Entspannen im Alltag – Ein Besuch des Nassauer Hof in Wiesbaden

Zum Jahresende wirft man meist einen Blick zurück. Lässt vergangenes vorbeiziehen und macht sich Gedanken über die Zukunft. Zumindest mir geht es so. Allerdings nicht erst Ende Dezember, sondern bereits Anfang November, denn zu diesem Zeitpunkt bin ich mit meiner Frau zusammengekommen. Und mit mittlerweile acht gemeinsamen Jahren, einem Viertel meines Lebens, gibt es einiges worauf wir gemeinsam zurückblicken können.

Da hierfür die Zeit im Alltag einfach fehlt, nehmen wir uns bewusst die Zeit um unseren Jahrestag für uns und versuchen dem Alltag ein wenig zu entfliehen. So auch dieses Jahr. Dabei müssen es nicht die großen Reisen sein. Im Gegenteil, wieso in die Ferne schweifen, wenn Schönes so nah ist.

Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden – ein Charakterstück

Gerade einmal anderthalb Stunden von unserem Heimatort entfernt, in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, liegt das Hotel Nassauer Hof direkt im Herzen der Stadt und lädt zum Verweilen ein. Kein modernes, futuristisches auf Minimalismus getrimmtes Business-Hotel, sondern ein Grandhotel mit Charakter, das es bereits seit 1813 gibt.

Auf den ersten Blick lässt sich das Grandhotel nicht greifen. Hierfür besitzt es zu viele unterschiedliche Facetten, die sich Stück für Stück zeigen, wenn man durch das Hotel streift, mit den Mitarbeitern des Hauses redet und es einfach auf sich wirken lässt. Und genau dorthin möchte ich dich mitnehmen, in das Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden. Schließe dich meinem Streifzug durch das Grandhotel an.

Wertschätzung. Leidenschaft. Charakterstück.

Drei Schlagworte, die das Hotel treffend beschreiben. Und die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, Zeit genug dafür war. Denn die Geschichte des Hauses beginnt bereits im Jahre 1813. Damals eröffnete der Gastwirt Johann Freinsheim das Deutsche Haus, dessen Namen er drei Jahre später in Hotel Nassau änderte. Drei weitere Jahre später kaufte die Familie Johann Friedrich Goetz das Haus und ließ es aufwendig umgestalten.

Von dort an schrieb das Haus seine eigene Geschichte und stellte sich dem Wandel der Zeit. Bis 1917 die Familientradition des Hauses zu Ende ging. Nach dem ersten Weltkrieg ging das Haus der Familie Goetz an den Kaufmann Hugo Stinnes über, bevor es im zweiten Weltkrieg komplett ausbrannte. Doch auch ein Brand bekommt ein solches Haus nicht klein. Stinnes ließ das Hotel Nassauer Hof durch den Architekten Ernst Neufert wiederaufbauen.

2001 ging das Grandhotel an eine Investorengruppe über, die eine Betreibergesellschaft gründete und seit dem das Haus in bester Lage in Wiesbaden betreiben lassen. Wenn du noch mehr von der Geschichte des Hauses erfahren möchtest, dann empfehle ich dir diese Webseite. Ansonsten möchte ich die drei Schlagworte Wertschätzung. Leidenschaft. Charakterstück. Kurz aufgreifen.

Wertschätzung im Nassauer Hof

Wertschätzung – Was versteht man darunter? Etwas in seinem Wert schätzen, wissen was etwas Wert ist. So lässt es sich glaube ich ganz gut beschreiben. Doch wodurch zeigt sich dies im Nassauer Hof? Eins ist für mich klar, nicht nur auf eine Art und Weise.

Im Gegenteil: Gäste werden von den Mitarbeitern Wert geschätzt, Kollegen schätzen sich untereinander und auch das Haus selbst und dessen Geschichte ist kein Selbstverständnis. Auch dies weiß man Wert zu schätzen. Es scheint, als habe man verstanden, dass ein Hotel mit solch einer Geschichte etwas ganz Besonderes ist. Eine Sache, die man so auch zu spüren bekommt.

Leidenschaft im Nassauer Hof

Denn die Mitarbeiter transportieren dies, durch die Leidenschaft für das Haus. Man merkt, es ist nicht einfach nur ein Job, dem man sich acht bis zehn Stunden am Tag beugen muss, um am Ende des Monats sein Gehalt zu erhalten. Als Mitarbeiter kann man seine eigene Geschichte in das Haus miteinbringen, man ist Teil eines Groß und Ganzen, muss sich selbst aber nicht verbiegen. Man wird so genommen, wie man ist.

Mir ist klar, dass der letzte Abschnitt durchaus auch als Aneinanderreihung leerer Worthülsen durchgehen könnte. Aber eben nur dann, wenn ich nicht selbst erlebt hätte, dass diesen Worten ein wahrer Kern innewohnt. Egal in welchem Abschnitt des Nassauer Hofs man unterwegs war, die Mitarbeiter waren stets freundlich und zuvorkommend und bemüht kleinste Wünsche zu erfüllen. Genau solch eine Leidenschaft für die Arbeit haucht dem Wiesbadener Luxushotel seine Seele ein.

Nassauer Hof – ein Charakterstück

Eine Geschichte die bis ins Jahr 1813 zurückgeht, ein Leben im Wandel der Geschichte und Mitarbeiter die ihre eigene Note mit einbringen. Wie kann ein solches Haus nicht zum Charakterstück werden? Ein Hotel das nicht nur im groß und ganzen zu begeistern weiß, sondern eben auch durch kleine Details.

Wertschätzung. Leidenschaft. Charakterstück. Mehr als nur Worte

Vergleicht man es mit modernen, minimalistischen Business-Hotels schneidet das eine oder das andere besser ab. Je nachdem was einem selbst am Besten gefällt. Normalerweise sehe ich mich eher in erstgenanntem. Aber gerade die Wärme, die Geschichte, die das Haus zu erzählen weiß als auch die Mitarbeiter, die durchaus als Seele des Hotels durchgehen haben mich ins Schwanken geraten lassen.

So sehr, dass für mich feststeht, ein solches Charakterstück ist doch eben etwas ganz Besonderes, dass man nicht einfach abtun sollte. Vor allem nicht, wenn man selbst zwei Nächte dort verbracht hat, dann stellt man sich die Frage nicht, was man nun lieber mag. Sondern wann man wieder vorbeikommt.

Zimmer & Suiten im Nassauer Hof

Nachdem ich ein paar Worte zum Hotel an sich verloren habe, möchte ich nun natürlich ein wenig auf die Zimmer und Suiten im Luxushotel im Herzen Wiesbadens eingehen. Im besonderen natürlich auf unsere Unterkunft für die zwei Nächte.

Insgesamt bietet der Nassauer Hof seinen Gästen 159 Zimmern sowie fünf verschiedene Suite-Kategorien. Durch diese breite Aufstellung ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Zimmer haben eine klassische Einrichtung, mit warmer Farbgestaltung und elegantem Auftreten gemein.

In sich sehr stimmig zum äußeren Auftreten des Hauses. Und für jeden Anlass passend. Egal ob man nun wie wir einfach eine kurze Flucht vom Alltag antritt, um gemeinsam einen Blick zurückzuwerfen und sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Bei einer Wellness-Auszeit die eigenen Batterien auflädt oder eben geschäftlich im Rhein-Main-Gebiet unterwegs ist und eine schöne Bleibe für die Nacht sucht.

Unsere Junior Suite im Nassauer Hof in Wiesbaden

Untergebracht waren wir für zwei Nächte in einer Junior Suite des Nassauer Hofs. Bereits beim Betreten, wurde uns das Alter des Hauses nochmals bewusst gemacht. Statt Zimmerkarte – wie man es mittlerweile aus einer Vielzahl von Hotels kennt – gab es einen Schlüssel. Passt aber einfach unglaublich gut zum Gesamtbild, welches das Hotel von sich vermittelt und wirkt einfach stimmig. Persönlich muss ich zugeben, dass ich eh mehr mit einem Schlüssel, als mit den schmalen Karten anfangen kann. Die verlege ich viel zu oft…

Aber zurück zur Junior Suite. Nach dem Betreten dieser standen wir in einem kleinen Flur, der zur linken Seite ins Wohn-/ Schlafzimmer überging, geradeaus in ein kleines Gästebad führte und auf der rechten Seiten mit einer großflächigen Schrankwand aufzuwarten wusste.

Links und rechts sind Staufächer zu Genüge vorhanden, Koffer, Taschen und Co. finden ebenfalls auf der mittleren Ablagefläche mit großzügigem Spiegel ihren Platz. Der Wohn-/Schlafbereich der Junior Suite wartet mit einem großen Doppelbett in der Mitte des Raumes auf. Links vom Bett steht ein Schreibtisch, rechts davon eine kleine Sitzecke, auf der bereits ein Gruß des Hauses auf uns wartete.

Fühlt man sich doch direkt Wohl. Zumindest uns ging es so. Für mich ein absolutes Highlight, gerade an eher trüben Herbsttagen, das Bad unserer Junior Suite. Neben der großen Dusche gab’s eine Badewanne. Besser geht’s kaum. Der Spiegel ging gefühlt über die gesamte Wandbreite und bot somit genügend Fläche, um sich bis ins kleinste Detail zu betrachten und zu stylen.

Im gesamten Hotel, dadurch auch in unserer Junior Suite, konnten wir auf das kostenfreie Wlan des Nassauer Hofs zurückgreifen. Eigentlich selbstverständlich und nicht erwähnenswert, wollte ich es dennoch aufgreifen, da auf anderen Seiten im Netz noch vermerkt ist, dass Wlan gesondert abgerechnet wird. Was eben nicht der Fall ist.

Zurück zum Zimmer. Neben genügend Plätzen zum Entspannen gab es auch großzügige Fenster, die komplett geöffnet werden können und einen Blick auf den Innenhof des Hauses ermöglichen. Wer nicht im Zimmer entspannen möchte, für den ist sicherlich der Rooftop-Pool als auch das Spa des Hauses die erste Wahl, doch dazu in einem späteren Abschnitt mehr. Zunächst ein kleiner Rundgang durch die Junior Suite im Nassauer Hof in Wiesbaden.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt…

Widmen wir uns zunächst dem leiblichen Wohl. Denn wer vom Stadtbummel ausgelaugt zurück ins Hotel kommt, muss Kraft tanken. Kein Problem im Nassauer Hof, denn hier wird bestens fürs leibliche Wohl gesorgt. Zwei Restaurants sowie ein Gourmetrestaurant mit 1 Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten stehen zur Wahl.

Restaurant Orangerie – „A modern twist on classics“

Am ersten Abend stand für uns ein Abendessen im Restaurant Orangerie an, das durch seine Form, mit etwas Fantasie, an eine Hutschachtel zu erinnern weiß. Uns hat der runde Hauptraum des Restaurants gut gefallen, der durch großzügige Fenster einen Blick ins rege Treiben der Stadt ermöglicht. Und so für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt. Aber auch im inneren gab es einiges zu Bestaunen, beispielsweise den Leuchter aus Muranoglas.

Im Restaurant Orangerie gibt’s nicht nur klassische Gerichte mit einem modernen Twist, sondern auch das Frühstück des Hauses, doch dazu im nächsten Abschnitt mehr. Bleiben wir zunächst beim Abendessen.

Unter der Leitung des Küchenchefs Thomas Janser und dem Restaurantleiter Alexander Offermanns hat man als Gast die Wahl aus einer überschaubaren Karte, die dennoch dazu verleitet genau zu überlegen, was man möchte. Einfach aus dem Grund, weil sich alles interessant anhört. Aber irgendwann muss man dann eben doch eine Entscheidung treffen.

Gesagt, getan. Als Vorspeise gab es für mich einen Cèsar Salat mit Parmesan, Oliven, Tomaten, Croutons sowie gebratenen Maishähnchenstreifen. Sicherlich nicht die leichteste Salat-Variante, aber äußerst lecker!

Beim Hauptgericht war die Entscheidung noch eine Spur schwererer. Zwischen Seeteufel, gebratener Entenbrust und Wiener Schnitzel fiel die Wahl dann auf letzteres. Im Zusammenspiel mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln ein Klassiker, mit dem man auch in der Orangerie in Wiesbaden nichts verkehrt macht. Im Gegenteil, aus meiner Perspektive bedenkenlos zu empfehlen, wenn man selbst keine Entscheidung fällen kann.

Nachtisch muss auch sein. Wofür gibt’s sonst den Nachtischmagen? Eine Rohmilchkäse Auswahl vom Affineur Waltmann mit Feigensenf, Trauben und Nüssen gab es gemeinsam für meine Frau und mich. Eine Wahl, die wir ebenfalls nicht bereut haben. Auch wenn man beim Feigensenf nicht wie ich direkt mit einer Teelöffelgroßen Portion starten sollte. War schon ein wenig scharf…

Frühstück im Restaurant Orangerie des Nassauer Hofs

Nach einer entspannten Nacht im Nassauer Hof stand Frühstück auf dem Plan. Schließlich benötigt man eine ordentliche Grundlage, für einen entspannten Tag im Wellness-Bereich des Hauses. Ab 06:30 Uhr kann man beim Frühstück im Restaurant Orangerie erscheinen. So früh wollten wir an unserem freien Tag dann doch nicht aufstehen. Muss auch nicht, schließlich wird bis 10:30, am Wochenende sogar bis 11:00 Uhr, Frühstück serviert.

Bereits beim Betreten der Orangerie konnten wir einen ersten Blick auf das großzügige Frühstücksbuffet werfen, das sich über einen großen Tisch im Eingangsbereich des Restaurants zog. Von frischem Obst, Joghurt über verschiedene Müsli-Sorte zu Honig und Marmelade bis hin zu Käse-, Wurstaufschnitt und Fischauswahl war alles da was man sich für den Start in den Tag wünschen kann.

Kleine Würstchen, frischer Speck und Rührei gab es ebenso. Wer sein Ei lieber als Spiegelei, als French Toast oder im Glas haben möchte, kann sich dies ohne Aufpreis bestellen. Verschiedene Tees, Kaffeespezialitäten sowie heiße Schokolade kann man ebenfalls bestellen und bekommt dies direkt an den Tisch gebracht.

Für mich hat alleine der Blick auf die Uhr genügt, um festzustellen, dass man im Nassauer Hof beim Frühstück nichts verkehrt gemacht hat. Gut anderthalb Stunden waren wir dort. Spricht für sich!

Ein Punkt, der mir noch positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass man auch als „Nicht-Gast“ des Hauses zum Frühstücken in die Orangerie einkehren kann. Wer also in Wiesbaden unterwegs ist und richtig lecker frühstücken möchte, der kommt hier um einen Besuch nicht herum.

Restaurant Ente – „Inspired by the world’s flavour – apart from Antarctica“

Für unseren zweiten Abend im Nassauer Hof stand etwas ganz Besonderes auf dem Plan. Ein Abendessen im Restaurant Ente, eines der bekanntesten Gourmetrestaurants Deutschlands, ausgezeichnet mit 1 Michelin Stern und 17 Punkten beim Gault Milau. Der Stern ist mittlerweile im 38. Jahr in Folge in Besitz des Restaurants und verbleibt, wenn es nach unserem Eindruck geht, auch dieses Jahr dort. Hinter dem Herd steht Michael Kammermeier, der die eigene Küche als „Inspired by the world’s flavour – apart from Antarctica“ beschreibt.

Inspiriert ist dies von der Tatsache, dass die Ente überall auf der Welt zuhause ist – außer in der Antarktis. Ihre individuellen und saisonal unterschiedlichen „Flugrouten“ in ferne Länder sind seine Inspirationsquelle für Aromen und Kombinationen. Neben den A la Carte Gerichten hat man als Gast die Wahl zwischen der „kurzen“ und der „langen“ Flugroute. Diese unterscheiden sich in Anzahl der Gänge und anhand der regionalen Ausrichtung. Ist die kurze Route noch näher an Deutschland ausgerichtet, geht es bei der langen Route in ferne Länder.

Für uns wurde ein Menü zusammengestellt, welches ich im Detail nicht mehr ganz zusammenbekomme. Was einfach daran liegt, dass man sich Gang für Gang aufs neue beim Entdecken neuer Geschmackssinne verlor. Sei es das gereichte Brot – vier verschiedene Sorten aus aller Welt – mit Rotweinsalz, der Island Kabeljau mit Brotschaum, Spinat und frisch gehobelter Belper Knolle oder eine Auswahl verschiedener Nachspeisen, die geschmacklich eine große Bandbreite abdeckten.

Im Mittelpunkt unseres Abendessens stand „Die Ente“, die am Tisch tranchiert und in zwei Gängen serviert wurde. Hierbei handelt es sich um eine geschmorte Barbarie Maisente von Mieral. Diese wurde im ersten Gang als Entenbrust mit Spitzkraut, Speck, Kürbis, Kürbiskerne, Kräutersaitlinge sowie Kürbisknödel gereicht. Im zweiten Gang folgte die Entenkeule mit Petersilienwurzel, Petersilienöl, Sonnenblumenkernen und Herbsttrüffel.

Die Entscheidung, welcher Gang nun besser geschmeckt hat möchte ich gar nicht treffen. Mit der Kombination aus Beidem hat man in der Ente definitiv nichts verkehrt gemacht und würde ich so direkt wieder bestellen. Alleine um noch einmal zu sehen wie die Mitarbeiter des Restaurants die Ente direkt am Tisch tranchieren und auf den Tellern anrichten.

Zur Ente in Wiesbaden sei noch gesagt, dass diese nicht nur durch die definitiv kreativen und gut zubereiteten Speisen zu überzeugen wusste, sondern auch durch deren Mitarbeiter. Freundlich, zuvorkommend, stets auskunftsfreudig bei Rückfragen und äußerst angenehm im Umgang. Man kann sich dort in der Tat heimisch fühlen.

Kurzer Abstecher in die Zigarrenbar des Nassauer Hof

Bevor wir das restliche Abendprogramm angegangen sind, stand ein Besuch in der Nassauer Hof Bar noch auf dem Programm. Weniger, um in den Genuss der Tatsache zu kommen, dass es sich hierbei um die einzige Zigarrenbar Wiesbadens mit Kaminfeuer und täglicher Live-Musik handelt, sondern um noch einen Cocktail zu genießen.

Schwankend zwischen der doch sehr vielfältigen Whisky-Auswahl und verschiedenen Gin-Sorten blieb ich Mal wieder bei letzterem hängen. War aber auch gar nicht so verkehrt. Gin Mare mit Thomas Henry Tonic ist immer eine gute Kombination. Meine Frau entschied sich für einen Pina Colada, der in der Zubereitung ein wenig fordernder, aber nicht weniger lecker war. So zumindest ihre Rückmeldung, teilen wollte sie nicht…

Abschalten vom Alltag – in der Nassauer Hof Therme Wiesbaden kein Problem!

Nachdem ich dir nun bereits einen Einblick in das Hotel, unser Zimmer und das Angebot an Restaurants des Hauses gegeben habe, möchte ich natürlich auch die hauseigene Therme nicht unterschlagen. Im Gegenteil, steht diese doch im Mittelpunkt, wenn man wie wir eine kurze Flucht aus dem Alltag plant und ein wenig entspannen möchte.

1.500 Quadratmeter groß ist die Nassauer Hof Therme Wiesbaden, die sich im fünften Stock des Hotels befindet. Kennt man so von anderen Hotels eher aus dem Keller- und Erdgeschoss, im Nassauer Hof ermöglicht man den Gästen so nicht nur Entspannung pur, sondern bietet noch eine großartige Aussicht über die Dächer Wiesbadens.

Im fünften Stock des Hotels sind Thermalbad, Fitness Center, zwölf Anwendungsräume, Sauna und Solarium angesiedelt. Sowie das ARTEMIS Beauty Spa, welches Behandlungen ganz nach der eigenen Notwendigkeit anbietet.

Für uns war vor allem der Rooftop-Pool ein Besuch wert, 32°C warmes Thermalwasser, dass eine nachweisbare gute Heilwirkung besitzt, umrundet von Sitz- und Liegemöglichkeiten. Mehr braucht man nicht um Abzuschalten. Eventuell noch ein gutes Buch, nach zwanzig Minuten im Wasser – die optimale Zeit, um die positive Wirkung des Thermalwassers zu nutzen – und gut ist.

Wer möchte, kann natürlich auch noch ein wenig mehr Sport machen, das 250 Quadratmeter große Fitnessstudio lädt dazu ein. So ganz durchringen konnte ich mich dann doch nicht dazu. Aber das schlechte Gewissen blieb aus, schließlich war es in der Tat als Flucht aus dem Alltag geplant und die ist geglückt!

Fazit zu unserem Besuch des Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden

Der Nassauer Hof in Wiesbaden war für uns genau das was wir uns von diesem erhofft haben. Ein Rückzugsort aus dem stressigen Alltag, eine Ort der Ruhe, ein Platz zum Abschalten. Die Verbindung aus gutem Essen, entspannenden Spa-Bereich mit Rooftop-Pool als auch direkter Lage im Zentrum der Stadt wussten auf ganzer Länge zu überzeugen.

Mit freundlicher Unterstützung von Hotel Nassauer Hof Wiesbaden // enthält Werbung

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