Zu Gast beim Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg anlässlich der Berlinale 2015

Ihr dürft ruhig weiterlesen, obwohl die Headline des Beitrags relativ lang geworden ist, ist noch nicht alles zu diesem Thema gesagt. Mir selbst ist es schwer gefallen, eine passende, prägnante Überschrift für diesen Beitrag zu finden, was dabei herausgekommen ist, habt ihr bereits gelesen.

Nun aber zurück zum Thema, denn schließlich dreht sich der Beitrag um meine Teilnahme beim Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg anlässlich der Berlinale 2015 und nicht um die Ausformulierung von Überschriften.

Eingeladen wurde ich Mitte Januar von Grey Goose, welche mich gefragt haben, ob ich den nicht Interesse daran hätte, den bekannten roten Teppich, auf welchem sich Stars und Sternchen gerne tummeln von nahem zu sehen und ein wenig frische Filmluft aufzuschnappen.

Aber damit nicht genug, man eröffnete mir die Möglichkeit am Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg als Gast teilzunehmen, um sozusagen mit eben diesen Stars und Sternchen einen entspannten Abend zu verbringen und mit dem ein oder anderen Drink anzustoßen.

Denn eins ist auch klar, wenn Grey Goose schon als Sponsor in Erscheinung tritt, darf eine eigene Bar an diesem Abend nicht fehlen. Auf deren Karte steht neben klassischen Drinks, wie dem Dry Martini oder Le Fizz auch ein neuer Drink, welchen es nur bei der Berlinale geben wird: Lick me, I’m delicious. Doch dazu später ein paar Worte mehr. Zunächst einmal möchte ich euch mit auf meinen Trip nach Berlin nehmen, angefangen von der Reise dorthin, über das Einchecken im Hotel bis zu den eigentlichen Eindrücken vom Event.

Wer am Wochenende meinen Instagram Account fleißig verfolgt hat, sollte einige Fotos von meinem Trip zu Gesicht bekommen haben, gekennzeichnet sind diese mit den Hashtags #greygoose, #flybeyond und #Berlinale2015 und können natürlich noch im Nachhinein angesehen werden.

Die Reise zur Berlinale beginnt

Alles hat ein Anfang und so muss auch die Reise nach Berlin irgendwann einmal beginnen. Im Gegensatz zu anderen Events, wie beispielsweise meiner Reise nach München im vergangenen Jahr, als ich einen Blick hinter die Kulissen von Clarks und GORE werfen durfte, sollte ich die Reise nach Berlin nicht alleine antreten.

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So machte ich mich am „frühen“ Samstagmorgen gegen 07:00 Uhr erst einmal Richtung Heidelberg auf, um meinen guten Kumpel aufzusammeln, welcher mich an diesem Wochenende begleiten sollte. Von dort aus fuhren wir dann weiter Richtung Frankfurt Flughafen. Gegen halb/dreiviertel Elf hob unser Flugzeug Richtung Berlin ab, wo wir eine Stunde und zehn Minuten später landeten.

Check-In hatten wir bereits am Tag vorher erledigt und ich muss sagen, dass mich die Lufthansa App bisher nie im Stich gelassen hat. Sei es, um Flüge im Auge zu behalten, die Bordkarte immer Mobil in der Jackentasche zu haben oder einfach zum Check-In 24 Stunden vor dem eigentlichen Flug. Und allemal besser als zig Ordner mit Ausdrucken und Karten mit sich rumzuschleppen.

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Am Flughafen selbst blieb natürlich auch noch ein wenig Zeit für ein paar Schnappschüsse, einen starken Kaffee, um das Gehirn zum Laufen zu bringen und eine Kleinigkeit zum Frühstück. Nach der Ankunft in Berlin machten wir uns dann mit dem Bus Richtung Brandenburger Tor auf, denn ca. zehn Minuten zu Fuß davon entfernt war unser Hotel.

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Unser Quartier für die Nacht war im Westin Grand Berlin gebucht, dieses liegt zentral in Berlins historischer Mitte: an der Ecke Friedrichstraße/ Unter den Linden. Was definitiv zu beeindrucken weiß, ist die Lobby mit einer riesigen Freitreppe und dem 30 Meter hohem Atrium mit imposantem Glasdach.

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Untergebracht waren wir in einem Doppelzimmer, welches um die 26m² Platz bot. Vollkommen ausreichend, da es uns eh nur zum fertig machen und Pennen dienen sollte. Farblich kam das Zimmer in sanften Pastellfarben daher, edle Designerleuchten und Betten, welche äußerst weich waren. Ganz ehrlich mir einen Ticken zu weich, aber für eine Nacht kann man dies durchaus Mal in Kauf nehmen.

Ansonsten musste man auf weitere Annehmlichkeiten wie Minibar, einen LED-Flachbildschirm-Fernseher mit SAT-TV sowie eine stufenweise regulierbare Klimaanlage nicht verzichten. Auch das Bad war ausreichend groß und mit einer Regendusche ausgestattet. Ultra erfrischend, wenn man leicht verkatert am nächsten Morgen erwacht und sich eine Dusche gönnt, habe ich gehört…

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Was ich so bisher in keinem Hotel gesehen hatte, war der Safe für den eigenen Laptop inklusive Ladestation. Definitiv Mal etwas Neues und gar nicht so unpraktisch wie ich finde. Aber Kritik gibt es auch ein wenig, der Highspeed-Internetanschluss war zwar vorhanden. Aber wollte man diesen nutzen, wurden 15€ für einen Tag fällig. Meiner Meinung nach kein Service, vor allem wenn man bedenkt, dass dies zum Standard eines Hotels gehören sollte.

Hier kann ich euch nur auf das Public Wifi Berlin hinweisen, welches an vielen Stellen Berlins frei zugänglich ist. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch für 30 Minuten einzuloggen, um zu surfen, ohne zusätzlich dafür bezahlen zu müssen. Definitiv eine Alternative zum teuren Hotel-Internetzugang. Weitere Informationen dazu findet ihr übrigens hier.

Nach der Ankunft hieß es erst einmal Auspacken, damit der Anzug für den Abend noch ein wenig aushängen kann und unschöne Falten nicht mehr vorhanden sind. Hierzu einen kleinen Exkurs: Hat euer Anzug Falten am Zielort, und kein Bügeleisen oder entsprechender Service ist weit und breit in Sicht?

Nicht verzweifeln, einfach das Hemd/Sakko ins Bad hängen, die Dusche auf wärmste Stufe aufdrehen – der heiße Dampf glättet die Kleidung meistens in wenigen Minuten. Dabei ist noch anzumerken, dass ein höherpreisiger (qualitativ besserer) Anzug, nach einer Reise weniger Falten aufweist, als eine günstigere Variante. Beim Hemd bleibt dann leider doch nichts anderes übrig, als dies zu Bügeln. Oder habt ihr hier einen Geheimtipp?

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Auf geht’s Richtung Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg

Nachmittags haben wir uns noch ein wenig in Berlin herumgetrieben, etwas zu Mittag gegessen und einfach die Stadt ein wenig auf uns einrieseln lassen. Es gab übrigens Sushi – All you can eat – im Sushi-Club in der Wilhelmstr. 87. Dieses wurde frisch zubereitet und wurde kleinen Tellern serviert, welche auf einem Förderband an einem vorbeifuhren. Kann ich nur empfehlen, super lecker mit einem, meiner Meinung nach, gutem Preis-Leistungsverhältnis.

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Doch wir wollten uns natürlich nicht verspäten, zur Eröffnung der Veranstaltung, welche um 19:00 Uhr im Ritz-Carlton Hotel beginnen sollte. Daher hieß es nach dem Essen nochmal zurück ins Hotel, um vorher noch einmal zu Duschen und sich für den Abend fertig zu machen. Viele Eindrücke von meinem Outfit bekommt ihr in diesem Beitrag allerdings nicht, da müsst ihr schon bis Freitag warten, dann gibt es allerdings einen Beitrag, welcher sich nur mit meinem Outfit beschäftigt.

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Soviel kann ich schon einmal verraten, getragen habe ich einen Anzug und Hemd von Paisley, Schuhe von Shoepassion sowie Fliege und Socken von Floerke. Aber wie gesagt, mehr dazu gibt es am Freitag, in einem eigenständigen Beitrag.

Kommen wir zurück zum eigentlichen Empfang, das Ritz Carlton befand sich gute zwanzig Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt. Da es nicht regnete und wir noch ein wenig Bewegung nach Autofahrt und Aufenthalt im Flughafen/Flugzeug gebrauchen konnten, hatten wir uns entschlossen, uns zu Fuß auf den Weg dorthin zu machen.

Das Ritz Carlton war an sich nicht zu verfehlen, man hat es spätestens an den zahlreichen Reportern und Fotografen direkt davor erkannt. Daher hieß es für uns schnell über den roten Teppich, rein ins Innere des Hotels. Schließlich waren wir nicht so ganz die Zielgruppe der Fotografen. Da gab es Andere, welche an diesem Abend im Blitzlichtgewitter stehen sollten.

Überwältigend, Beeindruckend, Voll

Mit diesen paar Worten kann man das, was sich im Inneren des Hotels abspielte, meiner Meinung nach, ganz gut beschreiben. Als wir drin ankamen, mussten wir uns zunächst anmelden und die für uns hinterlegten Bändchen in Empfang nehmen. Denn nur mit diesen gelangte man in den ersten Stock, wo sich an diesem Abend das meiste abspielen sollte. Im oberen Stockwerk gab es zwei Wege, wobei wir zunächst den einschlugen, welcher für die Promis gedacht war.

© Medienboard

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Denn als wir einer ganzen Meute Fotografen gegenüberstanden, wussten wir, dass es an der Zeit war den Rückzug anzutreten und doch den anderen Durchgang zu wählen. Nun galt es erst einmal die Location zu erkunden und eines unserer Ziele zu finden an diesem Abend, die Grey Goose Bar. Diese war im Festsaal vorzufinden und von zwei Seiten zugänglich. Dabei hatte man als Gast des Empfangs die Wahl zwischen verschiedenen Drinks, welche alle auf Grey Goose Wokda als Hauptzutat setzten, wie sollte es auch anders sein.

© Medienboard

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Wer kein Alkohol an diesem Abend mochte war hier falsch konnte sich an frei zugänglichen Kühlschränken bedienen oder das Angebot anderer Sponsoren nutzen. Aber wir wollten keine Spielverderber sein und haben fleißig das Angebot von Grey Goose getestet. Damit ihr euch zumindest vorstellen könnt, wie die leckeren Drinks geschmeckt haben, gibt es nachfolgend ein paar Fotos, mit kurzer Beschreibung des jeweiligen Drinks.

© Timon-Koch

© Timon Koch

Die Drinks der Stars beim Empfang des Medienboard Berlin-Brandenburg

© Timon Koch

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Beginnen möchte ich mit dem heimlichen Star des Abends, dem Lick me, I’m delecious. Diese feierte beim Empfang des Medienboards Premiere und kam glaube ich ganz gut an. Mein Getränk war es nicht unbedingt, mir war die Creme de Cacao ein wenig zu viel des Guten. Mag aber durchaus daran liegen, dass ich eher klare Drinks bevorzuge. Neben der Creme de Cacao waren noch Grey Goose Wodka, Granatapfelsaft, frisch gepresster Limettensaft sowie Grenandine-Sirup enthalten. Garniert wurde der Drink mit einem Minzzweig und dunklen Schokoladeflocken.

© Timon Koch

© Timon Koch

Den Le Fizz kennt ihr bereits, wenn ihr regelmäßig meine Lifestyle Sonntag Beiträge lest. In Ausgabe #23 hatte ich euch den Drink bereits vorgestellt. Dieser setzt auf eine Kombination von Grey Goose Wodka, Holunderblütenlikör, frisch gepressten Limettensaft und gekühltes Sodawasser. Das Ergebnis ist ein äußerst erfrischender Drink, welcher sowohl eine süßliche (Holunderblütelikör) als auch leicht saure (Limettensaft) Geschmacksnote besitzt.

© Timon Koch

© Timon Koch

Beim Espresso Martini scheiden sich die Geister, so setzt dieser auf Grey Goose, Dry Curacao (Orangenlikör), einen frischen Espresso, Zuckersirup sowie Caradmom Bitters als Zutaten. War glaube ich sogar mein erster Drink am Abend, da ich mir einen Energieschub davon erhoffte. War geschmacklich definitiv Mal etwas anderes als beispielsweise der Le Fizz, wobei ich für mich feststellen musste, dass ich Drinks und Espresso zukünftig eher getrennt voneinander zu mir nehme. Allerdings habe ich an diesem Abend gesehen, dass einige der Gäste ganz angetan vom Espresso Martini waren.

© Timon Koch

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Ein wenig Überwindung hat mich das Versuchen des Wet Martini gekostet, was allerdings nicht am Drink an sich lag, sondern eher an den Mittelmeeroliven, welche als Teil des Drinks mit serviert wurden. Wie der nachfolgende Dry Martini hat man auf Grey Goose und Noilly Prat Original Dry (gekühlt) als Hauptzutaten gesetzt, wobei hier im Verhältnis zum Dry Martini mehr Noilly Prat Original Dry zum Einsatz kam.

© Timon Koch

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Der Dry Martini war wohl mit der minimalistischste Drink des Abends: Grey Goose, Noilly Prat Original Dry (gekühlt) sowie Orange Bitters, fertig ist der Drink. Gut gekühlt ist dieser definitiv eine gern gesehene Abkühlung, wobei ich sagen muss, dass der Dry Martini dennoch auch Platz zwei meiner persönlichen Grey Goose Drink Liste gelandet ist.

© Timon Koch

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Auf Platz eins und das mit Abstand ist der Green Goose gelandet. Dies war auch der Drink, welchen ich an diesem Abend in den meisten Händen der anderen Gäste gesehen habe. Was sicherlich auch an der gekonnten Präsentation im Kupferbecher liegen mag. Dieser wurde zunächst mit Eis aufgefüllt, dann kam nacheinander Grey Goose Wodka, frischer Limettensaft und Ginger Beer dazu. Anschließend wurde der Drink dann noch mit einem Limettenviertel garniert.

Der Drink war äußerst erfrischend und hatte dank dem Ausschenken im Kupferbecher zweifach kühlende Wirkung, einmal beim Trinken, zum zweiten beim in der Hand halten. Und das war definitiv von Vorteil, denn im Saal des Ritz Carlton wurde es zu späterer Stunde immer wärmer und da war ich ganz dankbar dafür, einen kühlenden Drink in den Händen zu halten.

Feiern bis in die frühen Morgenstunden

Wie ihr bereits gemerkt und auch auf den Fotos gesehen habt, war an diesem Abend einiges los im Ritz Carlton und natürlich auch an der Grey Goose Bar. Es wurde getrunken, getanzt und ausgelassen gefeiert. Die Fotos welche hier eingebunden sind, sind übrigens allesamt vor zehn Uhr entstanden, da ab diesem Zeitpunkt die Gäste unter sich sein sollten.

Verständlich, schließlich kann man sich doch nicht so richtig gehen lassen und steht unter Spannung, wenn die Fotografen um einen herumschwirren. Ein paar Eindrücke habe ich allerdings noch für euch.

© Timon-Koch

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© Medienboard

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© Timon Koch

© Timon Koch

© Timon Koch

© Timon Koch

Wir haben für unseren Teil auch noch versucht ein wenig mitzuhalten, sind dann aber irgendwann auch wieder Richtung Hotel zurück, da wir nicht vorhatten direkt vom Empfang des Medienboards in den Flieger zu steigen, wäre dann doch ein wenig zu anstrengend gewesen. Ich hoffe euch hat mein kleiner Einblick zum Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg anlässlich der Berlinale 2015 gefallen.

Auf einzelne Stars, Outfits, usw… bin ich absichtlich nicht eingegangen. Da ihr diese meiner Meinung nach viel besser im Facebook-Fotoalbum des Medienboards Berlin-Brandenburg seht, welches ihr übrigens hier vorfindet. Klickt euch einfach Mal durch und seid gespannt auf mein Outfit Beitrag am Freitag.

Mit freundlicher Unterstützung von Grey Goose / Copyright Titelbild Medienboard

About Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

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