Schüttelbrot – eine echte Südtiroler Spezialität

Nach der kleinen Kräuterkunde am gestrigen Tag gibt es heute noch eine Südtiroler Spezialität – das Schüttelbrot. Es besteht aus Roggenmehl, Wasser, Hefe, Salz und Gewürzen, wie Kümmel, Fenchelsamen, Anis, Schabzigerklee oder Koriander. Geschmack, Dicke und Zähigkeit sind jedoch je nach Region verschieden.

Dieses besondere Fladenbrot ist sehr lange haltbar und wird heute hauptsächlich mit Käse oder Speck zur Marende ( südtiroler Brotzeit) verzehrt. Früher wurde es vor allem in den Almhütten getrocknet und aufbewahrt, damit der Senner damit Wanderer bewirten konnte, da in der Höhe frische Waren eher rar waren.

Der Teig wird durch schütteln gelockert und damit in die typische runde und dünne Fladenbrotform gebracht. Danach wird es gebacken. Wenn es abgekühlt ist wird es schnell sehr hart.

Schüttelbrot Rezept – so geht’s

Vorteig

  • 250 g Roggenmehl
  • 250 ml Wasser (ca. 30°C)
  • 20g Hefe

Teig

  • Vorteig
  • 500 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 850 ml Wasser
  • 20 g Hefe
  • 20 g Salz
  • Fenchelsamen, Kümmel und Bockshornklee (je ca. 5 g)

Die Hefe zuerst in Wasser auflösen und mit dem Roggenmehl zu einem weichen Teig verrühren. Etwa eine Stunde ruhen lassen. Den Vorteig mit den anderen Zutaten vermengen und wiederum 10– 15 min ruhen lassen.

Nun den Teig in 10 Teile teilen und auf mit Mehl betäubte Tücher legen, bei 85% Luftfeuchtigkeit noch einmal ca. 10 min ruhen lassen. Den Teig auf ein Pizzagroßes Holzbrett geben und schütteln. Dabei das Brett im Kreis drehen. So wird das Teigstück dünn. Anschließend bei 210- 220°C (Ober- Unterhitze) 30 min backen.

Copyright Foto: 268u_E7T6586_72 – Ultental_Marketing

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