Wenn du die vergangenen Wochen des Öfteren hier bei Maenner-Style.de vorbeigeschaut hast, dann ist dir sicherlich aufgefallen, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Nicht nur in Form von wärmenden Outfits und Style Tipps, sondern vor allem auch in Form von Styleguides, die sich beispielsweise mit dem Zwiebelschalenprinzip im Herbst beschäftigt haben.

Auch angesagte Frisuren-Trends für den Herbst 2017 waren ein Thema und natürlich musst du auch erfahren, welche sieben Arten es gibt, deine Stiefel zu Jeans zu tragen. Schließlich sollen diese nicht nur wärmen, sondern im eigenen Outfit auch gut aussehen.

Habe ich dir bei den Männermoden Trends für den Herbst 2017 schon eine generelle Empfehlung gegeben, was man tragen kann, möchte ich mich heute acht Outfits widmen, welche du ganz einfach mit Kleidungsstücken aus deinem Kleiderschrank nach stylen kannst. Super einfach aber dennoch äußerst stylisch. Versprochen!

Hemd auf Hemd – kann funktionieren

Ein Style, mit dem ich mich selbst erst ein wenig anfreunden musste, war der ein Hemd über einem anderen zu tragen. Hört sich ein wenig zu viel des Guten an, kann aber wunderbar funktionieren. Zum Einsatz kommt diese Kombination im besten Fall an Tagen, an denen es zwar kühl aber noch nicht richtig kalt ist. Kombinieren lässt sich beispielsweise ein schlichtes Button-Down-Hemd mit einem Twill- oder Flanellhemd darüber.

Das untere Hemd, bei diesem geschichteten Look sollte geschlossen getragen werden, das Hemd darüber geöffnet. Hierdurch entsteht ein äußerst lässiger, nicht ganz so formeller Look. Wer es eine Spur eleganter und formeller möchte, der knöpft eben beide Hemden zu. Hier zeigt es sich dann auch warum es wichtig ist ein Button-Down-Hemd als unterste Schicht zu tragen, da ansonsten die Hemdkragen zu stark aufplustern würden. Solltest du immer dennoch frieren, einfach ein T-Shirt unter das erste Hemd anziehen.

Hemd, Pullover und Sakko – eine Kombination, die sich sehen lassen kann

Ein Outfit, das ich selbst im im Büro gerne trage, ist die Kombination von einem schlichten Hemd, unter einem Pullover und darüber ein Sakko. Schlicht und elegant. Sollte es im Laufe des Tages dann doch ein wenig wärmer werden, kann man bequem eine Schicht des Outfits ablegen und schaut dennoch gut aus.

Beim Hemd würde ich persönlich auf eine neutrale Farbe zurückgreifen, dieses kann man dann unter einem feinen Pullover, der im Idealfall atmungsaktiv ist – beispielsweise aus Merinowolle – tragen. Die äußerste Schicht bildet ein einreihig geschnittener Blazer, dieser sollte schmal geschnitten sein, gerade so, dass er genügend Platz für die darunter liegenden Schichten bietet.

Ist das Sakko nämlich zu weit geschnitten, wirkt die Kombination schnell aufgeplustert und unansehnlich. Wer möchte, kann noch einen farblich passenden Schal dazu tragen. Quasi, die Variante, wenn es doch ein wenig kühler wird und der Wind geht.

Strickjacke und Hemd – ein eleganter Style

Ebenso elegant kann die Kombination von einem schlichten Hemd mit einer schicken Strickjacke sein. Bei letzterem kann man wahlweise auf einen minimalistischen Look setzen oder eine Variante mit grob gestricktem Schalkragen. Wobei gerade die Schalkragen-Strickjacke die beste Wahl für einen vernünftigen Smart-Casual-Look sein dürfte.

Kombinieren lässt sich Hemd und Strickjacke wunderbar mit einer schlichten Chino und ein Paar derbe Boots. In Verbindung mit einer Jeans und Sneakers kann der Look auch funktionieren. Für mich persönlich ist die Variante mit Chinos dennoch die stylisher Alternative. Was würdest du bevorzugen?

Locker und lässig: T-Shirt, Hemd und Bomberjacke

Locker und lässig, so lässt sich diese Kombination von Kleidungsstücken am Besten bezeichnen. Dabei fällt vor allem auf, dass je weiter die einzelnen Schichte vom Körper entfernt sind, diese entsprechend dicker werden. Daher fängt dieser Style mit einem T-Shirt mit Rundhalsausschnitt auf der Haut an, darüber ein Hemd, welches ein wenig wärmt. Hier kann man bevorzugt auf Twill-, Jeans, Oxford- oder Flanell-Styles setzen. Baumwollhemden erscheinen für diesen doch eher rauen Look zu fein. Über der Kombination aus Hemd und T-Shirt wird eine Bomberjacke aus Baumwolle, Nylon oder Leder getragen.

Hochgeschlossen im Alltag: Rollkragenpullover und Mantel

Wird das Wetter noch ein wenig kühler, windiger oder gar stürmisch empfiehlt sich die Kombination von Rollkragenpullover und Mantel. Der Rolli gilt eh als absolutes Trend-Kleidungsstück für den Herbst 2017, macht man nichts verkehrt damit. Schaut in meinen Augen auch wesentlich ansehnlicher aus, als Pullover, Schal und Mantel.

Warm und elegant ist dieses Outfit allemal. Weiterhin stellt der Rollkragenpullover, gerade wenn er fein und dünn daherkommt, eine echte Alternative zum klassischen Hemd dar. Farblich gesehen kann man sich an einem dunkelblauen Rollkragenpullover in Verbindung mit einem Camelfarbenen Mantel orientieren. Der farbliche Kontrast alleine lässt diesen Style zum Blickfang werden!

Jeansjacke und Mantel – kann durchaus funktionieren

Achtung, großes Kino. Werden bei diesem Style nicht nur zwei vollkommen unterschiedliche Kleidungsstücke, welche für unterschiedliche Styles stehen miteinander kombiniert, sondern auch zwei vollkommen verschiedene Materialstrukturen. Hierdurch wird der eigene Look, durch das Schichten der zwei Jacken, auf ein ganz neues Level gehoben. Denn eins ist klar, die lässige Jeansjacke mit einem maßgeschneiderten, eleganten Mantel zu kombinieren ist kein allzu leichtes Unterfangen.

Alles von Stoffdicke bis zu Schnitt und Farbe muss auf den Punkt getroffen werden, damit dieser Look funktioniert. Aber es ist zu schaffen. Unter der Jeansjacke, die im besten Fall schlank geschnitten, ohne klobige Kanten oder auftragendes Schaffell daherkommt, wird ein schlichtes T-Shirt getragen. Beim Mantel sollte man auf einen Trenchcoat mit zurückhaltendem Design und neutraler Farbe setzen. Dann funktioniert auch die Verbindung von Jeansjacke und Mantel wunderbar.

Eleganz trifft auf Lässigkeit – Trainingsjacke und Sakko

Sportiv Casual mit einem Hauch von Eleganz, so lässt sich die Kombination von Trainingsjacke und Sakko im Alltag wohl ganz gut beschreiben. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Trainingsjacke nicht schon zehn Jahre alt und zu stark verwaschen ist, denn dann hat sie bei diesem Style nichts verloren.

Denn gerade in Verbindung mit einem Sakko und dazu passender Stoffhose sollte die Trainingsjacke ein wenig Qualität aufweisen. Auch hinsichtlich der Farbauswahl sollte man konservative Wege beschreiten, Marineblau, Grau und Schwarz, sind hierbei farblich die erste Wahl. Wer es ernst meint, mit dem sportiven Look trägt ein Paar weiße, schlichte Sneakers dazu. Sportlicher geht es kaum.

Hoodie unterm Mantel funktioniert einfach immer

Den Hoodie im Layer-Look habe ich bereits in diesem Beitrag ausführlicher betrachtet, dennoch soll er auch bei den Herbst/Winter 2017 Styles nicht unerwähnt bleiben. Allerdings gilt es beim Tragen dieses Styles darauf zu achten, dass der Hoodie eher schmal geschnitten ist und auf hochwertiges Material setzt. Ein Hoodie mit riesigem Print auf der Vorderseite kann den ganzen Look zerstören.

Auch hier gilt, Mal wieder, weniger ist mehr. Es kommt einfach darauf an, dass Hoodie und Mantel hinsichtlich Farbe und Material miteinander harmonieren, dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Gerade an kühlen Abenden bietet diese Kombination der zwei Kleidungsstücke eine wärmende Schicht.

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Gepostet von Sebastian

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