Gentleman oder Mutant? Die Rede ist von Hugh Jackman, der vor allem durch seine Rolle als Wolverine in X-Men bekannt geworden ist. Aber auch abseits der beliebten Filmreihe ist Jackman als Schauspieler, Filmproduzent und Sänger bekannt. Grund genug den australischen Herren ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen und in den Mittelpunkt des aktuellen Style-Checks zu stellen. So viel sei verraten, es zeigt sich im Style-Check, dass Jackman nicht nur im Anzug eine gute Figur abgibt und das der richtige Look meist gar nicht so herausfordernd sein muss.

Wie gewohnt befasse ich mich in meinen Style-Checks mit einer fiktiven oder realen Person, deren Style mich anspricht und den ich gerne mit dir und den anderen Lesern teilen möchte. Gewöhnlich fallen die Beiträge dieser Serie eher kürzer aus, warten dafür mit einigen Fotos und Empfehlungen für ähnliche Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires auf, falls dich der jeweilige Style anspricht. Schwierig war es für die Styles von Hugh Jackman entsprechende Fotos aus dem Alltag zu finden. Daher habe ich mich entsprechender Fotos aus seinen Filmen, von IMDB, bedient.

Hugh Jackman – Sexiest Man Alive

Mit dem Titel Sexiest Man Alive, den er 2008 vom vom People Magazine verliehen bekommen hat, ist Hugh Jackman mehr als qualifiziert, um für Maenner-Style.de-Leser als Inspiration zu dienen. Auch wenn mittlerweile einige Jahre seit dem Titel ins Lande gezogen ist, spielt er styletechnisch dennoch an vorderster Front mit. Jackman ist das jüngste von fünf Kindern von Christopher John Jackman und Grace McNeil, die 1967 von England nach Australien einwanderten. Seine sportliche Seite kam in der Schule in den Sportarten Rugby, Cricket und Schwimmen zur Geltung, dennoch entschied er sich ein Studium mit journalistischem Schwerpunkt anzugehen.

Noch während des Studiums belegte er einen Schauspielkurs und beschloss dann, Schauspieler zu werden. Nach seiner Schauspielausbildung an der Western Australian Academy of Performing Arts (WAAPA) im Jahr 1994 bekommt er seine erste Rolle in der zehnteiligen Fernsehserie Correlli. Weitere Filme und Musical-Auftritte folgen. Den Höhepunkt seiner damaligen Gesangskarriere, die man auch nicht unerwähnt lassen sollte, war sein Auftritt vor 90.000 Zuschauern, als er 1997 vor dem Eröffnungsspiel des Bledisloe Cup (Rugby Union) in Melbourne die australische Nationalhymne sang.

Der internationale Durchbruch gelang Hugh Jackman 2000, mit X-Men. Wenn man nun bedenkt, dass er in letzter Minute engagiert wurde, da der ursprünglich vorgesehene Dougray Scott für die Verfilmung von Mission: Impossible II zwei Monate länger als geplant benötigt wurde, kann Jackman von Glück sprechen. Denn X-Men sowie alle nachfolgenden Filme der Reihe haben zu seiner Bekanntheit stark beigetragen. Aber auch außerhalb seiner Rolle als Wolverine/Logan war Hugh Jackman fleißig. Hier empfehle ich den Wikipedia-Artikel über ihn, der sämtliche Stationen seiner Laufbahn im Detail betrachtet.

Aus Jackmans Privatleben ist nicht viel bekannt. Man weiß lediglich, dass er seit 1996 mit der Schauspielerin Deborra-Lee Furness verheiratet ist. Die er übrigens bei den Dreharbeiten seiner ersten Serie kennenlernte. Gemeinsam mit seiner Frau und zwei Adoptivkindern lebt er in New York.

Der Style von Hugh Jackman im Detail

Nach dem kurzen Einblick auf das Leben und die Karriere von Hugh Jackman widmen wir uns dem eigentlichen Anlass des Beitrags: seinem Style. Diesen schauen wir uns nun gemeinsam ein wenig genauer an und lassen uns hoffentlich ein wenig inspirieren. Seinen Stil kann man als elegant, minimalistisch und nicht zu aufdringlich bezeichnen. „Standard“-Outfits bestehen bei Jackman aus einem gut sitzenden Anzug – meist Schwarz – in Verbindung mit einem schlichten, einfarbigen Hemd einer Krawatte, passendem Einstecktuch sowie dunklen Lederschuhen.

Generell sieht man in meist in dunklen Anzügen, die sich in der Regel im Farbspektrum bestehend aus: Schwarz, Dunkelgrau oder Navy bewegen. Klassische Farben eben. Risiko bei der Farbwahl Fehlanzeige. Gleiches gilt für Stoffe und Schnitte seiner Anzüge. Nicht zu auffällig, höchste Qualität und immer perfekt sitzend. Gerade die Kombination aus schwarzem Anzug mit himmelblauen Hemd konnte man längere Zeit an ihm betrachten. Aber auch ein hellgraues Hemd unter dem dunklen Anzug mit einer Krawatte, die eine Spur dunkler als das Hemd ist, weiß zu überzeugen.

Aber gerade Blautöne bei seinen Anzügen lassen ihn weniger klassisch, sondern eine Spur moderner wirken. Zwar wird man Hugh Jackman nicht mit einem Kellner, Chaffeur,… verwechseln. Aber mit einem schlichten, schwarzen Anzug kann man schnell in diese Schublade gesteckt werden. Besonders, wenn man kein farbiges, sondern lediglich weißes Hemd trägt. Nun könnte man sicherlich ein wenig enttäuscht sein Jackman nur im gut sitzenden Anzug zu sehen. Aber ganz ehrlich, es heißt nicht umsonst:

„Never change a winning team.“ – Alf Ramsey

Man kann also durchaus festhalten, dass man von Hugh Jackman lernen kann, wie man sich stilgerecht, elegant und dennoch nicht langweilig kleidet. Er zeigt deutlich, dass nicht jeder Trend aufgegriffen und Akzente zu aufdringlich gesetzt werden müssen. Im Gegenteil, weniger ist mehr. Understatement funktioniert eben immer. Aber keine Sorge Jackman ist nicht immer nur im Anzug und mit Hemd unterwegs.

Aber selbst bei seinen lässig, legeren Outfits setzt er auf einfache Kleidungsstücke. Dunkle Jeans – Schwarz oder Dunkelblau – in Kombination mit einem Paar braunen Boots sowie einem T-Shirt mit einfachem Print. Oder eben schwarze Jeans mit einem grauen Hemd und einer schwarzen Lederjacke, dazu passend dunkle Stiefel. Auch in der Freizeit setzt er auf die bekannten, ruhigen, klassischen Farben. Outfits werden meist in mehreren Lagen, nach dem Zwiebelschalenprinzip, geschichtet getragen.

Kleidungsstücke im Stil von Hugh Jackman

Wenn dich der Style von Hugh Jackman angesprochen hat, dann habe ich nachfolgend genau das richtige für dich. Nach ein wenig Suchen und Stöbern habe ich einige Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires gefunden, welche gut zum Look des australischen Tausendsassas passen.

Gepostet von Sebastian

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