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Style Guide – Teil 4 – Bedruckte T-Shirts

Als Männer noch Jungs waren, liebten sie jegliche Art von bedruckte T-Shirts. Egal ob Micky Maus, die Simpsons, oder Spiderman. – Jungs lieben Prints!

Farben, Motive, Materialien und Muster wurden wild gemixt. Als Kind darf man das noch. Doch spätestens, wenn aus Jungs Männer werden, sollte man Vorsicht bei bedruckten Textilien walten lassen. Was im Kindesalter cool und lustig war, kann beim erwachsenen Mann schnell uncool und „nerdy“ wirken. Bedruckte T-Shirts müssen aber kein modisches No-Go sein, wie auch einige Designer zeigen. Es gibt bei bedruckten T-Shirts aber einige Regeln zu beachten.

Givenchy by Riccardo Tisci

T-Shirt von Givenchy - Preis: ca. 250€

 

3 Regeln für bedruckte T-Shirts

 

  1. Motiv-Wahl – Das Motiv ist das Offensichtlichste eines bedruckten T-Shirts. Dabei sollte man immer darauf achten, dass das Motiv zum eigenen Style und Alter passt. Ein Spongebob T-Shirt sollte kein erwachsener Mann mehr tragen. Wenn es trotzdem ein lustiges Motiv sein soll, dann keine Platten Witze, sondern freche Wortspiele/Motive mit Köpfchen.
  2. Farben – Die Farben des Motivs sollten nicht zu zahlreich sein. Ein schwarz-weiß, oder gar ein einfarbiger Print wirkt häufig eleganter und muss deshalb nichts an seiner Aussage oder Verspieltheit einbüßen. Wenn es dennoch farbig sein soll, ist weniger meist mehr. Die Aussage des Motivs gewinnt durch die farbliche Reduzierung.
  3. Qualität – Eines der großen Probleme bei bedruckten T-Shirts ist, dass ihre Lebensdauer von kurzer Dauer sein kann. Ist die Qualität des Prints mangelhaft so kann es nach mehrmaligem Tragen & Waschen dazu kommen, dass der Print sich vom Shirt ablöst. Damit ist es dann gleichzeitig reif für die Mülltonne. Daher sollte man bei bedruckten T-Shirts immer auch auf die Qualität achten und ruhig etwas mehr dafür ausgeben.

 

Style-Guide für bedruckte T-Shirts

 

Wenn Mann sich dafür entscheidet, sich mit einem bedruckten T-Shirt zu kleiden gibt es noch einige Tipps, die beachtet werden sollten:

  • Bedruckte T-Shirts sollte man nicht verstecken! Selbst im Winter, wenn es kalt ist, kann man es vermeiden, dass der Print vollständig verschwindet. Durch eine offen getragene Strickjacke oder ähnliches kann der Print trotzdem noch hervorblitzen und die Blicke auf sich ziehen.
  • Da ein auffälliger Print den Oberkörper betont und besondere Aufmerksamkeit auf sich lenkt, sollte man bei der Größe des Shirts besonders vorsichtig sein. Es sollte gut passen und nicht schlabbern, da man das Motiv ja sonst nicht mehr problemlos erkennen kann. Es sollte aber auch nicht zu kurz sein, da der Print nicht richtig wirken kann und der Oberkörper dann sehr gestaucht wirkt. Im Notfall sollte man bei bedruckten T-Shirts immer zum größeren greifen.
  • Prints sind schon ein echter Hingucker. Damit diese aber richtig in Szene gesetzt werden, sollte man bei den anderen Kleidungsstücken etwas reduzierter vorgehen. Eine einfarbige, gedeckte Hose, passende Schuhe. Dazu noch ein abgesetzter Gürtel, der das T-Shirt rahmt.
  • Was man auf gar keinen Fall machen sollte: Das T-Shirt in die Hose stecken! Print Shirts sind dazu da, lässig über der Hose getragen zu werden.

 

Mit diesen Tipps könnt ihr bei bedruckten T-Shirts nur noch wenig falsch machen. Falls ihr aber noch ein paar Vorschläge oder ein paar Bilder davon braucht, was wirklich gute „bedruckte T-Shirts“ sind, habe ich hier noch eine kleine Auswahl für euch:

 

revolution-cover-flash-white T-Shirt von REVOLUTION – Cover Flash

chunk-clonestock-white T-Shirt von CHUNK – Clonestock

Selected Amy WinehouseT-Shirt von SELECTED – Amy Winehouse

Eleven Paris KMT-Shirt von ELEVEN PARIS – KM

alexander-mcqueen-praisley-skullT-Shirt von ALEXANDER MC QUEEN – Praisley Skull
gesehen bei MRPORTER.com

marc-by-marc-jacobs-lavaT-Shirt von MARC BY MARC JACOBS – Lava
gesehen bei MRPORTER.com

 

About Ben

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3 Kommentare

  1. Hey,

    das überrascht mich doch ein wenig. Aber DU bist der Experte 😉 Ich dachte, so bedruckte Shirts wären ein NoGo, wenn nicht gerade passend zur Szene oder passend zu einem Anlass.

    Meistens sieht es auch einfach nicht wirklich gut aus, wenn jemand Shirts mit total vielen und überladenen Motiven trägt.

    Oft denke ich mir: Hm – das trägt er nur, weil er denkt, er sähe dadurch total sylish und modern aus. Das Gegenteil ist aber der Fall.

    Gute Zusammenstellung dieser Artikel. Und wenn man wirklich Motive mit Aussage wählt, ist es ja auch wieder cool.

  2. Also ich mag ja Shirts mit Prints 🙂 hab das zu Jeans sauoft an im Sommer, keine Ahnung, ob das Trend ist oder nicht. Muss aber auch sagen, dass ich nur einfarbige Prints habe (meist schwarz, selten weiß), keine Bunten.
    Also sowas: http://www.armedangels.de/armedangels/maenner/james-crow-t-shirt_pid_160_18595.html
    oder hier:
    http://aquestionof.net/shop/male/new-kid-on-the-blog-unisex-t-shirt/

    Die Shirts im Artikel gefallen mir auch gut. Klar, unterm Pulli ists eh egal, was du trägst – grade auf Partys ist es aber so, dass ich entweder Hemd / oder t-Shirt anzieh – und bei Shirt dann gerne nen Print wähle.

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