Kurzportrait #23 – MOROTAI activewear

Wenn der gesamte Monat Januar schon sportlich angehaucht ist, dann darf dies beim diesmonatigen Kurzportrait nicht aufhören. Dieser Meinung bist du doch sicherlich auch, oder? Für Kurzportrait #23 habe ich mir MOROTAI activewear, ein junges, deutsches Sportlabel herausgesucht, welches ich dir und den anderen Lesern gerne ein wenig näher bringen möchte. Am 01.01.2017 gestartet könnte man meinen dies steck noch in den Kinderschuhen, was man bisher davon sieht bestätigt diese Vermutung nicht.

Rafy Ahmed, Gründer von MOROTAI activewear, beschreibt das von ihm gegründete Sportlabel in einem Interview mit dem Willya Magazin in drei Worten wie folgt: Stylisch, Funktional, Hochwertig. Dies trifft den Kern des Labels sicherlich, aber auch Schlagworte wie: klar, puristisch und ausdrucksstark sollten nicht ungenannt bleiben, denn genau so präsentiert sich das Label. Rafy verfolgt mit MOROTAI activewear das Ziel eine Sportmarke zu entwickeln, welcher der Spagat zwischen Stil und Qualität bei maximaler Funktion gelingen soll. Wo das Label hierbei aktuell steht, erfährst du nachfolgend.

Design + Sport = MOROTAI activewear

Mit viel eigener sportlicher Erfahrung: Training im Fitnessstudio, spielt Tennis sowie 12 Jahre Basketball gespielt und gecoacht, sowie einem Hang zum Designen (abgeschlossenes Modestudium), war es für Rafy klar, dass „sein eigenes Ding“ zu machen, der einzige Weg ist, um sich komplett frei zu entfalten. Da er sich aber weder für Sport oder Design alleine entscheiden wollte, packte er die zwei bestimmenden Interessen in seinem Label zusammen und gründete sein eigenes Sportlabel.

Eins war allerdings klar, es sollte anders sein als die anderen, teils eingefahrenen Labels. Nicht Orange und Neon, auffällig und nach Aufmerksamkeit schreiend, sondern ruhig und durchdacht, aber eben dennoch cool. Die Stücke sollten weniger geprägt sein von modischen Ansprüchen, als von den Problematiken des Sports, des realen Sports, wie er betrieben wird. Wenn es dann noch gut ausschaut – Top!

MOROTAI activewear – Sportlabel mit kriegerischem Ursprung

Was für eine reißerische Überschrift, musste sein, schließlich wollte ich nicht unerwähnt lassen, woher der Name des Labels und die Inspiration für die erste Kollektion des Unternehmens stammt. Gewidmet ist die Kollektion dem Soldaten Nakamura Teruo, der im 2. Weltkrieg die indonesische Insel Morotai im Alleingang verteidigt hat. Eben diese Stärke, Willenskraft und der Mut von Teruo war ausschlaggebend für die Designsprache der Kollektion, welche sich voller Energie auf das Wesentliche konzentriert.

Genau diese volle Energie mit Konzentration auf das Wesentliche sieht man der aktuellen Kollektion an. Stylisch, aber nicht auf Grundlage des Verzichts auf Funktionalität. Simple, puristisch, wenig Farbe und zeitloses Design – genau hier ordnet sich MOROTAI activewear ein. Geprägt durch die Gedanken, wie ein Sportler seinen Alltag verbringt, was er während des Trainings nutzt und worauf er nicht verzichten möchte ist so Stück für Stück eine Kollektion entstanden die sich sehen lassen kann.

Inspiration durch die Architektur

Rafy Ahmed findet seine Inspiration als Designer der Sportbekleidung von MOROTAI activewear nicht nur in der Geschichte des Soldaten Nakamura Teruo, sondern auch in der Architektur. Hier waren Beton und Geradlinigkeit seine ersten Ansätze. Keine Ablenkungen, volle Erfolge. So ist die Linienführung der Schnitte und Nähte an moderne Architektur angelehnt. In Hinblick darauf, dass auch Häusern aus den 70er Jahren noch in der heutigen Zeit als modern gelten, wollte er eine zeitlose Kollektion erschaffen.

Diese zeichnet sich nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch ihre Ausrichtung auf sportliche Höchstleistung aus. Jedes Stück des Labels kommt mit Mesheinsätze daher, welche die Luftzirkulation und die Kühlung an besonders beanspruchten Stellen ermöglichen. Bei den integrierten Reißverschlüsse hat man darauf geachtet, dass diese zum Schutz vor äußerer Feuchtigkeit wasserresistent sind.

Verdeckte Kabelführung und Taschen sorgen für die sichere Verstauung von Lifestylegeräten wie Smartphone und Co. Rafy hat somit seinen Designfokus das Zusammenspiel zwischen Sportler und seinen technischen Accessoires gelegt. Farblich tritt man schon fast minimalistisch an die eigene Kollektion heran: Grau, Schwarz und Weiß – mehr braucht es nicht. Dennoch vielseitig und kombinierbar.

Von Sportlern für Sportlern

Nicht nur beim eigentlich Design und den technischen Funktionen verlässt sich Rafy auf seine eigenen Erfahrungen. Als Designer und Sportler testet er jedes seiner Stücke selbst. Zudem hat MOROTAI activewear einen Pool an Personal Trainer, Tänzer und Leistungssportler die ihre Teile auf Herz und Nieren überprüfen. Das Feedback wird eigener Aussage zufolge sofort umgesetzt und im Anschluss nochmals getestet. Fakten müssen überzeugen, nicht Gefühle. So sieht MOROTAI activewear ein gutes Sportswearprodukt als eine kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung an.

Mein Fazit zu MOROTAI activewear

Ein Sportlabel, welches wir so noch einige Zeit sehen und davon hören werden. So ist zumindest meine Meinung. Durch die Konzentration auf das Wesentliche: hohe Funktionalität mit minimalistischen Design wissen die Kleidungsstücke einen anzusprechen und zu begeistern. Mich spricht vor allem die Tatsache an, das MOROTAI activewear die wirklichen Bedürfnisse der Sportler herausfinden möchte und darauf aufbauend seine Produkte erschafft.

Man hat schon früh verstanden, dass die tollste Kleidung keinen Wert hat wenn sie nicht angenehm zu tragen ist und keinen funktionalen Mehrwert liefert. Mit dieser Erkenntnis alleine, kann eigentlich schon nichts mehr schief gehen, oder? Nachfolgend habe ich dir noch den Image Film des Labels eingefügt, die Webseite von MOROTAI activewear findest du hier.

Update vom 03.08.2017 – MOROTAI activewear bei „Die Höhle der Löwen“

Wie Gruenderszene bekannt gab stehen die ersten vier Teilnehmer für die neue Staffel von „Die Höhle der Löwen fest“. Mit dabei bei der TV-Show, in der Gründer und Erfinder um Geld der Investoren pitchen ist auch Morotai activewear. Präsentiert wird das Unternehmen dort von Geschäftsführer Rafy Ahmed und Waldemar Wenzel die auf ihre T-Shirts oder Jacken aufmerksam machen möchten, die Träger einfach mit Gadgets kombinieren können, etwa durch verdeckte Kabelführung.

Die gesamte Mode-Linie ist schwarz, weiß oder grau gehalten, wie du durch das Kurzportrait schon gelernt hast. MOROTAI activewear hat es sich zum Ziel gesetzt 75.000 Euro aus „Die Höhle der Löwen“ mitzunehmen. Investiert werden soll das Geld, um den eigenen Vertrieb weiter auszubauen. Im Gegenzug erhalten die Geldgeber 15 Prozent Unternehmensanteile.

About Sebastian

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