Mitte Mai darf man sich nun endgültig von den kühlen Monaten verabschieden und den Sommer begrüßen. Warme Temperaturen, Sonnenstrahlen und zwitschernde Vögel machen einfach Lust auf Sommer. Damit man den Sommermonaten auch gut gestylt entgegentreten kann, habe ich acht Männermode-Trends die diesen Sommer zum Klassiker werden zusammengetragen. Inspiriert sind diese teilweise von Trends, welche sich bereits im Frühjahr abgezeichnet haben, aber auch von denen die man aus aktuellen Sommer-Kollektionen ableiten kann.

Wie immer dienen die zusammengestellten Trends für den Sommer nur als Inspiration. Was du davon umsetzt und wie du es trägst, liegt schlussendlich bei dir. Aber zumindest erfährst du, was angesagt ist für den Sommer 2018 und kannst schauen, ob du entsprechende Stücke bereits dein Eigen nennst. Das ein oder andere Stück sollte durchaus dabei sein.

Vertikale Streifen – daran führt im Sommer kein Weg vorbei

Bereits bei den 6 Trends die Mann 2018 im Auge behalten sollte bin ich darauf eingegangen, dass wir vertikale Streifen dieses Jahr vermehrt zu sehen bekommen. Das Schöne daran, man kann diese so auffällig oder unauffällig ins eigene Outfit einbringen wie man möchte. Beachten sollte man, dass bei der Oberbekleidung vor allem große und breite Streifen eine gute Figur abgeben. Für Streifen auf der Hose gilt es auf schmale, dezente Streifen zu setzen.

Neben unterschiedlichen Breiten bei den Streifen kann man noch mit unterschiedlichen Farben spielen, um das Muster noch lebendiger wirken zu lassen. Das Schöne an vertikalen Streifen auf den verschiedensten Kleidungsstücken ist die Tatsache, dass diese in so ziemlich jeden Stil mit eingebracht werden können. Egal, ob man ein wenig sportiver unterwegs sein möchte – Athleisure Look Dresscode – oder eben lässig und leger im Smart Casual Dresscode; alles ist erlaubt.

Als Beispiel sei die Kombination eines einfachen Rundhalsshirts in Verbindung mit einem Blazer zu nennen, funktioniert wunderbar. Wer möchte, kann ein vertikal gestreiftes Kurzarmhemd mit einer dunklen Jeans und einer leichten Jacke kombinieren, um einen eher modernen Look zu erreichen. Wer darauf abzielt verschiedenste Muster miteinander zu kombinieren, der erfährt in meinem Leitfaden: Mustermix – so lassen sich Muster kombinieren mehr dazu.

Sandalen – aber bitte ohne Tennis-Socken!

Sandalen sind glücklicherweise weit mehr als der Schuh der Mallorca-Urlauber! Aus diesem Grund dürfen sich diese auch bei den Männermode-Trends die diesen Sommer zum Klassiker werden einfinden. Persönlich bin ich allerdings noch nicht so ganz von diesem Typ Schuh überzeugt. Aber wer weiß, eventuell ändert sich das noch.

Möchte man mit Sandalen in diesem Sommer eine gute Figur abgeben gilt es zunächst einen Punkt zu beachten. Die Socken bleiben aus! Ansonsten scheint diesen Sommer einiges erlaubt. Von weichem Leder über Wildleder in Farben wie navy, schwarz, braun oder tan ist die Sandale gerne gesehen. Kombiniert mit klassischen metallischen Schnallen überzeugt diese in vielen Alltagssituationen. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit erregen die Varianten die auf einen Material-Mix sowie asymmetrischen Verschluss setzen.

Doch wie trägt man nun die Sandale am besten? Idealerweise kombiniert man diese mit einer schicken Shorts oder bequemen Chinos. Selbst zu Leinenhosen geben sie eine gute Figur ab. Es gilt eben darauf zu achten, dass dieser Typ Schuh eher für lässig, legere Looks geeignet ist. Weitere Tipps zur Kombination gibt’s im zuvor verlinkten Beitrag. Im Büro sollte man dann doch eher zu Schnürer oder Sneaker greifen.

Casual Loafer – der ideale Sommer-Schuh

Bereits im Sommer 2017 waren Loafers angesagt. Mag sicherlich auch daran liegen, dass Penny Loafers aus Wildleder, den fließenden Wechsel von der Arbeit direkt in den Biergarten oder an den See bestens meistern. Dieser Typ Schuh lässt sich in eine Vielzahl von Outfits einbringen, ohne fehl am Platz zu wirken. Grundsätzlich ist es zudem noch äußerst einfach den passenden Loafer für einen selbst zu finden. Es gilt einfach darauf zu achten, dass man jedes Modell meidet, welches sich zu auffällig anfühlt.

Auffällige Muster, Prints, texturiertes Gewebe oder gar gestickte Logos, all dies sollte man meiden. Bei den Materialien kann man wahlweise auf Wildleder in dezenten Farbtönen setzen oder wer es ein wenig ausgefallener mag auf Modelle aus Loden, wie man sie beispielsweise von Monaco Duck kennt. Eine einfache Jeans, Hose oder Chino funktioniert wunderbar zu Penny Loafers. Wobei man beim Tragen dieser zumindest eine Regel beachten sollte.

Die Hose darf die Penny Loafers nicht berühren. Es sollte immer ein Abstand dazwischen ersichtlich sein. Sprich, das eigene Schuhwerk ist vollständig sichtbar. Daher ist es auch nachvollziehbar, dass die Socken nicht zu sehen sein sollte, die Knöchel werden dadurch betont. Ganz auf die Socken sollte man gerade bei Wildlederschuhen aber doch nicht verzichten, da diese ein wenig anfälliger für Schweiß sind, als die reine Ledervariante. Sneakersocken sind in diesem Fall gefragt.

Statement Prints – manchmal darf es ein wenig mehr sein

Wer Maenner-Style.de schon ein wenig länger folgt, der weiß, dass „weniger ist mehr“ für mich durchaus eine große Bedeutung hat. Minimalistische Styles, hochwertige Verarbeitung und Materialien sind für mich wichtiger als auffällige Akzente und Details. Für den Sommer 2018 darf es nun aber ausnahmsweise ein wenig mehr sein. Denn dann setzt man auf sogenannte Statement Prints im Bereich der Hemden und Shirts. Diese zeichnen sich durch ihr fehlende Zurückhaltung aus.

Florale Muster, geometrische Drucke, Karomuster als auch Hahnentritt bestimmen die Styles dieser Saison. Gibt es wahlweise dezent oder eine Spur auffälliger. Eins sollte man jedoch bedenken, je größer der Statement Print an sich ist, umso gedämpfter sollte die Farbe des Hemdes sein. Ideal sind hier Farbtöne wie Schwarz, Marine und Grau. Denn auffällige Farben in Kombination mit auffälligen Prints sind definitiv zu viel des Guten. Außer man sucht verzweifelt nach Aufmerksamkeit… Persönlich würde ich eher zu diesen Alternativen tendieren.

Auffällige Rucksäcke als Blickfang

Erst vor kurzem haben wir uns die Frage gestellt: Rucksack vs. Aktentasche – Wer überzeugt im Alltag? Schlussendlich lag der Rucksack ein wenig vorne. Vor allem, da dieser nicht nur hinsichtlich seiner Funktion, sondern auch mit seinem Style zu überzeugen weiß. Aus diesem Grund werden Rucksäcke auch zum auffälligen Blickfang im Sommer. Grundsätzlich sollte man dennoch darauf achten, dass der Rucksack zunächst seinem funktionellen Anspruch gerecht wird, bevor man auf das Design achtet.

Möchte man ein wenig Aufmerksamkeit erregen sollte man auf sogenannte Colourblock-Designs setzen. Kräftige Farben wie Kobaltblau, Rot oder Racing-Green liegen hierbei vollkommen im Trend. Wer es noch einen Ticken auffälliger möchte, der sollte auf geometrische Prints, Streifen oder Polka-Dots setzen. Natürlich in entsprechenden, auffälligen Farbtönen. Dennoch sollte man darauf achten, dass sich der Rucksack einigermaßen ins Outfit einfügt. Ansonsten kann dieser das Erscheinungsbild auch ziemlich schnell zerstören.

Wildlederjacken lösen 2018 die Bomberjacke ab

Bereits Ende letzten Jahres hat sich abgezeichnet, dass der Trend rund um die Bomberjacke ein wenig abnimmt. Nicht dadurch, dass diese komplett vom Markt genommen wurden, sondern das einfach ein Wandel in deren Design stattgefunden hat. So kam immer mehr Seide und Wildleder zum Einsatz, was es eben auch erlaubt hat die Bomberjacke zu eleganteren Anlässen zu tragen.

2018 wird es auf jeden Fall soweit sein, dass sich die Wildlederjacke weiter durchsetzt. Klar könnte man nun argumentieren, dass es diesen Typ Jacke bereits eine gefühlte Ewigkeit auf dem Markt gibt, mag aber auch daran liegen, dass es sich hierbei um einen Klassiker handelt. Farblich gesehen darf man ruhig ein wenig mutiger sein. Blau, Schwarz und Braun sind dabei meist die erste Wahl und lassen sich wunderbar zu T-Shirt als auch Button-Down-Hemd tragen.

Cuban-Collar Hemd – ein Klassiker; auch in 2018

Das Cuban-Collar Hemd werden wir wohl nicht mehr los. Zumindest nicht so schnell. Die Hemden mit kubanischen Krägen sind gerade im Sommer eine gute Wahl, in Verbindung mit Baumwolle oder Leinen ist man damit bestens für heiße Tage gerüstet. Das Besondere an diesem Hemd-Stil, die Krägen sind nicht hoch geschlossen, sondern offen und lässig aufliegend, ähnlich einem Reverskragen.

Persönlich würde ich bei diesem Typ Hemd auf ein sehr dezentes Muster setzen oder komplett unifarben wählen. Denn der Kragen des Hemdes ist an sich schon Blickfang genug. In Verbindung mit einem auffälligen Statement Print wird das Cuban-Collar-Hemd schneller zum Flop, als einem lieb ist. Hier gilt also Mal wieder: Weniger ist mehr!

Straight-Leg-Chinos – perfektes Basic für den Sommer

Sechs Chinos, die Mann im Sommer braucht, hatten wir bereits im vergangenen Jahr hier im Blog. Aus gutem Grund greife ich diese für den Sommer 2018 nochmals auf. Sitzen Chinos doch einfach eine Spur lockerer als entsprechende Jeans und tragen dazu bei, dass man nicht im eigenen Schweiß versinkt. Zudem sind diese so wandelbar, dass sie in eine Vielzahl von Outfits eingebracht werden können.

Straight-Leg-Chinos darf man daher ruhig als vielseitiges Kleidungsstück bezeichnen, welche sowohl mit einem simplen T-Shirt, als auch einem Poloshirt eine gute Figur abgeben. Selbst mit einer Jacke darüber macht man nichts verkehrt. Bei der Auswahl einer passenden Chino für den Sommer sollte man darauf achten, dass diese auf atmungsaktive Baumwoll- und Baumwoll-Leinen-Mischungen setzt. Dann machen auch hohe Temperaturen nichts mehr!

Gepostet von Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

Ein Kommentar

  1. […] Bereits bei den Sommermode-Trends in diesem Jahr galt: Möchte man ein wenig Aufmerksamkeit erregen sollte man auf sogenannte Colourblock-Designs setzen. Kräftige Farben wie Kobaltblau, Rot oder Racing-Green liegen hierbei vollkommen im Trend. Diesem Prinzip wollen wir auch für den dieswöchigen Look of the Week beibehalten. Zumindest teilweise, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägt. […]

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