Zähne putzen dürfte mit zu einem der ersten Dinge zählen, die man in den jungen Jahren beigebracht bekommt. Doch nur, weil man dies schon recht früh in der eigenen Kindheit lernt, heißt dies nicht, dass man seine Zähne auch im Alter richtig putzt. Aus diesem Grund setzen wir uns nachfolgend mit dem richtigen Zähne putzen auseinander. Denn eins ist ganz klar, schlechte Zähne sehen nie gut aus. Selbst, wenn das restliche Erscheinungsbild zu überzeugen weiß.

Perlweiße, saubere Zähne und frischer Atem sind etwas, das nie aus der Mode kommt. Was mitnichten heißt, dass man Zähne bleachen und aufwendig behandeln muss, um optisch zu überzeugen. Im Gegenteil, durch kleine Kniffe hält man seine Zähne sauber und trägt zu einer gelungenen Mundhygiene bei. Und ganz ehrlich, solange die Zähne nicht gerade in einem kräftigen Gelbton strahlen, ist Perlweiß nicht erstrebenswert. Eine leichte Zahn-Verfärbung ist vollkommen natürlich.

Alte Zahnbürste adé

Von manchen Dingen trennt man sich wahrlich ungern. Sei es die Lieblingsjeans, die man immer gerne getragen hat oder die Armbanduhr, welche man von den Großeltern auf den 18. Geburtstag geschenkt bekommen hat. Manche Dinge gibt man einfach nicht her. Manchmal muss man sich aber auch trennen. Von seiner alten Zahnbürste zum Beispiel. Eine „Standard-Zahnbürste“ ist für ca. 200 Putzvorgänge ausgelegt. Nach drei Monaten sollte diese daher gewechselt werden.

Davon ausgehend, dass man zweimal am Tag die Zähne putzt. Zudem gilt, wirkt die Zahnbürste bereits vorher verbraucht und abgenutzt, ist sie es wahrscheinlich auch. Daher gilt auch dann, Zahnbürste austauschen. Denn abgenutzte Borsten können ihre Arbeit nicht richtig machen.

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Harte Borsten für harte Kerle

Eventuell hast du diesen Gedankengang im Hinterkopf gehabt, als du dich für deine letzte Zahnbürste mit harten Borsten entschieden hast. Aber lass dir gesagt sein, harte Borsten sind nicht die erste Wahl beim richtigen Zähne putzen. Denn eine Zahnbürste mit zu steifen Borsten kann das Zahnfleisch zerkratzen – was zu Entzündungen und Blutungen führen kann.

Man läuft auch in Gefahr, eine Rezession des Zahnfleischgewebes zu verursachen. Darüber hinaus können steife Borsten den Zahnschmelz beschädigen und die Borsten selbst können Bakterien speichern, die auch gesundheitliche Probleme verursachen können. Aus diesem Grund sollte man sich zumindest für die „Medium“-Variante entscheiden. Denn zu weiche Borsten sind auch nicht immer die erste Wahl.

Zahnbürste richtig aufbewahren – so geht’s

Nun könnte man denken, da man die Zähne ja eh im Badezimmer putzt, sollte dort auch die Zahnbürste aufbewahrt werden. Zumindest teilweise stimmt das auch. Aber eben nur unter bestimmten Voraussetzungen. Denn auch im Badezimmer ist nicht immer automatisch alles sauber und hygienisch. Aus diesem Grund sollte man darauf achten, dass die eigene Zahnbürste nicht frei herumsteht.

Denn bereits beim Spülen der Toilette werden Partikel in die Luft geschleudert. Welche Freude, wenn die Zahnbürste dann direkt nebenan steht. Da freut man sich richtig aufs Zähne putzen. Daher im Idealfall die eigene Bürste in einem geschlossenen Schrank aufbewahren.

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Gefährliche Kombination: Zu viel Zahnpasta & zu wenig Zeit

Zu viel Zahnpasta ist eine Verschwendung und völlig unnötig. Überschüssige Zahnpasta kann das Zahnfleisch und den Zahnschmelz schädigen. Ein erbsengroßer Spritzer Zahnpasta genügt – nicht übertreiben! Des Weiteren muss man mindestens zwei Minuten bürsten, damit das Fluorid in der Zahnpasta wirkt. Fluorid ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das in Zahnpasta enthalten ist und helfen kann, Karies vorzubeugen.

Was mir persönlich hilft, ist einen Timer auf dem Smartphone zu starten, um ein Gefühl für die Dauer von zwei Minuten zu bekommen. Denn ganz ehrlich, gefühlte zwei Minuten beim Zähne putzen sind in der Regel nicht einmal eine Minute in der Realität. Die eigenen Gedanken spielen hier einem nur vor, dass die Zeit schon längst um sei und man sich anderweitig bespaßen kann.

In kleinen Kreisbewegungen zweimal täglich Zähne putzen reicht

Viel hilft nicht immer viel. Dies ist auch beim Zähne putzen der Fall. Zweimal am Tag die Zähne putzen reicht aus. Denn häufigeres Bürsten kann das Zahnfleisch verletzen und den Zahnschmelz beschädigen. Sollte man sich entscheiden die Zähne nach einer Mahlzeit zu putzen, sollten man mindestens 30 Minuten nach dem Essen warten. Denn einige Lebensmittel enthalten Zitronensäure, die den Zahnschmelz schwächen kann. Ein zu frühes Bürsten nach dem Essen kann diesen Zahnschmelz im geschwächten Zustand beschädigen.

Des Weiteren sollte man bedenken, dass schnelles und kräftiges Zähneputzen keine effektive Methode ist, um die Zähne zu reinigen. Langsam und vorsichtig sollte man die Zähne putzen. Im Idealfall mit kleinen Kreisbewegungen. Eine elektrische Zahnbürste bietet sich in diesem Zusammenhang geradezu an. Da man sich dann selbst auf die richtige Bewegung – sprich, jeden Zahn putzen – konzentrieren kann.

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Ausspülen mit Wasser – Bitte nicht!

Man kennt es, nach dem Zähne putzen wird der Mund ausgespült. In der Regel mit Wasser. Ist eben direkt greifbar und irgendwo auch nahe liegend. Dass dies aber nicht immer ideal ist, das wissen die wenigsten. Ich wusste es übrigens auch noch nicht so lange. Das Ausspülen mit Wasser verdünnt das Fluorid in der Zahnpasta – was dann die Wirksamkeit reduziert. Daher sollte man immer mit einer fluoridhaltigen Mundspülung spülen.

Die kleinen Helfer: Zahnseide und Zungenbürste

Gerne vergessen werden die Zahnzwischenräume beim täglichen Pflege-Ritual. Zwar streifen die Borsten die Zwischenräume, richtig sauber bekommt man diese allerdings nicht. Aus diesem Grund empfiehlt es sich zumindest einmal täglich Zahnseide zu nutzen, um eine gute Hygiene zu gewährleisten.

Gleiches gilt für die Zunge, denn auch diese wird gerne vernachlässigt. Dabei gehört sie ebenso zur Mundpartie und bietet sich als Ruheplatz für Bakterien geradezu an. Die Bakterien auf der Zunge können auch auf die Zähne und das Zahnfleisch übertragen werden, was die Wahrscheinlichkeit einer Plaqueanhäufung erhöht.

Daher entweder mit einer Zungenbürste beziehungsweise Zungenschaber diese regelmäßig putzen. Oder einfach mit der Zahnbürste selbst. Nicht so sehr aufdrücken und bitte darauf achten, dass die Zahncreme nicht zu scharf ist.

Mit diesen Tipps und Tricks sollte der richtigen Zahnpflege nichts mehr im Weg stehen. Einem strahlenden Lächeln auch nicht. Hast du vielleicht noch weitere Tipps, wie man die perfekte Mund- und Zahnpflege im Alltag umsetzen kann? Dann ab in die Kommentare damit.

Titelfoto: Photo by Alicia Jones on Unsplash

Gepostet von Sebastian

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