wie es beispielsweise bei einer frischen Scheibe der Fall gewesen wäre. Man sieht schon, man lernt nie aus. Zumindest hatte ich an diesem Tag die Erkenntnis desöfteren.

Morgen steht dann der letzte Bericht der MeinNiedersachsen Männerreise an, ich hoffe die Berichte haben dir bisher genauso gut gefallen, wie uns die eigentliche Reise. Aber keine Sorge auch im letzten Bericht gibt es noch das ein oder andere Highlight.

Mit freundlicher Unterstützung von Mein Niedersachsen

About Sebastian

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