Untertage mit dem Land Rover Discovery 5 in Luxemburg

Vergangenes Jahr war ich gemeinsam mit meiner Frau unterwegs mit dem Land Rover Discovery Sport in Südtirol, beide waren wir sehr angetan von unserem Reisebegleiter. Aus diesem Grund war ich sofort Feuer und Flamme, als es Anfang April 2017 für mich nach Luxemburg ging, ein Kurztrip, zwei Tage vor Ort, um den Land Rover Discovery (2017) kennenzulernen. Meine Erfahrungen, Eindrücke und meine Meinung zum Land Rover Discovery 5 habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst und hoffe, dass ich dir diesen ein wenig näher bringen kann. Solltest du Fragen zum aktuellen Modell haben, nutze gerne die Kommentare hierzu.

Auf, auf und davon… – Luxemburg, nur ein Katzensprung entfernt

Mein letzter Trip lag noch gar nicht so lange zurück, als ich die Reise nach Luxemburg angetreten bin. Um genau zu sein, etwas mehr als 32 Stunden dürften es gewesen sein, welche ich zu Hause war, bevor ich mich aufmachte, um den Land Rover Discovery in der fünften Generation kennezulernen. Dessen Einführung am Markt steht für den 22.04.2017 an – daher ist durchaus ein Erlebnis der besonderen Art, diesen schon einige Tage zuvor zu fahren.

Morgens, gegen halb sechs Uhr, ging es Mal wieder Richtung Frankfurt. Dieses Mal musste ich mich aber nicht auf einen langen, kräfteraubenden Flug einstellen. Im Gegenteil, gerade einmal 25 Minuten waren wir in der Luft, bevor unser Flugzeug am Flughafen von Luxemburg auf dem Rollfeld aufsetzte. War ein wenig schmaler als gewohnt, aber ganz ehrlich, am Ziel bin ich dennoch angekommen.

Direkt am Flughafen wurden wir vom Land Rover Team in Empfang genommen, checkten ein, nahmen erste Informationen zum Ablauf entgegen und entspannten noch bei einer Tasse Kaffee und süßen Teilchen. Diese Stärkung war auch bitter nötig, da ich nicht wirklich etwas gefrühstückt hatte. Aber glücklicherweise hat das Team von Land Rover mitgedacht. Frisch gestärkt ging es dann auch schon in Richtung der Autos.

Übrigens habe ich mir „meinen“ Discovery 5 mit Martin vom Klonblog geteilt. Sprich, wir konnten abwechselnd fahren, während der andere navigierte, über den Hotspot des Land Rover Discovery surfte oder sich einfach herum kutschieren ließ. Für uns stand ein Land Rover Discovery 2,0 Liter Ingenium Sd4, mit 240 PS in Yulong White auf dem Flughafen bereit. Das erste Ziel war bereits einprogrammiert: Weingut Pundel vins pur.

Erste Berührung mit dem Land Rover Discovery (2017) auf der Fahrt zum Lunch im Weingut Pundel vins purs

Die erste Fahrt mit dem 2017er Land Rover Discovery war eher gemütlich und dafür gedacht, dass man sich ein wenig an das Fahrzeug gewöhnen kann. Durchaus verständlich, selbst fahren wir eher einen Kleinwagen. Da sind 2,22 Meter Breite, eine Höhe von 1,84 Meter sowie eine Länge von gut 4,97 Meter schon ein ganz anderes Kaliber. Allein der erste Anblick ist einfach nur wuchtig, definitiv kein Auto, mit welchem man sich anlegen möchte. Also zumindest ich nicht.

Glücklicherweise saß ich aber im Discovery und musste mir daher nicht ernsthaft Gedanken darüber machen. Über Landstraßen, teils kurvig, teils äußerst entspannt zu fahren, machten wir uns auf zum Weingut Pundel vins purs. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,30 Sekunden haben wir auf dem Weg dorthin nicht probiert. Lediglich den S-Modus haben wir getestet, in welchem der Discovery ein sportlicheres Verhalten an den Tag legen sollte.

Ein SUV ist eben kein Sportwagen…

So ganz bekamen wir das leider nicht zu spüren. Da ein Fahrzeug einer solchen Größe und eines solchen Gewichts (2.184 kg) doch erst einmal bewegt werden muss. Mit der zweitkleinsten Motorisierung haben wir vielleicht auch nicht gerade die beste Ausgangsbasis für diesen ersten Versuch gehabt. Sowohl Martin als auch mich hätte es durchaus Mal gereizt den Discovery mit dem Si6-Benziner und 340 PS zu fahren. Da dürfte der S-Modus sicherlich eine Spur spritziger sein.

Aber kein Problem, Cruisen macht eh mehr Laune. In der Tat empfand ich das Fahren im Discovery bereits auf den ersten paar Kilometer als besonders angenehm. Was einfach daran liegt, dass der Discovery eine Übersicht bietet, wie ich es bisher von keinem anderen Auto kannte. Dazu muss ich fairerweise sagen, dass ich auch noch in keinem anderen Fahrzeug gefahren bin, in welchem ich so hoch saß. Dank großer Front- und Seitenscheibe war der Rundumblick jederzeit gegeben, selbst das Rückwärtsfahren war kein Problem – Rückwärtsfahrkamera sei Dank!

Familien-Geländewagen mit viel Stauraum und Sitzgelegenheiten

Als fähigster Familien-Geländewagen gedacht bietet der Land Rover Discovery nicht nur Platz für bis zu sieben Personen, sondern auch genügend Stauraum. Gefahren sind wir den Discovery mit Gepäck in der 5-Sitzervariante, wobei wir es uns auch nicht haben nehmen lassen die Intelligent Seat Fold Funktion zu testen. Technik und Männer – du verstehst! Durch diese Funktion können sowohl die zweite, als auch die dritte Sitzreihe mit minimalen Aufwand per Fernbedienung neu konfiguriert, verschoben, um- und aufgeklappt werden. Lediglich die Kopfstütze muss dann noch von Hand ausgerichtet werden.

Die Intelligent Seat Fold Funktion kann dabei sowohl vom zentralen Touchscreen, als auch der Smartphone-App sowie von Knöpfen im Kofferraum und an der C-Säule gesteuert werden. Auf den ersten Blick mag die Steuerung per App unsinnig erscheinen, allerdings hat sich Land Rover etwas dabei gedacht, dies in den InControl Touch Pro-Funktionen unterzubringen. Steht man beispielsweise mit seinen Einkäufen an der Kasse und merkt bereits hier, dass der Platz im Kofferraum nicht reicht, da alle sieben Sitze von der Fahrt vom Vortag noch ausgeklappt sind, dann können diese bequem eingeklappt und damit Platz geschaffen werden.

Besonderes Schmankerl, vor allem für meine verfrorene Liebste, ist die Sitzheizung, welche bei allen sieben Sitzen vorzufinden ist. In den ersten beiden Reihen kann man zudem noch von einer Sitzkühlung bei heißen Temperaturen profitieren. Wer noch ein wenig tiefer in den Geldbeutel greift, der bekommt für Fahrer und Beifahrer sogar Sitze mit Massagefunktion.

Verstecken leicht gemacht…

Gerade jetzt wo Ostern naht und man auf der Suche nach passenden Verstecken ist, würde ich den Land Rover Discovery 5 absolut empfehlen. In zig durchdachten und clever konzipierten Staufächern, findet man genügend Platz für Ostereier und Co. Wer es ein wenig alltagsbezogener mag, der kann beispielsweise in einem verborgenen Ablagefach in der Mittelkonsole ein Paar Zwei-Liter-Flaschen Wasser unterbringen oder versteckt im „Geheimfach“ für kleinere Gegenstände hinter dem klappbaren Bedienpaneel der Klimaanlage sein Smartphone oder Geldbörse.

Wer dann immer noch Platz benötigt, dem sei das Fahrzeugheck mit einem Kofferraumvolumen von maximal 2.500 Liter ans Herz gelegt. Selbst bei aufgestellter zweiter Sitzreihe stehen noch 1.231 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung.

Informationen aus erster Hand über den Land Rover Discovery auf der Pressekonferenz

Bevor ich mich noch weiter in technischen Fakten und ersten Eindrücken verliere, wieder zurück zum ersten Ziel unserer Reise mit dem Discovery. Das Weingut Pundel vins purs, welches seit 2013 in Mitten von Weinreben vorzufinden ist. Wir waren allerdings nicht vor Ort, um den Wein des Weinguts zu Testen – zu diesem Genuss sollte es erst beim Abendessen kommen. Vielmehr fand dort die offizielle Begrüßung in Form einer kurzen Pressekonferenz sowie der Sicherheitseinweisung für unseren Besuch des Untertagebergwerks, Wellen statt.

Zahlen, Daten, Fakten über JLR

Im Detail möchte ich gar nicht auf einzelne Zahlen, Entwicklungen und Zukunftspläne von JLR eingehen. Lediglich ein paar Kennzahlen, welche mir im Kopf geblieben sind, möchte ich nicht ganz unerwähnt lassen. So ist definitiv aufgefallen, dass das Wachstum von 2015 zu 2016 um 20% zugenommen hat, im Vorjahr fand lediglich eine Steigerung von 5% statt. Einen großen Teil des 2016er Erfolges darf man sicherlich auch dem F-Pace von Jaguar (SUV) zuordnen. Die meisten Verkäufe gab es in Europa 24% (138.695 Fahrzeuge), gefolgt von China, UK und Nordamerika, welche mit 20% Anteil gleichauf sind.

Auf den deutschen Markt allein bezogen gab es ein Wachstum von 31,50%, gegenüber einen Wachstum von 26% im Vorjahr 2015. Wobei 2016 vor allem Jaguar (F-Pace) deutlich zulegte und sich von 4.987 Fahrzeugen in 2015 auf 8.713 Fahrzeugen in 2016 steigern konnte. Bei Land Rover steigerte man sich im gleichen Zeitraum um gut 4.500 Fahrzeuge.

Land Rover Discovery – Details aus erster Hand

Neben den Zahlen des Konzerns wurde natürlich auch der 2017er Land Rover Discovery 5 ein wenig näher betrachtet. Zu Beginn wurde aufgezeigt, dass sich dieser im Portfolio des Unternehmens in Mitten des Range Rover und Defender einordnet. Dabei versteht sich der Discovery als Fullsize-Geländewagen, welcher „Above and Beyond“ geht, nicht nur als fähigster Familien-Geländewagen der Welt, sondern auch durch seine durchdachten Details sowie seinem unaufhaltsamen Abenteuerdrang.

Hatte ich bereits auf der Fahrt zum Weingut das hohe Gewicht des SUVs erwähnt, muss ich nun noch einmal darauf zurückkommen. Denn hier hat sich Land Rover nicht ausgeruht und konnte 480 Kg an Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell einsparen. Ermöglicht wird dies dadurch, dass man beim Discovery auf ein Aluminium-Monocoque setzt. Um es noch ein wenig mehr hervorzuheben, die Karosserie des Fahrzeugs besteht zu 85% aus Aluminium.

Neben den bereits von mir erwähnten Details versteht sich der neue Discovery als „König der Berge“ – dies durfte ich im Untertagebergwerk, Welle selbst erfahren, dazu im nächsten Abschnitt mehr. Ein Detail, welches nicht unerwähnt bleiben sollte sind die zahlreichen Konnektivitätsmöglichkeiten: sechs 12-Volt-Ladestationen, bis zu neuen USB-Anschlüsse, ein 3G-Wi-Fi-Hotspot für bis zu acht Geräte. Was braucht man als Digital Native mehr? Das verbinden mit dem 3G-Wi-Fi-Hotspot ist ein Kinderspiel. Wlan-Netz auswählen, Zugangscode vom 10,20 Zoll Touchscreen abtippen und los surfen, einfacher geht es wirklich nicht!

Letzte Stärkung, bevor es Untertage geht

Bevor wir uns auf unseren Weg Richtung Mine machten, war noch einmal ein wenig Stärkung angesagt. Neben Couscous-Salat, Tomate-Mozzarella sowie Beef-Salat gab es Nudeln mit Tomatensoße sowie Geschnetzeltes mit Reis und Gemüse. Wer danach noch Hunger hatte, konnte aus zahlreichen, kleinen süßen Nachspeisen wählen. Mir hatten die Salate und Nudeln mit Tomatensoße gereicht. Zudem stand fest auf meinem Plan zum Abendessen wieder aus der Mine raus zu sein.

Unterwegs im Untertagebergwerk, Wellen – So schlägt sich der Discovery von Land Rover

Sicherlich das Highlight der Einladung zur Testfahrt des 2017er Land Rover Discovery war die Tatsache, dass wir diesen nicht nur über einen Hindernisparcour fahren durften. Sondern, dass dieser Untertage aufgebaut wurde. Um genau zu sein im Untertagebergwerk, Wellen, in welchem ansonsten Dolomitengestein abgetragen und im Anschluss verarbeitet wird. Da es sich hierbei, um eine Mine im laufenden Betrieb handelte, mussten wir uns zuvor über die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort belehren lassen.

Helm und Sicherheitsweste waren Pflicht in der Mine, Taschenlampe ebenfalls und im Fahrzeug lagen dann noch sogenannte Selbstretter, welche im Fall der Fälle für zumindest 60 Minuten Luft spenden würden. Wobei ich mir hier ziemlich sicher gewesen bin, dass 60 Minuten nicht ausgereicht hätten, damit ich aus den rund 300 Kilometer Untertage herausgefunden hätte. Glücklicherweise mussten wir das nicht herausfinden, sondern sind wieder mit unserem Discovery 5 herausgefahren.

Straße ist nicht gleich Straße

Das Straßen immer unterschiedlich sein können, dass merkt man schon Übertage. Aber auch im Inneren einer Mine gibt’s Unterschiede. So war die Einfahrt in die Mine äußerst eng, bedrückend und alles andere als einladend – vor allem für Menschen mit Platzangst. Dazu hat sicherlich noch die Größe des Discovery beigetragen, welcher alles noch ein wenig kleiner erschienen ließ.

Unsere Gruppe von mehreren Discovery wurde vom Führungsfahrzeug einige Kilometer durch das Untertagebergwerk gelotst, bis wir den Startpunkt des eineinhalb Kilometer Parcour gefunden hatten. Ganz ehrlich, ohne unseren Lotsen wären wir wahrscheinlich nicht einmal fünfhundert Meter weit gekommen, ohne uns zu verfahren.

Noch vorm Einfahren in die Mine bekamen wir Gesellschaft in unserem Discovery. Peter, unser Instructor und Garant für eine sichere Durchfahrt durch den Parcour, stieg zu und gab von nun an den Ton an. Was durchaus von Vorteil war.

Hindernisse Untertage – Nervenkitzel pur!

Die Hindernisse, welche Land Rover Untertage für uns aufgebaut hat, hatten es in sich. Ob ich nun tatsächlich noch alle zusammen bekomme ist fraglich, aber ich gebe mein bestes. Zunächst bahnten wir uns unseren Weg durch ein längeres Stück Weg, welches komplett mit Geröll – sprich großen und kleinen Steinen – übersät war. Das Besondere daran, Peter lotste uns nur mit Handzeichen durch das unebene Gelände. Hierbei kam es besonders darauf an, dem Fahrzeug nur minimale Lenksignale zu geben, nicht abrupte Bewegungen herbeizuführen und Gas geben war auch tabu.

Aber auf Geländeübersetzung, komplett hochgepumpt und im „Terrain-Response 2“-Modus sorgte die Bodenfreiheit von 283 Millimeter für genügend Spielraum beim Durchfahren. Was sich auch bei den nächsten Hindernissen von Vorteil erwies. Nach dem Abschnitt mit Geröll kam zunächst eine starke Rechtskurve auf uns zu, bei der ein Gefälleausgleich von um die 20% durch das Fahrzeug notwendig war. Hier galt ebenfalls langsam und mit Bedacht zu fahren und lieber einmal mehr auf die Bremse zu treten.

Mein persönliches Highlight/Schreckensmoment war Hindernis Nummer drei. Zunächst fuhren wir gemeinsam mit dem Landrover Discovery über einen Buckel, nur um dann festzustellen, dass auf der linken Seite ein Kuhle war, welche dafür sorgte, dass das Fahrzeug dort frei hing. Daran ließ sich allerdings nicht viel ändern, außer voran zu fahren, stets mit einem Fuß auf der Bremse und das Fahrzeug den Rest regeln zu lassen. Freundlicherweise wurde mir von Peter gesagt, dass ich das Fahrzeug beim Rutschen nicht halte, selbst wenn ich mich gegenlehne – Erzähl mir Mal was Neues…

Treppenfahren war im Gegensatz dazu schon wieder eher eine spaßige Sache. Quer anfahren, um die Stufe bestmöglich zu greifen. Nicht zu flott und Stück für Stück vorwärts schieben. Im Auto selbst hatte ich mir gar nicht zu viel Gedanken über diesen Vorgang gemacht. Als ich dann bei der zweiten Runde nicht hinter dem Lenkrad saß, sondern einen Blick von außen riskierte, kam mir der Abstand zwischen Treppe und Discovery mit gut eineinhalb Zentimeter doch ein wenig knapp vor.

Eine 90° Rechtskurve, welche folgte, war dann auch nicht die riesen Herausforderung. Auch wenn man hier unbedingt darauf achten musste, dass der Land Rover Discovery richtig ausgerichtet war, da ansonsten das Heck schnell Mal hängen bleiben konnte. Das vorletzte Hindernis des Untertage-Parcours forderte volle Aufmerksamkeit. Denn neben einer Steigung mit Rechtskurve, galt es vor allem darauf zu achten nicht zu stark rechts zu fahren. Denn hier war keine befestigte Erde, sondern Sand. Wäre man dort zu weit rein gefahren, wäre unser weißer Koloss definitiv ins Rutschen gekommen. Und sagen wir Mal so, die Wand am Abhang sah so schick nicht aus.

Die Auffahrt zum Start des Parcour war zum Abschluss noch mit leichten Bodenwellen gesäumt. Begegnen diese einem als Fahrer eines Geländewagens gibt es zwei Möglichkeiten. Flott darüber und auf den Spitzen „surfen“, wie man es eventuell vom Strand kennt. Oder eben doch mit Bedacht und Ruhe darüber fahren, um jederzeit die Kontrolle zu behalten. Entschieden hatten wir uns für Variante zwei, wobei uns Variante eins auch gereizt hätte.

Bewegte Eindrücke des Discovery 5

Einige bewegte Eindrücke des Land Rover Discovery 5 habe ich im zuvor eingebundenen Video für dich festgehalten.

Raus aus der Mine. Zurück in die Freiheit.

Der Ausflug in das Untertagebergwerk Wellen war definitiv eine Erfahrung, welche ich wohl so schnell nicht mehr machen werde. Wobei ich ganz dankbar war, als wir wieder draußen waren. Ein wenig beklemmend war die Kombination aus großem SUV in Verbindung mit enger Mine dann doch. Auch, wenn sich unser Land Rover Discovery ganz gut geschlagen hat. Was sicherlich auch zu großem Teil an unserem Instructor lag, welcher uns die unterschiedlichen Offroad-Funktionen nahe gebracht hat.

Trotz schier unüberwindlicher Hindernisse sind wir vollständig wieder aus der Mine herausgekommen und durften uns darüber freuen, dass unsere Discovery vor der Abfahrt eine schöne Dusche bekamen. Schließlich wollte man sicherstellen, dass Reifen und Bremsen noch intakt waren. Wäre nicht so ideal gewesen, wenn wir am Abend nicht am Hotel angekommen wäre. Wohin wir uns auch auf den Weg machten, nach unserer Minen-Expedition. Natürlich nicht ohne entsprechende Stopps zwischendurch, um den Land Rover Discovery 5 visuell einzufangen.

Unterkunft für eine Nacht – Hotel La Maison, Saarlouis

Unser Ziel erreichten wir kurz vor 19 Uhr, das Hotel La Maison, Saarlouis. Über das Design Hotel könnte ich alleine einen ganzen Beitrag verfassen, so gut hat es mir dort gefallen. Da aber der Land Rover Discovery 5 im Mittelpunkt der Reise stand nur eine Kurzversion meinerseits. Im ehemaligen Oberverwaltungsgericht trifft hochwertige Architektur und durchdachtes Design auf lokale Wertschätzung. Dabei kann man durchaus zustimmen, dass das Hotel eine Bereicherung für das Stadtbild ist. Auch das an das Hotel angeschlossene Bistro Pastis ist ein Blickfang, welcher sowohl von Reisenden, als auch Einheimischen besucht werden kann.

Nächtigen im Zimmer zur Parkseite

„Auge in Auge mit der Natur.“ – dies verspricht zumindest die Webseite des Hotels. Und nach einer Nacht dort kann man dies durchaus bestätigen. Denn Grün hat man definitiv beim Einschlafen und aufwachen im Blick. Sei es der Park direkt vor den bodentiefen Fenstern oder die kleinen farblichen Details im inneren. Selbst ein Baum scheint sich an der Wand seinen Weg zu bahnen und dient als stylisches Bücherregal. Ansonsten eher modern zurückhaltend eingerichtet sorgt das Zimmer direkt für ein Wohlgefühl.

Viel Holz sorgt für eine Wärme, welche dazu beiträgt, dass man sich in dem Hotelzimmer mit grünen Elementen und gelben, hellen Akzenten willkommen fühlt. Wlan, Kaffeemaschine und Minibar runden das Erscheinungsbild gekonnt ab. Mein Highlight, die Badewanne. Wunderbar groß, warmes Wasser und ein Tablet, welches geladen auf dem Schreibtisch bereitstand, um einen von zig gefühlten hundert Radio-Streams auszuwählen, eine Kombination welche nicht besser sein könnte.

Team Land Rover Discovery speist zusammen…

Am Abend sollten wir beim gemeinsamen Dinner noch einmal zusammentreffen, um sich ein wenig auszutauschen, Inspiration zu sammeln und vor allem um über unser Fahrgefühl des 2017er Land Rover Discovery zu diskutieren. Definitiv interessant die Meinung der Anderen zu hören und mit der eigenen zu vergleichen. Die Größe wurde stets genannt, sowie das leicht wankende Fahrgefühl bei höherem Tempo – was natürlich in direkter Verbindung zueinander stand.

Auch der Vergleich der unterschiedlichen Ausstattungen kam zur Sprache. Wobei es hier keinen klaren Gewinner gab, hier steht ein Vergleich durch Fahren des vollausgestatteten Discovery 5 noch aus – würde ich Mal sagen. Bevor der Abend jedoch mit einem letzten Getränk in der hauseigenen Bar enden sollte, gab es Abendessen. Auf den Tisch kam bei mir Ziegenkäse im Brickteig, Grüner Spargel mit Ruccola, Dörrtomaten und Vinaigrette. Als Hauptspeise folgte Filet vom Charlois Rind mit Kräuterkruste, Burgunderjus, Artischocken und Kartoffelgratin. Nachspeise „musste“ natürlich auch noch sein, Pistaziencrème, Rosmarin und Waldhonig mit Waldfrüchten und weißem Schokoladeneis bildeten den Abschluss eines gelungen Tages.

Auf geht’s Richtung Heimat…

Am nächsten Morgen stand dann noch ein späteres Frühstück auf dem Plan, bevor wir zum letzten Mal unseren Discovery 5 bestiegen, um uns Richtung Flughafen aufzumachen. Natürlich nicht, ohne noch den ein oder anderen Zwischenstopp einzulegen. Wo wir uns auf die Suche nach einem der vielen Staufächer begeben haben, mit der Sitzsteuerung gespielt haben oder einfach nur ein wenig querfeldein gefahren sind. Auch ein kurzer Abstecher in die Stadt Luxemburg war noch drin, bevor wir uns endgültig von unserem Gefährt verabschieden mussten und unseren Flieger bestiegen.

Mit freundlicher Unterstützung von Jaguar Land Rover / enthält Werbung

About Sebastian

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