Der Sommer kommt und damit auch die Zeit, in der man sich verschiedenste Fragen zum eigenen Style stellt. Beantworten kann ich dir zumindest die Frage, welche Sonnenbrille zu dir passt und was gerade im Trend ist. Auch auf die Frage, wie man(n) besonders stylisch ohne Socken unterwegs sein kann, findest du durch diesen Style-Guide nun eine passende Antwort.

Mankle – auch 2018 im Trend

Dabei steht der „Mankle“ als einer der anhaltenden Sommer-Trends auch in diesem Jahr im Raum. Kurz zur Begriffserläuterung: Unter dem Mankle versteht man die Zuschaustellung des nackten Knöchel eines Mannes, ein Stil-Element, welches sich viele Designer für ihre Kleidungsstücke zunutze machen.

Selbst kann man dieses Style-Element ganz einfach in den eigenen Look einbringen. Im Wesentlichen gibt es vier Schlüsseltechniken, um den Look im Alltag zu tragen. Jede dieser Schlüsseltechniken ist hierbei für einen bestimmten Hosentyp bestimmt. Worauf du also achten musst, um deine Knöchel perfekt in Szene zu setzen, das erfährst du nachfolgend.

Die Hosenrolle – Knöchel zeigen mit Chinos

Chinos ohne Socken, kann funktionieren und schaut zudem noch besonders lässig aus. Der angestrebte Look lässt sich hierbei besonders leicht in die Tat umsetzen. Es gilt lediglich darauf zu achten, dass die Chino umgekrempelt getragen wird. Hier kommt die umgangssprachliche, unkomplizierte und subtil wirkende, „Hosenrolle“ zum Einsatz.

Bei dieser macht man(n) nichts anderes als den Saum der Chino ein paar Mal auf die gewünschte Höhe zurückzufalten. Als Faustregel gilt hierbei, je schlanker die Hose oder Jeans, desto dünner sollte die Manschette (Falte) sein. Des Weiteren wirkt eine breiter umgeschlagene Manschette lässiger als eine schmale Hosenrolle. Es gilt also ganz genau darauf zu achten, welchen Style man zeigen möchte, wenn man eine Chino ohne Socken trägt.

Pinroll – erste Wahl bei Jeans ohne Socken

Pinroll bezeichnet eine gewisse Falttechnik, die die Hosenbeine der Jeans ganz eng oberhalb des Knöchels zusammen krempelt, hierdurch wird der Blick bewusst auf die Schuhe gelenkt. Daher verwundert es nicht, dass diese Technik vor allem bei Sneaker-Fans äußerst beliebt ist. Pinrolling ermöglicht dir die Wahl zu haben, wo deine Jeans endet.

Dies bedeutet, dass deine Jeans nicht mehr zum großen Teil auf deinen Schuhen aufliegen muss und dadurch wie eine Art Überzelt wirkt. Weiterhin schafft der Pinroll-Style eine deutliche Grenze zwischen Schuhe und Jeans, wodurch der Blick der Betrachter gelenkt und die eigenen Sneakers, als auch die Knöchel ohne Socken, in den Mittelpunkt gestellt werden. Wie man seine Jeans richtig in diesem Stil trägt, erfährst du in meinem Beitrag: How To: Pinroll – Jeans stilvoll umschlagen.

Turn-Up – Stoffhosen geben die Sicht auf sockenlose Knöchel frei

Die Hosenrolle als auch Pinrolling setzen auf mehrmaliges Umschlagen der Jeans oder Chino, um den Blick auf die sockenlosen Knöchel freizugeben. Trägt man allerdings Stoff- oder Anzugshosen empfiehlt es sich eher auf den „Turn-Up“ zu setzen. In diesem Fall wird die Hose nur einmal, präzise umgeschlagen. Somit kann man sicher sein, dass man das eigene Outfit optisch ein wenig aufwertet. Dies aber zudem elegant umsetzt.

Damit das Ergebnis des Turn-Up auch optisch überzeugt gilt es darauf zu achten, dass der Saum der Hose dauerhaft umgeschlagen bleibt. Zwar hat man bei verhältnismäßig leichten Stoff- und Anzugshosen nicht das Problem, dass der Stoff den umgeschlagenen Saum zurückfallen lässt. Möchte man dies allerdings dauerhaft vermeiden, dann kauft man entweder direkt eine solche Hose mit umgeschlagenen Saum oder lässt sich diesen von einem Schneider dauerhaft verändern.

The Crop – Von Haus aus ideal geschnitten

Mit dem aufkommenden Trend des Mankle, kam auch das Verständnis der Firmen für dieses Zuschaustellen der sockenfreien Knöchel. Aus diesem Grund kann man mittlerweile als Mann im Laden oder auch Online entsprechende Hosen kaufen, welche einen Blick auf die Knöchel freigeben, ohne das man den Saum der Hose umschlagen muss. Die Marken haben hierzu einfach den Saum erhöht und die Hosen quasi ein Stück kürzer gemacht.

Eine auffällige Falte oder Manschette sucht man vergebens. Denn die Hosen hören von Haus aus knapp über dem Knöchel auf. Kann man meiner Meinung nach kaufen, flexibler und stylischer ist man aus meiner Sicht jedoch mit einer der ersten drei Schlüsseltechniken unterwegs. Schlussendlich ist es natürlich Geschmackssache.

Drei nicht verhandelbare Regeln, um ohne Socken unterwegs zu sein

Nachdem wir nun also vier Schlüsseltechniken gelernt haben, um im Alltag einen Blick auf die unverhüllten Knöchel freizugeben. Gilt es drei Regeln kennenzulernen, welche man dennoch nicht vergessen darf. Denn wie du gleich erfahren wirst heißt „Ohne Socken“ nicht, dass du gar keine Socken trägst. Man sieht sie einfach nur nicht…

Ohne Socken heißt nicht, dass du keine Socken trägst…

Man sieht die Socken im Alltag nur nicht. Dennoch sind sie da. Und das aus gutem Grund. Diese unsichtbaren Socken tragen dazu bei, dass man sich keinen Fußpilz anlacht. Des Weiteren stinken die eigenen Schuhe nicht so schnell, auch das Potenzial für Nagelpilzinfektionen wird verringert. Überzeugende Argumente wie ich finde. Und ja, auch unangenehme Blasen an den Füßen lassen sich dadurch vermeiden.

Also, obwohl der Style-Guide sich an Männer richtet, die ohne Socken die Welt erkunden, so ganz ohne Socken geht es eben doch nicht. Eine breite Auswahl an entsprechenden Sneaker-Socken gibt’s bei einer Vielzahl von Händlern. Wer besonders schlau ist, der setzt auf eine feine Gummiprofilierung. Hierdurch verrutscht man im Schuh nicht ganz so leicht.

Auf den richtigen Schnitt kommt es an…

Bei der Suche nach dem richtigen Schnitt der Hose ist die Länge eine Selbstverständlichkeit – sie sollte am oder knapp über dem Knöchel enden. Angesichts des relativ neuen Trends zu breitbeinigen und locker gefalteten Hosen, sollte der Umfang einer Hose berücksichtigt werden.

Gerade wenn man sich entscheidet sockenlos unterwegs zu sein, wählt man mit schlanken, verjüngenden Schnitten die bessere Variante. Des Weiteren gilt es zu beachten, dass wenn man ein stromlinienförmiges Aussehen erreichen möchte, die gesamte Hose gut sitzt. Dies gilt für alle Bereiche, einschließlich Po, Oberschenkel und Wade. Ist dies nicht der Fall kann eine Hose schnell verloren wirken.

Wähle den richtigen Zeitpunkt, um ohne Socken aus der Tür zu treten…

Nur weil du nun weißt, wie du am besten einen sockenlosen Stil umsetzt, heißt dies im Umkehrschluss nicht, dass du immer ohne Socken unterwegs sein solltest. Im Gegenteil, mach dir Gedanken, wann du ohne Socken und wann mit unterwegs sein solltest. Ganz einfach machst du dir diese Entscheidung, wenn du die Formalität des Anlasses und die erwartete Kleiderordnung im Auge behältst.

Grillen mit Freunden, Sommerhochzeiten, Business-Casual-Outfits – ohne Socken definitiv möglich. Beerdigungen, Gerichtsauftritte, Interviews, wichtige Termine – lass es lieber sein. So einfach geht’s! Und ganz ehrlich, manchmal macht es auch richtig Freude bunte Socken zu tragen.

Auf die richtige Schuh-Wahl kommt es an!

Hat man sich nun endgültig dazu entschlossen, ohne Socken vor die Tür zu treten, sollte man nicht nur wissen, wie man die eigenen Hosen stylt, um die blanken Knöchel in Szene zu setzen. Sondern auch welche Schuhe man dazu trägt. Denn ganz ehrlich ein Paar Chino mit Anzugsschuhen ohne Socken überzeugen optisch eben doch nicht so ganz.

Daher gilt vor allem bei Chinos und Freizeithosen, dass der gewählte Schuh das gewählte Hosenmaterial ergänzen soll. So macht man in der Regel mit Turnschuhen im minimalistischen Design nichts verkehrt. Bei den Materialien darf man dann ruhig auch auf Leder oder Wildleder zurückgreifen. Entscheidet man sich für Hosen aus Leinen oder eine Leinen-Baumwoll-Mischung empfiehlt es sich auf Loafer, Bootsschuhe oder Sandalen zu setzen, da diese den lässigen Eindruck der Hosen unterstreichen. Neutrale Töne stehen solchen Kleidungsstücken besonders gut.

Jeans ohne Socken kann man ideal mit Turnschuhen tragen, wenn es eine Spur lässiger sein darf. Etwas eleganter und auch robuster wird es mit Derbies, Brogues oder dezenten Boots. Wichtig ist hierbei darauf zu achten, dass die Farbe der Schuhe mit der Jeans harmoniert. Auch wenn keine direkte Verbindung – durch die freien Knöchel – gegeben ist, sollten Schuhe und Jeans farblich zueinander passen.

Sportliche Sneakers sind die naheliegende Wahl für die Kombination mit Jogginghosen, wenn man sich entschließt diese ohne Socken zu tragen. Eine neutrale Farbe der Jogger garantiert, dass diese zum restlichen Outfit passt. Die Sneaker sollten hingegen äußerst clean und minimalistisch daherkommen. Abrunden lässt sich ein solches Outfit mit einem schlichten Polo-Shirt. Da hierdurch wieder das Gleichgewicht aus Eleganz und Lässigkeit gewahrt bleibt.

Entscheidet man sich für eine schlichte, elegante Stoffhose, empfiehlt es sich auch das Schuhwerk passend hierzu auszuwählen. Low-Top Sneaker aus Leder, Loafer oder Driver-Shoes sind hierbei die erste Wahl. Man sollte darauf achten alles zu vermeiden, was zu klobig ist und die klare Linie des Looks zerstört. Weniger ist hier in der Tat mal wieder mehr. Derbies und Loafer funktionieren übrigens auch wunderbar zur Anzugshose

Gepostet von Sebastian

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