opti München 2017 – meine Erfahrungen und Eindrücke

Am letzten Januarwochenende 2017 stand für mich München im Kalender. Nicht etwa weil ich mit meiner Frau einen kurzen Abstecher in die bayrische Hauptstadt zum Entspannen eingeplant hatte, sondern wegen meinem Besuch bei der opti Messe für Optik und Design. Nachfolgend möchte ich ein wenig auf meine Reise, Unterbringung sowie die opti an sich eingehen. Wenn du nur gezielt Abschnitte des Events lesen möchtest, dann empfehle ich dir das nachfolgende Inhaltsverzeichnis zur Navigation zu nutzen.

#opti2017 und #BloggerSpectacle – zum Finden der Inhalte in den sozialen Netzwerken

Mit der Bahn zur opti nach München – eine Herausforderung

Direkt von der Arbeit ging es mit der S-Bahn zunächst nach Heidelberg, von wo aus es dann mit dem EC weiter Richtung München gehen sollte. Nach meiner Vorstellung und Planung sollte dies eigentlichen ganz entspannt verlaufen. Betonung auf sollte.

Zunächst hatte der Zug gut zehn Minuten Verspätung, was zu einem Gleiswechsel führte. Da es das Gleis nebenan war, war das nicht so schlimm. Interessanter war eher die Tatsache, dass die Zugabteile in genau umgekehrter Reihenfolge eingefahren sind als eigentlich üblich. Sprich, ich stand bei Abschnitt E, musste dann aber zu Abschnitt A, um den von mir reservierten Platz einnehmen zu können. Spaßig, so eine kleine Sprinteinlage, insbesondere mit Rucksack und Tasche.

Die Fahrt an sich machte zumindest zu Beginn auch nicht Hoffnung auf Besserung. So blieb der Zug ab und an stehen, teilweise ohne ersichtlichen Grund, Mitten im Nirgendwo. Teilweise mit Grund – Baustellen – dann aber direkt in einem Tunnel, damit man die Aussicht ja genießen konnte…

Mit gut einer halben Stunde Verspätung kam der Zug dann auch in München an. Von dort aus sollte die Reise weiter gehen. Zunächst ging es für mich mit der U2 zur Station Sendlinger Tor, dann weiter mit der U6 zur Haltestelle Poccistraße, welche nur einen Katzensprung vom Bold Hotel, Zentrum entfernt liegt.

Unterkunft während der opti München im Bold Hotel, Zentrum

Das Hotel fällt von außen nicht direkt auf. Lediglich der BOLD Schriftzug lenkt den Blick auf das Gebäude. Eingetreten findet man zur rechten Seite die Rezeption, welche 24h geöffnet ist. Check-In rund um die Uhr stellt somit kein Problem dar und wer Lust auf einen Kaffee oder Cocktail hat bekommt diesen dort auch. Nahe der Rezeption ist auch der Frühstücksbereich vorzufinden, welcher unter der Woche ab 06:30 und am Wochenende ab 07:00 Uhr geöffnet ist. Das Frühstücksbüffet ist nicht übertrieben groß, aber vollkommen ausreichend und wartet mit allem auf, was man für ein solches benötigt.

85 Zimmer besitzt das Bold Hotel im Münchener Zentrum, welches vor gut einem Jahr eröffnet wurde. Sämtliche Stockwerke sind mit dem Lift oder natürlich per Treppe zu erreichen. Die Gänge des Hotels sind minimalistisch gestaltet und warten mit inspirierenden Sprüchen auf. Mein Zimmer befand sich im zweiten Stock, doch dazu gleich mehr.

Erwähnen sollte man noch den weitläufigen Innenhof, welcher gerade im Sommer sicherlich einiges her macht. Aktuell ist es dort aufgrund der Temperaturen nicht ganz so einladend.

Zimmer im Bold, im Zentrum Münchens

Untergebracht war ich in einem Standardzimmer. Beim Betreten des Zimmers steht man zunächst in einem schmalen, kurzen Gang, von dem man geradeaus ins eigentliche Zimmer kommt, links abgehend geht es in Badezimmer, rechts im Flur hängt dann noch ein riesiger Spiegel für den letzten Blick bevor man in die Stadt aufbricht. Das Bad war innenliegend und wartet mit einem großen Spiegel, WC und Waschbecken sowie einer großen Regendusche auf. Ein Traum, nach ein paar Stunden Zugfahrt.

Das eigentliche Hotelzimmer rückt das Bett in den Mittelpunkt, von welchem man aus einen direkten Blick auf den 32″ Fernseher hat. Geht man direkt durch das Zimmer durch kommt man zu einem winzigen Balkon, welcher aber wahrscheinlich gerade für Raucher ein Must-Have ist. Mir war es eine Spur zu frisch, um mich dort länger aufzuhalten.

Interessanter für mich war der bequem wirkende Sessel, welcher sich auch als solcher herausstellte. muss man schließlich testen. Die Garderobe mit entsprechender Ablagemöglichkeit war ebenfalls im Hauptzimmer untergebracht, ein wenig versteckt in einer Nische.

Alles in allem ein Hotelzimmer, welches in der Ausführung nicht sonderlich luxuriös ist, aber dennoch durch seine Qualität und minimalistisches Design zu überzeugen weiß. Für einen Städtetrip als Ausgangspunkt geradezu ideal.

opti München 2017 – jährliche Messe der Optik-Branche

Die opti gilt als Startschuss in das neue Brillenjahr, noch vor allen anderen Messen der Optik-Branche öffnet die Messe in München, jedes Jahr im Januar, für Experten und Kreative der Optik-Branche ihre Türen. Als internationale Messe spricht diese ein breites Publikum an, wartet mit neuesten Trends und Entwicklungen auf und zeigt das Brille nicht gleich Brille ist.

Eine Tatsache, welche ich so auch erst noch lernen musste. Spätestens bei meinem Besuch von KBL in St. Leon-Rot war mir bewusst, dass hinter einer Brille mehr steckt, als ein Gestell mit den passenden Gläsern. Dies wurde mir auf der opti erneut bewiesen, aber eben von einer weit größeren Anzahl an Labels.

Los ging es mit meinem Messebesuch am Samstag gegen neun Uhr, ungefähr zur dieser Zeit machte ich mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zur Messe und ich muss sagen, es hat überraschend gut geklappt, auch wenn ich zunächst eine Haltestelle zu weit gefahren bin… Kommt vor.

Auf der Messe selbst war mein erstes Ziel die Presselounge, dort sollte ich auf die anderen Blogger treffen, welche mit vor Ort waren und mit denen ich gemeinsam die opti unsicher machen durfte. Eine Übersicht der Teilnehmer des opti-Bloggerteams findest du auf der offiziellen Webseite der opti Messe.

Blogger Spectacle – Rundgang, Award und einiges mehr…

Doch was haben Blogger nun mit einer Messe für Optik und Design am Hut? Hier gibt es sicherlich viele Überlegungen und Begründungen, welche den Besuch vor Ort bestärken. Solltest du bereits einen Blick auf die Teilnehmer der opti-Runde geworfen haben, dann hast du gemerkt, dass hier eine Mischung aus Fashionblogs sowie reinen Eyewear-Blogs vorhanden ist.

Dadurch werden mindestens diese beiden Zielgruppen angesprochen: Fashion-Begeisterte für die, die Brille als Accessoire und/oder notwendiger Alltagsgegenstand funktioniert, sowie Interessierte, welche tiefer in der Branche verwurzelt sind. Die opti Messe hat sich mit der ersten Bloggerrunde zum Ziel gesetzt diese ein wenig bekannter zu machen, die Blogleser über aktuelle Entwicklungen im Bereich optik und Design zu informieren und einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren. Eins kann ich bereits verraten, ich war begeistert von diesen Eindrücken.

opti-Walk & Blog-Tour – Besuch der „Top Ten“ Designer

Nachdem wir uns in der Presselounge zusammengefunden hatten, mit Kopfhörer und Infomappe ausgestattet waren, begann sie auch schon, die opti-Walk&Blog Tour. Vor der opti hatten die Aussteller die Möglichkeit sich für diese zu bewerben, um einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren. Durch Abstimmung von uns wurde eine Liste der „Top Ten“ Designer erstellt, welche wir dann besucht haben.

Das besondere an dieser opti-Walk&Blog Tour war sicherlich die Tatsache, dass jedes Label seine Designer vor Ort hatte, welche über die Besonderheiten der eigenen Brillen, deren Inspiration und Ansprüche an die eigenen Produkte informiert hat. Hierbei hat man Ausnahmslos gemerkt mit welcher Hingabe die Designer für ihre Arbeit brennen.

Im Detail nun auf jedes Labels einzugehen würde sicherlich den Rahmen sprengen. Zudem muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Flut an Information, welche auf der opti-Walk&Blog Tour zwar Eindruck hinterlassen hat, ich dies aber nicht mehr ganz einwandfrei auseinanderhalten kann.

Daher gibt es nun nachfolgend ein paar visuelle Eindrücke der einzelnen Stationen, ergänzt um ein paar Worte meinerseits.

Wagner + Kühner

Diese waren unsere erste Station bei der opti-Walk&Blog Tour und haben mit Informationen zu deren Lizenzmarken Aigner und Liebeskind Berlin aufgewartet. Persönlich kannte ich Aigner nur aus dem Taschen- und Accessoirebereich, jedoch nicht aus der Brillensparte. Die Fassungen waren ein wenig auffälliger, passen sich aber gut ein in das Produktportfolio des Unternehmens. Neben diesen gab es auch Standardmodelle, wobei diese den Funken nicht hben überspringen lassen. Aber so etwas ist eben definitiv Geschmackssache.

Mich haben dann schon eher die Brillen von Liebskind Berlin angesprochen. Klare, schlichte Formen, teilweise aus einem Guss wirkend, teilweise mit einer gelungenen Kombination aus unterschiedlichen Materialien aufwartend.

Kaleos

Mit Kaleos wurde uns ein Label vorgestellt, welches für beide Geschmäcker – auffällig oder dezent – etwas zu bieten hatte. Was sicherlich auch daran liegen mag, dass das Label sich bemüht Brillen anzubieten, welche die eigene Persönlichkeit und Haltung in jeder Situation widerspiegelt. Und wie die eigene Persönlichkeit ein Unikat ist, spiegeln dies auch die Fassungen wider.

Was an mir selbst leider gar nicht wirkt, aber immer wieder zu begeistern weiß sind schmale, schlichte Fassungen, hauchdünn und auf das Wesentliche reduziert. Brillen dieser Richtung hatte Kaleos einige zu bieten. Aber das Probetragen hat Mal wieder gezeigt, das passt leider nicht zu mir.

Oscar Magnuson Spectacles

Die Brillen des schwedischen Labels, des Designer Oscar Magnuson lassen sich ganz einfach mit drei Schlagworten beschreiben: hohe Qualität, puristisch und einen ikonischem Stil verfolgend.

Magnuson möchte ebenso wie Kaleos die Person hinter der Brille in Szene setzen und nicht nur ein Accessoire für den Alltag erschaffen. Seinen minimalistischen, cleanen Brillen und Sonnenbrillen sind jeweils inspiriert und benannt nach ikonischen Charakteren aus der Realität oder der Fiktion, von Jackie O bis zu Dorian Gray von Oscar Wilde.

You Mawo

Wie jeder Mensch einzigartig ist, so sollte jede Brille einzigartig sein und zu ihrem Träger passen. Darauf beruht das Konzept von You Mawo, welche maßgefertigte Brillen individuell auf das Gesicht ihres Trägers erschaffen. Das Label möchte damit ermöglichen, dass Brillenträger genau die Brille bekommen, welche ihnen passt und nicht einfach irgendeine.

Sechs Grunddesigns der Basiskollektion sind beim Label standardisiert, die Anpassung und Fertigung erfolgt immer unter Berücksichtigung der spezifischen Merkmale des Kunden. Im Laufe der Woche gibt es zu You Mawo noch einen gesonderten Beitrag, in welchem mir das Label ein paar Frage beantwortet hat. Dieser wird dann hier zu finden sein.

Sol Sol Ito

Das Label hat uns auf unserer opti-Walk&Blog Tour gezeigt, dass die Schweizer auch Brillen können und nicht nur Schokolade. Die Modelle von Sol Sol Ito sind auf exklusive Kleinserien limitiert, welche handwerklich erstklassig umgesetzt und aus erlesenem hochglanzpoliertem Acetat, mit farblich austauschbaren Federstahlbügeln gefertigt werden.

Hier haben mich gerade die schlichteren Modelle angesprochen, vor allem deren Farbvielfalt und Kombination unterschiedlicher Farbtöne wusste zu begeistern. Wohingegen einige andere Blogger deutlich mehr von deren kräftigen, bunten gar ausgefallenen Designs angetan war. Hier hat man deutlich gesehen, dass die opti Messe für jeden Geschmack die richtige Brille bietet.

Götti Switzerland

Von der Schweiz in die Schweiz – so könnte man den Sprung zum Stand von Götti Switzerland beschreiben. Das Brillenlabel ist mir vor allem durch seinen puristischen Ansatz und die Geradlinigkeit der Fassungen in Erinnerung geblieben. Schlichtheit, bei hochwertiger Verarbeitung und ausgefallenen Details, wie die drehbaren Scharniere, zum sicheren Verstauen der Brille.

Auch deren Brillenfassungen aus dem 3D-Drucker haben zu begeistern gewusst. Egal ob Panto-Form, runde Fassung oder breiter Fassung, die Gestelle waren definitiv ein Blickfang.

Coblens Eyewear

Brillen aus der Heimat, oder zumindest aus Deutschland. Teilweise auffällig, wenig zurückhaltend, teilweise in klassischen Formen modern interpretiert. Inspiriert von den unterschiedlichsten Themen, umgesetzt in ganz eigenem Stil. Kann man nicht erklären, muss man sich ansehen. Die Geschichte zu den einzelnen Kollektionen gibt es auf der Webseite von Coblens. Interessanter Fakt, die Modelles im Lookbook stammen alle aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der Coblens Geschäftsführer.

Funk

Acetat ist das Lieblingsmaterial des Brillendesigners Dieter Funk. Ausschlaggebend hierfür ist laut ihm die grenzenlose Gestaltungsmöglichkeit bei Zuschnitt, Schichtung, Bearbeitung, Färbung,… Reine Acetat Modelle als auch Acetat-Titan-Modelle gibt es 2017 einige von ihm zu sehen, mit Vorliebe benannt nach altertümlischen Herrschern und Gestalten aus der Mythologie.

Funk hat aber auch eins erkannt, seine Brillen brauchen ein aufgeschlossenes Publikum, den ganz alltäglich sind die Modelle dann auch nicht. Muss aber auch nicht sein, schließlich möchte man mit seiner Brille auch ein wenig auffallen. Oder?

Andy Wolf Eyewear

Die Geschichte von Andy Wolf Eyewear hört sich ein wenig wie eine gute Geschichte an. Beim gemeinsamen Essen haben die drei Freunde Andreas (Andy), Wolfgang (Wolf) und Katharina sich entschlossen klassische und zeitgenössische Brillen für Charaktere herzustellen. Komplett in Österreich gefertigt mit feinstem Acetat aus Italien.

Der Plan scheint aufgegangen zu sein, 2006 gestartet mit 17 Leuten sind mittlerweile 50 im Ökopark in Hartberg beschäftigt. Mich sprechen die Modelle nicht all zu sehr an, da es mir doch einfach ein wenig zu viel ist. Und ich ich sicher von mir weiß, dass ich so etwas im Alltag nicht tragen würde. Alternativ gibt es noch schmale, minimalistische Modelle – wo wir aber mittlerweile auch wissen, dass mir diese nicht stehen.

KBL Eyewear

Den Abschluss der opti-Walk&Blog Tour bildete KBL Eyewear, ein Label, welches ich bereits im vergangenen Jahr hier im Blog ausführlicher betrachtet habe. Viele der damals angeschnittenen Entwicklungen, Designs, usw… durften wir nun auf der opti Messe live betrachten. Hier möchte ich dir auch direkt empfehlen den erwähnten Beitrag bei Interesse zu betrachten. Es lohnt sich!

Auszeichnung des besten Start-Ups 2017 mit dem Blogger Spectacle-Award

Neben dem Kennenlernen von zehn Labels und deren Designern stand am ersten Tag der opti Messe vor allem eins auf dem Plan, die Auszeichnung des besten Start-Ups 2017 mit dem Blogger Spectacle-Award. 180 Sekunden bekam jede der 16-opti-Boxen Zeit sich uns vorzustellen, auf einzelne Modelle einzugehen und sich bestmöglich zu verkaufen. Den schlussendlich ging es um etwas, was man den Oscar der Optik und Designmesse opti bezeichnen könnte, oder so ähnlich..

Start-Ups 2017 der opti Messe visuell in Szene gesetzt

Ganz ehrlich, hier war es noch schwieriger den Überblick zu behalten, wer nun was wie macht und wieso. Denn je nach Situation können 180 Sekunden unendlich lang oder sehr kurz sein. In diesem Fall trifft sehr kurz es wohl ganz gut. Schlag auf Schlag ging es für uns von Box zu Box.

Einige der Labels hatte ich schon vor der opti Messe für ein kurzes Interview angeschrieben, welche nun nach und nach veröffentlicht werden. Die opti-Boxen Start-Ups habe ich für dich nachfolgend verlinkt, ergänzt mit dem Link zum jeweiligen Interview. Ansonsten möchte ich gerne die visuellen Eindrücke für sich sprechen lassen.

lool – Gewinner des Blogger Spectacle-Award

Kurz bevor wir die Messe verlassen haben, wurden unsere Stimmen noch ausgezählt, um den ersten Gewinner des Blogger Spectacle-Award zu küren. Und mit lool hat meiner Meinung nach ein Unternehmen diesen Preis gewonnen, welches ihn verdient hat. Zugegebenermaßen nicht meine erste Wahl, aber dennoch verdient.

Gerade einmal vier Monate ist man am Markt und fertigt Brillen in Barcelona, welche viel auf Handarbeit setzen. Das Besondere daran: Ultraleicht, clean und ein wenig verspielt. Sowohl als Brille als auch als Sonnenbrille erhältlich. Definitiv ein Blickfang!

Nachfolgend gibt es noch ein kurzes Video welches Gunnar Hämmerle von styleclicker vor Ort aufgezeichnet hat und das nochmal ein wenig der besonderen Atmosphäre eingefangen hat.

Fotoshooting mit der TOP TEN-Brillenkollektion 2017 Gunnar Hämmerle

Nach der Verleihung des Blogger Spectacle-Award auf der opti München ging es ein wenig später als geplant mit dem Shuttle Bus zurück ins Hotel. Dort konnten wir uns kurz frisch machen, gegebenenfalls einchecken, um dann gut 30 Minuten später die Reise zur letzten Station des Tages anzutreten.

Ziel war das Nektar, eine Mischung aus Bar, Lounge und Restaurant, welches in einem Gewölbekellerartigem Gebilde in den Stubenvollstraße 1 in 81667 München vorzufinden ist. Wer nun Gewölbekeller gelesen hat und dabei an Kälte dachte, dem kann ich nur zustimmen. Denn das war es, zwar nicht richtig kalt, aber zumindest frisch. Da hat auch der Karmin mit Dekofeuer nichts geholfen.

Drinks, Bier und Wein sollten hier natürlich Abhilfe schaffen, ergänzt um die ein oder andere Speise vom Flying Buffet des Restaurants. Ein Programmpunkt stand aber auch noch auf dem Plan, das Shooting der Top Ten-Brillenkollektion durch Gunnar Hämmerle.

Shooting meiner Lieblingsbrille: You Mawo

Die Blogger bekamen die Auswahl sich eine der Brillen aus dem Sortiment der am Morgen besuchten Top Ten Designer auszuwählen. Wobei essilor so freundlich war, diese im Nachgang mit den passenden Gläsern auszustatten. Denn nur mit Fensterglas komme zumindest ich im Alltag nicht weit.

Geschwankt bin ich hierbei zwischen einer Brille von KBL und einer von You Mawo, wobei es dann letztere wurde, da ein anderer Blogger einfach schneller bei der Auswahl war. Aber da ich KBL eh schon versprochen hatte nochmals bei diesen vorbei zuschauen, klappt das mit der KBL Sonnenbrille sicherlich auch noch.

Gunnar Hämmerle hat es sich dann natürlich nicht nehmen lassen das neue Gestell, zu diesem Zeitpunkt noch mit erwähntem Fensterglas, passend in Szene zu setzen. Was bietet sich in einem Gewölbekeller besser an als das Weinlager? Nichts! Daher habe ich mich dort auch fotografieren lassen, die Ergebnisse habe ich natürlich eingebunden.

Mein Fazit: opti München 2017 – Top oder Flop?

Persönlich bin ich sehr froh, dass mich das Presseteam der opti München zu dieser Optik und Designmesse eingeladen hat. Denn das Thema Brillen war in der Vergangenheit schon des Öfteren ein Thema im Blog und wird zukünftig, vor allem im Februar, weiter ausgebaut. Die Messe war daher ein guter Einstieg, um ein wenig mehr zu diesem Thema zu erfahren und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Weiterhin fand ich es spannend zu erfahren, was sich den hinter den Kulissen so alles tut und wie vielschichtig die ganzen Brillenszene eigentlich ist. Hätte ich so zuvor nicht gedacht. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass das Programm ein wenig zu viel war. Da die ganzen Eindrücke einen doch erschlagen haben und gerade die freie Zeit ein wenig knapp bemessen war. Fairerweise muss man sagen, dass ich auch Sonntags noch einmal hätte vorbeischauen können, aber da stand die Rückfahrt Richtung Heimat an.

Wenn du noch etwas zur Messe an sich oder bestimmten Labels aus diesem Beitrag wissen möchtest, einfach melden. Versuche dies natürlich bestmöglich zu beantworten.

Mit freundlicher Unterstützung der opti München

About Sebastian

Ich schreibe hier regelmäßig über Mode & Lifestyle. Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihm, trotz des Social-Network-Dschungels ein "Gefällt mir" geben würdest.

3 Kommentare

  1. Hallo Sebastian, wow…sehr ausführlich geschrieben. Wir hatten auch tatsächlich ein richtig tolles Blogger Spectacle und es hat mich gefreut, dich kennen zu lernen. Schöne Grüße Jen

    • Danke Jen, war in der Tat ein tolles Treffen und für mich eine großartige Gelegenheit ein wenig in eure „Brillenszene“ reinzuschnuppern 😉

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