Wie wir gerade in den Männermode Trends für den Frühling 2018 wieder lernen durften spielen die richtigen Farben eine wichtige Rolle für das eigene Outfit. Diese bestimmen das Erscheinungsbild maßgeblich und tragen dazu bei, ob es zu einem passt oder aufgesetzt wirkt. Es ist bei der Farbauswahl der eigenen Kleidungsstücke nicht nur darauf zu achten, dass diese aktuell im Trend liegen, vielmehr sollte man darauf achten, dass diese zum eigenen Farbtyp passen.

Farben richtig kombinieren ist daher nicht gerade eine einfache Aufgabe. Hat man es allerdings Mal gemeistert ist man in der Lage ansehnliche Outfits zu kreieren. Gleiches gilt für die Kombination verschiedener Muster. Interessanter werden dann schon eher die monochromen Outfits.

Aus diesem Grund widmet sich dieser Leitfaden auch dem Thema „How to wear All Black“. Man arbeitet hierbei nur mit einer Farbe; kann von Vor- aber auch von Nachteil sein. Wobei ich mir erlaube Grau- und Weißtöne noch mit dazu zunehmen, was zumindest den monochromen Ansatz weiterhin erfüllt.

Dennoch sollte man bedenken, dass gerade dann wenn man nur mit einer Farbe im eigenen Outfit hantiert, es sich anbietet mit anderen Elementen zu spielen. Diese wären unter anderem: Muster, Schnitte, Stoffe als auch subtile Details. Vermeintliche Kleinigkeiten, die meist untergehen, wenn man das eigene Outfit nur über Farben definiert.

Der monochrome Farbraum – darauf gilt es zu achten!

In der folgenden Grafik siehst du wunderbar ein paar verschiedene Beispiele für monochromatische Farbpaare. Bei diesen handelt es sich im Grunde nur um eine Farbe, welche in unterschiedlichen Schattierungen daherkommt. Gleiches funktioniert natürlich auch bei der Farbe Schwarz, Grau und Weiß. Eben nur eine Spur weniger bunt.

Im Hinterkopf sollte man bei diesem Leitfaden für monochrome Outfits immer haben, dass es eben die angesprochen Abstufung der Farben gibt. Denn dies spielt eine wichtige Rolle für das eigene Outfit. Trägt man in der Tat alles in einem Farbton, kann ein Outfit schnell trist und langweilig wirken. Man riskiert, dass es eher wie eine Uniform, als wie ein stylischer Look wirkt. Daher kann es bei monochromen Outfits eine gute Idee sein, verschiedene Farbtöne der gleichen Farbe zu mischen. Hier bieten sich beispielsweise dunkle Grautöne zusammen mit einem mehrheitlich schwarzen Outfit an.

Kombinationen von Schwarz, Grau und Weiß im gleichen Outfit können eine sehr starke Möglichkeit sein, monochromatisch zu bleiben und gleichzeitig eine schöne Farbbalance zu erhalten. Natürlich kannst du das gleiche Prinzip auch auf andere Farben anwenden, um überzeugende Ergebnisse zu erzielen.

In dem man im eigenen Outfit mit unterschiedlichen Sättigungsgraden beziehungsweise Schattierungen einer Hauptfarbe arbeitet lässt sich ein viel interessanterer Look kreieren. Dies liegt vor allem daran, dass ein Outfit, welches nur auf eine Farbe in unterschiedlichen Schattierungen setzt, eine größere optische Tiefe erhält, als ein Outfit in nur einem, durchgängigen Farbton.

Schnitte, Form und Asymmetrie – machen ein monochromes Outfit aus

Wenn man es mit einer einzigen Farbe in einem Outfit zu tun hat, braucht man eine andere Möglichkeit, den eigenen Look optisch interessant zu halten. Dies geschieht oft durch die Verwendung von asymmetrischen Stücken oder durch interessante Schnitte und Linien, die sich über das gesamte Outfit verteilen. Durch diese wird der Blick des Betrachters gelenkt und in Bewegung gehalten. Ein monochromer Look wirkt dadurch selbst bei Verwendung nur einer Farbe alles andere langweilig.

Avantgardistische Designer, die typischerweise mit viel Schwarz, Weiß und Grau arbeiten, verwenden oft interessante asymmetrische Muster und Stücke, die sich über den Körper ziehen. Durch asymmetrische Linien und einzigartigen Schnitte sehen selbst einfachste Kleidungsstücke interessant aus. Sie wissen zu faszinieren und dadurch auch den Betrachter zu begeistern. Durch die geschickte Kombination von solch gut geschnittenen Stücken lassen sich kraftvolle, einfarbige Outfits gestalten.

Wenn man also daran interessiert ist durch monochrome Outfits seine Garderobe aufzuwerten, ist dies durchaus möglich. Man sollte versuchen einige Stücke mit einzigartigen asymmetrischen Designs oder interessanten Features, wie beispielsweise viele Reißverschlüsse, schwere Stoffe, Falten, etc. zu finden und ins eigene Outfit einzubringen.

Lagen-Look als Stilelement monochromer Outfits

Neben der Auswahl der richtigen Schnitte, Form und Nutzung von Asymmetrie der Kleidungsstücke, kann man vor allem mit dem Lagen-Look als Stilelement in monochromen Outfits punkten. Das sogenannte Zwiebelschalenprinzip trägt dazu bei, dass der eigene Look für die Betrachter wesentlich interessanter wirkt.

So kann ein Lagen-Look ganz in schwarz äußerst elegant wirken. Wenn sich für ein stilvolleres, professionelleres Image entscheiden will, dann ist es besser, sich von sogenannten Avantgarde-Designs fernzuhalten und stattdessen traditionelle Stücke wie Blazer, Pullover und Westen zu wählen und diese einfach in Kombination zu schichten.

Gerade am Abend, wenn man auf den Weg in Nachtclubs oder Bars ist, sind Lagen-Looks ganz in Schwarz durchaus angesagt. Mag einfach daran liegen, dass diese in dunkleren Umgebungen auch wunderbar funktionieren. Aber generell lässt sich festhalten, dass man gerade im Winter eher mit dunklen, monochromen Outfits eine gute Figur abgibt. In Richtung Sommer dürfen die Farben dann ruhig auch eine Spur heller werden.

Details und Accessoires – das A und O

Das Tragen von Accessoires oder das Einbringen eines kleinen Farbspritzers kann ein monochromes Outfit durchaus aufwerten. Sei es eine auffällige Armbanduhr, ein stylisches Armband, eine vor der Sonne schützende Brille oder auch ein simples Einstecktuch – alles ist erlaubt. Rot ist hierbei eine tolle Farbe, die man mit Schwarz kombinieren kann, weil sie so stark und auffällig ist. Auch Gold- und Silberschmuck können durch ihren Glanz die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es gibt viele verschiedene Accessoires, die zu monochromen Outfits getragen werden können. Als Beispiel kann man Halsketten, Einstecktücher, Gürtel und Gürtelschnallen, Uhren, Sonnenbrillen, Ringe und vieles mehr aufzählen. Bleiben wir kurz bei den Gürteln. Hier würden sich beispielsweise wunderbar die Ledergürtel von Due Mondi anbieten. Selbst bei einem „All Black Look“ macht man mit den schwarzen Gürteln nichts verkehrt. Schafft aber durch den farbigen Flechteinsatz einen zusätzlichen Blickfang im eigenen Look.

Fazit: Monochrome Outfits gar nicht so schwer wie man denkt…

Nun hast du also schon eine Reihe Tipps und Tricks an der Hand, die du zur Erstellung deiner monochromen Outfits nutzen kannst. Wenn du es also in die Tat umsetzen möchtest, empfiehlt es sich einige der zuvor genannten Dinge in Kombination umzusetzen, um ein überzeugendes Outfit zu gestalten. Zur Anregung noch einmal die wichtigsten Punkte:

  • Arbeite ich mit unterschiedlichen Schattierungen des Basisfarbtons?
  • Bringe ich das Zwiebelschalenprinzip in meinen Look ein?
  • Trage ich interessante Accessoires?
  • Bringe ich einen kleinen Farbspritzer ins Outfit ein?
  • Setzt der Look auf Stücke mit interessantem Schnitt und asymmetrischen Elementen?

Wenn du einige dieser Farben mit ja beantworten kannst, sollte mit deinem monochromen Outfit überhaupt nichts mehr schief gehen. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, dass du es rockst!

Gepostet von Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.