Wir müssen es uns eingestehen – moderne Technik ist einfach cool. Je detailverliebter, fortgeschrittener und futuristischer, umso besser. Und selbst, wenn nicht alles den allergrößten praktischen Nutzen hat – verspielte Elektronik hat noch keinem geschadet. Das Kind im Manne will schließlich auch beschäftigt werden und eine fernsteuerbare Entertainment-Station ist dafür das perfekte Werkzeug.

Mit einem coolen Smart Home System mit allen möglichen Gadgets lassen sich alle Männerträume erfüllen. Sei es zur Unterhaltung, der Verbesserung des Wohngefühls oder zur Erhöhung der Effizienz und Sicherheit – die wichtigsten Gadgets und Smart Home Geräte für eure Wohnung stelle ich nun vor.

Das Smart Home

Der Begriff Smart Home steht im Grunde nur für ein Haus, das mit verschiedenen digitalen Hilfsmitteln ausgerüstet ist. Diese sind miteinander vernetzt – entweder über ein fest installiertes Netzwerk oder über Funkverbindungen – und kommunizieren miteinander, wodurch sich völlig neue Möglichkeiten im Wohnraum eröffnen.

Der Schlüssel ist, dass sich diese Geräte von zentralen Steuereinheiten wie mit einer Fernbedienung steuern lassen und die Möglichkeiten von digitaler Vernetzung auf innovative Weise in möglichst vielen Geräten und Gadgets im Haus genutzt werden.

Dabei kann es sich entweder um neuartige Gadgets handeln, oder um klassische Haushaltsgeräte und Einrichtungsgegenstände, in die zusätzlich ein vernetztes System eingebettet wurde. Die Funktionen der eingegliederten Elemente fügen sich so zu einem unendlich coolen Hightech-Zuhause zusammen.

Daher habe ich hier eine Liste der wichtigsten oder interessantesten Smart Home Gadgets zusammengestellt, die mit moderner Technik die Grundausstattung der Wohnung ergänzen.

Audio Anywhere

Sie sind häufig die ersten Smart Home Einrichtungsstücke, die zum Einsatz kommen – intelligente Lautsprecher, die noch weitere Funktionen übernehmen können. Egal ob Google Home, Sonos oder Alexa – Smart Home und Audio gehen Hand in Hand.

Ein gutes Musiksystem gehört nun mal ins Wohnzimmer jedes Mannes. Man wird daher nicht an einem leistungsfähigen Audiosystem vorbeikommen, wenn die Wohnung mit intelligenter Technik ausgestattet wird.

Das so genannte Multi-Room Audio ist einer der beliebtesten Aspekte einer umfassenden Entertainment-Einrichtung im smarten Zuhause. Die Lautsprecher lassen sich beliebig im Haus verteilen und einzeln aktivieren und steuern. Für einen Grillabend schaltet man beispielsweise einfach die Außenlautsprecher auf der Veranda per Smartphone zu.

Mit dem Fernseher beziehungsweise dem am Wiedergabegerät angeschlossenen Verstärker lassen sich weitere Lautsprecher über WLAN verknüpfen, die bei Bedarf zugeschaltet werden können. Im gesamten Haus kann man so Musik hören, ohne in jedem Raum eine Musikanlage oder aufwendige Verkabelung zu benötigen.

Beleuchtung

Es gibt kaum ein Gerät, das wir in unserem alltäglichen Leben öfter ein- und ausschalten als die Beleuchtung in der Wohnung. Intelligentes Licht, das sich bequem steuern lässt oder sogar völlig automatisch agiert, ist daher ein großer Schritt in Richtung maximaler Komfort.

Von Philips gibt es dafür ein geeignetes Einsteigersystem, das per Smartphone-App vollständig kontrollierbar ist. Jede Lampe lässt sich von überall aus ein- und ausschalten, dimmen oder sogar die Lichtfarbe anpassen. Das stimmig gedimmte Licht in einer interessanten Farbe ist einfach nur stylisch.

Sogar, wenn man gar nicht zuhause ist, ist eine steuerbare Beleuchtung sehr praktisch. Man wird nie wieder vergessen, das Licht auszuschalten und somit unnötig Energie verschwenden.

Entertainment-Zentrum im Wohnzimmer

Eine der interessantesten Funktionen von intelligenter Heimelektronik sind die Möglichkeiten zur medialen Unterhaltung. Komfort wird dabei großgeschrieben – dafür kommen mehrere Aspekte zusammen, die für ein optimales Entertainment-System sorgen.

In jedem Wohnzimmer ist ein ordentliches Smart-TV der Mittelpunkt der Unterhaltungselektronik. Doch dazu kommt nun noch eine stimmige Beleuchtung, der richtige Sound und die komfortable Integration all dieser Geräte.

Da all diese einzelnen Komponenten fast ausschließlich kabellos kommunizieren kann man sich auch vom klassischen Kabelsalat verabschieden – dieser weicht zu Gunsten von edlen, freistehenden Geräten mit preisverdächtigem Design.

Ein wichtiger Punkt ist das Streaming – denn für maximalen Komfort sollten sämtliche Inhalte aus dem Internet über Streamingdienste, aus der Cloud oder einem zentralen Medienserver abgerufen werden. Glücklicherweise unterstützen die meisten Steuereinheiten nahezu alle Streaminganbieter wie Spotify oder Netflix.

Intelligente Steuerung

Fernsteuerbare Elektronik durch WiFi-Vernetzung ist noch lange nicht alles – damit der Name „Smart Home“ wirklich gerechtfertigt ist, sind intelligente Steuereinheiten notwendig. Diese automatisieren bestimmte Vorgänge.

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Die Steueranlage sollte die Möglichkeit unterstützen, vorprogrammierte Szenarien einzustellen. Diese stellen dann automatisch alle darin enthaltenen Aspekte entsprechend ein, beispielsweise, wenn man sich abends im Wohnzimmer bei einem guten Film entspannen möchte.

Mit einer Spracheingabe lässt sich so der Fernseher einschalten, die Rollläden schließen, das Licht dimmen und die Aktivlautsprecher im Wohnzimmer auf die richtige Lautstärke voreinstellen – schon ist der Heimkinomodus für einen perfekten Fernsehabend vorbereitet.

Auch intelligente Einzelgeräte können den Komfort im Alltag enorm erhöhen. Es gibt beispielsweise Thermostate, die ganz von selbst dafür sorgen, dass der Wohnraum immer auf der perfekten, angenehmen Temperatur ist. Vorbei sind die Tage von versehentlich zu hoch aufgedrehten Heizungen, die man erst einmal mit einem geöffneten Fenster ausgleichen muss.

Lautsprecher, Licht, Rollläden und so weiter gehören ebenfalls dazu. Sensoren an der Eingangstür können registrieren, wann man das Haus betritt und wieder verlässt, so dass beispielsweise Licht, Musik, Türschloss und so weiter entsprechend reagieren können.

Nicht zuletzt wegen der dadurch erreichten Effizienz und der Vermeidung von Energieverschwendung werden entsprechend eingerichtete Smart Homes staatlich gefördert. Wenn die Gebäudesteuerung für Sicherheit und Energieeffizienz eingesetzt wird, können damit viele KfW-geförderte Finanzierungsprogramme beantragt werden.

Nicht nur für Technikfreaks

Ein ausgereiftes Smart Home System ist sehr vielseitig. Im Grund lässt sich jeder Aspekt des täglichen Lebens damit steuern oder unterstützen – je nach den vorhandenen vernetzten Geräten sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

Gesundheit und Fitness ist, spätestens seit dem Erfolg von Smart Watches und Fitness-Apps ein wichtiger Aspekt von persönlicher Elektronik. Demnach gibt es selbstverständlich auch Gadgets für das vernetzte Zuhause, die dabei helfen können, die eigene Gesundheit zu überwachen.

Ein gutes Beispiel ist eine Waage, die zusätzlich Körperfettanteil und weitere physische Informationen anzeigt. Diese Daten sendet sie dann automatsch an das Smartphone, wo sie in einer App zu einer detaillierten Fitness-Auswertung umgesetzt werden. So kann man den eigenen Diät- oder Trainingsfortschritt perfekt überwachen.

Ein teures, aber hochinteressantes Spielzeug ist ein Smart Bett. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, aber die Grundfunktionen teilen sich die meisten Produkte: Die individuelle Steuer- und Einstellbarkeit der Härte der Matratze und der Liegeposition, um Schlafstörungen möglichst zu vermeiden oder zu minimieren.

Dazu kommt in vielen Modellen eine Trackingfunktion für Schlafdaten, mit denen man nachverfolgen kann, wie tief und somit wie gesund der eigene Nachtschlaf ist. Dieser ist schließlich die Grundlage für körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit.

Ein interessantes Extra, das in manchen Fällen notwendig sein könnte: Falls die Partnerin zu viel nörgelt, kann man sich Smart Kissen mit automatischer Schnarchwarnung dazu kaufen. Das Kissen erkennt, dass man zu viel oder zu laut schnarcht und weckt einen dann mit sanften Vibrationen auf, so dass man die Liegeposition verändern kann.

Intelligenz für die Sicherheit

Auch ein Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte: Je besser das Haus vernetzt ist, desto sicherer kann man es im Endeffekt auch einrichten. Alleine schon die Tatsache, dass man Lampen aus der Ferne steuern kann, ist hilfreich – wenn man sich im Urlaub befindet kann man mit dem Handy Anwesenheit vortäuschen, indem man die Beleuchtung im Haus an- und ausschaltet.

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Aber auch Rauchmelder, Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Türspione, die mit der modernen Haustechnik verknüpft sind, helfen dabei, das eigene Zuhause zu schützen. Es gibt beispielsweise günstige Bewegungsmelder, die bei Aktivierung eine Meldung ans Smartphone senden.

Bei verdächtigen Aktivitäten kann man dann entsprechend reagieren und schnell nach Hause fahren, um nach dem Rechten zu sehen.

Mit dem Haus vernetzte Gadgets – nach und nach aufrüsten

Das Smartphone ist in vielen Smart-Home-Implementierungen die Hauptsteueranlage. Auch die weit verbreiteten Smart-Lautsprecher von Google oder Amazon sind aufgrund ihrer ausgereiften Sprachsteuerung beliebte Kernstücke. „Alexa, mach im Wohnzimmer lauter“ und ähnlich komplexe Steuermöglichkeiten sind mit der richtigen Einrichtung möglich.

Ein bis in den letzten Winkel mit Technik vollgestopftes Haus ist natürlich sehr teuer. Mit den ganzen verschiedenen Gadgets und der zu Grunde liegenden Infrastruktur kommt einiges zusammen. Daher ist es glücklicherweise kein Problem, das Smart Home nach und nach aufzubauen. Die Systeme sind nämlich sehr leicht erweiterbar.

Mit günstigen Smart Steckern lassen sich auch analoge Geräte wie stinknormale Leselampen in das Smart Home System integrieren. Anstatt des normalen Schalters reagieren diese dann auf die Signale der Steuereinheit. Dann lässt sich auch Omas alte Lampe per Sprachkommando ein- und ausschalten.

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Gepostet von Sebastian

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