Alle freuen sich auf ihn, stehen auf seine warmen Temperaturen und die Abkühlung im kühlen, frischen Nass: der Sommer. Der Sommer bringt aber auch Tage mit sich, an denen es einfach nur unangenehm heiß ist. Klimaanlagen im Büro aufgrund der beschränkten Leistungsfähigkeit keine Option mehr sind und das dritte T-Shirt innerhalb von zehn Minuten durchgeschwitzt ist. Also zumindest gefühlt…

Wenn ich schon das Wetter nicht beeinflussen kann, kann ich dir zumindest mit sieben angesagten T-Shirt Trends aushelfen, die sowohl an den restlichen warmen Tagen, als auch im restlichen Jahr eine gute Figur machen. Vom dezenten Klassiker, dem T-Shirt aus Leinen bis hin zu auffälligen All-Over Print ist alles mit dabei. Einfach mal anschauen und selbst entscheiden was demnächst bei dir im Kleiderschrank landet. Einige Varianten hatte ich bereits in meinen Beiträgen Männermode Trends für den Sommer 2017 sowie Sieben Fashion-Trends, welche uns 2017 weiterhin begleiten werden aufgegriffen.

Leinen T-Shirts – ein Must-Have für heiße Tage

Mittlerweile findet man Kleidungsstücke aus Leinen nicht mehr nur noch auf Segelyachten oder vergleichbaren Schiffen vor. Ganz im Gegenteil Leinenhemden, Leinenhosen und auch T-Shirts aus Leinen sind mittlerweile voll im Alltag angekommen. Wieso auch nicht bringen Kleidungsstücke aus Leinen oder auch Baumwoll-Leinen-Kombination ganz interessante Vorteile mit sich. Gerade an heißen Tagen.

Leinen ist ein leichter, atmungsaktiver sowie schnell trocknender Stoff – drei Vorteile, die gerade im Sommer für Kleidungsstücke aus Leinen sprechen. Überhitzung, übermäßiges Schwitzen und riesige Schweißflecken adé – Entspannter, lockerer Schnitt, hohe Atmungsaktivität und angenehmes Tragegefühl Hallo!

Ein weiterer Vorteil bei T-Shirts aus Leinen ist die Integration ins eigene Outfit. Meist kommen die Shirts farblich zurückhaltend, in neutralen Farben daher, die dadurch relativ leicht in einen Look mit eingebracht werden können. Statt für ein langweiliges Weiß kann man sich für ein Stein- oder Beigfarbenes Leinen T-Shirt entscheiden. Darüber einen leichten Blazer in Marineblau, Grau oder Khaki sowie eine stylische Chino.

Ansonsten funktionieren Leinen T-Shirts auch wunderbar zu einer schlichten Jeans mit hellen Sneakers. Selbst zu Shorts, als auch Anzugshosen geben diese eine gute Figur ab. Man sollte lediglich darauf achten, dass ein gewisser Kontrast zwischen T-Shirt und Hose gewahrt bleibt.

Farbige T-Shirts – Bring Farbe ins Spiel…

James Dean, David Beckham, Marlon Brando sowie Ryan Gosling sind bekannt dafür, dass sie ihre Outfits auf ein schlichtes, weißes T-Shirt mit Rundhalsausschnitt und eine Jeans beschränken können und dennoch äußerst stylisch aussehen. Da das aber irgendwann doch zu langweilig wird und jeder gleich herumlaufen würde, bringe ich Mal farbige T-Shirts ins Spiel.

Jedoch nicht in Form von vielen verschiedenen Farben, die in Form von unterschiedlichen Mustern oder Farbblöcken auf dem Shirt aufeinandertreffen. Sondern als einzige Farbe, die das Erscheinungsbild des T-Shirts bestimmt. Gerade im Sommer funktioniert das mit Shirts in Zitrusfarben ganz gut, auch Pastellfarben können ganz gut aussehen. Es gilt einfach ein wenig zu experimentieren, um die Farben zu finden, die zu einem passen.

Über die einfarbigen Shirts lassen sich leichte Bomberjacken, unstrukturierte Blazer oder eine leichte Weste tragen. Kombiniert mit einer hellen Shorts oder dunklen Chino beziehungsweise Jeans erzielt man einen lässigen Look.

Longline T-Shirt – länger ist besser

Zumindest in diesem Fall. Denn Longline T-Shirts unterscheiden sich außer hinsichtlich ihrer Länge nicht wesentlich von anderen Shirts. Eine Spur überdimensionierter als das normale Shirt, einzuordnen im Skaterlook, kommen die Longline T-Shirts daher. Bieten sich aus meiner Sicht aber optimal für Lagenlooks an, die auf die Kombination unterschiedlicher Kleidungsstücke setzen.

Am besten trägt man diese Art von T-Shirt mit einer Slim-Fit Jeans, um die schlanke, langgestreckte Silhouette zu unterstreichen, die man mit dem Tragen eines solchen Kurzarm-Oberteils erreichen möchte. Im Idealfall trägt man es unter einer Bomberjacke oder einer offenen, leichten Sommerjacke, die alleine schon durch die unterschiedlichen Längen im Zusammenspiel den Lagenlook sichtbar machen. Kontrastierende Farben unterstreichen das Ganze dann noch optisch.

Kurzärmeliges Henley T-Shirt – ein Klassiker für den Sommer

Bereits 2015 war diese Art von Kurzarm-Oberteil im Trend, aber auch zwei Jahre später ist es noch schwer angesagt. Das Vorurteil, das Henley-Shirts nur für muskelbepackte Männer eine Option sind, steht immer noch im Raum. Allerdings kann man diese mittlerweile ein wenig abschwächen.

Helle Henley T-Shirts lassen sich in der Tat eher von diesem Typ Mann tragen. Dunkle Varianten verzeihen allerdings zumindest optisch das ein oder andere Kilo zu viel auf den Rippen. Spricht mich persönlich farblich eh ein wenig mehr an und Schweißflecken sieht man auch nicht direkt. Quasi, zwei Fliegen mit einer Klappe.

An meinen Outfit-Vorschlägen von 2015 halte ich jedoch weiter fest. Ein Paar Slim-Fit Jeans kombiniert mit Desert Boots und einem hellen Henley Shirt oder alternativ eine Stoffhose, mit hochgerolltem Saum sowie einem leichten Blazer in Verbindung mit einem solchen Shirt schauen auch 2017 noch immer gut aus. Wer noch ein wenig variieren möchte, der setzt auf gestreifte Varianten dieses Oberteils.

Gestrickte T-Shirts – gibt es das wirklich?

Gibt es in der Tat. Allerdings sollte man hier nicht an T-Shirts denken, die ähnlich grob gestrickter Wollsocken der eigenen Großmutter daherkommen. Vielmehr setzen die Labels auf einen feinen Strick, der diese Kurzarm-Oberteile aus Materialien wie Merino oder Schurwolle entstehen lässt. T-Shirts dieser Art eignen sich wunderbar als zusätzliche Isolationsschicht beziehungsweise als Stück eines Looks nach dem Zwiebelschalenprinzip.

Auch einzeln getragen geben diese eine gute Figur, aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung ab. Hier gilt es jedoch diese entsprechend zu kombinieren. In Verbindung mit einer maßgeschneiderten Hose oder einer ordentlich geschnittenen Shorts und einem Paar Bootsschuhe entsteht ein Look, der nicht nur gut ausschaut, sondern vor allem durch seine Qualität zu überzeugen weiß.

T-Shirts mit Print & Muster – Auffallen ist garantiert!

Stöbert man durch Online-Shops oder Einkaufsläden in der Stadt kommt es mir immer mehr so vor, dass man zig T-Shirts mit Prints und Muster findet, als einfache, einfarbige Oberteile. Mag sicherlich daran liegen, dass gerade die farbenfrohen Prints und Muster schwer angesagt sind und einen den eigenen Look noch ein wenig einzigartiger stylen lassen.

Verschiedene Arten von Prints & Muster sowie man diese tragen kann, habe ich im Mai im zuvor verlinkten Beitrag bereits betrachtet. Daher gibt’s hier nur eine kleine Empfehlung meinerseits. Vor allem gilt allerdings, dass man sich keinen allzu großen Kopf machen sollte, wie man Shirts mit Print und Muster ins eigene Outfit integrieren kann.

Denn es funktioniert ganz einfach. So gilt, je bunter das Shirt, desto schlichter die Jeans, Chino oder Shorts die du dazu trägst. Ansonsten ist es einfach zu viel Farbe und zu viele Muster, die das Auge des Betrachters überfordern. Ein Akzentstück pro Outfit reicht. Vor allem All-Over Prints mit geometrischen, floralen oder Azteken Muster bestimmen das Sommer-Sortiment 2017. Ebenfalls schwer angesagt sind Digital Camo und Mikro-Drucke, wer es eine Spur zurückhaltender mag, der setzt auf den Klassiker: T-Shirts mit bretonischen Streifen.

Logo T-Shirts – ein Statement setzen

Keine Sorge, es folgen keine Shirts mit schlechten, verschnörkelten Logos die mehr wie ein Unfall, als wie ein Logo aussehen. Es geht in diesem Fall um die „erwachsene“ ansehnliche Version solcher Shirts. Schon lange sind diese Teil der Skaterkultur und bringen ein wenig Farbe auf einfarbige, schlichte Shirts, in dem man durch das Logo von Marken mit denen man etwas verbindet, ein Statement setzt.

Volcom, Stüssy, Supreme oder Superdry sind Marken die ihr Logo gekonnt in Szene setzen. Nicht zu auffällig, aber dennoch ganz ansehnlich. Innerhalb der Szene durchaus tragbar und wenn man sich für entsprechende dezente Varianten entscheidet geben diese auch auf der Straße eine gute Figur ab. Es gilt jedoch darauf zu achten, dass man es nicht übertreibt. Eine schlichte Basis in Form eines einfarbigen Shirts in Verbindung mit dem sich davon absetzenden Logo dürfte eine gute Wahl sein.

Gepostet von Sebastian

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