Uhrentrends – was ist tragbar!?

Das laufende Jahr ist schon fast zur Hälfte vorbei und dennoch möchte ich mich mit dem Thema Uhrentrends 2014 noch auseinandersetzen. Vor allem weil ich finde, dass Uhren das Accessoire am Mann sind, welches ein Outfit auf- aber auch abwerten kann und daher viel zu einem gelungenen Erscheinungsbild beiträgt. Aber auch weil ich selbst am liebsten mehrere Arme hätte, nur um mehr Armbanduhren tragen zu können. Mir gefallen die schicken Zeitmesser zu gut, aber das kennt ihr vielleicht von euch selbst.

Auf die Größe kommt es an

Was 2013 bereits begonnen hat, setzt sich in diesem Jahr fort. Große Uhren sind immer mehr im Kommen, sprich wuchtige, im Mittelpunkt stehende Gehäuse, welche auf jeden Fall auffallen. Wenn nicht durch die vielen Details des Gehäuses, dann eben durch die reine Größe. Dies sieht man auch ganz gut wenn man sich die Top 20 Bestseller der Armbanduhren auf Amazon anschaut, dort findet man dann beispielsweise folgende Uhren:
Diesel_Armbanduhr_Groß

Welche allesamt eine Gehäusegröße von über 50mm haben, die Standardgröße einer „normalen“ Herrenarmbanduhr bewegt sich üblicherweise im Rahmen von 39 bis 45 Millimeter.

Hier ist allerdings anzumerken, dass große Gehäuse nicht jedem gut stehen. Hat man eh relativ dünne Arme und ist vom Körperbau sehr schmal, sollte man dies mit einer allzu großen Uhr nicht noch zu stark betonen. In diesem Fall sollte man sich eher nach einer Alternative oder zumindest nach einer kleineren Gehäusegröße umschauen. Wohingegen große Uhren, gerade bei gut gebauten Männern, mit breiteren Armen gut zum Gesamterscheinungsbild passen.

Was uns hier sicherlich eher weniger interessiert, aber in Bezug auf große Uhren dennoch interessant ist, ist das sich auch die Damenuhren von der Größe immer mehr denen der Herrenuhren Annähren. Hierdurch verwischen die Grenzen zwischen Damen- und Herrenuhren immer mehr, und eine Uhr für Frauen darf auch wie eine Uhr aussehen und muss nicht mehr mit der Lupe betrachtet werden, wenn man die Zeit ablesen möchte.

Aluminium als Alternative zu Titan und Edelstahl

Nicht nur beim äußeren Design setzt man auf neue Trends auch die verwendeten Werkstoffe wandeln sich im Laufe der Zeit. Materialien wie Titan und Edelstahl sind zwar immer noch am weitesten verbreitet, aber auch Aluminium ist mittlerweile immer häufiger als Gehäusematerial vertreten. So experimentieren Marken wie Hamilton und Certina, bei ihren Armbanduhren, vermehrt mit Aluminium als Hauptmaterial.
Ice-Watch_Aluminium
Denn dank spezieller Verfahren können die Oberflächen von Aluminiumuhren sogar bessere Härtegrade erreichen, als dies bei Edelstahl möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist definitiv das geringe Gewicht, aber andererseits auch die Möglichkeit, die Gehäuse einzufärben. Wie wir wissen sind bunte Farben gerade im Sommer sehr gefragt und können daher gut bedient werden.

Ice-Watch Uhren kann man als gutes Beispiel aufführen, welche sich die Vorteile von Aluminium als Alternative zu Titan und Edelstahl zu Nutze machen. Durch die Gegebenheit die Gehäuse aus Aluminium einzufärben, hat Ice-Watch die Möglichkeit verschiedenste Varianten ein und derselben Uhr auf den Markt zu bringen. Wodurch man als Kunde davon profitiert die für sich passende Uhr auszuwählen und zu kaufen.

Armbänder aus Kunststoff – als Statement

Nachdem wir nun große Gehäuse und mit Aluminium ein neues Material für diese als Trendfaktoren für 2014 hatten, widmen wir uns nun dem Armband der Uhr zu. Auch hier bahnen sich Veränderungen an, so gibt es zwar Leder- und Metallarmbänder weiterhin, allerdings kommen gerade sehr sportive Uhren mit Kautschuk- beziehungsweise Silikonarmbändern daher.
Lacoste Armbanduhr_Silikon
Diese bieten, wie die Gehäuse aus Aluminium, die Möglichkeit in sämtlichen Farben gefärbt zu werden, weiterhin haben sie ein relativ geringes Gewicht, im Vergleich zu den zuvor angesprochenen Leder- und Metallarmbänder.

Bei den drei obenstehenden Uhren zeigt sich ganz gut wie die Hersteller sich die Anpassbarkeit des Materials zunutze machen und ihre Uhren knallig bunt gestalten. Gerade bei der Lacoste Herren-Armbanduhr XL 2010704 gefällt mir das Farbspiel des inneren mit dem äußeren Armband, welches sich auch im Zifferblatt wiederfindet, sehr gut.

Herrenuhren in Roségold

Nicht nur bei den Damen gelten Uhren aus Roségold als absolutes Must-Have des Jahres. Auch die Herren haben diesen Trend aufgeschnappt und für sich entdeckt, dass Uhren in Roségold voll im Trend liegen. Des weiteren stehen sogenannte Bicolor-Gehäuse hoch im Kurs, die etwa in der Kombination Roségold/Stahl das Handgelenk zieren sollen. Bei Roségoldenen Uhren ist anzumerken, dass das nicht unbedingt heißt, dass die ganze Uhr in diesem Farbton gehalten ist. Es besteht auch die Möglichkeit das nur einzelne Details und Akzente diesen Farbton ausweisen. Wie eine Roségoldene Uhr beispielsweise aussehen kann, seht ihr bei den drei nachfolgenden Modellen:

Mir persönlich gefallen Uhren in diesem Farbton schon sehr, allerdings auch nur, wenn nicht die komplette Uhr in Roségold gehalten ist, sondern eher einzelne Details. Auch die Verbindung eines solchen Gehäuses mit einem Lederarmband wie bei der Detomaso Herren-Armbanduhr NOCE DT1057-C lässt diese zu einem Blickfang werden.

Wir können für die Uhrentrends 2014 also festhalten: größer, leichter, bunter. Nicht alles auf einmal aber eine gute Mischung daraus macht das eigene Handgelenk zum Blickfang. Ich hoffe ihr konntet mit meiner Uhrenauswahl etwas anfangen und fühlt euch davon genauso angesprochen wie ich. Sollte ich einen Uhrentrend vergessen haben, dann zögert es nicht in die Kommentare zu schreiben.

About Sebastian

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5 Kommentare

  1. Bei der Uhr von Detomaso hab ich gerade so einen Camp David Proll im Sinn, das könnt ihr doch besser 😉 Gerade ist auf Amazon riesiger Uhren-Sale, hab da schon Uhren für 20 % ihres normalen Preises geschossen. Die Plastikarmband und Alu-Uhren sind optisch gar nicht mein Ding, ich bleib bei braunem Lederband oder Edelstahl, aber ich denke das ist Geschmackssache

    • Danke Eike für den Hinweis mit dem Sale, ist vielleicht für den ein oder anderen Leser interessant. Ansonsten haben ich nur die Trends des Jahres 2014 wiedergegeben und ein wenig mein Geschmack einfließen lassen, aber ist mir schon klar, dass das gerade bei Uhren sehr subjektiv ist!

  2. Uhren sind für mich ein großes Thema und meist schaue ich nicht auf ein bestimmtes Fabrikat, sondern es muss einfach passen – meist zum restlichen Look. Aktuell bin ich gespannt, wie die smarten Watches dann den Tragelook verändern, denn für zwei Uhren hat man ja leider nicht den nötigen Platz. Aber schöne Modelle sind auf jedenfall auch in der Übersicht dabei. Selbst stehe ich eher auf Metall- oder Keramikarmbänder.

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