Regenwetter. Im Herbst sicherlich eher die Regel, als die Ausnahme. Dass man(n) bei schlechtem Wetter dennoch gut aussehen möchte, dass kann man auch verstehen. Und eigentlich ist dies auch ganz einfach. Vorausgesetzt man beachtet ein, zwei Punkte bei der Zusammenstellung des eigenen Outfits und der Auswahl der Accessoires. Auf fünf Schlüsselkomponenten kommt es bei einem widerstandsfähigen Herbst-Outfit an. Und diese habe ich nachfolgend ein wenig genauer betrachtet.

Technische Jacke als äußerste Schicht im Herbst

Im Herbst und auch im Winter ist es äußerst wichtig sich warm und trocken zu halten. Denn sobald Kälte und Feuchtigkeit Einzug hält, lassen auch Erkältungen nicht lange auf sich warten. Sogenannte technische Jacken, sprich Jacken, welche durch ihre Funktion besonders zu überzeugen wissen, sind ein absolutes Must-Have im Herbst.

Dabei müssen es nicht unbedingt teure technische Jacken sein, die wie die Eierlegende Wollmilchsau daherkommen, sondern einfach nur durchdacht sind. Beim Kauf einer solchen Jacke ist es daher wichtig Fragen zu stellen wie: „Wie wasserdicht ist die Jacke?“, „Kann sie dennoch atmen?“ und „Staut sich die Wärme in dieser?“.

Ansonsten sollte man auch vermeintliche Kleinigkeiten wie versiegelte Nähte, elastische Manschetten und abgedeckte Reißverschlüsse nicht ganz außer Acht lassen. Auch bei den verwendeten Stoffen empfiehlt es sich ein wenig nachzudenken. Baumwolle mag zwar wärmen, saugt sich aber auch schnell voll.

Strapazierfähige Stoffe wie Nylon zu setzen. Beim Innenfutter kann man dann natürlich dennoch auf wärmende Stoffe setzen. Eventuell lohnt sich auch ein Blick auf die Wachsjacke. Wer weiß.

Robustes Schuhwerk als absolutes Must-Have

Für mich ein absolutes Must-Have, sowohl im Herbst, als auch im Winter, ein Paar ordentliche Stiefel. Fairerweise muss man sagen, dass man darauf durchaus verzichten kann, aber es wird eben nicht besonders angenehm. Denn vernünftige Boots halten sowohl die Füße warm, als auch trocken. Jedoch gilt es bei der Auswahl der eigenen Stiefel auf ein, zwei Punkte zu achten.

So sollte man gerade im Herbst eher zu griffigen Gummisohlen greifen, als zu glatten Ledersohlen. Somit behält man nicht nur trockene Füße, sondern vermindert auch die Rutschgefahr auf nassen Oberflächen. Des Weiteren sollte das Oberleder mit einem speziellen Öl oder Wachs bearbeitet worden sein, damit das Wasser daran herunterläuft. Wander- oder Arbeitsstiefel machen sich zur Jeans ganz gut. Zum Anzug dürfen es dann gerne Brogue-Stiefel sein.

Wie man Boots im besten Fall kombiniert hatte ich bereits in meinem Beitrag Timberland Boots – Drei Modelle – Drei Styles betrachtet, in diesem Artikel geht es aber vielmehr darum, wie man seine Boots gekonnt in Szene setzt und wie man seine Jeans/Chino dazu idealerweise trägt.

Mackintosh, Mac oder einfach nur Regenmantel – er gehört dazu…

Nein, es handelt sich nicht um den allseits beliebten Rechner aus dem Hause Apple. Wüsste auch nicht wie der bei Regenwetter helfen kann. Vielmehr geht es um den Mackintosh, abgekürzt als Mack oder Mac. Hierbei handelt es sich um einen gummierten und damit wasserdichten Regenmantel, der häufig mit Großbritannien assoziiert wird.

Dieses klassische Stück Regenwetterbekleidung ist so zeitlos wie Wintermäntel. Was vor allem daran liegt, dass Designer das Traditionelle mit verschiedenen Stilen zu jeder Jahreszeit neu erfinden. Interessant ist hierbei die Tatsache, dass der Mantel sowohl bei Regen oder Sonnenschein getragen werden kann. Denn es gibt ihn auch aus strapazierfähigem und dennoch leichtem Baumwoll-Material. Dieses wurde so behandelt, dass es sowohl atmungsaktiv, als auch wind- und wasserdicht daherkommt.

Im Zusammenhang mit dem Mac stößt man über kurz oder lang auch auf die Cabanjacke. Dieser Name geistert nur gelegentlich durch die Fashionszene, still und gemächlich, aber doch mit immer wiederkehrender Präsenz. Was genau ein Cabanjacke ist, wissen heute viele Menschen nicht mehr. Die Bezeichnung stammt aus dem Französischen und bedeutet schlicht Regenmantel- oder Jacke. So einfach kann es sein!

Unterschätztes Accessoire: Der Regenschirm

Ein echter Mann benötigt keinen Regenschirm. Zumindest hab ich das irgendwann in meiner Kindheit Mal aufgeschnappt und auch nie etwas daran geändert. Meine Frau regt sich noch immer tierisch auf, wenn es ohne Ende regnet und ich einfach keinen Regenschirm tragen möchte. Eigentlich schon dämlich! Oder!?

Dabei kann es so einfach sein. Ein kleiner, schwarzer Knirps für raue Herbsttage und gut ist. Stylisch, praktisch und zu jeder Art von Outfit passend. Ohne natürlich den funktionellen Faktor zu vergessen. Wer es ein wenig bunter mag, der darf dies auch gerne machen. Es sollte eben nur darauf geachtet werden, dass sich die Farbe nicht zu sehr mit dem eigenen Outfit beißt.

Wetterfeste Sneakers, die Alternative zu Boots

Wer nicht so gerne Boots trägt, sondern sich eher zu Sneakers hingezogen fühlt, der sollte im Herbst auf wetterfeste Sneakers setzen. Denn sonst ist eins ganz schnell klar, die Sneaker vom Sommer sehen schnell nicht mehr so gut aus, wie sie es eigentlich der Fall sein sollte. Gerade Leinen-Sneakers gehören definitiv in die wärmeren Monate des Jahres und nicht in den Herbst/Winter.

Gore-Tex und Leder sind die erste Wahl, wenn es darum geht das richtige Paar wetterfeste Sneakers auszuwählen. Wetterfest heißt in diesem Fall nicht Wasserdicht, aber zumindest ein wenig resistenter als die bereits erwähnten Leinen-Sneakers. Auch Wildleder- oder Nubuk-Sneakers sind eine Option. Hier muss man sich dann lediglich darauf einstellen, dass das Reinigen der Schuhe ein wenig aufwendiger wird. Bekommt man aber auch hin.

Copyright Titelfoto: Photo by Robb Leahy on Unsplash

Gepostet von Sebastian

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