coexist

Musik für’s Wochenende: The XX – Coexist

Alles began im Jahre 2005 mit der Gründung von “The XX”. Damals gingen Jamie Smith, Oliver Sim und Romy Madley Croft noch gemeinsam im londoner Stadtteil Putney zur Schule. Anfang 2009 veröffentlichten sie ihre Debütsingle Crystalised und erlangten über das Internet innerhalb kürzester Zeit Berühmtheit. Ihr Debütalbum “xx” folgte im August 2009 und schlug international ein, wie eine Bombe.

Seit dem hat sich die Fangemeinde vergrößert und wartet sehnsüchtig auf mehr! Am 16. Juni diesen Jahres veröffentlichte die Band dann die erste Single “Angles” ihres neuen Albums und seit gestern ist das neue Album nun offiziell in allen Plattenläden zu finden.

Der typische “the XX Sound” besteht aus einer dominanten Drum-Machine, und zwei melodischen E-Gitarren, gemischt mit einzelnen Keyboard Fragmenten. Damit ist der Sound oftmals minimalistisch und wenig rockig. Es sind die Leisen-Töne, die “the XX” so besonders machen.

Das ist auch auf dem neuen Album nicht anders. Ganz im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass “Coexist” noch etwas ruhiger und nachdenklicher geworden ist, als das Debütalbum. Bei den insgesamt 11 Tracks hat man zwar von Anfang an das vertraute “the XX” Gefühl, doch wo im letzten Album noch “VCR” oder “Basic Space” eine leicht beschwingte Stimmung transportierte, bleibt dieses Gefühl im neuen Album leider aus.

Die Londoner Band ist ruhiger geworden und älter. Doch das tut der Musik keinen Abbruch. Auf Songs wie “Fiction” zeigt die Band mit melodischen, unverzerrten LP-Riffs, was sie ausmacht: Stimme Gitarre Drums. – Das Highlight für mich sind jedoch die Tracks, bei denen Romy Madley Croft und Oliver Sim wieder ein Duett einstimmen, wie bei “Swept Away”.

Ich prognostiziere dem Album einen ähnlichen Erfolg, wie dem des Vorgängers. Die Band hat ein würdiges Nachfolge-Album produziert, in dem sie zeigen, dass sie sich weiter entwickelt haben, aber dennoch ihrem Sound treu geblieben sind. Gerade für den kommenden Herbst ein “Must-Have-Album”!

About Ben

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2 Kommentare

  1. Da hast du völlig recht, da war ich etwas ungenau. Sehr peinlich, v.a. wenn man selbst auch E-Gitarre spielt 😉 Aber trotzdem Dankeschön für deine Korrektur!

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