Im Herbst ist das Zwiebelschalenprinzip eine gern gesehen Form der Kombination unterschiedlicher Kleidungsstücke zu einem Outfit. Stellt man sich hierdurch noch nicht komplett auf die kalten Monate ein, hat aber durch den Zwiebellook die Möglichkeit auf unterschiedliche Wetterbedingungen zu reagieren.

Kurz noch zur Erläuterung des Zwiebelschalenprinzips, dies bezeichnet eine Zusammenstellung der Kleidung, bei der mehrere Kleiderschichten von unterschiedlicher Dicke und Material miteinander kombiniert werden. Dabei werden die einzelnen Kleidungsstücke, ähnlich den einzelnen Schichten einer Zwiebel, übereinander angezogen. Daher der Name.

Dieser Beitrag wird sich ein wenig mit dem Zwiebellook für Männer im Herbst beschäftigen und aufzeigen, wie man diesen meistern kann. Dabei geht es weniger um den Lagen-Look im Allgemeinen, sondern um fünf einfache Möglichkeiten diese stylisch in den eigenen Alltag zu integrieren. Wer sich ein wenig tiefer gehend mit dem Zwiebellook beschäftigen möchte, der findet erste Informationen auf Wikipedia.

Trage es locker und lässig…

Einer der wichtigsten Ratschläge beim Tragen des Lagen-Looks ist der, dass die einzelnen Schichten locker übereinander getragen werden sollten. Sprich, vom simplen T-Shirt bis zur wärmenden Outdoor-Jacke, Schicht für Schicht ein wenig locker und lässig übereinander tragen. Dies bringt zwei Vorteile mit sich, einen stylischen sowie einen funktionellen.

Gehen wir zunächst auf den funktionellen Vorteil ein. Dadurch, dass die Schichten locker aufeinander liegen und nicht eng gepresst, befindet sich in den so entstehenden Hohlräumen Luft. Diese wärmt sich natürlich, so nah am Körper, im Laufe der Zeit auf und sorgt dafür, dass die Wärme zwischen den einzelnen Schichten hängen bleibt. Weiterhin ist es so, dass viele enge Schichten beim Zwiebelschalenprinzip die eigenen Bewegungen spürbar einengen beziehungsweise diese teilweise unmöglich machen.

Aus stylischen Gründen bietet es sich allerdings auch an, die Lagen locker und lässig zu tragen. So zeigt man die „Schichtung“ der Lagen auch nach Außen. Ein Kragen, der unter einem Pullover hervorschaut, ein Rolli unter dem Mantel oder ein Hemd unter dem Pullunder, alles dezente Akzente für den eigenen Look. Aber auch hier gilt, weniger ist meist mehr

Spiele mit unterschiedlichen Farbtönen…

Beim Zwiebel-Look gibt es an sich zwei Möglichkeiten diesen zu tragen. Farblich ausgelegt auf einen Farbton, der nur leicht voneinander abweicht und hierdurch die einzelnen Lagen des Looks quasi miteinander verschmelzen lässt oder alternativ gespickt mit unterschiedlichen Farbtönen. Gerade letzteres bietet sich im tristen Herbst an, um sich ein wenig vom grauen Wetter abzuheben. Es gilt eben nur darauf zu achten, die Farben gelungen miteinander zu kombinieren.

Das soll nun natürlich nicht heißen, dass sämtliche Farben des Regenbogens in dein Outfit Einzug halten müssen. Der ein oder andere Farbklecks darf als einzelne Schicht in deinem herbstlichen Look durchaus durchscheinen. Gerade dadurch, dass du eine einzelne Komponente deines Styles betont, wird der Blick der Betrachter direkt darauf gelenkt und wenn es nur der Kragen deines Vlies ist, welches unter der Winterjacke zu sehen ist.

Zwei Jacken sind nicht besser als eine…

Zwar setzt das Zwiebelschalenprinzip vereinfacht gesagt darauf, dass mehr mehr hilft. Aber bei Jacken ist dies eben nicht der Fall. Hier gilt eher der Ausspruch weniger ist mehr. Schaut man sich ein wenig um, sieht man das ein oder andere Outfit, welches zwei Jacken in einen Look kombiniert. Meine Bitte, lass es sein. Wenn man dies nicht richtig umzusetzen weiß schaut es einfach Bescheiden aus und ist auch nicht äußerlich bequem zu tragen.

Möchte man sich dennoch nicht davon abbringen lassen, gilt es auf einfache Kombinationen zu setzen, die im Regelfall immer funktionieren. Dazu gehört das Jackett unter dem Mantel, die Sport- unter der Daunenjacke oder Kapuzenpullis unter Jacken für den besonders lässigen Look. Alles andere sollte man(n) lieber bleiben lassen.

Flanell-Hemden – eine gern gesehen Zwiebelschicht…

Betrachten wir einzelne Aufbauten eines Zwiebellooks für Männer, bieten sich unterschiedliche Aufbauten dieses Looks an. Egal ob man nun auf Shirt, Pullover, Vlies und Winterjacke setzt oder ein wenig dünner geschichtet, bestehend aus T-Shirt, Hemd und Jacke, beides kann seinen Zweck erfüllen. Sollte man sich für die Variante mit Hemd entscheiden, dann ist ein Blick in Richtung Flanell-Hemden gar nicht so verkehrt.

Als Schicht zwischen T-Shirt und Mantel wird das Flanell-Hemd zur leichten, aber wärmenden Schicht. Möglich wird dies vor allem durch die Textur des Stoffes, der sich nicht nur angenehm auf der Haut anfühlt, sondern auch widrigem Wetter zu trotzen weiß. Gerade in der Übergangszeit sind Flanell-Hemden auch gerne als äußerste Schicht gesehen.

Wer es weniger förmlich, dafür eine Spur lässiger möchte, der sollte sich dazu entscheiden das Flanell-Hemd unter einem Hoodie oder einer Souvenirjacke zu tragen. Funktioniert wunderbar. Zudem kann man hier den 2. Tipp des Zwiebelschalenprinzips im Herbst zum Einsatz kommen lassen und mit unterschiedlichen Farbtönen als Akzent spielen. Bietet sich hier definitiv an.

So integrierst du deinen Rollkragenpullover perfekt in das Zwiebelschalenprinzip…

Bereits in den Männermode Trends für den Herbst 2017, hatte ich den Rollkragenpullover als eines der Must-Have Kleidungsstücke erwähnt. Nicht umsonst, für den Zwiebel-Look beim Mann ist dieser ebenso bestens geeignet. Von Vorteil ist hierbei die Tatsache, dass es Rollis in einer Vielzahl von Materialien und dementsprechend Materialtexturen gibt.

Ein feiner, glatter Rollkragenpullover bietet sich daher bestens als Alternative zum Hemd an und kann so unter einem Jackett getragen werden. Auch ganz Casual macht der Rolli eine gute Figur, hierzu diesen einfach mit einer leichten Jacke kombinieren. Selbst im Zusammenspiel mit einer Weste kann der Rollkragenpullover gut aussehen. Durch die unterschiedlichen Strukturen kann man zudem einen weiteren, bewusst gesetzten Akzent ins eigene Outfit einbringen.

Gepostet von Sebastian

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Ein Kommentar

  1. […] und Style Tipps, sondern vor allem auch in Form von Styleguides, die sich beispielsweise mit dem Zwiebelschalenprinzip im Herbst beschäftigt […]

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