Ob an kühleren Sommerabenden oder hinein in die kalten Monate bis in Richtung Gefrierpunkt: Je nachdem, was man drunter trägt, passt auch die Jacke Footloose. Bei der Auswahl von Lederjacken ist es für mich das Wichtigste, einen klaren Kontrast zu Modellen aus der Vergangenheit und vom Diskounter zu setzen. Lederjacken waren immer ein bisschen Prestige-Objekt und teurer. Jeder hob sie länger auf, logisch. Bis die Märkte damit überschwemmt wurden.

Nun gilt es, erstens nicht zur Gruppe derer zu gehören, die ihr gutes Stück seit Jahrzehnten im Schrank haben und wie Ewiggestrige herüberkommen. Darüber hinaus ist eine Grenze zu ziehen zu den Billigprodukten der letzten Saisons – jene, die meistens mit Pelzeinsätzen am Kragen eher eine Form von „Möchtegern-Prestige“ verkörpern. Vielleicht nehme ich es ja zu genau, trotzdem: Kaufe ich mir schon so ein Teil, dann beziehe ich diese Überlegungen mit ein. Und mit dieser Jacke bin ich dahingehend auf der sicheren Seite.

Vom Schnitt her verkörpert sie sämtliche Akzente, die für die diesjährige Saison stehen: Sie reicht bis zur oberen Hüfte, die Passform ist nicht zu eng und nicht zu weit, der Kragen setzt einen definitiven Schlussstrich zum Massenstyle der Vorjahre. Ein weiterer großer Pluspunkt – zumindest für mich – ist dieser Farbton, welcher einfach cooler zu helleren Jeans wirkt als jedes andere Braun.

Das mag vielleicht nur meine persönliche Wahrnehmung sein, aber über Geschmack lässt sich eben streiten. Trägt man sie zur helleren Jeans, würde ich bevorzugt weiße Oberteile dazu kombinieren. Das entspricht einer gewissen Harmonie. Trotzdem passen sämtliche Farbtöne dazu. Alle Jeans haben mit dieser Übergangsjacke ihre Ergänzung gefunden. Dasselbe gilt für Stoffhosen, wie am Foto in Weiß.

Durch die Wattierung werden optisch ansprechende Zusatzeffekte geschaffen. Die Fütterung ist nicht zu stark ausgeprägt, sondern wird vom Hersteller als „leicht“ bezeichnet – immerhin ist es keine Winterjacke, die besonders warm sein müsste. Windige Oktoberabende und unklare Aprilwetter sind hingegen sicher.

Der Material-Oberstoff ist zu 100 % Leder – was sonst. Wobei heute die Lederersatz-Materialien auch schon überragende Vorteile haben. Die Füllung besteht zur Gänze aus Polyester, das Futter aus Nylon. Die Reinigung von Leder ist uns allen bekannt – es bedarf einer Spezialreinigung, aber dafür ist sie nicht so oft fällig wie bei anderen Jacken.

Im Grunde wischt man sie einfach ab, wenn Schmutz ersichtlich ist. Und sie erstrahlt dafür in einem Licht wie nach dem Neukauf. Von diesem Standpunkt aus betrachtet gibt es pflegetechnisch viel aufwändigere Jackenarten. Diese ist für den alltäglichen Einsatz geradezu geschaffen und wird sich deshalb auch bei jedem rechnen. Die Größen S bis 3XL stehen zur Auswahl. Man wird fündig.

Gepostet von Sebastian

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