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Was ist „guter Style“?

Und, um eines vorwegzunehmen, auf eine einzig wahre Antwort, bin auch ich nicht gekommen!

Was bedeutet eigentlich Style?
Der Anglizismus „Style“ wird meist umgangssprachlich verwendet, da er eine stärke Verbindung zu Mode und Trends hat, als das deutsche Wort „Stil“, das für Etikette und Manieren Verwendung findet.  Der „Style“ eines Mannes bringt also überwiegend sein äußerliches Erscheinungsbild zum Ausdruck. Demnach sind wir auf der Suche nach dem „perfekten“ Erscheinungsbild eines Mannes. Und hier sind wir auch schon am Kern des Problems angelangt. Wie der eine auf Blondinen steht, oder der andere auf große Frauen, so gibt es auch geschmackliche Unterschiede bei uns Männern. Das bedeutet, dass wir unser eigenes Erscheinungsbild entweder in die Hand unserer Lebenspartner legen und uns somit formen lassen, wie sie uns am liebsten haben/hätten, oder wir agieren modisch emanzipiert und gestalten unseren Style selbst.

Seinen eigenen Style gestalten: Vorraussetzungen
Wer seinen eigenen Style finden und gestalten möchte, muss versuchen sich objektiv zu betrachten. Wer bin ich? – Denn was bringt es, wenn ich mich in einen Anzug zwänge, der zwar gut aussieht, aber nicht zu mir passt, und in dem ich mich unwohl fühle? Wenn ihr also eher der sportliche Typ seid, jeden Morgen nach dem Aufstehen 20km rennt und ihr mehr Zeit im „Sportheim“ als zuhause verbringt, was wollt ihr dann mit einem Nadelstreifen-Anzug (berufliche Aspekte ausgenommen)? Versucht euch selbst zu analysieren, welcher Typ Mann bin ich, in welcher Art von Kleidung fühle ich mich am wohlsten?

„Mode kann man kaufen, Stil muss man haben!“
Auch wenn dieser Spruch zunächst sehr spöttisch wirkt, so trifft er im Grunde genommen den berühmten Nagel auf den Kopf. Nicht alles, was man an Mode kaufen kann, entspricht dem eigenen Style und wirkt demnach nur aufgesetzt, nicht authentisch!
„Sie können das tragen“, solche oder ähnliche Sprüche hört man gerne von Verkäufer/innen. Diesen Menschen sollte man am besten nicht trauen, denn sie möchten nur etwas verkaufen und kennen den potentiellen Kunden nicht ein bisschen! Etwas wirklich tragen zu können, bedeutet, dass ihr die Mode, die ihr am Leibe tragt, zum Leben erweckt. Ihr müsst den Style leben! Authentisch!

Eine bessere Antwort habe auch ich zu dieser Frage nicht gefunden, vielleicht ist das aber auch gar nicht nötig. Ich denke, wir Männer müssen einfach etwas mutiger sein, und dazu stehen wer wir sind und wie wir sind, egal was die Freundin sagt! Wenn es mit Überzeugung getragen wird, da bin ich mir sicher, dann wird es passen!

Ihr habt eine andere Meinung? Was ist für euch ein „guter Style“ bei Männern? Nutzt wie immer die Kommentare.

About Ben

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Ein Kommentar

  1. Ich trage das, was ich mag. Ich habe meinen eigenen persönlichen Style. Ich trage figurbetonte Kleidung. Skinny Jeans, Leggings, Jeggings, Treggings, enge Shorts.
    Mir gefällt dieser Style sehr. Farblich kombiniere ich alles, was zusammen passt.
    Bei Leggings, Jeggings, Treggings achte ich darauf, das sie nur mit langen Oberteilen kombiniert werden: Longshirt, Longpulloover, Longkapuzenpullover etc. Aber auch die Skinny Jeans sehen Klasse mit langen Oberteilen ombiniert aus. Man kann sie mit beiden kombinieren lange und kurze Oberteilem, entweder kurze Oberteile bis zum Gürtel oder etwas darüber. Leider sieht man bei den auf Herrenmodeschauen Leggings tragenden Männern, das diese von den Modedesignern falsch eingekleidet werden. Die Leggings werden dort nur mit kurzen Oberteilen getragen. So sollte man sie nicht tragen. das müssten die Modedesigner eigentlich auch wissen. Wie schon erwähnt, sollten Leggings IMMER mit langen Oberteilen getragen werden und niemals anders. Es müssen vorne und hinten die entsprechenden Stellen abgedeckt werden. Wenn ihr das beachtet, sieht das klasse aus! Das gleiche gilt auch für Jeggings und Treggings.

    An Schuhen trage ich Chucks, Chucks mit Plateausohle und Winterstiefel.
    Habt Mut und tragt euren eigenen Style, es macht einfach Freude und ihr seid nicht von Modedesignern und Modeindustrie abhängig.

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