Zuhause angekommen – Das Majestic in Reischach

Tiefenentspannt, dies dürfte tatsächlich das Wort sein, welches meinen aktuellen Zustand am treffendsten beschreibt, während ich diese ersten Zeilen schreibe. Ehrlich gesagt hätte ich heute Morgen noch nicht gedacht, dass mir dieses Wort, im Laufe des Tages noch über die Lippen kommt. Aber dazu muss ich ein wenig weiter ausholen. Dafür möchte ich dich auf eine Reise nach Südtirol mitnehmen, welche dich von heute beginnend bis Freitag unterhalten wird.

Gemeinsam mit meiner Frau wurde ich von der Vitalpina® Hotel Gruppe eingeladen Südtirol ein wenig kennenzulernen. Das Schöne daran, wir konnten aktiv Einfluss auf unseren Reiseablauf, das dortige Programm sowie das Wetter nehmen. Ok, der letzte Punkt entspricht nicht ganz der Wahrheit, aber auch so waren wir damit ganz zufrieden.

In diesem und den folgenden Beiträgen hast du die Möglichkeit dich durch das nachfolgende Inhaltsverzeichnis an die gewünschte Stelle des Beitrags zu bewegen. Quer lesen ist also vollkommen in Ordnung.

Die Vitalpina® Hotels Südtirol – eine Hotelkette mit Liebe für das alpine Leben

All zu weit möchte ich gar nicht ausholen, dennoch ist es notwendig ein paar Worte zur Vitalpina® Hotel Gruppe zu verlieren, damit du verstehen kannst, was sich dahinter verbirgt. Wie der Name bereits vermuten lässt handelt es sich um eine Hotelgruppe, welcher insgesamt 36 Hotels in Südtirols Süden, den Dolomiten, im Eisacktal, Meran und Umgebung sowie Vinschgau angehören. Aber keine Sorge, Hotelgruppe ist hier nicht gleichzusetzen mit 0815-Hotels, welche allesamt nach demselben Stil sowie Design aufgebaut sind.

Ganz im Gegenteil, die Vitalpina® Hotels Südtirol sind allesamt Familienhotels, welche ihre ganz eigene Note mit sich bringen. Vereint unter einer gemeinsamen Philosophie, der Vitalpina® Philosophie. Diese steht für eine authentische Lebenshaltung, für deren ganz eigene Art des alpinen Lebens. So ist man bei Vitalpina® nicht nur Gastgeber, sondern auch: begeisterter Wanderführer, Bergsteiger, Kräuterexperte, Wellnesstrainer/innen, Fotografen und Köche. Eben alles andere als 0815.

Auf meiner Übersichtsseite zu Urlaub in Südtirol gehe ich nicht nur ein wenig auf die nördlichste Provinz Italiens ein, sondern betrachte auch die Vitalpina® Philosophie mit ihren drei Pfeilern: Vitalpina® Aktiv, Vitalpina® Ernährung und Vitalpina® Wohlfühlen im Detail. Von dort aus gelangst du zudem auf die weiteren Berichte unserer Südtirolreise.

Erstes Etappenziel: Das Majestic in Reischach

Um wieder auf den Anfang des Beitrags zurückzukommen, muss ich erwähnen, dass wir gegen 04:00 Uhr aufgestanden sind, um möglichst früh unser erstes Etappenziel Das Majestic in Reischach zu erreichen. Also ging es von zu Hause, über Heilbronne, Stuttgart, an Ulm vorbei, Richtung Füssen, Innsbruck und schlussendlich nach Reischach. Mitgezählt? Insgesamt drei Länder: Deutschland, Österreich und Italien haben wir innerhalb weniger Stunden durchreist – zumindest teilweise.

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Ganz ohne Pause ging es bei der gut sechseinhalbstündigen Fahrt dann doch nicht. So verschlug es uns für einen kurzen Zwischenstopp an die Bergisel Skisprungschanze in Innsbruck. Wenn es im Winter schon nicht klappt, dann kann man es sich wenigstens im Sommer anschauen, oder? Die Fahrt an sich war äußerst ruhig und komfortabel, von Verkehrsproblemen keine Spur. Für unseren Südtiroltrip haben wir auf einen Range Rover Discovery Sport TD4 SE als treuen Begleiter zählen können, doch dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Das Majestic in Reischach erreichten wir gegen Mittag, dieses ist übrigens erst seit dem Herbst 2015 Mitglied der Vitalpina® Hotels Südtirol. Noch nicht einmal ein Jahr. Dennoch konnten wir während unserem Aufenthalt bereits feststellen, dass das Hotel und seine Angestellten die Philosophie der Vitalpina® Hotel Gruppe verinnerlicht hat und diese nicht nur befolgt, sondern lebt.

Das Majestic in Reischach

Die Begrüßung im Majestic in Reischach fiel sehr herzlich aus, unser Zimmer – schamlos untertrieben – war zum Zeitpunkt der Anreise noch nicht ganz fertig, kein Problem. So durften wir zunächst auf der Terrasse des Majestic Platz nehmen und einen Kaffee beziehungsweise Cappuccino genießen. Nicht die schlechteste Begrüßung nach zig Stunden Autofahrt und kaum Schlaf in der Nacht zuvor.

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Währenddessen wurde unser Auto bereits entladen, die Taschen & Koffer aufs Zimmer gebracht und der Range Rover Discovery Sport TD4 SE zur Nachtruhe abgestellt. Für diesen Tag hat er seine Aufgabe gemeistert. Nach unserer Kaffeepause wurden wir auf unser Zimmer Suite geführt, welche schon auf den ersten Blick zu begeistern wusste.

Die Kuschelsuite im Majestic – Nicht nur für Frischverliebte ein Traum

Eingestellt hatten wir uns auf ein „einfaches“ Doppelzimmer, erwartet hat uns allerdings eine 78m² große Kuschelsuite, welche als eine Symbiose aus mediterraner und alpiner Romantik daher kam. Dabei ist diese Suite mitnichten nur für Frischverliebte ein Traum. Auch nach über einem Jahr des Verheiratet seins, fühlten wir uns dort direkt wohl. Eine Vielzahl von Fotos hier im Beitrag sollten dir das richtige Bild der Suite vermitteln, ein paar Worte verliere ich auch noch dazu.

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Angepriesen wird die Suite als „Außergewöhnliches Wohnambiente mit Kuschelgarantie“, doch damit nicht genug, neben einem getrennten Wohn- und Schlafbereich gab es ein riesiges Badezimmer mit großer Badewanne und Dusche. Der Clou daran, vom Schlafzimmer konnte man durch ein großes Fenster ins Bad blicken, umgekehrt hat dies natürlich auch funktioniert. An den Wohnbereich angeschlossen ist ein Balkon, welcher nicht nur über Sitzmöglichkeiten verfügte, sondern vor allem mit direktem Blick auf den Kronplatz.

Im Wohnzimmer selbst musste man auf nichts verzichten, so gab es dort eine Ecke mit Schreibtisch – wahrscheinlich extra für Blogger -, eine große gemütliche Couch, mit vielen Kissen, ein Fernseher, auch wenn wir diesen in Südtirol nicht wirklich gebraucht habe, denn hier gibt es genug zu erleben, sowie einem direkten Durchgang zum Schlafzimmer.

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In diesem gab es mittig ein äußerst bequemes Bett, welches sich wie der Rest der Einrichtung in einer Mischung aus alpinem, mediterranen Stil präsentiert hat. Auch die zahlreichen Verstaumöglichkeiten für Kleidung, Schuhe und Co. waren willkommen. Denn aus dem Koffer leben ist auch bei einer Rundreise sicherlich nicht die beste Wahl.

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Neun Zimmerkategorien bieten für jeden Reisenden genau das Richtige

Aber keine Sorgen, nicht nur die Kuschelsuite ist im Majestic in Reischach, mit aktuell 60 Zimmer eine gute Wahl. Hier muss man sich nur einmal vors Auge führen, dass das „kleinste“ Doppelzimmer schon immerhin über eine Grundfläche von 40m² verfügt, das „kleinste“ Singlezimmer übrigens über 35m². Auch nicht gerade wenig! Insgesamt hat man als Gast die Wahl zwischen insgesamt neun verschiedenen Zimmerkategorien, andere Hotels kommen mit zwei oder drei aus, das Majestic nicht.

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Jedes der Zimmer wurde liebevoll von der Familie Feichter mit gestaltet und nach deren Vorstellung eingerichtet. Dabei war es der Familie wichtig, dass man bewusst den mediterranen Lebensstil in die eigenen Zimmer, das eigene Haus mit einbringt. Entwickelt hat sich daraus ein ganz eigener Stil, welchen man als alpin, mediterran beschreiben kann. Warm, herzlich mit viel Bezug zur Natur, deren Rohstoffen und Besonderheiten in Südtirol.

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Doch wie wählt man unter den neun Zimmerkategorien die Richtige für sich aus? Die Antwort lautet: Internet, wer hätte es gedacht. So bekommt man dort als potentieller Gast die Möglichkeit über 360° Ansichten die einzelnen Zimmer schon kennen zu lernen, bevor man nur einen einzigen Schritt in das Majestic in Reischach gesetzt hat. Großartig, oder nicht? Dennoch haben wir von Martina Feichter, einer der zwei Gastgeberschwestern im Majestic erfahren, dass Online-Kunden nach der Buchung das persönliche Gespräch (Telefonat) suchen, wenn auch nur kurz, um ein Gefühl für dieses Haus der Vitalpina® Hotel Gruppe zu bekommen.

Das Majestic – ein Familienhotel mit Geschichte

Das Hotel in Reischach ist in fester Hand der Familie Feichter. Um genau zu sein in den Händen der zwei Schwestern Martina und Gaby, welche das Hotel von ihrem Vater und der Mutter übernommen haben. Olga Feichter, die gute Seele des Hauses, trifft man auch nach dem Tod ihres Mannes vor fünf Jahren täglich im Majestic an. So durfte ich am ersten Abend unseres Südtiroltrips miterleben, wie Olga Feichter sich lebhaft und herzlich mit Gästen des Hauses unterhalten hat. Allein daran hat man gemerkt, dass das Majestic mehr als ein Hotel ist, es ist ein Zuhause.

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So sehen es nicht nur die Familienmitglieder des Majestic, sondern auch die Angestellten. Bestes Beispiel hierfür ist sicherlich Küchenchef Karl Volgger, welcher im Alter von fünfzehn Jahren seine Lehre als Koch bei Herr Feichter begann, im Anschluss daran ein wenig durch die Weltgeschichte zog, um dann doch wieder im Majestic zu landen, um dann von Herr Feichter den Posten des Küchenchefs zu übernehmen. Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt.

Eine solche erwähnenswerte Geschichte ist sicherlich nicht nur der Werdegang Karl Volggers. Dieser brachte nicht nur vor gut zehn Jahren das vergessene Wurzelgemüse in die Küche des Majestic zurück und lässt dieses in seiner Heimatstadt von Bauern anpflanzen. Allerdings schon längst nicht mehr nur für sich, sondern auch für andere bekannte Köche wie beispielsweise Schubeck.

„Kräuter sind für das Majestic essentiell. So finden sich diese überall im Hotel wieder. Egal ob das Lavendelsäckchen am Kleiderschrank, das Duschgel und Shampoo im Bad aus einer Heu- und Kräuterkombination oder der Salat am Buffet mit Eisenkraut und verschiedenen anderen alpinen Kräutern.“

Worauf ich allerdings hinaus möchte ist die Geschichte des Majestic in Reischach selbst. Der Grundstein für dieses wurde bereits im Jahr 1972 gelegt, damals zunächst noch als Restaurant. Ausschlaggebend hierfür war, dass Herr Feichter nicht nur um die Hand seiner Zukünftigen angehalten hat, sondern dieser noch vor der Hochzeit mitteilte: „Wenn wir heiraten, dann eröffnen wir gemeinsam ein Restaurant.“ Definitiv eine Ansage, welche es in sich hat, dies schien die gute Seele des Hauses allerdings nicht abgeschreckt zu haben, sonst würde ich nicht aus dem Majestic, als erste Station unserer Vitalpina® Südtirolreise schreiben.

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Noch einmal möchte ich kurz ausholen, Richtung Vergangenheit. So fand ich es äußerst interessant, dass der Name des Restaurants, beziehungsweise des späteren Hotels bereits ziemlich früh im Leben von Herrn Feichter feststand. So inspirierte ihn ein gleichnamiges Restaurant in Frankreich, in welchem er nach seiner Lehre als Koch einige Zeit arbeitete für diesen.

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Das Majestic in Reischach wurde nach der Grundsteinlegung im Jahr 1972 stetig ausgebaut, erweitert, generalüberholt und fortlaufend auf hohem Niveau betrieben. Dies war sicherlich mit ausschlaggebend dafür, dass es im Herbst 2015 ein Mitglied der Vitalpina® Hotels Südtirol wurde. Aber wie bereits zu Beginn erwähnt, es handelt sich hierbei um kein 0815 Hotel einer x-beliebigen Kette, sondern um ein Familienhotel mit Herz und Seele, in welchem man sich eher zu Hause als auf Reise fühlt. Zumindest wurde uns dieses Gefühlt während unseres Aufenthalts vermittelt.

Die Vitalpina® Philosophie im Majestic Reischach

Während unseres Aufenthalts durften wir im Majestic Reischach die drei Säulen der Vitalpina® Philosophie kennenlernen. Diese möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten und anhand unserer Aktivitäten sowie unseres Programms aufzeigen, wie das Majestic in Reischach die drei Kernelemente der Vitalpina® Philosophie umsetzt. Beginnen möchte ich hierbei mit dem leiblichen Wohl, in diesem Fall die Vitalpina® Ernährung, gefolgt von unserem aktiven Programm im Majestic (Vitalpina® Aktiv) und dem entspannten Teil Vitalpina® Wohlfühlen zum Schluss.

Vitalpina® Ernährung im Majestic

Unsere erste Berührung mit einer der drei Säulen der Vitalpina® Philosophie hatten wir am Anreisetage mit unserem Abendessen. Dieses kann täglich in der Zeit zwischen 19:00 bis 20:30 Uhr eingenommen werden und wir vom Küchenchef Karl Volgger und seinem Team zubereitet. Von Montag bis Samstag geschieht dies in Form eines Menüs, aus welchem man als Gast bei den Vorspeisen die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Alternativen hat, ebenso beim Hauptgang.

Die restlichen Gänge sind vorgegeben, wobei man gerade hinsichtlich der kalten Vorspeise eine riesige Auswahl an mediterraner Antipasti und Salaten geboten bekommt. Sonntags gibt es das sogenannte Gourmet Dinner, in welchem Karl Volgger und sein Team dem Gast ein fünfgängiges Menü serviert. Welches schon alleine vom Lesen der Speisekarte Appetit macht. Doch dazu gleich mehr.

Erwähnenswert ist sicherlich die Tatsache, dass das Majestic bei der Auswahl seiner verwendeten Zutaten, ebenso wie bei den Weinen und Likören fest auf die Herkunft aus Südtirol setzt. Einer der Punkte, welche für die Vitalpina® Hotels Südtirol spricht, da diese sich lokal aufgestellt haben und zunächst alles Nutzen, was der heimische Markt hergibt, bevor man sich auf globale Beschaffung von Zutaten begibt.

Karl Volgger und sein Team gelingt es bei den Speisen bekannte, klassische Gerichte aus der Region modern, mediterran zu interpretieren – etwas was mich sehr angesprochen hat. Serviert wird das Essen in einer von sechs Stuben/Speisesäle im Majestic, welcher man als Gast zugeteilt wird. Die Verpflegung ist jedoch in jeder Stube die gleiche, lediglich das Design der Stuben unterscheidet sich.

Abendessen im Majestic

Kommen wir noch einmal auf das Abendessen zurück, hier möchte ich dir zunächst einen Blick auf unser Dinner am Anreisetag ermöglichen. Du erinnerst dich, hier hat man als Gast die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Vorspeisen und Hauptspeisen, bevor ich ein wenig näher auf das Gourmet Dinner eingehe. Am Anreisetag stand folgendes auf der Karte unseres Vitalmenüs:

  • Buntes Gemüse & Salate vom Buffet
    Das Majestic Entrée
  • Erfrischungstrunk von Passionsfrucht und Weintraube
    Warmes aus der Vorspeisenküche
  • Klare Rindconsommé mit Gemüse Crepes Röllchen
  • Florentiner Nockerln auf Sauce Napoli
  • Lasagne von Steinpilzen und Thymian Kraut
    Schmankerln aus Weide und Gewässern
  • Gebratenes Brüstchen vom Freiland Huhn mit Sherry Sauce
  • Kalbs Piccata mit feinen Kräutern, feine grüne Bohnen in Butter, Reis Pilav
  • Gegrilltes Steak vom Wildlachs mit Tages Gemüse
    Süße Versuchung
  • Karamell Mousse mit Kompott von frischen Mispeln und Mandel Cookie
  • „Süßes für Danach“ aus der kleinen, süßen Ecke

Eins vorab, es schmeckt mindestens genauso lecker, wie es sich auf der Karte des Vitalmenüs liest. Versprochen! Ein Problem gab es allerdings, man musste sich entscheiden. Am liebsten hätte ich von jeder Vorspeise und Hauptspeise probiert, von Seiten der Küche wäre dies sicherlich noch möglich gewesen. Aber in meinem Magen war dann doch nicht so viel Platz. Daher fiel also doch eine Entscheidung.

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Und zwar auf die Florentiner Nockerln auf Sauce Napoli gefolgt von einem gegrillten Steak vom Wildlachs mit Tages Gemüse – ich muss sagen, die Entscheidung wurde nicht bereut. Sehr ansehnlich angerichtet, geschmacklich gut abgestimmt und von der Menge vollkommen ausreichend. Aber was soll ich dich mit Worten langweilen, wenn Bilder doch mehr sprechen als tausend Worte.

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Das Highlight am Sonntag war sicherlich das Gourmet Dinner, welches Karl Volgger mit seinem Team für die Gäste des Hauses auf die Tische zauberte. Dieses las sich auf der Karte auch schon mehr als gut.

  • Cocktail von Gemüse und Krevetten mariniert mit der Bärwurz, mit Sauce Aurora. Hausgemachte Grissini von der Tinte vom Oktopus
  • Samtsüppchen vom weißen Spargel und bunten Blüten, mit gebackenem Pustertaler „Tirtl“
  • Hausgemachte Buchweizen Schiffchen mit Kohlrabi Füllung auf einer Creme vom Beinwell Kraut und Safran Schaum
  • Tagliata von der Jungbullen Lende mit Marsala Sauce, mediterranes Gemüse, Kräuterlaibchen
  • Orangen Charlotte auf Salat von frischen Erdbeeren und Waldmeister

Auch hier kann ich nichts anderes sagen, als dass das Essen vorzüglich geschmeckt hat und sehr ansehnlich präsentiert wurde. Daher möchte ich dir selbst ein Urteil erlauben und einen Blick auf das Gourmet Dinner im Majestic ermöglichen.

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Frühstück im Majestic

Was macht als Erstes nach dem Aufstehen? Frühstücken – naja ok, vielleicht nicht sofort, aber nach der allmorgendlichen Wäsche gibt es Frühstück. Und hier wird nur vom Besten aufgetischt. Beim Frühstück gab es allerhand Auswahl an Brötchen, Broten, Säften, Weizengrassmoothies, Wurst- und Käseaufschnitt, Antipasti sowie frisch zubereitete Rühreier mit allerhand Extras. Auch hier gilt, es gibt nichts was es nicht gibt.

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Und ganz egal ob man nun eher der Müsliliebhaber, die süße Honig- und Marmeladenaschkatze, absoluter Käse- und Wurstfanatiker oder einfach nur auf Joghurt und Quark steht – für jeden Geschmack gibt es etwas. Und keine Sorge, auch für frischen Lachs ist gesorgt. Die verschiedenen Zutaten stammen zum größten Teil aus der Umgebung und werden nicht weltweit importiert. Eben Vitalpina® Ernährung in seiner reinsten Form. Ein paar Eindrücke des Frühstückbuffets habe ich für dich eingebunden.

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Kräuter und Gemüse aus eigenem Anbau – eine Tour durch den Garten mit Karl Volgger

Das Majestic in Reischach verfügt Dank Küchenchef Karl Volgger über einen recht ansehnlichen Kräuter Garten, in welchem viele verschiedene Arten von Wurzelgemüse und Kräutern gedeihen. Welche sich nicht nur im Essen wiederfinden. Zu diesem Thema halte ich mich ein wenig zurück, da meine Frau in Ihrem Beitrag ein paar Worte dazu verloren hat. Unbedingt anschauen!

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Vitalpina® Aktiv im Majestic

Bewegung war im Majestic in Reischach natürlich auch angesagt. Sonst kann man ohne schlechtes Gewissen beim Frühstück und am Abend dann doch nicht Schlemmen. Da trifft es sich ganz gut, dass Vitalpina® Aktiv eine der drei Säulen der Vitalpina® Philosophie ist. Und Aktiv bedeutet in Südtirol weit mehr als Wandern und Bergsteigen, wie ich dir an den Aktivitäten im Majestic aufzeigen möchte.

Golfen, nicht nur ein Schnösselsport

So durften wir für den Vitalpina® Aktiv-Part unserer Reise einen Golfschnupperkurs im Golfclub Pustertal besuchen. Gemeinsam mit ca. zehn bis zwölf weiteren Personen durften wir erste Erfahrungen beim Golf sammeln. Im Rahmen dessen musste ich auch meine bisherige Meinung revidieren, dass Golf ein reiner Schnösselsport für Angeber ist.

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Dies ist nicht der Fall, es ist tatsächlich Sport. Zwar schaut es so einfach aus, mit dem Schläger ein wenig auszuholen, den Ball zu treffen und ein Hole in One zu schlagen. Aber es ist alles andere als das. Versprochen! Nach einer kurzen theoretischen Einweisung hinsichtlich Schläger, richtiger Stellung und Griff des Schlägers wurden wir auf die Driving Range losgelassen.

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Ein paar Abschläge später, teilweise auch mit kleinen Erfolgen, sah ich mich schon als der nächste Tiger Woods. Meine Frau war da anderer Meinung und riet mir davon ab mein Geld als Golfer zu verdienen. Verhungern wäre nicht so ihr Ding. Versteh einer die Frauen!

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So oder so war es eine interessante Erfahrung, aber ich denke, dass ich ihr da beipflichten muss, dass Golf und ich in Zukunft getrennte Wege gehen. Passt einfach doch nicht so gut zusammen. Aber zumindest habe ich nun mehr Respekt vor Golfern und deren Sport. Ist doch auch etwas Wert, diese Erfahrung, oder? Eventuell wage ich in der Zukunft einen erneuten Versuch.

Mit dem E-Bike unterwegs in der Natur

Eins vorab, streicht das E-Bike. Als ich meinen Guide Eberhard Rainer kennen lernte, haben wir uns ziemlich schnell darauf geeinigt, dass wir uns mit normalen Mountainbikes auf unsere Tour durch Reischach und seine angrenzenden Ortschaften begeben. Im Nachhinein war dies auch definitiv die richtige Entscheidung. Denn wieder einmal habe ich gemerkt, dass Bewegung im Urlaub alles andere als unangenehm ist. Schön fand ich auch die Bemerkung von Eberhard, dass die gute Seele des Hauses Olga Feichter ähnlichen Worte verloren hat.

„Ein zufriedener, erholter Gast, ist ein Gast der Sonnenbrand hat, der ein paar Kratzer auf seiner Haut besitzt und der am Abend freudig darauf zurückblickt, was er am Tag erlebt hat“

Definitiv eine Aussage, welcher man zustimmen kann. Zumindest, wenn ich es aus meiner Sicht beurteile. Einzelheiten zu unserer Tour kann ich leider gar nicht im Detail wiedergeben, da ich eher die Landschaft und Natur auf mich wirken lassen habe, als auf Wegpunkte zu achten. Dennoch haben wir eine ganz ordentliche Strecke von 40 Kilometer und insgesamt 500 Höhenmeter in etwas mehr als zwei Stunden zurückgelegt. Für ein wenig Urlaubssport nicht schlecht.

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Zu erwähnen ist noch die Tatsache, dass der Guide Ebehard Rainer fest angestellt ist beim Majestic in Reischach und mit Gästen des Hauses regelmäßig Wanderungen, Frühsport (Laufen), Radtouren, usw… veranstaltet. Immer angepasst an das Niveau der Gruppe. Und keine Sorge, es wird nicht langweilig, Eberhard hat immer ein wenig über seine Heimat Südtirol zu erzählen und zwar nur so wie es ein Einheimischer kann. Ihm merkt man die Liebe zu Südtirol und seinen Sportarten wie Klettern, Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken, usw… an. Nur zu empfehlen, wenn man im Urlaub nicht nur Entspannen, sondern auch ein wenig Aktiv werden möchte.

Auf den Spuren Reinhold Messners – im Messner Mountain Museum Corones auf dem Kronplatz

Wenn man schon in Reischach ist, ist eine Auffahrt zum Kronplatz obligatorisch. Auch wenn ich mit Höhe bisher keine Probleme hatte, waren mir die Gondeln nicht so ganz geheuer, mag daran liegen, dass das Wetter wechselhaft war und sich nicht entscheiden konnte, ob es nun regnen, stürmen oder die Sonne scheinen soll. Beste Voraussetzungen, um auf einen 2.275 Meter hohen Berg zu fahren!

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Dennoch war es die Reise allemal Wert, denn trotz Regen auf der Spitze des Kronplatzes bekam man eine atemberaubende Aussicht auf das darunter liegende Tal geboten. Neben dem großartigen Ausblick gab es noch wagemutige Mountainbiker und „lebensmüde“ Para-Glider zu bestaunen. Hut ab vor Beiden! Uns verschlug es eher in ruhigere Gefilde, in das Messner Mountain Museum auf dem Kronplatz, übrigens dem sechsten Messner Museum in Südtirol.

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Im MMM Corones, auf dem Gipfelplateau des Kronplatzes geht es um den traditionellen Alpinismus, der und den Reinhold Messner entscheidend geprägt hat. Dort wird in einem modernen Museum, welches im Berg verborgen liegt, Alpingeschichte erzählt sowie der einmalige Blick auf die großen Wände der Dolomiten und Alpen in die Ausstellung miteinbezogen. Definitiv eine Reise wert. Nicht nur wegen dem Ausblick, sondern auch wegen dem durchdachten Design des Museums.

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Vitalpina® Wohlfühlen im Majestic

Neben einem aktiven Lifestyle und gesunder Ernährung muss man seinem Körper auch ein wenig Ruhe gestatten. Vitalpina® Wohlfühlen hilft dabei ungeahnte Ressourcen zu entdecken, während man beispielsweise bei alpinen Wellnessanwendungen vom Stress des Alltags entspannen kann. Wellness und Ruhe gab es für uns im Majestic in Reischach ebenfalls, meine Erfahrungen möchte ich gerne mit dir teilen.

Heubad und Nackenmassage tragen zur Entspannung bei

Am Tag unserer Anreise stand gar nicht mehr viel auf dem Plan, wofür wir auch sehr dankbar waren, denn auch gut sechseinhalb Stunden Autofahrt, früh am Morgen aufstehen und vor allem das Mitdenken für andere Autofahrer geht an die Substanz. Daher haben wir uns sehr gefreut, als wir am Nachmittag bei einem Heubad mit anschließender Nackenmassage, im Wellnessbereich des Majestic entspannen durften.

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Heubad!? Richtig gelesen, ein Bad im Heu. Allerdings nicht so, wie du es eventuell aus deiner Kindheit kennst, dass man einfach in das Heu in der Scheune springt. Das Ganze ist schon ein wenig anspruchsvoller. So duscht man sich zunächst mit einem speziellen Duschgel, bestehend aus Heu und Kräutern gründlich unter warmen Wasser ab, bevor man Platz auf einem Bett aus Heu nimmt. Ausgangsbasis hierfür ist eine Liege, welche Dampfdurchlässig ist, auf dieser wird das Heubett angerichtet, in welches man sich zunächst legt. Zugedeckt mit Heu, wird man Anschluss mit einer Decke abgedeckt, damit der Dampf nicht zu schnell entweichen kann.

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Nun heißt es Schwitzen und in meinem Fall nicht zu wenig. Dem Heubad wird eine entschlackende, straffende und reinigende Wirkung nachgesagt. So trägt das Bad im Heu aktiv bei, dass negative Stoffe dem Körper entzogen werden. Übrigens badeten die Bauern schon früher im Heu, wahrscheinlich nicht auf einer solch modernen Liege, aber auch schon damals erkannte man, dass das Heubad eine wohltuende Wirkung für den Körper bot.

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Gegen die Verspannung von der Fahrt folgte auf das Heubad eine Nackenmassage, welche mehr als wohltuend war. Während der Massage wußte ich nicht so recht, ob ich nun Entspannen oder Laut aufschreien sollte. Was daran lag, dass mir nicht bewußt war, welche Verspannungen mein Körper mit sich herum trägt. Dank der Massage war die Grundlage für einen entspannten Südtirol Trip mit der Vitalpina® Hotel Gruppe gelegt.

Wellness und Ruhe im Alltag

Urlaub ist zum Abschalten da. Klar, möchte man etwas erleben. Allerdings sollte man auch Abschalten können und das funktioniert im Majestic in Reischach. Denn es zeigt, dass Wellness und Ruhe im Alltag möglich sind. So bietet das Hotel die Möglichkeit das vielfältige Angebot bestehend aus: Saunen, Swimming Pool (Innen und Außen), Whirlpool, Wasserliegen und einem äußerst einladenden Ruheraum täglich zu nutzen.

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Gerade der Ruheraum war gegen Ende des Tages meist unsere Anlaufstelle. So bot dieser neben normalen Liegen die Möglichkeit auf Wasserbetten zu Entspannen. Das Ganze bei angenehmen Temperaturen und am ersten Tag sogar bei Kaminfeuer. Natürlich entfacht mit Südtiroler Holz. Davon gibt es schließlich einiges, wenn man sich dort ein wenig umschaut.

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Aber auch im Freien konnte man sich auf entsprechenden Liegen und Ruhemöglichkeiten bestens ausruhen und Entspannen.

Weiterführende Links

Trotz des großen Umfangs des Beitrags kann ich natürlich nicht alle Erfahrungen, Eindrücke und Informationen rund um das Majestic in Reischach hier unterbringen. Dies würde den Rahmen auf jeden Fall sprengen. Aus diesem Grund habe ich nachfolgend interessante Links rund um den Aufenthalt unseres ersten Etappenziels aufgeführt.

Webseite des Majestic in Reischach
Unsere Gastgeber
Spa & Wellness im Majestic
Ernährung im Majestic
Messner Mountain Museum
Golfclub Pustertal

Mit freundlicher Unterstützung von Vitalpina® Hotels Südtirol

About Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

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