Sieben Fashion-Trends, welche uns 2017 weiterhin begleiten werden

Man(n) kennt es, der Fashion-Industrie fällt jedes Jahr etwas Neues ein, um unseren Geldbeutel ein wenig zu erleichtern. Egal, ob man es nun als Trend, Innovation, usw… abtut, jedes Jahr gibt es hier etwas Neues. Aber keine Sorge, 2017 gibt es einige Trends aus 2016, welche weiterhin angesagt sind. Gut für den eigenen Geldbeutel und den eigenen Style.

Aus diesem Grund möchte ich sieben Fashion-Trends betrachten, welche uns 2017 weiterhin begleiten werden. Durch das zuvor eingebundene Inhaltsverzeichnis hast du die Möglichkeit einzelne Trends direkt auszuwählen und nur das zu lesen was dich interessiert.

Retro Sportbekleidung

Ein Trend gegen denn ich mich bisher persönlich gewehrt habe ist der, dass Retro Sportbekleidung im Alltag schwer angesagt ist. Denn ich kann es mir nur schwer vorstellen in Sportkleidung zur Arbeit zu gehen oder mit meiner Frau zum Shoppen zu gehen. Wäre nicht die beste Entscheidung, auch aus der Sicht meiner Frau. Aber glücklicherweise obliegt diese Entscheidung jedem selbst.

Waren wir 2016 noch in den 80er Jahren der Retro Sportbekleidung unterwegs, werden wir uns 2017 mindestens noch ein Jahrzehnt zurück bewegen. Also in den 1970er Jahren. Das heißt nun nicht, dass die 80er out sind oder dein Großvater seine alten Jogginghosen hergeben muss. Mit einem einfachen, zweiteiligen Trainingsanzug, wahlweise einfarbig oder dezent mehrfarbig macht man nichts verkehrt.

Kombinieren kann man die Retro Sportbekleidung mit alltäglichen Kleidungsstücken wie einer Jeans, Shorts oder T-Shirt. Was wir wohl nicht sehen werden – glücklicherweise – sind knallige, bunte Farben. Hier heißt es, weniger ist mehr, auch hinsichtlich der Farbpalette.

Kariert durch den Alltag

Karos waren 2016 ein großes Thema. Ein Muster, welches schon seit Jahrzehnten in Kleidungsstücken vorzufinden ist, aber gerade in den vergangenen Jahren wieder mehr an Aufmerksamkeit gewinnt. Dabei ist es ganz egal, ob man(n) nun große oder kleine Karos trägt – geht alles. Es sollte jedoch stimmig im Outfit aufeinander abgestimmt sein. Sprich, große Karos beim Oberteil, mit einer kleinkarierten Hose funktioniert nicht. Generell würde ich eh eher sparsamer mit Karos im eigenen Look spielen – als Akzent ist dies vollkommen ausreichend.

Karos funktionieren sowohl auf Hemden, Blazer, Bomberjacken und Co. Selbst karierte Hosen können funktionieren, wenn man dann beispielsweise ein einfarbiges T-Shirt damit kombiniert. Farblich geht hier der Trend auch in Richtung gedämpfte Farben: grau oder neutrale Farbtöne sind hier allererste Wahl.

Neutrale Farben

Wie schon beim Trend der Karomuster erwähnt sind neutrale Farben schwer im Kommen. Dabei ist es vollkommen in Ordnung diese Ton in Ton miteinander zu kombinieren, mit leichten Kontrasten zu arbeiten oder eben nur einzelne Stücke in diesen neutralen Farben ins eigene Outfit mit einzubringen. Gerade das Schichten unterschiedlicher Kleidungsstücke in diesen Farbtönen kann eine großartige Wirkung mit sich bringen.

Neutrale Farben trägt man am besten mit entspannten Passformen, sprich weite Hose und Shirts. Gerade bei Polo-Shirts sind Farben wie safrangelb und erdige Töne schwer angesagt. Dazu eine kurze Jeansshorts oder eine bunte Chino als Kontrast und fertig ist ein sommerliches Outfit. Selbst ein Polo-Shirt, welches in die Hose eingesteckt wird kann so ganz gut aussehen.

Wide-Leg Trousers

Wide-Leg Trousers oder Hose mit weiten Beinen, wie man es auf Deutsch auch bezeichnen könnte, werden wir 2017 sicherlich auch des Öfteren zu Gesicht bekommen. Dabei ist es wichtig, dass der Style der Hosen locker und weit ist. Eine enge Passform funktioniert hier einfach nicht. Tragen kann man die Wide-Leg Trousers ganz wie man möchte, vor allem hochgekrempelte Hosenbeine machen hier einiges her, bei denen die Knöchel hervorblitzen und einen Blick auf die Schuhe freigeben.

Selbst Jeans mit weiten Beinen schauen gut aus. Aktuell kennt man eher schmal geschnittene Jeans, welche sehr körperbetont sind. Als Einstieg in die Welt der weiten Hosen empfiehlt es sich einfach Mal eine Jeans mit geradem Schnitt zu tragen. Beine hochkrempeln, weiße Sneaker und ein simples Shirt dazu – fertig ist ein lässiger Look für wärmere Tage.

Vertikale Streifen

Ähnlich dem zuvor erwähnten Karomuster kommen auch vertikale Streifen nicht aus der Mode. Mal sieht man diese weniger, mal mehr. Gerade in der letzten Zeit bekam man vertikale Streifen wieder des Öfteren zu Gesicht. Dabei spielen diese sowohl mit Farbe, Größe und Muster innerhalb der Streifen. Vertikale Streifen funktionieren wunderbar auf Shorts, Hosen, Hemden und Blazer – jedoch sollte man stets darauf achten, dass es nicht zu viele Streifen im eigenen Outfit gibt.

Gestreifte Hosen, Hemd und eine gestreifte Krawatte sind dann doch zu viel des Guten. Eines der drei Stücke mit vertikalen Streifen reicht vollkommen aus. Das Schöne an vertikalen Streifen ist, dass man mit diesen spielen kann. Durch eher subtile, feine Streifen wirkt ein Outfit weniger aufdringlich, fette, breite Streifen drängen sich dem Betrachter dann schon mehr auf. Mehrfarbige Streifen lassen sich auch eher schwer verstecken, wobei man hier auch auf neutrale Farbtöne setzen kann.

Shirts mit Print

Ein Trend, welcher meiner Meinung nach auch noch in fünf Jahren angesagt ist, sind Shirts mit Prints. Denn diese bieten die beste Möglichkeit, für vergleichsweise wenig Geld, interessante Outfits zu kreieren. Im Gegensatz zum Trend der Retro Sportbekleidung sind Shirts mit Prints einfach eine Spur dezenter und lassen sich im Alltag einfacher tragen. Zumindest meine Meinung.

Slogan Shirts gehen für mich persönlich gar nicht, mich spricht hier eher eine farbenfrohe Grafik, ein interessantes Muster oder eine ganz ausgefallene Farbkombination an. Aber auch hier setzt nur der eigene Geschmack die Grenze. In Verbindung mit Shorts und Jeans funktionieren solche Shirts einfach. Ohne viel Aufwand. Gerade gegen Sommer werden wir hier eher knallige, bunte Farben sehen, aber auch Colourways in Marine können sich durchsetzen.

Cuban-Collar Hemd

Das Cuban-Collar Hemd war bereits im Frühjahr 2016 ein großer Trend, welchen wir auch 2017 wieder sehen werden. Gerade im Sommer sind kubanische Krägen eine gute Wahl, in Verbindung mit Baumwolle oder Leinen ist man damit bestens für heiße Tage gerüstet. Denn die Krägen sind nicht hoch geschlossen, sondern offen und lässig aufliegend, ähnlich einem Reverskragen.

Kombiniert wird der Cuban-Collar dann meist noch mit auffälligen Prints und Mustern, welche dazu beitragen, dass die Hemden zu einem wahren Blickfang werden. Kräftige Farben sind auch bei diesen Hemden ein muss. Auffallen ist daher auf jeden Fall garantiert. Aber ganz ehrlich, dafür entscheidet man sich bei einem Cuban-Collar Hemd bewusst.

About Sebastian

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